Verwertungsverbot für freiweillige Rentenversicherung bei Antrag auf Grundsicherung in Frührente?

Hallo zusammen,

hab ein verwirrendes problem zu dem ich dringend infos und gutgemeinte ratschläge benötige...

mein Vater ist 62, schwer krank und in Frührente (volle Erwerbsminderung) wegen Berufsunfähihgkeit und bezieht eine rente von ca.109€. desweiteren hat er seit ca. 10 jahren eine freiwillige rentenversicherung mit PROVINZIAL abgeschlossen (niedrige summe), die bis 2014 laufen soll und bis2013 kapitalertragssteuerpflichtig ist.

Vor dem Antritt in die Rente war er kurzfristig arbeitslos gemeldet. jetzt, da er rente bezieht ist das sozialamt zuständig für seine grundsicherung. er hat einen antrag gestellt und der sachbearbeiter hat vorerst die grundsicherung untersagt (nicht schriftlich) mit der begründung, er könnte die rentenvers. aufbrauchen, oder nachweisen, dass man ans geld bis 65 nicht rankommen kann. die PROVINZIAL hat ihm nun ein Verwertungsverbot zugeschickt, für dass er sich entscheiden kann.

bevor er unterschreibt, kann mir bitte jemand sagen, ob das mit dem verwertungverbot (auch so zeitnah) beim sozialamt nach SGB XII funktionieren wird?

gleichzeitig habe ich auch gelesen, dass in fällen (rückkaufswert unter 90%+kapitalertr.steuer) aufgrund hoher verluste die ämter nicht die verwertung erzwingen können. stimmt das?

es wäre für ihn fatal ein verwertungsverbot zu unterzeichnen und doch keine grundsicherung zu erhalten.

Rente, Grundsicherung, Hartz IV, SGB XII, Versicherung, Sozialamt
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Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

Anlage, Altersvorsorge, Rente, Fonds, Riester
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Rentenauszahlung bei Eintritt in die Architektenversorgung

Kann man sich sich den Betrag, den man bereits in die gesetzl. Rentenversicherung gezahlt hat, bei Austritt bzw. Eintritt in die Architektenversorgung, auszahlen lassen? Mir ist sowas zu Ohren gekommen! Nun weiß ich aber nicht, welche Anforderungen man dafür erfüllen muss.

Leider war mir bei Eintritt in die Architektenkammer nicht bewusst, dass ich dazu verpflichtet bin automatisch in die Architektenversorgung einzuzahlen. Ich hatte nur ein Formular erhalten, welches ich ausfüllen sollte, wenn ich in die Architektenversorgung eintreten möchte und mich von der gesetztl. befreien könnte. Ich wollte mich erst mal ausreichend informieren. Da ich ein sehr stressigen Alltag habe, kam es aber einige Monate nicht dazu. Leider erfuhr ich dann, dass verpflichtet bin, zusätzlich der gesetztl. Rentenversicherung den Mindestbetrag über ca. 150 € in die Arch-Versorgung einzuzahlen. Da mein Gehalt eher spärlich ist, hat mich das ganz schön reingerissen und ich musste für die Beiträge der letzten Monate einen Kredit bei der Bank aufnehmen.

Meine Überlegung war: Wenn ich mich nun von der gesetzl. Rente befreien lasse (was ich zwangsweise schon muss, denn zusätzl. 150,- € monatl. kann ich nicht einzahlen), könnte ich mir das bereits gezahlte der gesetzl. auszahlen lassen und in die Arch-Kammer einzahlen, bzw. mit einem Teil den Kredit bezahlen?

Für Tipps wäre ich sehr verbunden!

Rentenversicherung, Rente
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