Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

Anlage, Altersvorsorge, Rente, Fonds, Riester
2 Antworten
Anspruch auf gesetzliche Erwerbminderungsrente 1963 geboren?

Ich wurde im Februar 2010 an einem Leiomyosarkom in der rechten Kniekehle(bösartiger Tumor in der Muskulatur) operiert.Nach der OP bekam ich eine stärkere Bestrahlung bei der mein Nerv am Bein beschädigt wurde.Ich bekam ein Taubheitsgefühl;ein Brennen und das Gefühl einer ständig geschwollenen Fußsohle.Nach Aufsuchen des Orthopäden und zuletzt eines Neurologen, wurden mir keine Aussichten auf einen Heilungsprozeß gestellt. Nach dieser Diagnose ging ich zu einem Schmerztherapeuten,der mich mit Medikamenten und einer ein wöchigen stationären Aufnahme behandelte.Diese brachte keinen Erfolg im Gegenteil (hat nichts mit der Schmerztherapie zu tun),nach der Behandlung stellte man bei mir fest,dass ich an einem erneuten Tumor an der Rippe leide. Ich habe nun einiges gelesen bzgl.Erwerbminderungsrente,Halbe Erwerbminderungsrente und Berufsunfähigkeitsrente. Nun zu meiner Frage: Ich bin im April 1963 geboren und nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen erhalten nur bis 1961 Geborene eine Erwerbminderungsrente. Ich bekomme jedoch bei meinem jährlichen Rentenbescheid immer eine Erwerbminderungsrente angezeigt (1200€ für 2010) die jährlich steigt. Wie sieht es in meinem Fall aus? Zu dem habe ich eine private BUZ (1000€/monatlich bei Inanspruchnahme). Wie sieht es da aus, bei meinem geschilderten Fall? Ich würde mich sehr freuen, über fachlich klare Antworten.

Rente, erwerbsminderungsrente, rentenanspruch
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Rente