Hilfreichste Antworten von Kevin1905

  • Wie sind Eure Erfahrungen, besteht Wohnungsnot allerorten?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Köln und Umgebung sind einer der Schwerpunkte meiner Firma zur Vermittlung von Kapitalanlageimmobilien. Ich kann das also nur bestätigen. Habe auch Objekte in Neuss und Düsseldorf (sowie im Osten und Süden, ging aber schließlich um die Region).

    Krasser Gegensatz dazu alles um den Bereich Erkelenz und Grevenbroich (dürfte aber ehr an RWE liegen).

    Was konkret der entscheidende Auslöser dafür ist vermag ich nicht eindeutig zu sagen.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Privatier59 ,

    DH

  • Zweiter Riester oder bAV – was ist sinnvoll bei AVWL-Zuschuss des Arbeitgebers?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Ich bin ja immer skeptisch, wenn jemand seinem Berater offen sagt, dass er keine Ahnung hat und den Berater schalten und walten lässt wie er will.

    Es nervt mich manchmal auch, da ich dann entweder alles groß und breit erklären kann (womit ein Termin gerne mal 3 Stunden dauert) oder ich treffe quasi die Entscheidung für den Kunden, was mir auch nicht genehm ist. Ich will, dass meine Kunden abschließen, weil sie ihren Sinn in Produkt x oder y erkennen und verstehen.

    War das eine gute Lösung?

    Nein.

    Die Zulage lässt sich zwar auf zwei Verträge aufteilen, aber warum für zwei Verträge Abschluss- und Verwaltungskosten tragen. Wenn er die VL nicht mittelfristig braucht kann er diese in eine bAV einbauen. Ca. 80,- € im Monat an Altersvorsorge zum Nulltarif.

    Von bAV hört man ja auch immer mal wieder, dass es sich gar nicht lohnt, weil man sich dadurch die gesetzliche Rente reduziert und man letztendlich gar nichts davon hat.

    Ich habe in 11 Jahren noch keinen einzigen bAV-Vertrag gesehen, der die verschwindend geringeren Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rente nicht doppelt und dreifach wieder reinholt. Wenn ich die Wahl zwischen 1.000,- € gesetzliche Rente oder 950,- € gesetzlich plus 400,- € betrieblich habe, stellt sich die Frage nicht, für was ich mich entscheide.

    Das Argument ist also relativ halbgar. Eine reine Entgeltumwandlung kann aber aus anderen Gründen (siehe u.a. LittleArrow) mitunter nicht die beste Wahl sein. Zumindest die eigene SV-Ersparnis sollte ein Arbeitgeber immer an die Mitarbeiter weitergeben.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Luscinia ,

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort! :)

    Es nervt mich manchmal auch, da ich dann entweder alles groß und breit erklären kann (womit ein Termin gerne mal 3 Stunden dauert) oder ich treffe quasi die Entscheidung für den Kunden, was mir auch nicht genehm ist. Ich will, dass meine Kunden abschließen, weil sie ihren Sinn in Produkt x oder y erkennen und verstehen.

    Das verstehe ich. Du hattest das schon mal irgendwo gesagt, wenn ich mich nicht irre, und es ist absolut nachvollziehbar. Es macht sicher mehr Spaß, wenn man sich auf einem höheren Level mit dem Kunden unterhalten kann. Mich nervt auch, dass mir der Kollege nicht zuhören wollte, als ich ihn auf das Gespräch mit dem Berater vorbereiten wollte. Ich dachte, dass er sich zumindest die Infos aus dem Intranet ausdruckt und ins Gespräch mitnimmt…

    Nein. Die Zulage lässt sich zwar auf zwei Verträge aufteilen, aber warum für zwei Verträge Abschluss- und Verwaltungskosten tragen. Wenn er die VL nicht mittelfristig braucht kann er diese in eine bAV einbauen. Ca. 80,- € im Monat an Altersvorsorge zum Nulltarif.

    Das beruhigt mich etwas, jetzt weiß ich, dass ich mit meinen Gedanken dazu nicht so falsch liege. :) Die VL (hier 26,59 €) kann man bei uns bei Neuverträgen leider nur noch in Altersvorsorge stecken, andere Alternativen gibt es also eh nicht.

    Zumindest die eigene SV-Ersparnis sollte ein Arbeitgeber immer an die Mitarbeiter weitergeben.

    Oh, wie kann ich denn das rausfinden?

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Oh, wie kann ich denn das rausfinden?

    Der Abschluss einer bAV ist immer ein Eingriff in einen Arbeitsvertrag. Dies muss also dokumentiert und vom Arbeitnehmer gegengezeichnet werden. Diese Information geht meist aus den Personalunterlagen hervor.

    Oder einfach, wenn der Abzug vom Bruttolohn (Entgeltumwandlung) geringer ist als der Betrag der monatlich an die Versicherung überwiesen wird, dürfte die Differenz eine zusätzliche Arbeitgeberleistung sein.

    Hier spielt auch Tarifvertragsrecht mit rein. Manche Tarifverträge sehen eine Arbeitgeberbeteiligung zwingend vor (z.B. im medizinischen Bereich).

    Kommentar von Luscinia ,

    Hm, das sieht leider nicht so aus.

    Aber wie auch immer es ist, ändern kann ich daran nichts, das alles basiert auf dem Tarifvertrag der Metall- und Elektro-Industrie. Da werden sich ein paar schlaue Leute hoffentlich was Vernünftiges ausgedacht haben. Es ist ja eine große Firma mit über 100.000 Mitarbeitern in Deutschland.

    Als ich das abgeschlossen habe, hat mir das mit der „Pensionskasse“ an sich nicht so gut gefallen, ich hätte lieber wieder eine Direktversicherung gehabt, aber hier hatte ich auch keine Wahl, da das alles so vorgegeben ist. Entweder man macht es, oder eben nicht. 

    Danke für die Hilfe!

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Tarifvertrag der Metall- und Elektro-Industrie

    Metallrente?

    Kommentar von Luscinia ,

    Das Wort "Metallrente" habe ich seltsamerweise im Intranet nicht gesehen, erst irgendein Versicherungsvertreter hat das mal in den Raum geworfen. Ich habe noch nicht so richtig verstanden, was die "Metallrente" nun eigentlich ist. Ein Riester?

    Die von der Personalabteilung haben mir gesagt, die AVWL bekommt man nur bei (so steht es auch im Intranet): 

    1.Betriebliche Förder – Rente (Riester)
    2.Betriebliche Comfort – Rente (Eichel)
    3.Privat abgeschlossener Riestervertrag (§§ 10a, 82ff EStG)

    und 2. geht über die ERGO Pensionskasse; das habe ich gemacht.

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Die Metallrente ist ein Versorgungswerk eingerichtet von IG-Metall und Arbeitgeberverband Gesamtmetall für die Beschäftigten der Branche. Die Konditionen sind i.d.R. besser als in normalen Einzel- oder Kollektivverträgen (weniger Kosten vom Beitrag = höhere Ablaufleistung).

    Riecht nach Falschberatung, da ERGO Vermittler eine der relativ überschaubaren Gruppe von Versicherern sind, welche die Metallrente vermitteln dürfen....

    Man sollte grundsätzlich nicht betrieblich riestern.

    Kommentar von Luscinia ,

    Je mehr ich mich damit beschäftige und eure Antworten lese, desto weniger verstehe ich. :(

    Ich habe diese ERGO Pensionskasse selbst über das SIE... Intranet abgeschlossen, ein anderer Anbieter ist hier nicht vorgesehen (habe im Intranet keine Alternativen gesehen und die von der Personalabteilung haben auch gesagt, es gibt dann nur diese eine Möglichkeit). Kein Vermittler, kein Berater, und angeblich keine Provision. Betrieblich riestern wollte ich nicht, den privaten Riester reinnehmen auch nicht, also gab es keine weitere Wahl.

    Ein Allianz-Vertreter hatte mir gegenüber irgendwann mal das Wort "Metallrente" in den Raum geworfen, und wenn ich ihn richtig verstanden habe, ging es da um Riester. Das war zu der Zeit für mich aber nicht relevant, da noch nicht in der Firma.

    Und zur Vollständigkeit: Mein Kollege hat einen zweiten Riester für die AVWL bei der AachenMünchener abgeschlossen.

  • Können Firmen den ab nächsten Jahr gültigen Mindestlohn verweigern?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·
    Wird diese damit durchkommen?

    Nur wenn diese noch tarifgebunden sind oder zu den Gruppen jener Menschen gehören die noch davon ausgenommen sind, hier gibt es Übergangsfristen bis 01.01.2017. Danach darf auch kein Tarifvertrag mehr geringere Stundensätze vorsehen.

    Diese Firma ist der Meinung, dass dieser Mindestlohn nicht tragbar wäre, sie müsste dann Insolvenz anmelden.

    Deren Problem.

    Wenn es keine Tarifbindung gibt und der Lohn nicht entsprechend gezahlt wird leitet man das arbeitsrechtliche Mahnverfahren ein.

  • Meine Kreditanfrage wurde abgelehnt, wegen sozioökonomischer Umstände, ist ein Privatkredit eine Alternative?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Ich bin Anleger bei Auxmoney und zur Zeit sind viele Kreditprojekte mit relativ geringem Score und hoher Risikoeinstufung (C und schlechter) drin.

    Für mich als Anleger zwar von der Rendite interessant, aber dem gegenüber steht ja auch das Ausfallrisiko. 15% von 0,- € ist eben 0,- €. Ferner lehne ich grundsätzlich Konsumkredite ab, weil ich sie für Idiotie halte. Möbel, Autos, Elektronik, Urlaub etc. kauft man nicht auf Raten, man spart dafür!

    Für Kreditsuchende ist Auxmoney relativ teuer nicht nur aufgrund der Zinsen.

  • Ab welcher Summe lohnt sich Aktienhandel?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Ab welcher Summe lohnt sich der Einstieg für Aktienhandel?

    Das kommt drauf an. Wenn du Stock-Picking betreiben willst, solltest du pro Titel mindestens 1.000,- € investieren können.

    Wenn du nur kleine Summen zur Verfügung hast, sollte es ein Wertsparplan mit monatlichen Raten (i.d.R. ab 25 oder 50,- € p.M. möglich) sein.

    Wie hoch sind die Gebühren?

    Das kommt auf die Platform an. Ich wickle fast alle meine Börsengeschäfte über comdirect ab, daher kann ich dir nur deren Gebühren auswendig sagen.

    Bei Fonds und Aktien sollte man auch auf die TER achten und wie das Papier im Verhältnis zur eigenen Benchmark performt hat. Ich persönlich finde aktiv gemanagete Fonds nur dann interessant, wenn sie ihre Benchmark outperformen.

  • Gründe für Versicherungsverweigerung
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Ist es auch begründet möglich, daß Versicherer Anträge auf z.B. Privathaftpflicht - oder Wohngebäude - Versicherungen ablehnen, obwohl Bonität und Schufa stimmen ?

    Klar. Es herrscht vor allen Dingen erst einmal Vertragsfreiheit. Das heißt niemand muss dir irgendeinen Versicherungsvertrag anbieten. Nur für gewisse Sparten (KFZ-Haftpflicht) besteht ggf. ein Annahmezwang.

    Wenn z.B. ein Haus zu nah an einem Fluss oder Gewässer gebaut ist, könnte eine Elementarschadenversicherung schon extrem schwierig werden, weil sich hier für die Versicherung kein Geld verdienen lässt, da das versicherte Risiko erwartungsgemäß ehr häufig eintritt.

  • Riestervertrag kündigen
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Die Vertreterin meint jetzt ohne ihre Zustimmung gibt's weder Beitragsazssetzung noch Kündigung .

    Haha. Die Dame war nur Vermittlerin und hat ansonsten nichts zu melden. Berechtigt Willenserklärungen abzugeben sind der Versicherungsnehmer und der Versicherer.

    Desertieren gibt es hier eine 5 Jahres Frist.

    Ja, die Stornohaftung, für sie als Vermittlerin.

    Wenn der Vertrag nach 4 Jahren beitragsfrei gestellt oder gekündigt wird, sind 20% der erhaltenen Provision rückrechnungspflichtig, da noch nicht verdient.

    Das ist aber das Problem der Vermittlerin, wenn sie derartige Unwahrheiten - die eine simple Google-Suche zu tage fördern - in Umgang mit ihren Kunden pflegt, habe ich wenig zweifel, dass ihre Stornoquote ohnehin jede weitere Karriere im Vertrieb zu nichte macht. Zurecht!

    Man muss auch bestimmte Formulare dazu benutzen und eine bestimmte Form wahren .

    Eine Kündigung bedarf der Schriftform und sie ist eine einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung. Heißt, der Absender muss im Zweifel nachweisen können, dass der Empfänger das Schriftstück erhalten hat (daher Einwurfeinschreiben, vorab per Fax!).

    Kann man nicht kündigen bzw gibt es dazu Muster ?

    Einfacher Dreizeiler!

    Die steuerlichen Auswirkungen der förderschädlichen Verwendung sind aber bekannt (Eintrag in die Anlage R, ggf. wird nachversteuert, Abgabepflicht zur Einkommensteuererklärung)?

  • Rechnung schon im Gründerjahr als umsatzsteuerbefreit ausweisen?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Nun behauptet ein Kunde, es fehlt der Vermerk, dass ich als Kleinstunternehmer lt. § 19 umsatzsteuerbefreit bin.

    1. Ist dies keine Befreiung sondern eine Nicht-Erhebung
    2. Gibt es keine Rechtspflicht dies aufzudrucken, es erspart dir nur dumme Fragen wie jene, die du gerade schilderst. Formale Anforderungen an eine Rechnung siehe § 14 UStG.

    Ich war der Meinung, dass ich das erst nach Ablauf des 1. Jahres sagen kann, ob die steuerbefreiung greift und weniger als 17.500 EUR Umsatz erwirtschaftet wurden.

    Die 17.500,- € beziehen sich immer auf den voraussichtlichen Umsatz. Eine Änderung würde sich dann für das neue Geschäftsjahr ergeben (2016).

  • Hauptberuf - kurzfristiger Minijob - Steuererklärung
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Einen Minijob (bis 450 EUR) braucht man in der Steuererklärung doch nicht anzugeben, oder? Wie ich gehört habe, Einnahmen mit der Steuerklasse 6 aber doch. Was heißt das für mich? Trifft ja irgendwie beides zu...

    Wenn der Minijob pauschal besteuert wird ist er bei der Einkommensteuererklärung außen vor. Er wird weder der Summe der Einkünfte hinzugerechnet, noch kann man Werbungskosten ansetzen. Warst du natürlich so intelligent deinem Arbeitgeber deiner Steuer-ID zu nennen, sieht die Sache anders aus. Dann kann er individuell abrechnen und da nur ein Job in die Klasse I kann, müsste der zweite zwangsläufig in die VI. Wer über die Klasse VI Lohn abgezogen bekommt, ist nach § 46 EStG abgabepflichtig zur Einkommensteuererklärung.

    Ich verstehe grundsätzlich, warum Steuerklasse 6. Aber: Ich dachte eigentlich, bis 450 EUR heißt nicht nur versicherungsfrei, sondern auch steuerfrei - auch bei laufenden Hauptjob mit Steuerklasse 1.

    Steuerfrei für den Arbeitnehmer, wenn der Arbeitgeber pauschal besteuert (2%) und diese pauschale Steuer nicht auf den Arbeitnehmer umwälzt. 

    Wäre die Pauschalbesteuerung bei kurzfr. Minijobs insgesamt praktischer/günstiger für mich gewesen (wenn sie bei mir anwendbar ist, müsste ich noch prüfen)? Es klingt so, als wäre das ganz generell so. Diese liegt ja allerdings bei 25%. Laut Abrechnung scheinen meine Abzüge aber auch bei Klasse 6 unter 25% zu liegen. Das verstehe ich nicht wirklich.

    Für Minijobs empfiehlt sich für den Arbeitnehmer eigentlich immer die Pauschalbesteuerung. Die Kurzfristigkeit hat damit nichts zu tun.


    Kann es sein, dass du ein paar Definitionen durcheinander wirfst und eine Unvereinbarkeit vermutest wo keine existiert? Die Bestimmungen und Klassifizierungen im Steuerrecht sind nicht immer genau deckungsgleich mit denen der Sozialversicherung.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Dexterhaven ,

    Vielen Dank an Alle,

    Ich versuche mal in Laiensprache darzustellen, wie ich eure Antworten verstehe. Vielleicht könntet ihr mir noch kurz bestätigen, ob das so richtig verstanden ist:

    Weil ich meine SteuerID angegeben habe, bin ich in der Steuerklasse 6 und es ist grundsätzlich kein Minijob, auch wenn ich eigentlich 'mini' verdiene. Ich hätte selbst darauf hinweisen müssen, das Beschäftigungsverhältnis bitte als Minijob zu behandeln. Der Arbeitgeber hätte dies auch von sich aus tun können - habe ich nicht, hat er nicht, Pech gehabt. So stellt sich dann auch nicht mehr die Frage nach Pauschalbesteuerung, weil kein Minijob. Besser wäre es gelaufen, bei Minijob+Pauschalbesteuerung, ist aber jetzt endgültig. Soweit richtig?

    Ist das also als Mißverständnis zu interpretieren oder macht der Arbeitgeber so 'einen besseren Deal' und ist ganz froh darüber?

    Grüße!

    Kommentar von vulkanismus ,

    Nein, das ist kein Missverständis.

    Das nennt man "Vertrag nicht gelesen". 

    Klar ist der AG froh, zahlst doch jetzt Du die Steuer.

    Und die Soz.vers. hat er sich auch gespart.

  • Riesterrente Gebühren
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Ist es dabei üblich das von den Zulagen die in diesem Vertrag nicht unerheblich sind ( 154 Frau + 300 Kind) die Versicherung immer 6 % von diesen Zulagen abhält und dem Vermittler als einmalige Abschlussgebühren zukommen lässt ?

    6% ist was hoch aber prinzipiell korrekt.

    Wenn ich die Zulagen hochrechne ( jährlich 154 € + bald 2 mal Kind 600 € x 16 Jahre = 12.064 € ) würde sich der Vermittler ca. 723 € als Abschlussgebühr abschnippeln.

    Wie ich schon sagte, 6% sind hoch aber vom Grunde her in Ordnung.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von HilfeHilfe ,

    Hallo,

    vielen Dank für deine Antwort. Was heißt ein wenig hoch ? Was ist den so üblich ?

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Maximal 40‰ sollten es sein.

  • Nebenberufliches Studium - Ausbildungskosten oder Sonderausgaben?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Sind die 295 Euro pro Monat Werbungskosten oder Ausbildungskosten

    Beides.

    Nur steuerlich gesehen stellt sich die Frage ob es Werbungskosten (§9 EStG) sind oder Sonderausgaben (§ 10 EStG). Ich bin mir ziemlich sicher es sind Werbungskosten, da es sich um deine Zweitausbildung handelt.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von muksman ,

    Danke dafür!

    Kommt mir sehr entgegen :)

  • Rürup-Rente für Selbständige mit Einkommen 10.000 EUR empfehlenswert?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·
    Lohnt sich denn für meine Situation, noch heute eine Risterrente abzuschließen?

    Ohne Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (§§ 1,2 SGB VI) bist du nicht förderfähig zur Riesterrente. Es sei denn du leitest die Förderfähigkeit mittelbar über den förderberechtigten Ehepartner ab. Ist also eine weniger interessante bis sinnlose Option.

    Wenn du staatlich gefördert und insolvenz- so wie verwertungssicher bei SGB II Bezug Geld für das Alter zurück legen willst bleibt dir außer Rürup nicht viel an Optionen.

    Bei einem Gewinn von lediglich 10.000,- € im Jahr wird sich kaum eine Pflicht zur Zahlung von Einkommensteuer ergeben, womit der Steuervorteil der Basisrente im Nichts verschwindet.

    Auch könnte es im Lebensbild ein Minusgeschäft sein, da die Leistungen aus der Rürup-Rente zumindest teilweise steuerpflichtiges Einkommen darstellen. Und wenn du im Alter zzgl. gesetzlicher Rente die Freibeträge überschreitest zahlst du eben Steuern drauf.


    Komplettberatung beim Makler. Von hier aus sehe ich wenig sinnvolle Möglichkeiten.

  • Ist die Rückforderung der Gebühr bei Übertragung des Bausparvertrages möglich?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·
    Kann ich diese zurückfordern?

    Fordern kann man alles, aber

    Nein erstattet bekommst du sie nicht, denn im Gegensatz zu den Kreditbearbeitungsgebühren wurde hier eine Leistung erbracht, die nicht standardmäßig ohnehin immer erbracht wird.

    Dem Grunde nach also statthaft, kann man evtl. die Höhe in Frage stellen. Dazu will ich aber keine Angaben machen.

  • wer zahlt bei sturz in der Wohnung?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·

    Private Unfallversicherung.

    Deine Krankenversicherung wird nur die ärztliche Behandlung übernehmen, nicht den ganzen anderen Spaß, der sich evtl. aus einer Invalidität ergibt.

    Ob andere Träger noch mit hineinspielen kommt auf deinen Zustand nach dem Unfall an.

  • Als Selbständiger in die ges. Unfallversicherung einzahlen?
    Hilfreichste Antwort von Kevin1905 ·
    Wenn man sich selbständig macht als selbständiger Handelsvertreter, muss man dann in die ges. Unfallversicherung einzahlen.

    Für sich selber nicht. Hängt aber u.U. auch von der Branche ab. In machen besteht Versicherungspflicht auch für den Unternehmer. Hast du ein Schreiben der BG bekommen?

    Eine private Unfallversicherung ist vorhanden. In der Tätigkeit auf Dienstreisen, wäre man da ja nicht versichert, oder?

    Kommt auf die UV an. Eine gute private Unfallversicherung gibt es speziell für den Bedarf von Selbständigen optimiert.

    Müsste man hier nochmals vorsorgen?

    Viel wichtiger als eine Unfall wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese deckt nämlich auch Krankheiten ab, und die sind weit häufiger Ursache für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben, als ein Unfall.

Die unter finanzfrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft.
Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.