Wie erfolgt Nettoentgeltberechnung für Übergangsgeld aus Bruttoentgelt?

Hallo,

ich habe den Bescheid des Übergangsgelds von der DRV mit der Anlage "Ermittlung des Brutto- und Nettoarbeitsentgelts im Zusammenhang mit beitragsfreier Entgeltumwandlung" erhalten. Diese Anlage und meine Entgeltabrechnung für den relevanten Monat habe ich zum Abgleich des monatlich ungekürzten Brutto- und Nettoarbeitsentgelts sowie die Entgeltabrechnungen zum Abgleich des Betrags des in den letzten 12 Kalendermonaten beitragsfrei umgewandelten laufenden Arbeitsentgelt vorliegen. Die Berechnung auf dem Blatt verstehe ich, um jedoch zu erkennen, ob es passt, muss ist noch die Ausgangsbasis, sprich die vom Arbeitgeber übermittelten Werte mit den Entgeltabrechnungen abgleichen.

Der Betrag des in den letzten 12 Kalendermonaten beitragsfrei umgewandelten laufenden Arbeitsentgelt und das monatliche ungekürzte Bruttoarbeitsentgelt konnte ich auf den Cent aus den Entgeltabrechnungen berechnen. Beim monatlichen ungekürzten Nettoarbeitsentgelt gelingt mir dies nicht.

Daher nun meine Frage, ob mir jemand helfen kann:

Relevanter Entgeltmonat ist 02/2016. Gemeldet als ungekürztes Bruttoarbeitsentgelt ist das Monatsentgelt 02/2016 plus eine Nachberechnung in 03/2016 für 02/2016 und eine Nachberechnung in 06/2016 für 02/2016. Wie erwähnt habe ich eine Punktlandung, wenn ich alle laufenden Bruttoentgelte für 02/2016 addiere.

Ich bin nun davon ausgegangen, um auf das ungekürzte Nettoarbeitsentgelt zu kommen, muss ich laufende Lohnsteuer, Soli, Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung gemäß der Entgeltabrechnungen betreffend 02/2016 vom ungekürzten Bruttoarbeitsentgelt abziehen.

Liege ich da falsch?

Vielen Dank für die Antworten im Voraus und beste Grüße

arbeitgeber, Übergangsgeld, Brutto, Netto
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Kein Anspruch auf Krankengeld wegen ermäßigtem Beitrag - Wie verhält sich die Rentenversicherung?

Bevor ich zur Frage komme muß ich kurz meine derzeitige Situation erklären:

Seit Oktober 2012 arbeite ich in einer Behindertenwerkstatt. Ich befinde mich zur Zeit noch im Eingangsverfahren, deshalb ist die Rentenversicherung der Kostenträger dieser Maßnahme. Ich bekomme von ihr Übergangsgeld. Bei dem Antrag zu dieser Leistung mußte ich natürlich auch angeben, daß ich Berufsunfähigkeitsrente beziehe. Das wurde bei der Höhe des Übergangsgeldes angerechnet.

Zur Zeit bin ich wegen des offenen Beines krank geschrieben. Das geht jetzt in die 7. Woche. Es ist nun so, daß ärztlich abgestimmt wurde, daß die Wunde von unten nach oben zuheilen soll, was aber ein halbes Jahr dauern kann. Die Wunde wird alle 2 Tager versorgt und ich könnte arbeiten gehen. Das will ich auch versuchen. Im Moment habe ich mir aber eine Erkältung eingefangen und meine Hausärztin sagt, sie könne mich deshalb weiter krank schreiben, danach aber nicht mehr wegen des Beines Und was wäre, wenn sich die Wunde noch verschlechtert?

Die Krankenkasse sagt die Erkältung wäre eine zusätzliche Diagnose, es bliebe aber trotzdem eine Krankschreibung. Anspruch auf Krankengeld hätte ich nicht, weil mich die Werkstatt mit einenem ermäßigten Beitrag angemeldet hat. Deshalb würde das Übergangsgeld weiter laufen. Stimmt das?

Und dann würde ich gern noch wissen: Wenn die Erkältung weg ist und ich gehe arbeiten - Kann mich der Arzt dann wieder auf Diagnose Bein krank schreiben, falls sich die Wunde verschlechtert?

Rentenversicherung, Rente, anspruch, Krankengeld, Übergangsgeld
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Übergangsgeld plus Taschengeld vom Arbeitgeber? Wie hoch darf es sein?

Hallo zusammen, ich denke die wurde shcon häufiger gestellt doch konnte noch nicht ganz das passende zu meinem Fall finden.

Also es ist so das ich mich seit letzten Jahr Juli in einer Umschulung befinde und Übergangsgeld beziehe. Meine REHA Beraterin vom Arbeitsamt hat mich von anfang an dazu ermuntert nach der Probezeit doch zu fragen ob mein arbeitgeber mir ein taschengeld zahlen würde, welche ich dann ohne das es das Übergangsgeld beeinträchtigt mir zusätzlich als vergütung zur verfügung steht.

Nun ist meine Beraterin leider länger erkrankt :-( Und es ist soweit das mein Arbeitgeber mir 150 € Taschengeld zahlen will, nun habe ich beim Arbeitsamt angerufen um dies schonmal anzukündigen.

Wie ich es nun schon so oft erlebt habe bekomme ich von der Leistungsabteilung gesagt, das ich angeblich garnichts dazuverdienen darf , sondern dies dann in voller Höhe vom Übergangsgeld abgezogen wird.

Was mich wundert das von anbeginn meine Beraterin davon gesprochen hat das ich anders wie bei anderen Sozialleistungen bis zu 400 € dazuverdienen darf.

Was ist nun richttig ? ich habe verschiedenste Auskünfte bekommen und glaube langsam das die Leistungsarbeiteilung meines Arbeitsamtes mich einfach übern Tisch ziehen will um zu sehen was möglich ist und ich mir das gefallen lasse.

Denn dies hätte ich fast schon schmerzlich erfahren müssen, wo es um eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ging, die auf einmal zahlt und welche mir auch erst voll angerechnet werdne sollte erst als ich entsprechende Grundlagen (was mit viel telefoniererei und stress verbunden war, was meiner REHA in keinem fall gut tat) dann doch nicht angerechnet wurde.

Suche ich nun zu dem oben genannten irgend eine grundlage die ich zur argumentation vorbringen kann.

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank.

liebe grüße

Leviosa

nebenjob, Übergangsgeld
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