Frage von Blueys,

DDR-Ehe??

Meine Ehe wurde 1986 nach geltendem DDR-Recht geschlossen. Muss sie, da Scheidung ins Haus steht nicht auch nach Diesem geschieden werden.Unter BRD-Recht (Unterhalt usw.) hätte ich garnicht erst geheiratet.

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Antwort
von Gaenseliesel,

Hallo Blueys, du hast doch vor einpaar Tagen schon hier nach Rat gefragt. Hast du denn schon einen Anwalt konsultiert, nein oder ? Auf die heutige Frage, sowie die von vor ein paar Tagen, hätte dir dein Anwalt konkret Antwort geben können. Ohne Anwalt geht s ohnehin nicht in diesem Fall, das merkst du sicher selbst. " Wenn " das Wörtchen " wenn " nicht wär, .......... was meinst du was wir im Leben alles anders gemacht hätten. K.

Antwort
von gammoncrack,

Gesetzesänderung sind Gang und Gäbe. Wenn ich 1972 gewusst hätte, wie hoch heute die Rentenbesteuerung ist, hätte ich mehr für die Alterversorgung getan.

Aber Du hattest ja die Chance, dass noch hinzubiegen.

Da der Einigungsvertrag bereits 1990 verabschiedet wurde, hattest Du noch Zeit, Dich schnell scheiden zu lassen:

Bei Ehepartnern, die vor dem 1. Januar 1992 in den neuen Bundesländern geschieden wurden, kommt also weder die nachträgliche Durchführung eines Versorgungsausgleiches in Betracht noch die Zahlung einer Unterhaltsrente bzw. nach dem Tod des geschiedenen Ehepartners einer Geschiedenen-Witwen-Rente.

Kommentar von Blueys ,

Muß ich wohl in die Vergangenheit reisen......soll ja irgendwann möglich seien...

Kommentar von gammoncrack ,

Du brauchst ein Wurmloch :-))

Kommentar von EnnoBecker ,

Würmer und Löcher kann ich besorgen, nur die Zubereitung gelingt immer nicht.

Kommentar von Blueys ,

Hab das Wurmloch gefunden. Die Wiedervereinigung hat rein rechtlich nicht stattgefunden. Kleiner Fehler beim Geltungsbereich des Grundgesetzes.

Antwort
von Privatier59,

Unter BRD-Recht (Unterhalt usw.) hätte ich garnicht erst geheiratet.

Schon wieder ein Vereinigungsopfer. Wenn Dich die Sache so bewegt, dann schau doch mal in den anläßlich der Wiedervereinigung geschlossenen Staatsvertrag und die Überleitungsvorschriften zum BGB. Ist sicher alles irgendwo im Internet veröffentlicht oder sogar im Palandt zu finden, den ich zwar hier liegen habe aber zu faul bin, für Dich nachzusehen. Denn: Erstens bin ich nicht verheiratet, zweitens nicht zu DDR-Zeiten und drittens bekomme ich für das hier kein Geld und da regiert das Lust-Prinzip.

Antwort
von FREDL2,

Muss sie, da Scheidung ins Haus steht nicht auch nach Diesem geschieden werden

;-)) Und den Unterhalt würdest Du dann in Ostmark zahlen? Ach so, bei Ostscheidung fällt keiner an.....Tja, zu lange gewartet.

Antwort
von Niklaus,

Die BRD wurde 1989 von der DDR mit BRD-Recht übernommen :-))

Es gibt also keine DDR und auch kein DDR-Recht mehr. Wieso sollte das heute noch gelten.

Interessant ist auch der Heiratsgrund. Versorgung statt Liebe.

Kommentar von FREDL2 ,

Versorgung statt Liebe

Schönheit und Liebe vergeht - Hektar besteht. So heiratet man, wenn`s denn schon sein muss. ;-)

Kommentar von Niklaus ,

Ich kenne den Spruch anders.

Schönheit vergeht, Dummheit bleibt.

Kommentar von Blueys ,

Nee das war wohl schon Liebe.Aber hätte damals nicht gedacht das man als Mann denne mal so abgezockt wird. Und Versorgung ist schon ok,aber nicht wenn die Ex eine Immobilie besitzt und diese zum Sparpreis an ihre Schwester vermietet. Und der Richter denn sagt ....na halt Pech wenn ich damals damit einverstanden war. Als Mann soll man Alles herausholen...gilt hier wohl nicht für die Frauen.

Antwort
von robinek,

Nein muss sie nicht! Ein Scheidungsanwalt gibt Dir darüber nähere, genaue Auskunft

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