Riesterrente: Zulage wurde von ZfA eingezogen, weil ein Kreuz fehlte ?

Heute traf von der ZfA der 2. Ablehnungsbescheid ein , dass für die Jahre 2003-2008 keine Zulage für den Riestervertrag meiner Frau gezahlt würden (1Person +3 Kinder). Eigentlich ist meine Frau zulageberechtigt. Die angegebenen Gründe der Ablehnung: Zu Vertragsbeginn 2002 war meine Frau angestellt (dafür gab es Zulagen). 2003 wurde sie verbeamtet. Diese Änderung habe ich versäumt mitzuteilen. In 2011 kam die erste Ablehnung und Rückforderung, da die ZfA bei der Prüfung die Berechtigung nicht erkennen konnte. Wir stellten einen Prüfantrag und korrigierten die Angabe "Beamtin" und erteilten beim LBV(Landesamt für Beamtenversorgung) Auskunftsrecht Richtung ZfA. Die aktuelle Ablehnung beruft sich nun darauf, dass bei der externen Behörde die Einwilligung meiner Frau zu Gehaltsauskünften erst 2011 vorlag und somit nur die vorherigen zwei Jahre (2009/2010) prüfbar seien und somit eine Zulage erhalten können, während diese für die Jahre 2003-2008 nicht bewilligt wird.

Ist dies wirklich die Rechtslage? Kann es rechtens sein, dass man nur 2 Jahre rückwirkend Förderung und Prüfung beantragen darf, die ZFA aber 6 Jahre rückwirkend prüfen darf und somit mit einem kleinen formalen Fehler viele tausend € den Bach runtergehen? Das macht stark den Eindruck, die Förderung der privaten Altersversorgung soll möglichst nicht den Berechtigten ausgezahlt werden. Es erinnert an Methoden von Drückerkolonnen und Telefonmarketing

Liegt hier nicht eine Ungleichbehandlung von Beamten und Angestellten vor?

Hätte ich die Kinder auf meinem Vertrag stehen, wäre der Großteil der Förderung nicht "verloren" Ich rechne das lieber nicht mehr genau aus..

Rente, Riester-Rente, Riesterzulage
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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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DWS RiesterRente Premium - Lack ab oder nur ein Kratzer: Schon Churning oder noch Riskoabsicherung?

Das Wichtigste zuerst: Ich möchte mit dieser Frage zunächst nur wissen, ob es sich um ein individuelles Problem handelt, das in dieser Ausprägung nur in meinem Depot stattfindet, oder ob es strukturell ist und somit ausser mir noch andere betrifft. Davon hängen meine nächsten Schritte ab.

Worum gehts: Seit August 2011 schichtet die DWS regelmässig Fondanteile in meinem DWS RiesterRente Premium um. Die erste Umschichtung geht dabei i.d.R. von dem aktienbasierten DWS Vorsorge Dachfond (A) in den rentenbasierten DWS Duration XL (B). Soweit so gut. Ich kann die Begründung sogar nachvollziehen, dass es hierbei um die Absicherung meines Garantiebetrages geht. Wenige Tage später wird jedoch quasi wieder zurück geschiftet, also von rentenbasiert (B) nach aktienbasiert (A). Das passiert nicht zu gleichen Anteilen, weshalb mir nicht sofort ersichtlich war was hier passiert. Aber als ich mir die Umschichtungen isoliert angeschaut habe, musste ich festestellen dass die in 95% der Fälle mit Kursverlusten für mich einhergehen. Und zwar sowohl auf dem Hinweg (A) als auch auf dem Rückweg (B). Also habe ich mir mal die Mühe gemacht und nur den Wertverlust in meinem Depot durch die Hin-und-her-Umschichtung herausgerechnet. (Ist nicht schwer kostet nur ein bisschen Mühe) und komme auf einen Wertverlust von 13,5% alleine durch die Umschichtungen (Depot Wert 7.700; Verlust durch Umschichtungen seit 08/2011 1.040€.) Jetzt wurde mir auch klar, warum trotz Kursteigerung beider Fonds im betrachteten Zeitraum mein Depotwert gesunken ist. Der freundliche Herr von der Verbraucherzentrale, war erstaunt, handelt es sich doch bei dem DWS RiesterRente Premium um das auch von den Verbraucherzentralen und Finanztest immer noch regelmässig empfohlene Produkt für Riester FondSparpläne. Er fabulierte direkt etwas von "massivem Churning" und bat mich das an die große Glocke zu hängen. Ich bin nicht davon überzeugt, dass der Begriff Churning hier richtig ist, weil die DWS für diese Transaktionen ja keine Gebühren nimmt und der Wertverlust im Depot nur durch ungünstige Kurse entsteht. Sei es drum. Bevor ich überhaupt daran denke die große Glocke zu läuten, möchte ich wissen, ob der Wertverlust durch Hin-und-zurück-Umschichtung bei Euch ähnlich hoch ist. Oder ob es sich um ein Einzelschicksal handelt. Danke für Eure Antworten.

P.S.: Verzeiht meine saloppe Schreibe. Ich möchte nicht das Ihr beim Lesen einschlaft oder vom Finanz-Chinesisch abgeschreckt werdet. Aber um Missverständnissen vorzubeugen: Ich verstehe mit meinem laienhaften "gefährlichen" Halbwissen was CPPI ist, wie diese Strategie grundsätzlich funktioniert und das die DWS CPPI bei diesem Produkt automatisiert einsetzt. Ich verstehe nicht die Frequenz, also warum bei einer langfristigen Anlage wie der RiesterRente 2mal pro Monat die Verteilung im Depot angepasst wird, warum das Vor und Zurück geschieht, und warum das fast immer mit Kursverlusten für mich einhergeht. ....Keine Zeichen mehr übrig....genug jetzt!

Rente, Riester-Rente, DWS
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Berufsunfähigkeits-Zusatzrente wird von Großer Witwerrente abgezogen

Ich bekomme derzeit ca. 1400 EUR Rente, dazu bekomme ich von der BG eine Berufsunfähigkeitsrente von EUR 369,00. Meine Frau ist im August 2012 verstorben, sie hat eine Rente von ca. 690 EUR, d. h. Große Witwerrente 60 % ca. EUR 400,00. Die BG Rente wird als zuverdienst angerechnet so daß mir nach Abzug der Sozialleistungen ca. EUR 30,00 "Große Witwerrente" übrigbleiben.

Zur Info: Ich bin 71 Jahre alt und seit 14 Jahren Frührentner - ehem. Beruf Eisengießer - habe die volle Rente aufgrund meiner Gesundheit erhalten, dazu die BG Rente, Behindertenausweis 50 %, Staublunge, 1 Ohr 100 % inoperabel Taub, anderes Ohr 40 %, Operation Bandscheibe mit Reha (1998). Dazu kam ein kleiner Schlaganfall 2009 und Diabetes - erblich bedingt. Meine Frau hatte die Diagnose Hirntumor Aug. 2011, dazu kam der Haupttumor Lunge (Nichtraucher), Div. Operationen, Bestrahlungen und Chemos. Ende August 2012 ist Sie im Alter von 65 leider verstorben. Mein Sohn (40) hatte die Betreuung meiner Frau übernommen, seine Selbstständigkeit aufgegeben und 2 Monate Pfegegeld (Stufe3) erhalten. Derzeit versorgt mich mein Sohn - Einkaufen, Kochen, Waschen, etc. - da mir aufgrund der o.g. Situation nicht mehr möglich ist Auto zu fahren und div. Dinge zu erledigen.

Was wäre möglich um die beschriebene Situation zu verändern?

Vielen Dank im voraus mfg Hermann Jung

Rente, Hinterbliebenenrente, Witwenrente
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Rentennachversteuerung, nicht zahlbar...Hilfe!!

Hallo,

ich habe heute für meine Mutter (78J. Pflegestufe 3, Alzheimer und unter gerichtlicher Betreuung, Betreuer bin ich und für finanzielle Angelegenheiten hat sie seit 2007 einen Ergänzungsbetreuer) Steuerbescheide für 2005-2010 erhalten. Gesamtzahllast über 4.000 Euro zahlbar bis 27.12.2012 inkl. Zinsen.

Die Bescheide wurden geschätzt, da nie eine Erklärung abgegeben wurde. Zu meiner Schande muß ich gestehen, mal irgendwann eine Aufforderung bekommen zu haben, die Renten anzugeben, da aber nie eine Steuererklärung zuvor gemacht wurde, diese auch nicht ernst genommen habe.

Meine Mutter hat eine gute Altersrente und zudem erhält sie Witwenrente, jedoch bezahlt sie mir davon ein monatliches Gehalt als Pflegeleistung (Pflegevertrag geschlossen durch den Ergänzungsbetreuer).

Ich habe in der Schätzung gesehen, daß nur der minimale Pauschbetrag für außergewöhnliche Belastungen angesetzt wurden. Von Pflegekosten die ja nicht unerheblich sind wie z.B. mein Gehalt keine Spur...klar, woher wollen sie das auch wissen.

Der Ergänzungsbetreuer ist natürlich schwer begeistert und will sofort Einspruch einlegen, jedoch ergibt sich die Frage wer zahlt nun den STeuerberater, der diesen geschätzten Bescheid schnell korrigiert und zudem, es bliebe wohl eh eine Zahllast die derzeit nicht bezahlt werden kann. Das Vermögen meiner Mutter ist gleich Null, ihre monatliche Rente wird sofort an meine Gehaltszahlung und die jeweiligen Sozialabgaben verbraucht.

Was macht das Finanzamt wenn keine Zahlung möglich ist? Pfändet sie ihr Konto? Somit wären keine Gehaltszahlungen an mich mehr möglich.

Wie am besten vorgehen? Bin für jeden Rat dankbar.

Danke C.D.

Rente, Finanzamt, steuerbescheid, Steuern
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Riester Banksparplan übersparen / überzahlen

Hallo :)

Ich habe den Banksparplan vor kurzem abgeschlossen, Laufzeit 37 Jahre, keine Kosten, Mindestverzinsung + Kopplung an Umlaufrendite. (Zur Info: er dient als SICHERER BAustein in der Altersvorsorge, es existieren noch ein gewöhnlicher Fonds-Sparplan, ein fest verzinster Sparplan ohne Fonds, und vor den Unisex -Tarifen kommt noch eine gewöhnliche private Rentenversicherung)

Ich habe nun mal eine grundsätzliche Frage zum Riester Banksparplan:

mir ist klar, - dass man, um volle Zulagen zu erhalten, 4% seines Vorjahres-Bruttos einzahlen muss - dass man max. 2100€ Einzahlung pro Jahr steuerlich gefördert bekommt

Was ist nun, wenn ich mehr als diese 2100€ pro Jahr einzahle?

Szenario 1: Was passiert, wenn die Bank das im Vertrag ablehnt --> kündigt sie? Wird das überzahlte einfach nicht verzinst?

Szenario 2: die Bank duldet Überzahlungen und verzinst sie auch, wie wird das steuerlich behandelt? In Grunde bezahle ich ja auf jeden 1€ ,den ich über die 2100€ einzahle, doppelt Steuern weil die Steuerbegünstigung fehlt, ist der Denkansatz soweit korrekt?

Der Grund, warum ich überhaupt soweit denke: Stichwort Schonvermögen. Wir wissen, dass im äußersten Fall des Falles eines HArtz IV EIntritts ein Schonvermögen anrechnungsfrei verbleibt (750€/Lebensjahr). Im Lauf der nächsten Jahre komme ich da drüber (Fonds-Sparplan, herkömmlicher Sparplan, priv. Rentenversicherung, normale Rücklagen auf Tagesgeldkonto).

Nur der Riester-Sparplan ist def. Hartz IV sicher, also könte man dort ja feißig einzahlen, um sein Vermögen zu "schützen"; und dieses finanzielle Polster entsprechend auszubauen, und das halt Krisensicher falls der Super-Gau Hartz IV eintreten sollte.

ISt diese Überlegun soweit korrekt?

Altersvorsorge, Rente, Riester, Vorsorge, Banksparplan
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Flexibles Vorsorge-Plan Cosmos Direkt

Hallo,

ich habe etwas gesurft nach einer guten Alterntive zu "gewöhnlichen" Tagesgeld-Konten. da die Bank of Scotland abermals die Zinsen gesenkt hat (auf 1,8%).

Ich bin unter anderem auf CosmosDirekt gestoßen, die bieten ein Vorsorge-Konto (Einmalzahlung) und ein Vorosge-Plan (monatliche EInzahlung) an,

Gemäß Beschreibung gibt eine Zinstafel, nach der das Guthaben verzinst wird., 1. Jahr: 1,75% 2. Jahr: 2,25% 3. Jahr: 3,8%

Bis dahin wird das garantiert und das Guthaben ist trotzdem jederzeit verfügbar (!). Macht im Schnitt betrachtet einen Zins von 2,6%, was ja allein schon viel besser ist als das beste Tagesgeldkonto (Rabo mit 2,2%).

Gut, was nach den 3 Jahren ist, weiß man nicht, aber man kann ja dann im Fall der Fälle kündigen (ohne Gebühren), und Zinsen werden bisdahi gutgeschrieben und mit ausgezahlt.

Ab dem 4. JAhr wird ja dann ein Zins von 1,25% garntiert, pus den Überschusszins (derzeit 2,55%), der jedes Jahr neu berechnet wird, wie gesagt, wenn das einem nicht passt, kann man ja küdigen.

Klingt für mich nach einer guten Alternative, wenn man Geld hat das man die nächsten 3 Jahre so anlegen kann/will. So gut verzinst (3,8%) wird ja nicht ma bei Festgeld, das man für 10 Jahre fest anlegen muss. Habe ich irgendeinen Haken übersehen? Was passiert eigentlich mit Einzahlungen, die ich im 3. Jahr einzahle, werden die sofort mit 3,8% verzinst, oder unterliegen die auh erst der Zinsstffel? Überlegung wäre ja, dann die ersten 2 Jhre jeweils 100€/Monat einzuzahlen, und im 3. Jahr wenns die 3,85 gibt, dann viell. 300€/Monat einzuzahlen...

Was ist noch von der Optoin zu halten, viele Jahre bis zur Rente einzuzahlen und dann die Rentenoption zu nutzen als kleines Zubrot im Alter? Wenn ich für meinen Fall rechne (37 Jahre montich 100€ einzahlen), habe ich allein an Zinsen rund 51.000€ erwirtschaftet (zzgl. meine Spareinzahlungen), vorausgesetzt, die Zinsen bleiben bei 3,8%. Ist das eine gutes Zubrot für die sontige private Absicherung, was man zusätzlich machen sollte?

Darum geht es: http://flexvo.cosmosdirekt.de/flexible-vorsorge/flexibler-vorsorgeplan.html

Danke erstmal für erste Einschätzungen. Grüße Grubenolm

Rente, Tagesgeld, Vorsorge
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