Hilfreichste Antworten von Kevin1905

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  • Wenn man mehrere kleine Beiträge jeder Woche in einem ETF anlegt, fallen mehr Gebühren als wenn man alles auf einmal anlegt?
    Hilfreichste Antwort · · 32

    Warum nicht einfach einen Sparplan einrichten und monatlich sparen?

    Bei gewissen Banken laufen gewisse ETFs sogar gebührenfrei (z.B. ComStage bei der comdirect). Bezieht sich nicht auf die TER nur auf die Orderentgelte.

    Natürlich kannst du auch 4 Sparpläne auf den gleichen ETF einrichten und die zu je 4 unterschiedlichen Zeitpunkten im Monat ausführen lassen.

    Einmalanlagen in Fonds haben jedoch meist einen Mindestbetrag von 300,- €. Ob Gebühren anfallen hängt wiederum davon ab welchen Fonds du wo kaufst.

  • BU bis 60 / 63 oder 65?
    Hilfreichste Antwort · · 41

    Also die Leistungsdauer sollte mind. bis 63 gewählt werden, da vorher auch keine Altersrente der DRV bezogen werden kann. Außerdem ist jemand der BU ist noch lange nicht erwerbsgemindert.

    Optimalerweise sollte sie natürlich bis 65 bzw. 67 gehen, damit es keine Einschränkungen im Bezug auf die Höhe einer Altersrente der DRV gibt.

    Wenn du natürllich für die Zwischenzeit genug Einkommen oder Reserven hast um auch ohne aktive Arbeit überleben zu können, kannst du natürlich auch einen früheren Endzeitpunkt angeben.

    Dies würde ich mir allerdings von dir extra bestätigen lassen in der Beratungsdokumentation.

  • Riester kündigen?
    Hilfreichste Antwort · · 68

    Eine Kündigung würde mitunter den Versicherer freuen, da ggf. höhere Garantiezusagen (2,75%) ein bisschen Druck erzeugen. Dir würde es aber nichts bringen, außer ein realisiertes Verlustgeschäft was noch dazu nachversteuert werden müsste (nicht nur die Erträge auch die Beiträge!).

    10 Jahre ist lang um die Abschluss- und Vertriebskosten zu tilgen.

    Nun nach Wegfall dieser wird aber der Sparanteil höher, heißt also aus Sicht des Kunden ist aktuell der schlechteste Termin den Vertrag zu kündigen.

    Ferner müssen bei Rentenbeginn mind. die Summe der eingezahlten Beiträge und erhaltenen Zulagen zur Bildung einer Rente zur Verfügung stehen, unabhängig davon, wie die Performance war.

    Das Riesterkonzept bedarf sicher einer Überarbeitung. Wegen Rückabwicklung würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Bestandsschutz gibt es schließlich auch noch.

  • Welche Mittel und Aussichten habe ich, um Mietschulden von einer ehemaligen WG-Mitbewohnerin bei mir einzutreiben?
    Hilfreichste Antwort · · 103

    Unterlagen, aus denen unser Mietvertragsverhältnis zum Vermieter (alle Hauptmieter) hervorgeht.

    Für das Innenverhältnis irrelevant.

    Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).

    Auch nicht all zu wichtig.

    Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.

    Hier wird es interessanter

    Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).

    Gut

    en SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

    Wenn sie mit der Audio-Aufzeichnung nicht vorher einverstanden war ist dies als Beweis unzulässig.

    1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

    Möglicherweise. Anwaltliche Hilfe wäre aber anzuraten. Ansonsten würde ich einfach das gerichtliche Mahnverfahren versuchen. Ist halt blöd, weil die Gerichtskosten von 32,- € + x (je nach Streitwert, wenn dieser > 500,- € ist) weg wären, sofern sie fristwahrend widerspricht. Wenn sie es verpennt, um so besser, Vollstreckungsbescheid hinterher.

    Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

    Wenn sie eine Positivbehauptung aufstellt, muss sie diese auch belegen können. Was für ein Alibi? Wenn sie über Monate dort gewohnt hat, wird sich das auch darlegen lassen.

    Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

    Wie hoch ist der Streitwert?

    Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

    Ja. Ist aber günstiger, wenn mich nicht alles täuscht.

    Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

    Im streitigen Verfahren ohne Anwalt aufzutreten ist ungefähr so intelligent, wie einen Ferrari betrunken von der Rückbank aus steuern zu wollen....in der ersten praktischen Fahrstunde.

    Wäre der Titel überhaupt etwas Wert?

    Was heißt wert? die Summe die tituliert wird, kannst du zu betreiben versuchen, 30 Jahre lang, wobei jeder Vollstreckungsversuch die Frist von neuem beginnen lässt. Alternativ kannst du den Titel auch verkaufen (für ca. 10% des gesamten Forderungswertes).

    Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

    Forderungen aus 2014 verjähren am 31.12.2017, Forderungen aus 2015 am 31.12.2018. Die Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens unterbricht die Verjährung für mind. 6 Monate. Ein rechtskräftiger Schuldtitel ist 30 Jahre lang gültig.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von tommytom ,

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Und Entschuldigung, dass ich den Streitwert nicht genannt habe. Ihr vereinbarter Anteil betrug 320.- pro Monat. Da Sie mir im Oktober 150 gegeben hat, wären das insgesamt 490.-. Allerdings habe ich vom Strom- und Gasanbieter etwas Geld zurückbekommen. Davon müsste Sie ca. 40 Euro zurückbekommen. Muss ich das bei meinen Forderungen berücksichtigen?

    Wieviel würde bei einem Streitwert dieser Größe ein Prozess etwa kosten?

    Wenn sie eine Positivbehauptung aufstellt, muss sie diese auch belegen können. Was für ein Alibi? Wenn sie über Monate dort gewohnt hat, wird sich das auch darlegen lassen.

    Also meine kleine Befürchtung ist, dass Sie behauptet, dass Sie mir das ausstehende Geld in Bargeld übergeben hat und ein falscher Zeuge diese fiktive Tat bezeugen würde. Wie würde sich soetwas auswirken?

    Möglicherweise. Anwaltliche Hilfe wäre aber anzuraten. Ansonsten würde ich einfach das gerichtliche Mahnverfahren versuchen. Ist halt blöd, weil die Gerichtskosten von 32,- € + x (je nach Streitwert, wenn dieser > 500,- € ist) weg wären, sofern sie fristwahrend widerspricht. Wenn sie es verpennt, um so besser, Vollstreckungsbescheid hinterher.

    Die 32€ Mahnverfahrenskosten könnte ich dann im Falle eines Widerspruchs auf meine Forderung addieren, oder?

    Was heißt wert? die Summe die tituliert wird, kannst du zu betreiben versuchen, 30 Jahre lang, wobei jeder Vollstreckungsversuch die Frist von neuem beginnen lässt. Alternativ kannst du den Titel auch verkaufen (für ca. 10% des gesamten Forderungswertes).

    Es ist auch so, dass ich die Kosten für jeden Vollstreckungsversuch auslegen muss und diese dann zu den "Schulden" dazuaddiert werden, oder? D.h. im schlimmsten Fall würde der Gerichtsvollzieher jedes Mal mit leeren Händen zurückkommen und ihre Schulden bei mir würden sich nur noch weiter vergrößern, richtig?

    Kann ich mir die Kosten in etwa so vorstellen?

    http://www.mahnung-online.de/index.html?/pfaendungkosten.html

    wenn ich den Titel für 10% verkaufen würde... wäre das ja ein Riesenverlust, da ich damit gerade mal die Kosten für die Melderegisterauskunft und das Mahnverfahren decken könnte. Dann würde ich also auf den Schulden, Anwalts- und Prozesskosten sitzen bleiben. Aber danke, du wolltest wahrscheinlich diesen Fakt nur nicht unerwähnt lassen.

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Muss ich das bei meinen Forderungen berücksichtigen?

    Klar.

    Das lässt sich im Internet recht leicht ergooglen. Etwa 80,- € im streitigen Verfahren ohne Anwalt, wenn ich es Recht im Kopf habe.

    Also meine kleine Befürchtung ist, dass Sie behauptet, dass Sie mir das ausstehende Geld in Bargeld übergeben hat und ein falscher Zeuge diese fiktive Tat bezeugen würde. Wie würde sich soetwas auswirken?

    Das ist einer der Gründe einen Anwalt im streitigen Verfahren anwesend zu haben. Durch geschicktes Fragen und evtl. einen Antrag auf Vereidigung des Zeugen wären wir bei einer Falschaussage schon im Bereich eines Verbrechens (Meineid) mit mind. 1 Jahr Freiheitsstrafe.

    Entscheidend ist natürlich auch wie glaubhaft das Gericht den Zeugen einschätzt.

    Die 32€ Mahnverfahrenskosten könnte ich dann im Falle eines Widerspruchs auf meine Forderung addieren, oder?

    Werden als Nebenforderung mittituliert.

    Es ist auch so, dass ich die Kosten für jeden Vollstreckungsversuch auslegen muss und diese dann zu den "Schulden" dazuaddiert werden, oder? D.h. im schlimmsten Fall würde der Gerichtsvollzieher jedes Mal mit leeren Händen zurückkommen und ihre Schulden bei mir würden sich nur noch weiter vergrößern, richtig?

    Richtig. Aber wenn du einen Schuldtitel hast bzw. die vollstreckbare Ausfertigung, kannst du erstmal die Abgabe der Vermögensauskunft verlangen. Dann muss sie sämtliche Konten, Sparanlagen Bargeldbestände wahrheitsgemäß offen legen. Falsche oder unvollständige Angaben erfüllen regelmäßig den Straftatbestand der falschen Versicherung an Eides Statt.

    Bei einer Pfändung kämen selbstverständlich Sachpfändung, Lohnpfändung (direkt beim Arbeitgeber, wenn vorhanden), oder Kontopfändung in Betracht.

  • Zweiter Riester oder bAV – was ist sinnvoll bei AVWL-Zuschuss des Arbeitgebers?
    Hilfreichste Antwort · · 228

    Ich bin ja immer skeptisch, wenn jemand seinem Berater offen sagt, dass er keine Ahnung hat und den Berater schalten und walten lässt wie er will.

    Es nervt mich manchmal auch, da ich dann entweder alles groß und breit erklären kann (womit ein Termin gerne mal 3 Stunden dauert) oder ich treffe quasi die Entscheidung für den Kunden, was mir auch nicht genehm ist. Ich will, dass meine Kunden abschließen, weil sie ihren Sinn in Produkt x oder y erkennen und verstehen.

    War das eine gute Lösung?

    Nein.

    Die Zulage lässt sich zwar auf zwei Verträge aufteilen, aber warum für zwei Verträge Abschluss- und Verwaltungskosten tragen. Wenn er die VL nicht mittelfristig braucht kann er diese in eine bAV einbauen. Ca. 80,- € im Monat an Altersvorsorge zum Nulltarif.

    Von bAV hört man ja auch immer mal wieder, dass es sich gar nicht lohnt, weil man sich dadurch die gesetzliche Rente reduziert und man letztendlich gar nichts davon hat.

    Ich habe in 11 Jahren noch keinen einzigen bAV-Vertrag gesehen, der die verschwindend geringeren Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rente nicht doppelt und dreifach wieder reinholt. Wenn ich die Wahl zwischen 1.000,- € gesetzliche Rente oder 950,- € gesetzlich plus 400,- € betrieblich habe, stellt sich die Frage nicht, für was ich mich entscheide.

    Das Argument ist also relativ halbgar. Eine reine Entgeltumwandlung kann aber aus anderen Gründen (siehe u.a. LittleArrow) mitunter nicht die beste Wahl sein. Zumindest die eigene SV-Ersparnis sollte ein Arbeitgeber immer an die Mitarbeiter weitergeben.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Luscinia ,

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort! :)

    Es nervt mich manchmal auch, da ich dann entweder alles groß und breit erklären kann (womit ein Termin gerne mal 3 Stunden dauert) oder ich treffe quasi die Entscheidung für den Kunden, was mir auch nicht genehm ist. Ich will, dass meine Kunden abschließen, weil sie ihren Sinn in Produkt x oder y erkennen und verstehen.

    Das verstehe ich. Du hattest das schon mal irgendwo gesagt, wenn ich mich nicht irre, und es ist absolut nachvollziehbar. Es macht sicher mehr Spaß, wenn man sich auf einem höheren Level mit dem Kunden unterhalten kann. Mich nervt auch, dass mir der Kollege nicht zuhören wollte, als ich ihn auf das Gespräch mit dem Berater vorbereiten wollte. Ich dachte, dass er sich zumindest die Infos aus dem Intranet ausdruckt und ins Gespräch mitnimmt…

    Nein. Die Zulage lässt sich zwar auf zwei Verträge aufteilen, aber warum für zwei Verträge Abschluss- und Verwaltungskosten tragen. Wenn er die VL nicht mittelfristig braucht kann er diese in eine bAV einbauen. Ca. 80,- € im Monat an Altersvorsorge zum Nulltarif.

    Das beruhigt mich etwas, jetzt weiß ich, dass ich mit meinen Gedanken dazu nicht so falsch liege. :) Die VL (hier 26,59 €) kann man bei uns bei Neuverträgen leider nur noch in Altersvorsorge stecken, andere Alternativen gibt es also eh nicht.

    Zumindest die eigene SV-Ersparnis sollte ein Arbeitgeber immer an die Mitarbeiter weitergeben.

    Oh, wie kann ich denn das rausfinden?

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Oh, wie kann ich denn das rausfinden?

    Der Abschluss einer bAV ist immer ein Eingriff in einen Arbeitsvertrag. Dies muss also dokumentiert und vom Arbeitnehmer gegengezeichnet werden. Diese Information geht meist aus den Personalunterlagen hervor.

    Oder einfach, wenn der Abzug vom Bruttolohn (Entgeltumwandlung) geringer ist als der Betrag der monatlich an die Versicherung überwiesen wird, dürfte die Differenz eine zusätzliche Arbeitgeberleistung sein.

    Hier spielt auch Tarifvertragsrecht mit rein. Manche Tarifverträge sehen eine Arbeitgeberbeteiligung zwingend vor (z.B. im medizinischen Bereich).

    Kommentar von Luscinia ,

    Hm, das sieht leider nicht so aus.

    Aber wie auch immer es ist, ändern kann ich daran nichts, das alles basiert auf dem Tarifvertrag der Metall- und Elektro-Industrie. Da werden sich ein paar schlaue Leute hoffentlich was Vernünftiges ausgedacht haben. Es ist ja eine große Firma mit über 100.000 Mitarbeitern in Deutschland.

    Als ich das abgeschlossen habe, hat mir das mit der „Pensionskasse“ an sich nicht so gut gefallen, ich hätte lieber wieder eine Direktversicherung gehabt, aber hier hatte ich auch keine Wahl, da das alles so vorgegeben ist. Entweder man macht es, oder eben nicht. 

    Danke für die Hilfe!

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Tarifvertrag der Metall- und Elektro-Industrie

    Metallrente?

    Kommentar von Luscinia ,

    Das Wort "Metallrente" habe ich seltsamerweise im Intranet nicht gesehen, erst irgendein Versicherungsvertreter hat das mal in den Raum geworfen. Ich habe noch nicht so richtig verstanden, was die "Metallrente" nun eigentlich ist. Ein Riester?

    Die von der Personalabteilung haben mir gesagt, die AVWL bekommt man nur bei (so steht es auch im Intranet): 

    1.Betriebliche Förder – Rente (Riester)
    2.Betriebliche Comfort – Rente (Eichel)
    3.Privat abgeschlossener Riestervertrag (§§ 10a, 82ff EStG)

    und 2. geht über die ERGO Pensionskasse; das habe ich gemacht.

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Die Metallrente ist ein Versorgungswerk eingerichtet von IG-Metall und Arbeitgeberverband Gesamtmetall für die Beschäftigten der Branche. Die Konditionen sind i.d.R. besser als in normalen Einzel- oder Kollektivverträgen (weniger Kosten vom Beitrag = höhere Ablaufleistung).

    Riecht nach Falschberatung, da ERGO Vermittler eine der relativ überschaubaren Gruppe von Versicherern sind, welche die Metallrente vermitteln dürfen....

    Man sollte grundsätzlich nicht betrieblich riestern.

    Kommentar von Luscinia ,

    Je mehr ich mich damit beschäftige und eure Antworten lese, desto weniger verstehe ich. :(

    Ich habe diese ERGO Pensionskasse selbst über das SIE... Intranet abgeschlossen, ein anderer Anbieter ist hier nicht vorgesehen (habe im Intranet keine Alternativen gesehen und die von der Personalabteilung haben auch gesagt, es gibt dann nur diese eine Möglichkeit). Kein Vermittler, kein Berater, und angeblich keine Provision. Betrieblich riestern wollte ich nicht, den privaten Riester reinnehmen auch nicht, also gab es keine weitere Wahl.

    Ein Allianz-Vertreter hatte mir gegenüber irgendwann mal das Wort "Metallrente" in den Raum geworfen, und wenn ich ihn richtig verstanden habe, ging es da um Riester. Das war zu der Zeit für mich aber nicht relevant, da noch nicht in der Firma.

    Und zur Vollständigkeit: Mein Kollege hat einen zweiten Riester für die AVWL bei der AachenMünchener abgeschlossen.

  • Wie sind Eure Erfahrungen, besteht Wohnungsnot allerorten?
    Hilfreichste Antwort · · 18

    Köln und Umgebung sind einer der Schwerpunkte meiner Firma zur Vermittlung von Kapitalanlageimmobilien. Ich kann das also nur bestätigen. Habe auch Objekte in Neuss und Düsseldorf (sowie im Osten und Süden, ging aber schließlich um die Region).

    Krasser Gegensatz dazu alles um den Bereich Erkelenz und Grevenbroich (dürfte aber ehr an RWE liegen).

    Was konkret der entscheidende Auslöser dafür ist vermag ich nicht eindeutig zu sagen.

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    Kommentar von Privatier59 ,

    DH

  • Meine Kreditanfrage wurde abgelehnt, wegen sozioökonomischer Umstände, ist ein Privatkredit eine Alternative?
    Hilfreichste Antwort · · 108

    Ich bin Anleger bei Auxmoney und zur Zeit sind viele Kreditprojekte mit relativ geringem Score und hoher Risikoeinstufung (C und schlechter) drin.

    Für mich als Anleger zwar von der Rendite interessant, aber dem gegenüber steht ja auch das Ausfallrisiko. 15% von 0,- € ist eben 0,- €. Ferner lehne ich grundsätzlich Konsumkredite ab, weil ich sie für Idiotie halte. Möbel, Autos, Elektronik, Urlaub etc. kauft man nicht auf Raten, man spart dafür!

    Für Kreditsuchende ist Auxmoney relativ teuer nicht nur aufgrund der Zinsen.

  • Ab welcher Summe lohnt sich Aktienhandel?
    Hilfreichste Antwort · · 36

    Ab welcher Summe lohnt sich der Einstieg für Aktienhandel?

    Das kommt drauf an. Wenn du Stock-Picking betreiben willst, solltest du pro Titel mindestens 1.000,- € investieren können.

    Wenn du nur kleine Summen zur Verfügung hast, sollte es ein Wertsparplan mit monatlichen Raten (i.d.R. ab 25 oder 50,- € p.M. möglich) sein.

    Wie hoch sind die Gebühren?

    Das kommt auf die Platform an. Ich wickle fast alle meine Börsengeschäfte über comdirect ab, daher kann ich dir nur deren Gebühren auswendig sagen.

    Bei Fonds und Aktien sollte man auch auf die TER achten und wie das Papier im Verhältnis zur eigenen Benchmark performt hat. Ich persönlich finde aktiv gemanagete Fonds nur dann interessant, wenn sie ihre Benchmark outperformen.

  • Riestervertrag kündigen
    Hilfreichste Antwort · · 68

    Die Vertreterin meint jetzt ohne ihre Zustimmung gibt's weder Beitragsazssetzung noch Kündigung .

    Haha. Die Dame war nur Vermittlerin und hat ansonsten nichts zu melden. Berechtigt Willenserklärungen abzugeben sind der Versicherungsnehmer und der Versicherer.

    Desertieren gibt es hier eine 5 Jahres Frist.

    Ja, die Stornohaftung, für sie als Vermittlerin.

    Wenn der Vertrag nach 4 Jahren beitragsfrei gestellt oder gekündigt wird, sind 20% der erhaltenen Provision rückrechnungspflichtig, da noch nicht verdient.

    Das ist aber das Problem der Vermittlerin, wenn sie derartige Unwahrheiten - die eine simple Google-Suche zu tage fördern - in Umgang mit ihren Kunden pflegt, habe ich wenig zweifel, dass ihre Stornoquote ohnehin jede weitere Karriere im Vertrieb zu nichte macht. Zurecht!

    Man muss auch bestimmte Formulare dazu benutzen und eine bestimmte Form wahren .

    Eine Kündigung bedarf der Schriftform und sie ist eine einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung. Heißt, der Absender muss im Zweifel nachweisen können, dass der Empfänger das Schriftstück erhalten hat (daher Einwurfeinschreiben, vorab per Fax!).

    Kann man nicht kündigen bzw gibt es dazu Muster ?

    Einfacher Dreizeiler!

    Die steuerlichen Auswirkungen der förderschädlichen Verwendung sind aber bekannt (Eintrag in die Anlage R, ggf. wird nachversteuert, Abgabepflicht zur Einkommensteuererklärung)?

  • Gründe für Versicherungsverweigerung
    Hilfreichste Antwort · · 20

    Ist es auch begründet möglich, daß Versicherer Anträge auf z.B. Privathaftpflicht - oder Wohngebäude - Versicherungen ablehnen, obwohl Bonität und Schufa stimmen ?

    Klar. Es herrscht vor allen Dingen erst einmal Vertragsfreiheit. Das heißt niemand muss dir irgendeinen Versicherungsvertrag anbieten. Nur für gewisse Sparten (KFZ-Haftpflicht) besteht ggf. ein Annahmezwang.

    Wenn z.B. ein Haus zu nah an einem Fluss oder Gewässer gebaut ist, könnte eine Elementarschadenversicherung schon extrem schwierig werden, weil sich hier für die Versicherung kein Geld verdienen lässt, da das versicherte Risiko erwartungsgemäß ehr häufig eintritt.

  • Rechnung schon im Gründerjahr als umsatzsteuerbefreit ausweisen?
    Hilfreichste Antwort · · 30

    Nun behauptet ein Kunde, es fehlt der Vermerk, dass ich als Kleinstunternehmer lt. § 19 umsatzsteuerbefreit bin.

    1. Ist dies keine Befreiung sondern eine Nicht-Erhebung
    2. Gibt es keine Rechtspflicht dies aufzudrucken, es erspart dir nur dumme Fragen wie jene, die du gerade schilderst. Formale Anforderungen an eine Rechnung siehe § 14 UStG.

    Ich war der Meinung, dass ich das erst nach Ablauf des 1. Jahres sagen kann, ob die steuerbefreiung greift und weniger als 17.500 EUR Umsatz erwirtschaftet wurden.

    Die 17.500,- € beziehen sich immer auf den voraussichtlichen Umsatz. Eine Änderung würde sich dann für das neue Geschäftsjahr ergeben (2016).

  • Hauptberuf - kurzfristiger Minijob - Steuererklärung
    Hilfreichste Antwort · · 216

    Einen Minijob (bis 450 EUR) braucht man in der Steuererklärung doch nicht anzugeben, oder? Wie ich gehört habe, Einnahmen mit der Steuerklasse 6 aber doch. Was heißt das für mich? Trifft ja irgendwie beides zu...

    Wenn der Minijob pauschal besteuert wird ist er bei der Einkommensteuererklärung außen vor. Er wird weder der Summe der Einkünfte hinzugerechnet, noch kann man Werbungskosten ansetzen. Warst du natürlich so intelligent deinem Arbeitgeber deiner Steuer-ID zu nennen, sieht die Sache anders aus. Dann kann er individuell abrechnen und da nur ein Job in die Klasse I kann, müsste der zweite zwangsläufig in die VI. Wer über die Klasse VI Lohn abgezogen bekommt, ist nach § 46 EStG abgabepflichtig zur Einkommensteuererklärung.

    Ich verstehe grundsätzlich, warum Steuerklasse 6. Aber: Ich dachte eigentlich, bis 450 EUR heißt nicht nur versicherungsfrei, sondern auch steuerfrei - auch bei laufenden Hauptjob mit Steuerklasse 1.

    Steuerfrei für den Arbeitnehmer, wenn der Arbeitgeber pauschal besteuert (2%) und diese pauschale Steuer nicht auf den Arbeitnehmer umwälzt. 

    Wäre die Pauschalbesteuerung bei kurzfr. Minijobs insgesamt praktischer/günstiger für mich gewesen (wenn sie bei mir anwendbar ist, müsste ich noch prüfen)? Es klingt so, als wäre das ganz generell so. Diese liegt ja allerdings bei 25%. Laut Abrechnung scheinen meine Abzüge aber auch bei Klasse 6 unter 25% zu liegen. Das verstehe ich nicht wirklich.

    Für Minijobs empfiehlt sich für den Arbeitnehmer eigentlich immer die Pauschalbesteuerung. Die Kurzfristigkeit hat damit nichts zu tun.


    Kann es sein, dass du ein paar Definitionen durcheinander wirfst und eine Unvereinbarkeit vermutest wo keine existiert? Die Bestimmungen und Klassifizierungen im Steuerrecht sind nicht immer genau deckungsgleich mit denen der Sozialversicherung.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Dexterhaven ,

    Vielen Dank an Alle,

    Ich versuche mal in Laiensprache darzustellen, wie ich eure Antworten verstehe. Vielleicht könntet ihr mir noch kurz bestätigen, ob das so richtig verstanden ist:

    Weil ich meine SteuerID angegeben habe, bin ich in der Steuerklasse 6 und es ist grundsätzlich kein Minijob, auch wenn ich eigentlich 'mini' verdiene. Ich hätte selbst darauf hinweisen müssen, das Beschäftigungsverhältnis bitte als Minijob zu behandeln. Der Arbeitgeber hätte dies auch von sich aus tun können - habe ich nicht, hat er nicht, Pech gehabt. So stellt sich dann auch nicht mehr die Frage nach Pauschalbesteuerung, weil kein Minijob. Besser wäre es gelaufen, bei Minijob+Pauschalbesteuerung, ist aber jetzt endgültig. Soweit richtig?

    Ist das also als Mißverständnis zu interpretieren oder macht der Arbeitgeber so 'einen besseren Deal' und ist ganz froh darüber?

    Grüße!

    Kommentar von vulkanismus ,

    Nein, das ist kein Missverständis.

    Das nennt man "Vertrag nicht gelesen". 

    Klar ist der AG froh, zahlst doch jetzt Du die Steuer.

    Und die Soz.vers. hat er sich auch gespart.

  • Riesterrente Gebühren
    Hilfreichste Antwort · · 14

    Ist es dabei üblich das von den Zulagen die in diesem Vertrag nicht unerheblich sind ( 154 Frau + 300 Kind) die Versicherung immer 6 % von diesen Zulagen abhält und dem Vermittler als einmalige Abschlussgebühren zukommen lässt ?

    6% ist was hoch aber prinzipiell korrekt.

    Wenn ich die Zulagen hochrechne ( jährlich 154 € + bald 2 mal Kind 600 € x 16 Jahre = 12.064 € ) würde sich der Vermittler ca. 723 € als Abschlussgebühr abschnippeln.

    Wie ich schon sagte, 6% sind hoch aber vom Grunde her in Ordnung.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von HilfeHilfe ,

    Hallo,

    vielen Dank für deine Antwort. Was heißt ein wenig hoch ? Was ist den so üblich ?

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Maximal 40‰ sollten es sein.

  • Nebenberufliches Studium - Ausbildungskosten oder Sonderausgaben?
    Hilfreichste Antwort · · 25

    Sind die 295 Euro pro Monat Werbungskosten oder Ausbildungskosten

    Beides.

    Nur steuerlich gesehen stellt sich die Frage ob es Werbungskosten (§9 EStG) sind oder Sonderausgaben (§ 10 EStG). Ich bin mir ziemlich sicher es sind Werbungskosten, da es sich um deine Zweitausbildung handelt.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von muksman ,

    Danke dafür!

    Kommt mir sehr entgegen :)

  • Rürup-Rente für Selbständige mit Einkommen 10.000 EUR empfehlenswert?
    Hilfreichste Antwort · · 25
    Lohnt sich denn für meine Situation, noch heute eine Risterrente abzuschließen?

    Ohne Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (§§ 1,2 SGB VI) bist du nicht förderfähig zur Riesterrente. Es sei denn du leitest die Förderfähigkeit mittelbar über den förderberechtigten Ehepartner ab. Ist also eine weniger interessante bis sinnlose Option.

    Wenn du staatlich gefördert und insolvenz- so wie verwertungssicher bei SGB II Bezug Geld für das Alter zurück legen willst bleibt dir außer Rürup nicht viel an Optionen.

    Bei einem Gewinn von lediglich 10.000,- € im Jahr wird sich kaum eine Pflicht zur Zahlung von Einkommensteuer ergeben, womit der Steuervorteil der Basisrente im Nichts verschwindet.

    Auch könnte es im Lebensbild ein Minusgeschäft sein, da die Leistungen aus der Rürup-Rente zumindest teilweise steuerpflichtiges Einkommen darstellen. Und wenn du im Alter zzgl. gesetzlicher Rente die Freibeträge überschreitest zahlst du eben Steuern drauf.


    Komplettberatung beim Makler. Von hier aus sehe ich wenig sinnvolle Möglichkeiten.