Fragen zur Witwenrente für zweite Ehefrau

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir bei folgender Frage helfen?

Der Ehemann lebt in zweiter Ehe seit mehr als 15 Jahren. Wenige Monate nach Eintritt in seine Rente verstirbt er.

Auch die erste Frau des Mannes ist bereits seit einem Jahr verstorben. Nach dessen Tod hat der Mann sich die an die Frau "übetragenen" Rentenpunkte zurückübertragen lassen. Er bekam seine Rente somit zum Renteneintritt und nach geändertem Rentenbescheid, in voller Höhe, da seine erste Frau ja bereits verstorben war.

Nun bekommt seine zweite Frau Witwenrente. Die vorschüssige Witwenrente für die ersten drei Monate wurde der zweiten Frau auch zuerst in voller Höhe als "große Witwenrente" ausgezahlt. Aber nun, nach dem Erhalt Ihres Witwenrenten-Bescheides wird ein Teil vom Vorschuss wieder zurückgefordert und Ihre Rente gekürzt.

Ihr werden die zurückübertragenen Rentenpunkte, die der Mann sich nach dem Tod seiner ersten Frau hat wieder gutschreiben lassen, nicht angerechnet.

Wie kann das sein, dass der Mann keine geschiedene Ehefrau mehr hat, er seine volle Altersrente für einige Monate bis zuseinem Tod bekommt, die zweite Ehefrau aber nach mehr als 15 Jahren Ehe keinen Anspruch auf die volle "große" Witwenrente hat.

Wieso werden ihr die zurückübetragenen Rentepunkte abgezogen, obwohl sie doch vorher auf den Mann zurückübertragen wurden ?

Vielleicht habt ihr Tipps für uns, denn hier fehlen der für ihr monatliches Auskommen gut und gerne 200 Euro netto und das, wo es auch nicht wirklich etwas zu erben gab.

Danke euch alle für eure Hilfe....

S.

Rente, Hinterbliebenenrente, Witwenrente, Ehefrau, Rentenpunkte, Witwe
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Beziehe die Erwerbsminderungsrente: Sollte ich mich dafür schämen? Freund sieht das als Schmarotzer!

Bin mit meinem besten Freund in ein Streitgespräch geraten. Er findest es moralisch nicht richtig, daß ich die Erwerbsminderungsrente annehme. Es gäbe mit Sicherheit noch Tätigkeiten bzw. Arbeitsplätze die ich ausfüllen könnte, trotz meiner Leistungsminderung und GdB von 30%. Nun muss ich dazu sagen, daß ich schon 3 Jahre mit dem Antrag beschäftigt war und mir der erste Antrag sogar abgelehnt wurde. Zwischendurch habe ich immer wieder versucht einen meiner Leistung entsprechenden Arbeitsplatz zu finden, was mir nicht möglich war. So ein Arbeitsplatz wird nicht angeboten. Entweder ist man voll belastbar oder nicht. Nur zu 60% und 3-6 Stunden / Tag belastbar wird nicht ausgeschrieben und auch nicht gesucht. Das sind die Tatsachen mit denen ich konfrontiert wurde. Daher sehe ich die Rente als ein Ausgleich meiner verlorenen Leistungsfähigkeit. Es ist schon schwer genug einen vollwertigen Arbeitsplatz zu bekommen, wie sollte man einen minderwärtigen Arbeitsplatz finden? Ich schäme mich ganz und gar nicht, sondern sehe es als Ausgleich meiner verlorenen Leistungsfähigkeit, ohne die ich keinen Arbeitsplatz finden kann. Natürlich könnte ich noch als Parkwächter oder ähnliches arbeiten. Aber leichte Tätigkeiten werden meist von Minijobber belegt die voll belastbar sind, somit ist der Arbeitsmarkt für mich verschlossen wie es die Arbeitsagentur auch richtig bestätigt hat. Werde auch weiterhin auf einen Arbeitsplatz ausschau halten aber auf die Rente möchte ich nicht verzichten. Oder mache ich moralisch was falsch?

Rente, erwerbsminderungsrente, Moral, Arbeitsleistung
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