Deka BR 100 Riester kündigen? Fragen...?

Hallo zusammen.

mich beschäftigt grade die Überlegung meinen 2008 abgeschlossenen Riester Vertrag zu kündigen.

Meine Idee basiert auf folgenden Überlegungen:

2008 startete ich meine Ausbildung und habe seitdem minimale monatliche Beträge eingezahlt, was sich auch bis heute kaum geändert hat. (monatlich max 30 €)

Der Vertrag hat sich durchaus positiv entwickelt aufgrund der Kursentwicklung des BR100

Insgesamt eingezahlt : 2869,48€

Aktueller Stand : 6364,05€ (davon 698,96 Zulagenzahlung seit Beginn)

durschnittlicher Einstandskurs : 47,42 Aktueller Kurs : 105,17

Man liest immer wieder verschiedene Sachen pro und kontra über die Riester Rente.

Ich möchte lieber mein Privates Depot mit Fonds weiter ausbauen.

Mich schrecken die hohen laufenden Kosten ab, die die Rendite doch sehr schmälern. Des weiteren glaube ich dass in der nahen Zukunft ein erneuter Crash des Aktienmarktes passiert.

3,5% Ausgabeaufschlag pro monatlichem Kauf + laufende Verwaltungskosten jährlich belaufen sind inzwischen auch auf eine stattliche Summe.

Meine Frage ist nun ob ich es richtig verstanden habe, dass ich mit ungefähr folgender Auszahlung rechnen könnte bei der sogenannten "schädlichen Entnahme" :

6364,05 Kontostand

-698,96 Zulagen (die einbehalten werden)

=5665,09 ( minus evtl eine Verwaltungsgebühr/Verkaufsgebühr durch Deka)

5665,09-2869,48 (meine Beiträge) = 2795,61 (Gewinn)

2795,61 * 0,25 = 698,91 (Abgeltungssteuer wg Kursgewinnen)

Den jährlichen Betrag, den ich bei der Steuererklärung absetzen konnte ist aufgrund der niedrigen Beiträge kaum zu beachten (zwischen 8-32 € wurden mir angerechnet )

Fragen :

Werden diese Beträge automatisch vom Finanzamt "in Rechnung gestellt" ? (ich meine die Steuerlichen Vorteile von 8-32€ jährlich auf der Steuererklärung)

Kann ich meine 800 € Freibetrag nutzen um weniger Steuern bei der Auszahlung zu zahlen?

Gäbe es sonst noch etwas zu beachten an Kosten, die ich hier nicht aufgezählt habe?

Die Abgeltungssteuer wird dann mit der Steuererklärung 2021 im nächsten Jahr fällig oder wird sie direkt einbehalten ?

Würde mich über Antworten freuen.

Viele Grüße

Christian

Riesterrente
Fond-gebundene Riesterrente hat keine Eigenbeträge?

Hallo zusammen,
Background:
ich habe mich an mein Finanzamt gewandt, um Auskunft zu bekommen, wie ich nach Kündigung meiner fond-gebundenen Riesterrente, den ausgezahlten Betrag zu versteuern habe. Diese hat mir schriftlich mitgeteilt, dass Eigenbeträge/Einzahlungen vom ausgezahlten Betrag abgezogen werden (§ 22 Nr. 5 Satz 2 Buchstabe c EStG). Obwohl mir meine Versicherung jedes Jahr eine Übersicht meiner Eigenbeiträge zusendet, behauptet Sie nun, diese seien nichtig und der Betrag würde zu 100% aus dem Fond gekommen sein, ich hätte keinen Eigenbetrag geleistet. Damit würde meine Besteuerung um den Faktor 10 höher ausfallen. Jedoch habe ich konstant eingezahlt!

Eigenbeträge verstehe ich als die Summe meiner Einzahlungen/Investition. Meine Versicherung hatte zu hohe Gebühren angesetzt und schlecht gewirtschaftet, sodass nach 12 Jahren (gerade nochmal ausgerechnet) der garantierte Rentenbetrag (nicht Rückkaufwert) 28% niedriger als meine Einzahlungen waren - inkl. Zulagen vom Staat & "Steuervorteil". Selbst ein Sparbuch wäre besser gewesen.

Fragen:

  • Ich bin mir darüber klar, das ich staatliche Zulagen und Steuervorteile verliere. Ich kann jedoch nicht verstehen, warum meine Einzahlungen als Kapitalertrag betrachtet werden. Selbst mit Zulagen vom Staat war es ein Verlust, ohne ist es noch viel schlimmer. Analog zahle ich ja auch nicht jedes Jahr Steuern auf den Wert meiner Aktien, sondern auf die damit verbundenen Erträge. Da stimmt doch was nicht?
  • Das Finanzamt benötigt die Bestätigung der Eigenleistungen auf der Auszahlungsabrechnung. Laut Sachbearbeiterin sieht man meine Beiträge als notwendige Gebühr an, die im Rückwirkend verrechnet wird. Eigenbeträge gibt es bei Riesterrenten nicht. Das klingt doch seltsam... Muss ich das mit Anwalt vorgehen?

Ich bin neugierig, was die Experten mir raten können.
Vielen Dank

___

Anmerkung: Ich habe den Vertrag gekündigt, weil ich auch bei Beitragsfreistellung weiter Gebühren jedes Jahr gezahlt hätte. Einen Studienkredit zu tilgen scheint mir nach Vergleich lohnender.

Riesterrente, Fonds, Riester
Geristert, was nun?

Hallo zusammen,

das ist hier meine 1.Frage und ich hoffe, das ich meine Frage für alle verständlich formulieren kann.

Ich bin 47 Jahre alt und bin Angestellt.

Zahle seit 2009 in die Förder Renteinvest DWS Premium bei der Zurich ein. Mein Vertrag hat sich bis jetzt, meiner Meinung nach auch ganz gut entwickelt. Habe im Moment ein Vertragsguthaben von 14.900€ bei reinen Einzahlungen von 11.500€.

Allerdings bin ich jetzt durch die aktuellen Diskussionen über die Riester Rente ein bisschen verunsichert. Hoffe kann mir durch eure rege Teilnahme an der Diskussion mein Horizont erweitern.

Die Fragen die ich mir jetzt stelle sind:

1. Weiter besparen?

2. Ruhen lassen?

3. ETF-Riestern?

4. Umwandeln in WohnRiester Rente?

5. Verkaufen?

Zu Frage 1:

Bin da echt unsicher, vor allem ich nie weiß ob ich das eingezahlte überhaupt wieder rausbekomme. Wie lange muss ich ab 67 noch leben? Habe auf dem Vertrag einen Rentenfaktor von 37,68€/10.000€ angegeben, ist der überhaupt garantiert? Fragen über Fragen.

Zu Frage 2:

Wenn ich den Vertrag ruhen lasse, fressen dann die Gebühren in den nächsten 20 Jahren nicht das Guthaben auf?

Zu Frage 3:

Überhaupt keine Erfahrung. Auch keine Anbieter im Netz gefunden.

Zu Frage 4:

Klingt interessant. Weil ich schon vorhabe Eigenheim zu besitzen. Muss ich da aber schon Eigenheim besitzen? Oder kann ich für die Anzahlung komplett die Riester benutzen.

Zu Frage 5: Ist das überhaupt sinnvoll.

P.s.: Kündigung kommt für mich überhaupt nicht in Frage.

Ich danke euch schonmal für eure Gedanken

Riesterrente, Riester
Gezillmerte Kosten der DWS Riesterrente Premium vermeiden

Hallo,

ich interessiere mich für die DWS Riesterrente Premium, bin aber von der Einschätzung der Finanztest irritiert. Finanztest schreibt in [12/2008] : "Nicht empfehlenswert sind die Fondssparpläne [..] DWS Riesterrente Premium, weil sie die Kosten für die Einzahlungen der gesamten Laufzeit in den ersten fünf Jahren abziehen und zu wenig Geld in die Fonds fließt. Den Renditevorsprung der anderen Sparpläne holen sie dann nicht mehr auf." Dadurch berechnet die Finanztest Kosten von 14,3 Prozent für einen jungen Sparer.

Die Kosten setzen sich im wesentlichen wie folgt zusammen:

  • 5,50 % der Summe der regelmäßigen Beiträge bis zum 60. Lebensjahr (Eigenbeitrag x Laufzeit)
  • Verteilung der Abschlusskosten auf 5 Jahre
  • 5,00% auf Sonderzahlungen

Das Problem, dass die Zeitschrift Finanztest beschreibt ist gerade die Verteilung der Abschlusskosten auf 5 Jahre und den dadurch verlorenen Zinseszins Effekt.

Mein Frage: Ist es möglich/sinnvoll, diesen Effekt zu umgehen, indem man eine möglichst geringe Zahlung vereinbart (z.B. Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr) und die restlichen Beiträge dann als Sonderzahlung zahlt? Dadurch wird nur ein geringer Anteil der Kosten auf die ersten 5 Jahre verteilt und die restlichen Beiträge verursachen erst mit der Zahlung Kosten von 5 %.

Über Kommentare zu dieser Überlegung würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße, MadXerxes

Riesterrente, kosten

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