Mein Freund und ich bauen ein Haus. Das Grundstück gehört ihm, dass hat er von seinen Eltern bekommen. Finanzieren tun wir das Haus aber gemeinsam, wie regelt?

Mein Freund und ich bauen gemeinsam ein Haus. Den Grund hat er letztes Jahr von seinen Eltern als Erbe geschenkt bekommen (er steht alleine im Grundbuch). Den Kredit von der Bank finanzieren wir aber gemeinsam. Der Kredit ist allerdings nur 200.000€ da wir viel Eigenleistung mitbringen. Mein Vorschlag wäre nun gewesen, dass er mich 50/50 ins Grundbuch eintragen lässt, da ich ja auch gesamtschuldnerisch mit dem Kredit hafte. Ich hätte gemeint dass wir einen Notarvertrag machen wo drin steht im falle einer Trennung, dass er die Hälfte vom Grundstück wieder zurückbekommt (80.000€ Grundstück also würde er 40.000€ bekommen). Mein Freund möchte das aber nicht, da er ein höheres Eigenkapital hat wie ich. Ich habe auf der Bank 37.000€ und mein Freund 45.000 + Geundstück. Somit wären wir bei einem Grundbucheintrah von 40:60. Ein großes Thema was mein freund anspricht ist auch noch dass ich von den 100.000€ was ich tilgen müsste nie so viel zahlen werde, da wir ja Kinder wollen. Da zahlt er ja viel mehr wie ich. Und wenn ich ihm die Hälfte von dem Grundstück bei einer Trennung geben würde hat er wieder mehr EK. Und geschweige denn von der Arbeitsleistung die sein Papa bringt. Der wird jeden Tag auf der Baustelle sein(Rentner) und dein Papa vielleicht nur am Wochenende; Das hat mein Freund mir alles vorgerechnet und ich soll zufrieden sein mit 40%. Warum werde ich bestraft wenn ich mit 24 Jahren nicht so viel EK habe wie er mit 29 Jahren. Bitte helft mir ich brauche eure Meinung?

Grundbuch, Hausbau, Kredit, notar, unverheiratet
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Hausverkauf während Trennung Unverheirateter

Hallo zusammen, folgende Situation: 2 Menschen, nicht verheiratet, Grundbuch 50-50, Hauskauf November 2009, 100% Finanzierung.

Investitionen bisher: Sie 60%, er 40% je für Renovierungen, Modernisierungen, Garten etc.

Monatliche Leistungen: von 2009 - April 2011 50-50, anschliessend sie 15% (wegen Teilzeitjob), er 85%. Die monatlichen Leistungen beinhalten alles, vom Darlehen über Nebenkosten, Ernährung, Putzmittel etc, nur Heizkosten werden geteilt ( 1*jährlich ca. 2400 EUR)

Fragen:

Wenn wir uns trennen, hat nach meiner Auffassung jeder das Anrecht, vom anderen ausbezahlt zu werden (50-50), wenn eine Partei das Haus behalten möchte. Ist das so richtig?

Wie werden bei Verkauf die Kosten aufgeteilt? Nach verfügbarem Einkommen oder auch 50-50? Wie sieht es mit ggf. Vorfälligkeitsentschädigungen aus und mit den Verlusten, wenn der damalige Kaufpreis beim Verkauf nicht erzielt werden kann?

Können die monatlichen Leistungen der letzten beiden Jahre gegen die oben genannten 60%-Investitionen aufgerechnet werden? ( schliesslich hatte sie ja in den letzten beiden Jahren quasi Kost und Logis frei)

Können die bei der Bank hinterlegten Sicherheiten auch gegengerechnet werden ( sie 20%, er 80%)

Ich hoffe, das ist nicht zu viel auf einmal und freue mich auf Eure Beiträge.

Er

Grundbuch, Haus, Hausverkauf, Recht, Trennung, unverheiratet
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Trennung: unverheiratet, 2 Kinder, Unterhalt?

Hallo allerseits,

Zahlen, Daten, Fakten:

Paar: nicht verheiratet.

Ich: Arzt. Gehalt ca 4400 netto/Monat.

Sie: Stewardess. Gehalt ca 1800 netto/Monat (100%-Stelle), ca 1200 netto/Monat (50%-Stelle), ca 1200 netto/Monat (Elterngeld).

Ich+Frau zusammengekommen: Mitte 2008.

Frau: schwanger Anfang/Mitte 2009. Durfte nicht mehr fliegen.

zusammen gezogen (wg bevorstehender Geburt): DEZ 2009.

Geldeingang d Frau: volle Bezüge während der Schwangerschaft des ersten Kindes für 100% Stelle von MAI 2009-JAN2010.

GEB Erstes Kind: JAN 2010.

Frau: Elternzeit von Mitte JAN 2010 (Geburt) bis Ende JAN 2011.

Bezüge: Elterngeld FEB2010-JAN2011.

Sollte dann ab FEB 2011 wieder 50% arbeiten (sie fliegt sehr gerne und es fällt zu Hause die Decke auf den Kopf).

Pustekuchen: wieder schwanger, zweites Kind. Durfte doch nicht fliegen.

Bezüge: volle Bezüge während der Schwangerschaft des zweiten Kindes für 50% Stelle von FEB 2011-SEP 2011 (also jetzt)).

GEB Zweites Kind: jetzt gerade erst (Ende SEP 2011).

Für beide Kinder: vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung, vorgeburtliches gemeinsames Sorgerecht.

Kein gemeinsames Kto, wohl aber gemeinsamer Hauptwohnsitz, gemeinsame Versicherungen (Familientarife).

Fragen:

Sie möchte sich nun trennen. Ich nicht. Meine Kinder sind mein Ein-und-Alles. Mal abwarten, aber...:

1) Unterhalt für Kinder:

gemäß Düsseldorfer Tabelle - nehme ich an.

2) Unterhalt für Frau:

wie gesagt: NICHT verheiratet. Trotzdem werde ich wohl die ersten 3Jahre für den Betreuungsunterhalt bluten müssen - oder?! Wenn ja: WIEVIEL?

Ich habe auf Familienrecht.com folgendes gefunden:

> Betreuungsunterhalt (§ 1615 l Abs.2 BGB): die Mutter eines nichtehelichen Kindes kann von dessen Vater in der Regel bis zu drei Jahren nach der Geburt Unterhalt verlangen, soweit von ihr wegen der Pflege und Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann. Nach in Kraft treten des Kindschaftsrechtsreformgesetzes zum 01.07.98 kann auch nach Ablauf des Dreijahreszeitraums ein Unterhaltsanspruch bestehen, wenn der Wegfall des Anspruchs nach Ablauf von drei Jahren insbesondere unter Berücksichtigung der Interessen des Kindes grob unbillig wäre. <<<

3) Unterhalt für Frau:

Gilt auch bei UNverheirateten Paaren der "Ehegattenunterhalt nach dem Halbteilungsgrundsatz"? Wenn ja: wie lange? Oder ist das dieser Betreuungsunterhalt?

4) Unterhalt für Frau:

Wenn sie nach den besagten 3Jahren nach der zweiten Geburt sagt, sie könne nicht fliegen gehen (weil auch mal 5Tage am Stück weg und sie Kinder nicht alleine lassen kann/möchte):

kann von ihr verlangt werden, in einem anderen Job zu arbeiten, den sie in der Nähe ausüben könnte (sie hat eine abgeschlossene Berufsausbildung+Berufserfahrung als Bürowasweissichirgendwas).

5) Im Falle einer Trennung darf ich ja alles mit nehmen, was ich gezahlt habe, oder? Waschmaschine, Spülmaschine, Fernseh etc - Rechnungen vorhanden).

Herzlichen Dank für jede weiterführende Antwort und Hilfe...!!!

Jens

Kindesunterhalt, Trennung, unterhalt, unterhaltsrecht, unverheiratet
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