Frage von kapitalist, 28

Anonym Schwarzarbeit anzeigen wie nun in Spanien-findet ihr das gut?

Offensichtlich wird das nun gut angenommen u. dem Staat bzw. der Allgemeinheit wird geholfen, Steuern einzutreiben damit es Spanien bald besser geht. Was haltet ihr davon, denkt Ihr, das wird nun in allen Krisenländern üblich werden. Findet ihr das grundsätzlich okay, oder wird es hier auch viele Falschmeldungen geben? Haben die Spanier genug Personal um dem nachzugehen?Mir gehts um folgende News: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/spanien-ein-briefkasten...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Privatier59, 28

Wie in alten Zeiten, nicht wahr?! Unter General Franco gab es ja auch Spitzeltum und "Gestapo". Vielleicht lassen da einige Zeitgenossen die alten Tage wieder aufleben. Allerdings habe ich den Eindruck, dass solche Sachen in Spanien weit weniger effektiv sind als hier bei uns. Während hier Gestapo und Stasi hunderttausende willige Informaten hatten, war den Spaniern solche Kooperation eher zuwider. So zumindest mein Eindruck. In den 70er-Jahren jedenfalls wurde ich -als Tourist!- diskret von Spaniern vor Polizeispitzeln gewarnt. Wenn man das fortschreibt, wird die Aktion ein Schuß in den Ofen. Nicht ganz allerdings: Auch spanische Staatsdiener müssen ab und zu einen Tätigkeitsnachweis erbringen und schon deswegen wird es ein voller Erfolg.

Kommentar von EnnoBecker ,

Vielleicht lassen da einige Zeitgenossen die alten Tage wieder aufleben.

Hör bloß auf. Ich habe vorgestern in ZDFneo mit meinem Weiblein "Das Leben ist schön" geguckt - die Tränen sind bis heute noch nicht trocken.

Der größte Lump im ganzen Land....

Antwort
von Heusle, 22

das ist alles Spekulation und wenn man den Artikel genau liest, dann sieht man, dass die Spanier Politiker anzeigten und nicht die kleinen Schwarzarbeiter.

Um das zu beurteilen, müsste man die Mentalität der Südländer kennen, nicht mit der dt. Brille in den Süden gucken. Dort ist vieles anders und daher kann das keiner einschätzen.

Ich kann nur eine Vermutung anstellen: die Südländer, die ich kenne, würden nie und nimmer jemanden anzeigen. Die verstehen die dt. Zankereien in der Nachbarschaft schon nicht.

Ich glaube, dass es Anzeigen geben wird, aber ein Erfolg wird es nicht.

Antwort
von Meandor, 20

Das erweckt alles den Eindruck, dass man vorher keine Möglichkeit hatte Schwarzarbeit anzuzeigen, aber sowohl in Italien, Spanien, Griechenland usw. usf. gab es schon vorher die Möglichkeit Schwarzarbeit anzuzeigen. Es hat nur Niemand gemacht, weil es keinen interessierte oder jeder profitierte.

Schau Dir Deutschland an. Wann geht hier eine anonyme Anzeige irgendwo ein? Ganz klar, wenn einer etwas hat, was ein anderer nicht hat.

Kommentar von Primus ,

So ist es!

Nicht der Gerechtigkeitssinn führt zur Anzeige, sondern der blanke Neid!

Antwort
von Gaenseliesel, 17

Hallo kapitalist, ........ "Was haltet ihr davon, denkt Ihr, das wird nun in allen Krisenländern üblich werden. "

Meine Meinung ist, ich hoffe es ! Warum sollten immer nur die Deutschen herhalten. Bei uns wird Schwarzarbeit bestraft warum nicht auch in den Krisenländern einen Versuch starten ? Ganz verschwinden wird sie wohl trotz gesetzlicher Kontrolle nicht aber anders gehts auf Dauer nicht !

und zu : " Haben die Spanier genug Personal um dem nachzugehen? ich denke ja .....somit hätten die ersten Arbeitslosen schon mal einen Job und wenn es eine " Kopfgeldprämie " gibt, würde die Schwarzarbeit schon deutlich eingeschränkt !!!!

Denunzianten gab es immer und wird man immer und überall finden - hier noch legal und vom Staat gut bezahlt - ist doch verlockend für so manch ansonsten ehrbaren Bürger. K.

Antwort
von qtbasket, 11

Sommerloch - oder keine Probleme???

Wir haben in 6 Wochen Bundestagswahl und deshalb interessiert in Deutschland dein Thema mit Verlaub niemanden.

Viel wichtiger ist doch:

Welche Steuermittel werden nach der Bundestagswahl in Transferzahlungen in den Euro Rettungsschirm fließen ??? 20 oder 20 Mrd € - Vor der Wahl schweigen sich die Politiker nämlich darüber aus.

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