Frage von Rroollff,

bei 4/3 Rechnung Privateinlagen /-entnahmen buchen

EÜR / 4/3 einfache Buchführung eines Gewerbetreibenden:

Nun gibt es monatlich einen Geldeingang vom eigenen Privatkonto aufs Geschäftskonto (um eine Kontoführungsgebühr zu vermeiden). Ich habe beide Meinungen gefunden: unbedingt buchen als Privateinlage etc.. damit Buchungen und Kontostand übereinstimmen, andere sagen: nicht buchen, bläht nur die Privateinlagenstatistik auf...

was ist richtig?

Antwort
von Meandor,

Die 4/3 Rechnung ist eine Gewinnermittlung für das Steuerrecht. Laut dem Steuerrecht dürfen Privateinlagen den Gewinn nicht erhöhen und eine Nachweispflicht für Privateinlagen gibt es nicht.

Die Buchung ist meines Erachtens sinnlos und kann unterbleiben.

Antwort
von Rat2010,

Der 4/3-Rechner hat also ein Geschäftskonto. Das muss er schon mal nicht.

Aus meiner Sicht muss das Konto nicht stimmen. So sieht es jemand, der kein Buchhalter ist. Wenn es ohne den Eingang vier und mit dem Eingang 25 % mehr Buchungen sind, würde ich auf die Buchung verzichten.

Wenn man aber eine richtige Buchhaltung hat, ist es hilfreich, wenn das Konto stimmt (weil Fehler vermieden werden)! So sieht es jeder, der Buchhalter ist oder mal war.

Es ist also beides richtig und die Antwort abhängig vom Hintergrund desjenigen, der sie abgibt.

Antwort
von Tina34,

na ja ich würde empfehlen:

Bornhofen Buchführung 1 und 2 oder die Sache an einen Fachmann sprich Steuerberater abzugeben.

Warum müssen "Freiberufler" immer meinen sie sollten mit grenzenloser Ahnungslosigkeit ihre Buchführung machen?

Was deine andere Frage angeht - die ist so "verdreht" da versteht kein Mensch was du meinst.

Zur Info - jeder der ein bisschen Ahnung von Buchführung hat, nimmt ein Geschäftskonto und bucht es einfach "durch".

Kommentar von freelance ,

die Freiberufler meinen es nicht, sie stolpern in das Thema und wachen meist erst auf, wenn es schmerzt. Viele wachen nie auf.

Nehmen wir ein Start-up (dem ich im Moment nahe stehe), dann meinen die gar, die können das Thema Buchführung kreativ aushebeln. Selbst ein StB, den sie ja nun haben, kann denen nicht klar machen, dass sie immer noch vollkommenes Chaos haben.

Buchführung ist vielen fremd und auch mit StB verstehen sie es nicht. Und klar ist, dass ich jedem Freiberufler empfehle, einen StB zu nehmen.

Der eigenständige Wissensaufbau ist mE viel zu teuer und kostet anfangs viel Zeit.

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