Leistungen nach SGB XII - Genossenschaftsanteile darlehensweise? Wie funktioniert das? HILFE!

Hallo,

ich bin Empfängerin von Leistungen des SGB XII aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit. Ich bin 28 Jahre alt und auf der Suche nach einer kleinen Wohnung. Nun habe ich ein Brief mit einem Wohnungsangebot bekommen. So weit, so gut..

Jedenfalls steht jetzt im Brief, dass die Geschäftsanteile einer 2-Raum-Wohnung bei 2.400 Euro liegen. Beim Amt wurde mit dann heute mitgeteilt, dass es darlehensweise bezahlt werden würde. Meine Frage ist nun: Wie meinen die das? Also, muss ich da selbst etwas vom Regelbedarf abzwacken oder geht vom Regelsatz nur ein gewisser prozentualer Betrag ab, damit die das überhaupt auf diese Art und Weise handhaben? Ich verstehe das nicht so genau....

Außerdem zum Wohnungsangebot gehörend:

Wohnung: 52,10 m² Wohnfläche

Grundmiete: 245,00 Euro

Betriebskosten kalt: 55,00 Euro

Betriebskosten warm: 50,00 Euro

Gesamtmiete 350,00 Euro


Im Vergleich dazu nun das, was das Amt mir bewilligen würde ( in meiner Wohngegend ) :

Wohnung: 50m² Wohnfläche

Grundmiete: 225,00 Euro

Betriebskosten kalt: 61,50 Euro

Betriebskosten warm: 69,00 Euro

Gesamtmiete: 355,50 Euro

Nun meinte die nette Dame vom Amt, die Wohnung sei in der Grundmiete mit 20 Euro zu teuer und dementsprechend ungeeignet für mich. Scheinbar waren die 2,10 m² nich wirklich von großer Bedeutung, weil theoretisch wäre die Wohnung zu groß für mich alleine (wenn man's mal so betrachtet..).

Eigentlich hätte das Amt 5,50 Euro gespart wenn sie mir die Wohung geben würden. Als ich dort saß, ist mir nicht aufgefallen, dass die Wohung, für die ich mich interessiere eigentlich um 5,50 Euro günstiger ist als das, was die sich eben vorstellen. Kann mir das bitte einfach mal jemand erklären ODER mir einen Ratschlag geben um doch noch an diese Wohnung zu kommen...

Darlehen, Finanzierung, Genossenschaftsanteile, SGB XII, sozialhilfe, Sozialamt
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Sozialamt Zahlt rein Garnichts was tun ????

Hallo,

Bin neu hier im Forum und wollte mal mein Problem Schildern also mein Vater war mal Selbstständig alles lief erst Top so dann nach einpaar jahren lief dann rein garnichts mehr dann haben wir ganz normal ALG1 bezogen und anschließend auf Hartz4 abgerutscht ging auch gut das Problem ist das er Körperliche Schwerst Arbeit nicht mehr Tätigen kann da er einen Bandscheiben Vorfall hatte und Miniskus am Knie und die Knorpel dazwischen schon abgenutzt sind so dass er große schmerzen hatt er bewirbt sich fleißig und sucht auch Arbeit wir konnten uns zu frieden schätzen das uns der Staat überhaupt geholfen hatt aber dann in der Zwischenzeit hatt ihn ein Freund Angeboten bei ihm zu Arbeiten alles Angemeldet und gemacht mein Vater war froh das er nichtsmehr mit dem Sozialamt zu tun hatte und nach dem ALG 1 aus dem Hartz4 raus sind so dann gingen die Probleme los 1 Monat bezahlt dann 3 Monate nichts bekommen aus Luft und Wasser gelebt nichts gehabt Kredit auch nicht bezahlen können dann ging das alles vors Gericht und es läuft immer noch knapp 1.5 Jahre dann alles dem Amt gemeldet da er insgesamt 4 Monate gearbeitet hatt und dann die Fristlose Kündigung bekommen hatt weil er seinen Kumpel gesagt hatt das er was Auszahlen soll dann hin und her hatt ihm anscheinend nicht gepasst was auszubezahlen da er dann kein ALG1 beziehen kann hatt er für nur 2 Monate ALG2 bekommen dann wurde uns dass Komplette Geld gekürzt es wurde behauptet das wir Kapital haben aber die Wohnräume sind Renovierungs bedürftigt und somit unvermietbar bzw. unbewohnbar auser ein Laden der wir vergeblich versuchen zu vermieten aber da kommt auch niemand und jetzt Leben wir schon knapp seit 1 Jahr ohne Hilfe ohne nichts und versuchen Vergeblich etwas zu bewegen aber nichts tut sich immer wieder werden wir abgewimmelt und sind mit gas strom usw Hochverschuldet weil wir nichts bezahlen können auser vom Kindergeld und dem halbtags job meiner mutter die versucht alles vergeblich irgendwo irgendwelche schulden abzudecken und seit knapp 1Jahr quälen wir uns durch aber jetzt geht rein garnichts mehr Geld reicht hinten und vorne nicht aus Zwangsversteigerung kommt bestimmt bald hinzu und jetzt wollte ich euch mal Fragen was mann da tun kann die haben doch vor alldem Mist bezahlt wieso jetzt nicht mehr wie kann mann da vor gehen

Vielen Dank schonmal im Voraus

Arbeitslosengeld 1, Schulden, sozialhilfe, Zwangsversteigerung, Arbeitslosengeld II, Sozialamt
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Werden die Fahrtkosten ersetzt oder nicht?

Hallo,

aufgrund meiner Wirbelsäulenversteifung (TH8 - L3), meiner Hyperkyphose von 34° und meinem Wirbelgleiten möchte ich gerne einen Schwerbehindertenausweis beantragen; deswegen habe ich mir in der Bücherei das Buch "Wie bekomme ich einen Schwerbehindertenausweis?" von Nikolaus Ertl und Horst Marburger ausgeliehen. Da steht:

Praxis-Tipp: Beachten Sie bitte unbedingt, dass Sie in einem solchen Fall (Anm.: Also wenn man zum zuständigen Leistungsträger muss) unter Umständen Anspruch auf Ersatz Ihrer Auslagen (Fahrtkosten) haben. Auch der Verdienstausfall wird in angemessenem Umfang erstattet. Allerdings erfolgt die Erstattung nur in einem Härtefall. Dies bedeutet, dass Sie beispielsweise im Einzelfall beweisen müssen, dass Sie - gegebenenfalls wegen Ihrer Behinderung - öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen konnten, sondern ein Taxi benutzen mussten.

Und:

§ 62 SGB I (also Paragraph 62 des Sozialgesetzbuches - 1. Buch) sieht vor, dass derjenige, der Sozialleistungen benatragt oder erhält, sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärztlichen und psychologischen Untersuchungsmaßnahmen unterziehen muss, jedoch nur soweit es für die Entscheidung ünber die Leistung erforderlich ist. Wichtig: In einem solchen Fall haben Sie Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen. Das Vorliegen eines Härtefalles muss hier nicht nachgewiesen werden.

Dazu hätte ich ein paar Fragen:

  1. Reicht als Beweis für einen Härtefall das Attest des Orthopäden, dass ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule fahren kann, sondern einen Sondertransport brauche, da ich im Bus nicht stehen kann (die hätte ich nämlich schon)?
  2. Wenn ich zum Leistungsträger muss, bekomme ich die Fahrtkosten nicht immer ersetzt. Wenn ich zum Gutachter muss aber schon. Habe ich das so richtig verstanden?
  3. Mal angenommen, ich müsste doch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren: Werden die Kosten für Bus-/Bahn-/Straßenbahn-/U-Bahn-Tickets bei der Fahrt zum Gutachter dann auch ersetzt oder gilt das nur für das Benzingeld?

Danke im Voraus.

LG, Bloodsuckerin

Geld, Arzt, Erstattung, kostenübernahme, Schwerbehindert, schwerbehinderung, Fahrtkosten, Kostenerstattung, Sozialamt
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Rückzahlung an Sozialamt,wenn Eltern verstorben und die Schwester noch immer im Haus d. Eltern lebt?

Kann das Sozialamt mich bzw. meinen Mann zur Rückzahlung verpflichten wenn Eltern mit Berl.Testam. verstorben wären ,aber meine Schwester immer noch, ohne Miete zu bezahlen im Eigenheim der Eltern lebt? Wir sind 2 Töchter. Die Eltern haben seit 1993 in ihrem Eigenheim,meiner Schwester (Erzieherin,voll erwerbst. keine Kinder) und ihrem Lebensgefährten(damals arbeitslos,heute 400.-Euro Job)die obere Etage überlassen.Ohne Miete,nur Nebenkostenbeteiligung,da sie leichtfertig selbst herbeigeführte Bankschulden hatte,wegen sich nicht kümmerns um ihre Kontostände.Diese Schulden sind aber auch schon lange abbezahlt. Seit 2011 sind beide Eltern im Heim.Seitdem bezahlt sie trotzdem nur ihre Nebenkosten und wohnt mit dem Lebensgefährten jetzt allein im Haus.Sie sagte mir,daß sie eine Wohnung suche,aber ohne Druck,wegen ihres Burnouts,den sie 2009 hatte. Nun sind die Ersparnisse der Eltern aufgebraucht,jetzt schießt das Sozialamt erstmal die Heimkostenbeteiligung als Darlehen vor,bis meine Schwester auszieht und das Haus verkauft ist.Außerdem stellt sich die Frage,ob ich evtl.für die Zeit ab 2011 einen rechtlichen Anspruch auf finanziellen Ausgleich beim späteren Erbe(wenn es noch was zu erben gibt)gegenüber meiner Schwester hätte und wie ich diesen evtl. Ausgleich durchsetzen kann,weil die Eltern ja seit 2011 nicht mehr im Haus wohnen und sie dadurch Vorteile genießt,die ich nie hatte,da ich von 1982 bis 2004 unsere 2 Kinder versorgt habe und mein Mann Alleinverdiener war und ich bis heute nicht arbeite(Wiedereinstieg nicht gelungen) und wir wegen unserem Eigenheim sehr sparsam sein mussten.Die Eltern haben seit 1993 meiner Schwester ja ,,nur" die Miete,,erlassen" und ihr kein Geld gegeben,da mein Vater immer betont,daß er nicht gerne Bargeld verschenkt,wenns nicht sein muß.Was wäre mir gegenüber gerecht? Anmerkung: Wir beide Töchter haben von den Eltern General-und Vorsorgevollmachten,die auch schon in Gebrauch sind.

Heimkosten, Sozialamt
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Verwertungsverbot für freiweillige Rentenversicherung bei Antrag auf Grundsicherung in Frührente?

Hallo zusammen,

hab ein verwirrendes problem zu dem ich dringend infos und gutgemeinte ratschläge benötige...

mein Vater ist 62, schwer krank und in Frührente (volle Erwerbsminderung) wegen Berufsunfähihgkeit und bezieht eine rente von ca.109€. desweiteren hat er seit ca. 10 jahren eine freiwillige rentenversicherung mit PROVINZIAL abgeschlossen (niedrige summe), die bis 2014 laufen soll und bis2013 kapitalertragssteuerpflichtig ist.

Vor dem Antritt in die Rente war er kurzfristig arbeitslos gemeldet. jetzt, da er rente bezieht ist das sozialamt zuständig für seine grundsicherung. er hat einen antrag gestellt und der sachbearbeiter hat vorerst die grundsicherung untersagt (nicht schriftlich) mit der begründung, er könnte die rentenvers. aufbrauchen, oder nachweisen, dass man ans geld bis 65 nicht rankommen kann. die PROVINZIAL hat ihm nun ein Verwertungsverbot zugeschickt, für dass er sich entscheiden kann.

bevor er unterschreibt, kann mir bitte jemand sagen, ob das mit dem verwertungverbot (auch so zeitnah) beim sozialamt nach SGB XII funktionieren wird?

gleichzeitig habe ich auch gelesen, dass in fällen (rückkaufswert unter 90%+kapitalertr.steuer) aufgrund hoher verluste die ämter nicht die verwertung erzwingen können. stimmt das?

es wäre für ihn fatal ein verwertungsverbot zu unterzeichnen und doch keine grundsicherung zu erhalten.

Rente, Grundsicherung, Hartz IV, SGB XII, Versicherung, Sozialamt
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Zusatzleistung bei Grundsicherung

Guten Tag,

bitte um Hilfe. Ich bin als Betreuerin über das Amtsgericht ( Baden-Württemberg)für einen psychisch kranken Mann bestellt worden. Bis letztes Jahr lebte er zusammen mit seiner Mutter. Diese verstarb im Nov. 09. Der Mann blieb weiterhin in der Wohnung. Er ist erwerbsunfähig und bezieht Grundsicherung. Vom Sozialamt werden die Kosten der Miete übernomen. Seine Mutter hinterließ verschiedene Einrichtungsgegenstände. Unter anderen auch eine Waschmaschine, die schon zu Lebzeiten der Mutter drohte "den Geist aufzugeben". Nun ist es soweit gewesen. Ich fragte beim Sozialamt an ob ihm, da er nun seinen eigenen Haushalt führt und alleinstehend ist, Beihilfe zur Neuanschaffung einer Waschmaschine zusteht. Die Sachbearbeiterin antwortete mir, dass er den Haushalt seiner Mutter übernommen hat und somit ihm keine zusätzliche Hilfe zusteht. Das ist meines Erachtens nach nicht korrekt. Die Mutter ist keineswegs verpflichtet gewesen für ihren Sohn haushaltstechnisch aufzukommen und was sie hinterlassen hat betrifft den Sohn nicht. Ich wäre äußerst dankbar, falls mir jemand da mit Rat zur Seite stehen kann oder sogar, falls ich mit meiner Vermutung im Recht bin, mir einen Paragraph im Sozialgesetzbuch nennen, demnach ich die Aussage der Sachbearbeiterin zugunsten des Betreuten widerlegen kann. Vielen herzlichen Dank für die Hilfe im Voraus ! MfG Monika B

Grundsicherung, Sozialamt, Waschmaschine
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Sozialamt - Neue und gute Antworten