Berufsunfähigkeits-Zusatzrente wird von Großer Witwerrente abgezogen

Ich bekomme derzeit ca. 1400 EUR Rente, dazu bekomme ich von der BG eine Berufsunfähigkeitsrente von EUR 369,00. Meine Frau ist im August 2012 verstorben, sie hat eine Rente von ca. 690 EUR, d. h. Große Witwerrente 60 % ca. EUR 400,00. Die BG Rente wird als zuverdienst angerechnet so daß mir nach Abzug der Sozialleistungen ca. EUR 30,00 "Große Witwerrente" übrigbleiben.

Zur Info: Ich bin 71 Jahre alt und seit 14 Jahren Frührentner - ehem. Beruf Eisengießer - habe die volle Rente aufgrund meiner Gesundheit erhalten, dazu die BG Rente, Behindertenausweis 50 %, Staublunge, 1 Ohr 100 % inoperabel Taub, anderes Ohr 40 %, Operation Bandscheibe mit Reha (1998). Dazu kam ein kleiner Schlaganfall 2009 und Diabetes - erblich bedingt. Meine Frau hatte die Diagnose Hirntumor Aug. 2011, dazu kam der Haupttumor Lunge (Nichtraucher), Div. Operationen, Bestrahlungen und Chemos. Ende August 2012 ist Sie im Alter von 65 leider verstorben. Mein Sohn (40) hatte die Betreuung meiner Frau übernommen, seine Selbstständigkeit aufgegeben und 2 Monate Pfegegeld (Stufe3) erhalten. Derzeit versorgt mich mein Sohn - Einkaufen, Kochen, Waschen, etc. - da mir aufgrund der o.g. Situation nicht mehr möglich ist Auto zu fahren und div. Dinge zu erledigen.

Was wäre möglich um die beschriebene Situation zu verändern?

Vielen Dank im voraus mfg Hermann Jung

Rente, Hinterbliebenenrente, Witwenrente, Zusatzrente
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Auslandsrentner in der Steuerfalle

Hallo zusammen,

Vorweg: Ich wohne selber im Ausland (Dänemark), und habe deswegen nur sehr begrenzt Ahnung vom Deutschen Steuerrecht - deshalb Frage ich hier nach

Unsere Familie wohnt seit 1997 in Dänemark. Meine Mutter bezieht seit ca. 1995 Frührente, aufgrund Erkrankung. Sie kriegt ca. 1300 EUR pro Monat - mag nach viel klingen, aber mann muss bedenken dass die Lebenskosten in Dänemark viel höher sind als in Deutschland. Sie kommt damit gerade so über die Runden - eher schlecht als recht. Sie hat sonst kein anderes Einkommen, da sie nach wie vor nicht arbeiten kann.

Nun hat sie vor einigen Monaten einen Brief vom Finanzamt Neubrandenburg bekommen, in dem steht dass sie knapp 18.000 EUR Steuern nachzahlen muss. Ein ziemlicher Schock für eine Frau die im Voraus schlechte Nerven hat.

Das ganze geht wohl zurück auf die Reform der Rentenbesteuerung im Jahr 2005, und überrascht momentan hunderttausende von Rentnern im Ausland - man findet zahlreiche Artikel darüber wenn man "Rente Steuer Ausland" in Google eingibt.

Meine Mutter hat natürlich sofort einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht gestellt - der aber leider abgelehnt wurde, da ihre Rente zu hoch ist (1300 EUR pro Monat).

Sie soll also die gesamte Summe Zahlen. Nun meine Frage: Gibt es noch andere Auswege? Es kann doch nicht seine Richtigkeit haben, dass eine Frau die knapp an der Armutsgrenze lebt, auf einmal 18.000 EUR zahlen soll - besonders weil ihr vor November 2012 nie mitgeteilt wurde, dass sie seit 2005 in Deutschland auf Ihre Rente hätte Steuern zahlen müssen. Kein Brief, nichts.

Ich habe unter anderem das folgende Interview gefunden:

http://www.rivierazeitung.com/index.php/wirtschaftsartikel/items/steuer-schock-fuer-rentner.html

Hier schreibt Steuerberater Hergen Kassuba als Antwort auf die Frage "Wie können Sie helfen?" folgendes:

"Indem wir dem Finanzamt darlegen, dass die Rentner überwiegend von der deutschen Rente leben müssen. Wenn dieser Nachweis gelingt, werden die Auslandsrentner den Inlandsrentnern im wesentlichen steuerlich gleichgestellt, so dass sie ihr lebensnotwendiges Existenzminimum nicht mehr versteuern müssen."

Dass kann meine Mutter problemlos darlegen - ohne die Rente kann sie nicht überleben. Heist dass, das es noch Hoffnung gibt?

Danke und mit besten Grüssen, Martin

Rente, Dänemark, Einkommensteuererklärung, Nachzahlung, Steuern
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Basisrente Einschätzung der zukünftigen Rentenhöhe

Rürup Canada Life welche Rentenhöhe? Liebe Forenmitglieder,

ich habe 2005 eine Canada Life generation basic ( Rürup, nicht kapitalisierbar ) abgeschlossen : monatliche Sparrate 500 Euro , Extra - Zuzahlungen bis heute 40 Tsd Euro , das heißt bei Ablauf und Rentenbeginn Mitte 2019 einen gesamten Beitrag von ca. 125 Tsd Euro geleistet bzw. werde geleistet haben

Zuzahlungen habe ich in 2006: 6.000 Euro, in 2007 14.000 Euro, in 2008 14.000 und in 2011 6000 Euro geleistet.

Canada Life kann keine Rechnung für eine Mindest-Garantierente aufstellen und auch keine Prognosen oder grobe Schätzungen abgeben . Es gibt nur den jährlichen geglätteten Wertzuwachs und der lag und liegt derzeit bei ca 2,5, % durchschnittlich pro Jahr ( war mal bei 4-5 % in guten Jahren ) .

Die endgültige Rentenhöhe hinge von den Börsenjahren 2018 und 2019 ab .

Jetzt hatte ich ein Treffen mit meinem damaligen Vermittler, der aber längst nichts mehr mit Canada Life zu tun hat , und er hat mir "vorgerechnet", daß ich bei dieser Summe ca. 4000 Tsd Euro im Jahr Rente zu erwarten hätte. Der nächste Vermittler wagte überhaupt keine Prognose, da er nicht in die Zukunft sehen könne.

Meine Frage ist, ob diese Schätzung nur von 4000 Euro Jahresrente so stimmen kann ?

Wer hat vielleicht eine ähnliche Versicherung und macht sich Gedanken, was am Ende an Monatsrente gezahlt wird ?

Vielen Dank für Eure Antworten und Hilfe im Voraus Peter

Rentenversicherung, Rente, basisrente, Rürup, rürup rente, Canada Life
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Grundsicherung trotz Eigentum?

Hallo

Ich habe eine Rentenfrage die meine Mutter betrifft. Sie hat bei der Scheidung meiner Eltern auf die Rente meines Vaters verzichtet und ihr wurde damit unser Haus auf dem Land zugesprochen was momentan noch ca. 90 000 Euro wert ist. Ab Februar wird Sie ca. 300,- Euro Rente beziehen und ist somit auf den Hausverkauf angewiesen. Da es ihr gesundheitlich nicht gut geht, haben wir bereits eine kleine Wohnung in der Köln und in meiner Nähe gesucht. Im Haus stehen auch dringend Renovierungen an und so funktioniert die Heizung nicht richtig.

Momentan zahle ich die Wohnung in Köln Der Hausverkauf auf dem Land gestaltet sich nun doch langwieriger als gedacht. Und ich kann auch nicht, da ich freiberuflich tätig bin, nicht länger die Miete zahlen.

Nun meine Frage: Gibt es die Möglichkeit, dass meine Mutter Grundsicherung beantragt, obwohl sie ja eigentlich eine Wohnung und das unbewohnte Haus zur Verfügung hat? Wo beantrage ich das besser? Das Geld müsste ja dann sicher zurückgezahlt werden, wenn das Haus verkauft wird.

Oder ist es sinnvoller einen Kredit auf das Haus aufzunehmen? Aber lässt es sich dann auch genauso gut verkaufen?

Wir würden gerne die Kosten für das Haus möglichst gering halten. Also zumindest keine Kosten für Zweitwohnsitzsteuer, Müllabfuhr etc. zahlen Gibt es so eine Art "Standby- Status" ?

Es ist wirklich gerade eine bedrückende Situation.

Rente, Grundsicherung, Hausverkauf, Kredit, Zweitwohnsitz, Zweitwohnung
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Rentennachversteuerung, nicht zahlbar...Hilfe!!

Hallo,

ich habe heute für meine Mutter (78J. Pflegestufe 3, Alzheimer und unter gerichtlicher Betreuung, Betreuer bin ich und für finanzielle Angelegenheiten hat sie seit 2007 einen Ergänzungsbetreuer) Steuerbescheide für 2005-2010 erhalten. Gesamtzahllast über 4.000 Euro zahlbar bis 27.12.2012 inkl. Zinsen.

Die Bescheide wurden geschätzt, da nie eine Erklärung abgegeben wurde. Zu meiner Schande muß ich gestehen, mal irgendwann eine Aufforderung bekommen zu haben, die Renten anzugeben, da aber nie eine Steuererklärung zuvor gemacht wurde, diese auch nicht ernst genommen habe.

Meine Mutter hat eine gute Altersrente und zudem erhält sie Witwenrente, jedoch bezahlt sie mir davon ein monatliches Gehalt als Pflegeleistung (Pflegevertrag geschlossen durch den Ergänzungsbetreuer).

Ich habe in der Schätzung gesehen, daß nur der minimale Pauschbetrag für außergewöhnliche Belastungen angesetzt wurden. Von Pflegekosten die ja nicht unerheblich sind wie z.B. mein Gehalt keine Spur...klar, woher wollen sie das auch wissen.

Der Ergänzungsbetreuer ist natürlich schwer begeistert und will sofort Einspruch einlegen, jedoch ergibt sich die Frage wer zahlt nun den STeuerberater, der diesen geschätzten Bescheid schnell korrigiert und zudem, es bliebe wohl eh eine Zahllast die derzeit nicht bezahlt werden kann. Das Vermögen meiner Mutter ist gleich Null, ihre monatliche Rente wird sofort an meine Gehaltszahlung und die jeweiligen Sozialabgaben verbraucht.

Was macht das Finanzamt wenn keine Zahlung möglich ist? Pfändet sie ihr Konto? Somit wären keine Gehaltszahlungen an mich mehr möglich.

Wie am besten vorgehen? Bin für jeden Rat dankbar.

Danke C.D.

Rente, Finanzamt, steuerbescheid, Steuern
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