Gewerbe anmelden für handwerkliche Dienstleistungen ohne Meisterpflicht?

Ich möchte neben dem Abi (=nebenberuflich?) handwerkliche Dienstleistungen gewerblich anbieten. Ich weiß, dass viele Gewerke die Meisterpflicht haben.

Daher möchte ich relativ umfangreich zulassungsfreie bzw. handwerksähnliche Bereiche anbieten. Hierbei v.a. Gartenpflege, Garten-und Landschaftsbau (ich habe gelesen, dass hierbei tatsächlich keine Meisterpflicht besteht), Bodenleger, Hausmeisterservice. Eventuell noch weitere Bereiche.

Nun meine Fragen:

1. Wie vermerke ich diese verschiedenen Bereiche bzw. ja eigentlich verschiedenen Berufe in der Gewerbeanmeldung, bzw. geht das überhaupt in einer Gewerbeanmeldung oder muss ich mehrere Gewerbe anmelden?

2. Da ich das Ganze alleine starten möchte, wird es auf ein Einzelunternehmen hinauslaufen. Welche Schritte (z.B. Eintragung ins Handelsregister) müssen nach der Gewerbeanmeldung noch gemacht werden?

3. Bei den o.g. Berufen handelt es sich ja sowohl um zulassungsfreie als auch handwerksähnliche Berufe. Muss ich mein Gewerbe also sowohl in der Handwerksrolle als auch im Register für Unternehmen handwerksähnlicher Dienstleistungen eintragen lassen?

4. Und die wahrscheinlich wichtigste Frage: Wo bekomme ich zu diesen Fragen und weiteren am besten kompetente Hilfe durch Fachleute, die mich individuell beraten können? Beim Gewerbeamt? Bei der IHK? Sonst wo?

Finanzamt, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Recht, Unternehmensgründung, Einzelunternehmen
Ab wann Scheinselbstständigkeit?

Moin zusammen,

Kurze Frage zum Thema Scheinselbstständigkeit:

Ich bin 18jähriger Gymnasiast, Kleinunternehmer und Kleingewerbe treibender. Ich mache neben der Schule die gesamte Telefon-Kaltakquise für einen Berater, und zwar selbstständig. Kommt es zu einem Abschluss, erhalte ich Provision.

Er hat keine Mitarbeiter oder sonstigen Menschen, die mit oder für ihn arbeiten. Ich bin also der einzige. Wir sprechen hier weiterhin von einem monatlichen Umsatz von ca. 20-30.000 € und einer resultierenden Provision für mich von ca. 1.600-2.400€. Ich mache das ganze seit zwei Monaten und werde es vorraussichtlich noch für mindestens 3-4 Monate machen. Es geht also nicht um riesige Beträge oder langjährige Beschäftigung.

Ich wohne mehrere hundert km von dem Berater entfernt, arbeite also nicht in seinem Räumlichkeiten. Ich werde nur in wenigen Fällen von ihm per Rechnung bezahlt. In den meisten Fällen läuft das über einen Zahlungsanbieter (nur, wenn Kunden auf Rechnung und nicht über den Anbieter kaufen). Ich verwende unter 50% meiner zeitlichen Kapazitäten für den Berater, er ist jedoch mein alleiniger "Auftraggeber". Er hat weiterhin weder Kontrolle über meine Arbeitszeiten, noch über meinen Arbeitsprozess. Ich bin da vorkommen frei und muss ihm auch keine Rechenschaft über meine Arbeit vorlegen etc.

Die Frage ist jetzt: besteht hier eine potentielle Scheinselbstständigkeit? Jedes Mal, wenn ein Kunde über Rechnung kauft, kann die Auszahlung meiner Provision nicht über den Zahlungsanbieter stattfinden, sondern muss über Rechnung laufen. Da denken wir beide immer, dass wir Gefahr laufen, dass ich als Scheinselbstständigkeit eingestuft werde.

Ist das nun begründet? Ich weiß, dass ihr hier keine Rechtsberatung geben könnt. Ich freue mich also über eine unabhängige und unverbindliche Meinungsäußerung eurerseits.

Danke im Vorraus und fröhlichen Umsatz

Geld, Rente, Finanzamt, Finanzen, Recht, Selbstständigkeit, Steuern, Unternehmensgründung
Allgemeine Fragen zur Selbstständigkeit?

Moin zusammen, ich stehe kurz davor, mich selbstständig zu machen. Deshalb folgen noch ein paar letzte Fragen, die mich interessieren.

  1. Obgleich ein Geschäftskonto als Kleinunternehmer (das werde ich sein) nicht erforderlich ist, habe ich mich dazu entschlossen, mir ein zweites Konto für geschäftliche Zwecke anzulegen. Meine Wahl fiel hierbei auf die N26, die eine attraktive Option hat. Frage hierzu: es heißt: Firmenlastschriften sind nicht möglich. Kann bzw. muss ich als Kleinunternehmer (Auch Kleinunternehmerregelung wird gewählt) überhaupt Firmenlastschriften verwenden oder bleibe ich bei den normalen SEPA-Lastschriften?
  2. Kann mir jemand nur nochmal zur Festigung meines Wissens einen Crashkurs in Steuern geben? Angenommen, ich melde ein Einzelunternehmen an und mache Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung. Dann muss ich ja schonmal keine Umsatzsteuer auf meinen Rechnungen ausweisen und an das Finanzamt abdrücken, etc. Das betrifft mich bis zum Freibetrag also nicht. Wie sieht das mit Einkommenssteuer aus? Ab welchen Beträgen fällt wie viel Einkommenssteuer an?
  3. Wie läuft das mit den Auszahlungen? Angenommen ich bin so klug und arbeite innerhalb meines Kontos mit Unterkonten, auf die ich diejenigen Anteile verschiebe, die ich an das Finanzamt oder an anderes abgeben muss. Dann habe ich ja einen Teil des Geldes, den ich praktisch als reinen Gewinn habe. Kann ich mir den dann einfach auszahlen bzw. auf mein Privatkonto überweisen oder kann dieses Geld de Facto nur für Firmenausgaben genutzt werden?

Danke für die Antworten und bleibt gesund!

PS: Bitte spart meine und eure Zeit und schreibt nichts nach dem Motto "Du hast ja echt null Ahnung von gar nichts", das bringt niemanden weiter.

Geld, Finanzamt, Finanzen, Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Unternehmensgründung
Gedankenspiel zur Selbstständigkeit und Versteuerung?

Hallo,

vorweg: mir ist leider kein kurzer treffender Titel für die Frage eingefallen. Tut mir leid.

Nun ich mache in letzter Zeit öfter Gedanken zu der folgenden Situation.

Ich bin Student und bin nebenerwerblich aktuell als Kleinunternehmer in der Vermmietungsbranche unterwegs.

Meine Umsätze waren im letzten Jahr knapp an der Grenze zur Umsatzsteuerpflicht

In diesem Jahr vermute ich, dass der Umsatz aus den Vermietungen noch mal um ein paar Tausend steigt. Sagen wir der Einfachheit wegen 25000 Euro - exkl. 19% Ust. (Die habe ich nicht berücksichtig wg. Kleinunternehmerregelung) Also eigentlich 29750 Euro Umsatz in der Zukunft.

Zudem kommen seit diesem Jahr weitere 22000 Euro Umsatz aus einem zweiten Gewerbe, nämlich Amazon Flex, hinzu.

Pauschal bin ich ja ab jetzt normaler Einzelunternehmer und muss die 19% Ust abführen.

Die Umsatzsteuer auf meine Verleihartikel rechnen ist nicht das Problem. Aber auf die Amazon Flex Sache kann ich nichts aufschlagen, sodass ich im Grunde nur die Hälfte der für mich zu zahlenden Umsatzsteuer auf Kunden umlegen kann oder? Die Umsätze werden ja beim Fiskus zusammengerechnet und davon geht dann die Ust ab, sodass ich pauschal rund 9800 Euro Ust bei rund 52000 Euro Umsatz abdrücke. Die Vorsteuer kann man auf etwa 1200 Euro beziffern. Wenn man so rechnet und dann alles folgende noch abzieht an Einkommenssteuer, Abgaben/ Beiträgen, Betriebskosten, Einkäufe, Werbungskosten etc. bleiben mir etwa 2100-2300 Euro netto im Monat zur Verfügung bei etwa 1600-1700 Euro Lebenshaltungskosten ohne Einschränkungen.

Könnte man jetzt nicht aus der Vermietung eine juristische Person machen in Form einer UG oder bestenfalls GmbH mit mir als alleinigen Geschäftsführer, sodass beide Gewerbe getrennt betrachtet werden? Sprich die Umsatzsteuer der Vermietung UG /GmbH wird beglichen und der Gewinn, sagen wir es bleiben 15000 Euro über, mit ca 30% Körperschaft und Gewerbe versteuert und Amazon Flex könnte ich als Privatperson weiter als Kleinunternehmer führen, ohne dann dafür umsatzsteuerpflichtig zu werden? Bliebe dann am Ende nicht mehr hängen? Den buchhalterischen Mehraufwand lassen wir mal außen vor.

Oder gibt es noch eine ganz andere Möglichkeit?

Sicherlich ein schwieriges Thema, zumindest für mich als Laien.

Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuern, Unternehmensgründung
Wie verteilt man Anteile unter Mitgründern?

Hallo zusammen, ich stehe vor einem Großen Schritt und einer Entscheidun! Und zwar bin ich jetzt seit knapp einem Jahr an meinem Projekt und Plane Alsbald eine Selbstständigkeit. Das Ziel meiner Selbstständigkeit ist es, eine Lifestyle Marke Großzuziehen und habe bereits schon alles entworfen lassen was ich für mein Business benötige dh. die Produkte sind soweit entwickelt, dass diese nur noch auf dem Markt platziert werden müssen, der Online Shop steht, Partnerschaften für das B2B habe ich bereits, Rezepturen für all meine Produkte uvm.

Gerade für dieses Konzept bietet sich ein Franchise Konzept an, denn alle Arbeitsprozesse können von neuen Mitarbeitern mit geringem Lernaufwand in kürzester Zeit erlernt werden. Zudem sollten auch künftige Investoren oder Filialleiter Teil des Unternehmens sein.

Da ich eine höhere Investitionssume für das Unternehmen benötige, möchte ich gerne das Risiko streuen und mir einen Partner dazu holen- und da ein guter Freund von mir Großes Interesse hat, möchte er gern mit einsteigen.

Ich bringe einen Eigenkapital in höhe von 15K mit und habe bereits 8.000 Euro für die Produktentwicklung und co. Investiert. Mein Zukünftiger Partner dagegen bringt keinen Eigenkapital mit.

Wie bestimmen wir nun die Gesellschaftsanteile und kann ich Ihn einstellen und einen ganz normalen Gehalt zahlen?

Vielen Dank im voraus

GmbH, Rechtsanwalt, Steuern, Unternehmensgründung
Vorweggenommene Betriebsausgaben auf Firmenanschrift?

Hallo, "einfach" kurze Frage:

  1. Wir gründen gerade eine UG
  2. Wie nicht anders zu erwarten, braucht das alles etwas länger
  3. Der Bereich ist in der IT und ich habe einen Server gemietet, da ich auch einiges vorbereiten muss
  4. Ich habe bei der Adresse Firma: meineFirma UG angegeben
  5. die Adresse ist meine Privat-Adresse aber zugleich die Firmenadresse
  6. die Rechnung geht also auf meineFirma UG für mich als Empfänger, jedoch auf mein Privates Konto, da ich es privat zahlen möchte. (Da noch kein Geschäftskonto etc. vorhanden=
  7. Es existiert auch noch kein Eintrag m Handelsregister und noch kein Geschäftskonto (deswegen zahle ich das jetzt Privat weil ich keine Ahnung hab wie lange sich das noch hinzieht und ich meine IInfrastrukturnfrastrukur aufbauen will / muss )

Also die Frage:

Kann ich vorweggenommene Betriebsausgaben bereits auf die Firmenanschrift adressieren, jedoch privat zahlen?

Der Grund warum ich das gemacht habe: Ich möchte die Rechnungen natürlich wenn die Firma angemeldet ist über die Firma bezahlen. Die Adresse und ales bleibt gleich, nur das Konto ändert sich.

Ist das leigitim oder zählt das schon als Steuerhinterziehung o.ä.
Ich habe nächste Woche ein Termin zur Steuerberatung, da werde ich das auch nochmal ansprechen, mir geht es primät darum, den Hoster zu schreiben, dass die Rechnungsadresse evtl nochmal geändert werden müsste, falls das absolut nicht geht und schon Strafrechtliche Folgen haben könnte.

Ich freue mich auch eure Antworten / Erfahrungen. Liebe Grüße

Steuern, Unternehmensgründung

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