Wann wirkt sich eine Betriebsaufgabe in der Krankenversicherung aus?

Ein Unternehmer beendet oder verkauft sein Unternehmen. Nicht vollkommen, aber z. B. statt ein Autohauses mit Vertragswerkstatt vermittelt er noch gelegentlich Gebrauchtwagen (kein Gewinn). Steuerlich ist es eine (Teil-)Betriebsaufgabe.

Das Ganze ist in 2010 über die Bühne gegangen. Da gab es auch ein ordentliches Einkommen. Ab 2011 lebt er vom Vermögen, also ein paar Immobilien, die unter dem Strich keinen steuerpflichtigen Gewinn bringen und vielleicht 25.000 €/Jahr Einkünfte aus Kapitalvermögen. Die Rente kommt dann erst in gut 10 Jahren.

Die Gewerbe- und die Einkommensteuervorauszahlung ist ab 1.1.2011 0 aber wie ist das bei der gesetzlichen Krankenversicherung?

Er hat jetzt von seiner Krankenversicherung die Einkommensanfrage bekommen. Bis 2010 zahlte er den Höchstbetrag aber muss er den weiterzahlen, bis er den Steuerbescheid für 2011 bekommt oder gibt es bei (Teil-)Betriebsaufgabe eine Sonderregelung? Wirkt sich der Wegfall des Einkommens vielleicht früher aus, wenn er die Betriebsaufgabe erklärt?

Zusatzfragen: die Einkünfte aus Kapitalvermögen mindern sich bis 2011 steuerlich um einen Verlustvortrag von vor 2009. Gilt das auch für die Krankenversicherung? Allerdings wird er ab 2012 mindestens 25.000 € abgeltungssteuerpflichtige Verkaufserlöse haben. Ist das voll krankenversicherungspflichtiges Einkommen?

gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Krankenversicherung, Versicherung
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