Eink. aus Vermietung und Verpachtung, Steuer, Schuldzinsen

Guten Tag zusammen.

Sachverhalt: Ein unbebautes Grundstück wurde gekauft. Befindet sich in Privatvermögen. Bauen von zwei Gebäuden: (noch nicht beendet)

  • Eine Lagerhalle als Vermietungsobjekt. Wurde auch so bei dem FA bereits deklariert.
  • Ein Familienhaus eigene Nutzung

Finanzierung durch: 130T Eigenkapital, 250T Darlehen von der KSpK, 50T Kfw. Das Eigenkapital ist noch nicht angerührt.

  • Kauf von (ganzem) Grundstück vom Darlehen
  • Bauen von Lagerhalle vom Darlehen. Der Darlehen wurde nach Handwerkerrechnungen, häppchenweise rausgegeben.

Wurde auch sauber verbucht. Man kann leicht nachvollziehen, was über Darlehenskredit bezahlt wurde. Ich habe jedoch evt. einen Fehler gemacht. Um Bereitstellungszinsen zu sparen habe ich die letzte 20T vom Darlehen für das Haus bezahlt (Abschlagsrechnung für Rohbau Haus).

Jedoch wird nächste Monate verschiedene Bauabschnitte gemacht, die man nach Nutzungsfläche aufteilen könnte (z.B. Sickerschacht oder Geländeboden usw.) Logisch, wird das über Eigenkapital finanziert. Von diesem Aufwand steht mir anteiliger VSt-Abzug und die AfA zu. (Hätte ich nur nicht die letzten 20T rausnehmen sollen.)

Frage an Experten: Denke ich so richtig, dass man beweisen/vorlegen muss, was mit was finanziert wurde. Oder könnte man einfach Freientscheiden, so und so: ich verwende die komplette 250T Darlehen für Herstellungskosten der Halle und anteilige Anschaffungskosten für Grundstück? (Natürlich, wenn die AK und HK diesen Betrag nicht übersteigen)

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Vielen Dank jetzt schon im Voraus. LG Tatjana

Darlehen, Recht, Steuern, Steuerrecht, vermieter
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ElitePartner Eine Rechnung nur, weil ich Kaufknopf getätigt habe

Guten Tag

Ich wohne in der Schweiz und habe jetzt ein Problem mit ElitePartner.

Ich wurde von ElitePartner mal zur Gratisprobe eingeladen und habe mich angemeldet. Am 30.9.2012 bekam ich eine Mail, wo mir ein Gutschein für 50 Franken versprochen wurde und per Link konnte ich mich gerade über meine Chiffrenummer zur Kaufseite anmelden. Als alleinstehende Mutter mit dem Kind hätte ich noch 50% Vergünstigung gehabt. Den Kauf habe ich fast bis am Schluss durchgeführt, wo ich schon in meinen PayPal box war, aber Endbetrag konnte ich nicht sehen und wusste nicht, ob Gutschein mitgerechnet ist oder nicht, es war überhaupt keinen Betrag. Ich habe natürlich die Kaufaktion abgebrochen.

Am gleichen Abend bekomme ich von ElitePartner per Mail die Rechnung, die Persönlichkeitsanalyse und AGB im Anhang. Auf meine Frage, was soll das mit dem Rechnung bedeuten, habe ich folgende Antwort bekommen: Sie haben am 30.09.2012 unter der Chiffre … eine 12-monatige Premium-Mitgliedschaft im Wert von 235,75 Euro erworben. Sie haben eine Laufzeit und eine Zahlungsweise ausgewählt und auf - kaufen- geklickt. Damit haben Sie einen Kauf getätigt.

Am 20.10.2012 kommt per Mail die 1. Mahnung.

Es kann doch nicht Wahr sein, dass ich etwas zahlen muss, was ich nicht in Anspruch genommen habe. Ich habe die Zahlung abgebrochen, weil es nicht korrekt verlaufen wurde, ich habe Portal nicht benützt und nicht ein Mal reingegangen, nach dieser ganzen Geschichte. AGB, die mir am 30.9.2012 und noch ein Mal am 10.10.2012 zugesendet wurden, habe ich auch nicht bestätigt.

Jetzt ist meine Frage ob ich wirklich betrieben werden kann? Muss ich echt zahlen?

Ich bedanke mich schon einmal für die Antworten!

Mit freundlichen Grüssen Olga.

PS: Für Fehler bitte ich mich entschuldigen, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.

Partnerschaft, Recht
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Umzug / androhung die Rechnung zu kürzen per SMS / Abschlag...

Wo fängt man am besten an? Ich habe als Kleinunternehmer einen Umzug gestemmt. Kostenvoranschlag erstellt über das be / entladen und die Fahrt. Netterweise habe ich am Umzugstag Möbel / Lampen abgebaut und auch am neuen Ort Möbel wieder aufgebaut. Vor Zeugen und aufgrund der Uhrzeit wurde das Lampen aufhängen nicht gefordert, es war ja auch nie Bestandteildes Kostenvoranschlages oder der Rechnung. Des weiteren wurde aus Versehen ein Boiler und ein Bild in der alten Wohnung gelassen. Nun folgendes / Die Kundin schreibt seit Tagen lächerliche SMS und möchte:

Schreinerkosten abziehen da der Schrank angeblich falsch aufgebaut ist. Elektrikerkosten abziehen da keine Lampen aufgehängt wurden. Zu dem Boiler und Bild abziehen obwohl beides innerhalb von 24 Stunden gemeldet wurde und auch mit Quittung / Versandbeleg versendet wurde.

Meine Fragen:

Darf sie generell eine Rechnung kürzen und dies nur per Sms ankündigen? Darf sie überhaupt diese Kosten abziehen, ich habe immerhin keinen Schreiner oder Elektriker bestellt! Vielmehr noch freundlicherweise angeboten am nächsten Tage wiederzukommen und das ein oder andere noch fertigzustellen, dies wurde von Ihr explizit unter Zeugen abgelehnt und nicht gewünscht. Danke für die Mühe und Antworten.

P.S. die Kundin hat heute , innerhalb des Zahlungszieles einen Abschlag überwiesen. Weder gab es vorher eine schriftliche Anfrage noch sonstige Nebenabreden bzgl. der Zahlung..... Wie weiter vorgehen? Erinnerung? Hinweis das ich keiner Raten / Abschlagszahlung zugestimmt habe?... Danke vorweg.

rechnung, Recht, Umzugskosten
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Rechtsschutzversicherung, 2x Selbstbeteiligung für den gleichen Fall ?

Hallo, ich habe über meine Rechtsschutzversicherung 2011 einen Anwalt bzgl. einer falschen Nebenkostenabrechnung von 2010 beauftragt und hierbei 2011 meine Selbstbeteiligung von 50,00 Euro an den Anwalt bezahlt !. Da der Vermieter nicht reagiert bzgl. Nebenkostenabrechnung und der Fall sich bis Dato weiterzieht, geht es mittlerweile auch um die Nebenkostenabrechnung von 2011 !. Jetzt möchte mein Anwalt wiederholt diese Selbstbeteiligung in Höhe von 50,00 Euro worauf ich bei meiner Rechtschutzversicherung nachfragte, ob man 2x diese Selbstbeteiligung für den selben Fall " Nebenkostenabrechnung" verlangen kann !. Zuerst wurde mir am Telefon gesagt das es auf keinen Fall 2x für die gleiche Sache diese Selbstbeteiligung verlangt werden kann und jetzt bestätigt ein anderer Sachbearbeiter meinem Anwalt Kostenschutz in einem Formschreiben "die außergerichtliche Tätigkeit zur Abwehr der Betriebskostenrechnung 2011" mit dem Hinweis auf die Selbstbeteiligung von 50,00 Euro, worauf sich jetzt mein Anwalt beruft !. Der Sachbearbeiter formulierte/begründete den Sachverhalt am Telefon dann "eventuell als zweites Verfahren/Forderung und jetzt einer neuer Rechnung des Anwaltes mit der Prüfung der Betriebskostenabrechnung von 2011" !. Worauf ich antwortete "wenn es zu einer Verhandlung kommt ein Richter auch nicht zwei verschiedene Verhandlungen macht wenn es um ein und die selbe Sache geht, egal ob 2010 und 2011" !. Keine Einigung und der Sachbearbeiter bleibt bei seiner Entscheidung !. Meine Frage ist, ob hier eine zweite Selbstbeteiligung gefordert werden kann und wenn nicht was ich unternehmen kann ?. Es geht hier um Kleinbeträge und keine großen Beträge, so dass mich die Rechtschutzversicherung und Selbstbeteiligung bereits mehr Kosten als meine Forderungen !. Vielen Dank für die schnelle Antwort !. Mit freundlichen Grüßen

Recht, Rechtsschutzversicherung, Selbstbeteiligung
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Kontoauflösung mit Teilerbschein

Hallo! Ich habe eine Frage zum Thema Erbrecht und hoffe auf ein paar Tipps. Ziel ist die Auflösung eines Girokontos.

Ausgangslage ist eine Erbschaft die zu gleichen Teilen auf 5 Erben aufgeteilt ist. Zum Erbe gehören mehrere Konten mit Guthaben. Vor allem die Auflösung eines Girokontos ist Ziel. Seit nunmehr 12 Jahren ist keine Auflösung möglich.

4/5 der Erben sind sich einig im Handeln und Vorgehen und streben die Auflösung an. Für diesen Teil der Erben besteht ein Teilerbschein. Diessollte ja eigentlich im Interesse derErfüllung des Erbes sein.

Der andere Erbe (Anteil 1/5) verweigert jede Zusammenarbeit. Keine Gespräche möglich, kein Briefkasten (Keine Zustellung möglich).

Nun meine konkrete Frage! Wie kann man eine Auflösung anstreben. Im Sinne einer ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung ist eine Auflösung absolut sinnvoll. Zum einen wird so das Erbe erfüllt und zum anderen das Erbe vor weiterem finaziellen Schaden bewahrt. Seit 12 Jahren werden jeden Monat Kontoführungsgebühren vom Guthaben abgezogen, wodurch immer weniger Geld erhalten bleibt. Somit schadet der Erbe (1/5 Anteil) dem Erbe durch seine Nicht-Mitwirkung.

Also sollte doch per Mehrheitsentscheidung eine Auflösung im Sinne der ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung möglich sein, oder?

Ich hoffe ich konnte die Umstände in den Grundzügen nachvollziehbar machen und hoffe auf ein paar hilfreiche Antworten! Kosten für einen erneuten Anwalt können nach Jahren der Streitigkeiten kaum noch weiterhin gezahlt werden.

Vielen Dank im Vorraus!

Erbe, erbrecht, Recht
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Pflichten in der Bedarfsgemeinschaft

Welche finanziellen und sozialen Pflichten haben Partner in einer Bedarfsgemeinscahft bzw. eheähnlichen Partnerschaft? Wofür tragen sie gegenseiitg die Verantwortung und müssen füreinander einstehen? Die Situation ist folgende: Ein Mann und eine Frau wohnen und leben seit 25 Jahren fest liiert zusammen. Nun ist der Mann schwer erkrankt und wird sterben. Er ist sehr pflegebedürftig. Sie lehnt jede Verantwortung zur Organisation oder Übername von Betreuung und Pflege ab. Sie möchte nicht, dass er in der gemeinsamen Wohnung bleibt, obwohl rein theoretisch eine Pflege und Versorgung dort organisiert werden könnte (und auch kostengünstiger bis kostenlos wäre). Sie kümmert sich weder um Anträge und Kostenübernahmen noch um Beratung oder Information zu Pflegeeinrichtungen. Sie kümmert sich nicht um Wäsche und Taschengeld oder um Krankengeld und Rente oder finanzielle Absicherung oder Pflegestufe, etc. Sie möchte auch nicht "seine" Miete für die gemeinsame Wohnung tragen. Sie lehnt all das ab, weil sie ja nicht verheiratet seien. Sie besitzt eine Generalvollmacht. Seine erwachsenen Kinder haben so gut wie keinen Kontakt zu beiden, da der Vater und dessen Partnerin den Kontakt nicht suchen und wünschen. Die KInder haben kaum eine Beziehung zum Vater, weil er sie verließ als sie noch sehr jung waren. Sie haben auch nie Geld vom Vater erhalten. Wer muss nun die Pflege und Betreuung sicherstellen und organisieren, die Anträge stellen, die Einrichtungen besictigen, die Verträge unterzeichnen, etc? Wer darf/muss entscheiden welche Einrichtung genommen wird und was sie kosten darf? Und wer muss das dann zahlen? Darf die Lebensgefährtin alle Verantwortung und Kostenübernahme einfach ablehnen? Darüber hinaus sind die Rente, die Krankenversicherung, das Krankengeld und das Einkommen nicht geklärt, da offenbar nicht eingezahlt wurde. Der Vater ist zwar privat-krankenversichert, aber hat kein Einkommen mehr und kann nicht zahlen, weil er kein Anspruch auf Krankengeld aus dieser Versicherung besitzt und keine Rente eingezahlt hat. Das war ihr bekant. Wer muss sich nun darum kümmern und ggf Unterhalt zahlen? Wer muss ggf. für die Pflegekosten und medizinische Versorgung zahlen, ohne Kranken-/Pflege-Versicherung und Rente? Die Partnerin ist gesund und hat Einkommen. Sie will für seine Miete der gemeinsamen Wohnung nicht aufkommen, keine Hilfsmittel zahlen, etc. Darf sie das? Können die Kinder eine Beteiligung an der Organisation und den Kosten für Pflege etc. ablehnen?

kosten, pflege, Recht, Bedarfsgemeinschaft, eheähnliche Gemeinschaft, Pflicht
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Schuldner wird angewiesen zu warten statt zu zahlen

Hallo

Ich habe mir bei der BarmerGeK ca. 500€ Schulden aufgehalst, da ich mich, nachdem ich exmatrikuliert wurde, weil ich mich länger im Ausland aufhielt, offensichtlich FREIWILLIG weiter versichern MUSSTE.

Nun gut, der Staat ruft, der Bürger dient ... ich habe mit der Barmer eine Ratenzahlung vereinbart. 20€ im Monat. (Bin Student ohne ersichtliches Einkommen.) Die habe ich auch zweimal gezahlt. Als ich zum dritten mal überweisen wollte, bekam ich ein Schreiben, dass die ganze Sache zum Hauptzollamt geschickt wurde. Es gab wohl ein Versehen und der zweite Zahlungseingang wurde nicht bemerkt. Oder eben zu spät. Dafür sind wir Menschen ... die Dokumente waren schon raus und man konnte halt nichts mehr machen. Ich solle warten und würde hören.

Kurze Zeit später bekam ich gleich mehrere Schreiben vom Zoll. Der stückelte Die Summe in fünf kleine Teile zu je ca. 100€ und drohte mit Vollstreckung. Ich meldete mich sofort telefonisch bei dem eifrigen Beamten, erklärte mich, und bot ihm an, die Ratenzahlung an die Zollbehörde fort zu führen. Dieser verweigerte. Es würde ein Kollege für günstige 20€ bei mir erscheinen, der dafür Zuständig ist. Nur der könne dann eine Zahlungsvereinbarung mit mir treffen. Auf meine Frage wann denn, antwortete er demnächst. Ich solle warten und würde hören

Indes verstrich die Zeit, ich wartete, und hörte auch. Es war die BarmerGeK, die mich freundlich um Zahlung der ja weiterhin anfallenden Säumnisszuschläge bat.

Ich zahlte

und wartete.

Heute kam ich also von der Uni nach hause und fand ein Zettel im Briefkasten. Der Staatsdiener hat nun endlich zu mir gefunden, jedoch leider niemanden angetroffen. Er vergaß in seiner Eile das Datum auf dem Dokument einzutragen und entsprechende Vordrucke, die für mich evtl. gelten/nicht gelten, zu streichen. Seine spontane Leerfahrt tätigte er mehr zu meinem, als zu seinem Leid, warte ich doch bereits Sehnsüchtig darauf endlich auch wieder aktiv mein Finanzleben gestalten zu können, während er mir wie angekündigt zwanzig Euro in Rechnung stellte. Der kluge Beamte nannte im Dokument außerdem noch einen weiteren, anderen, besseren Termin, an dem ich dann hoffentlich zu hause sein werde. Es ist der selbe Wochentag wie heute und auch wieder am Vormittag.

Darf er Vollstreckungskosten geltend machen, wenn er, obwohl ich von Anfang an zahlungswillig war, und ihm ein Angebot unterbreite, unangekündigt auftaucht?

Auch wenn es sich anbot, da es die fünf Monate sind, die ich im Ausland/Rückstand war, frage ich mich warum eine erneue Aufteilung der Forderung vom Zoll, wenn die BarmerGeK die Forderung zuvor schon zusammengefasst hatte?

Wird er für jedes Sümmchen, in die er die Forderung gestückelt hat, jetzt einzeln unangekündigt Auftauchen, und jedes mal sein Wegegeld forden? Darf er das?

Wird er sich auf eine Ratenzahlung einlassen, oder muss ich Angst haben, dass er lieber pfändet? Wertvollstes: 7 Jahre alter Laptop

Läuft so wirklich ein geregeltes Verfahren?!?

Finanzen, Krankenversicherung, Recht, zoll, Vollstreckungsbescheid
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Gemeinschaftskonto ohne Unterschrift - Betrug?

Guten Tag zusammen.

Vorab - es ist etwas länger aber lesenswert.

ich habe eine sehr dubiose Geschichte in den letzten Wochen erlebt und wollte fragen, inwieweit es unrechtens ist.

Also ich ging in die Bank und interessierte mich für ein Gemeinschaftskonto für mich und meine Freundin. Sie war nicht dabei.

Ich sprach mit der Beraterin und sie teilte mir mit, dass das Konto jetzt noch nicht eröffnet werden kann, aber sie die Unterlagen schon einmal vorbereiten kann, sodass wir vorbeikommen können und uns die Unterlagen anschauen könnten.

4 Tage später besucht meine Freundin die Bank, um die Unterlagen abzuholen. Ich war leider verhindert. Sie bekam die Aussage, dass das Konto nun bereits existieren würde und sie lediglich unterschreiben bräuchte. Sie verneinte dieses und wollte die Unterlagen mitnehmen, was abgelehnt wurde.

Nun war ich die vor 3 Tagen in der Bank und wurde unglaublich vorgeführt. Auf die Frage hin, warum das Konto denn schon existieren würde, obwohl noch Keiner unterschrieben hat, geschweige denn meine Freundin zum Zeitpunkt der angeblichen "Auftragserklärung" nicht da war, hieß es: Die Unterschrift(en) wären nicht nötig gewesen, da ich ja den Auftrag erteilt hätte. Ich verneinte dieses, was mir die Bankfrau mit BGB-Auszügen aber beweisen wollte, dies dann aber wieder umging.

Des weiteren bekam ich auch noch die Info, dass "Vorbereiten" natürlich - selbstverständlich - auch das Anlegen des Kontos inklusive Setzung des Datums für die Gebühren impliziert.

Nach langem hin und her habe ich nun die Unterlagen bekommen: 3 Zettel: Kundenstamm-Vertrag Gemeinschaftskonten Bestätigung der Eröffnung des Giro Kontos Online Banking

In dieser Reihenfolge sollte es EIGTL. auch abgearbeitet werden. im Kundenstamm-Vertrag fehlen unsere Unterschriften, trotzdem sind folgende Checkboxen markiert:

"Die Unterschrift unter diesem Kundenstamm-Vertrag wurde vor mir vom Kontoinhaber geleistet"

Nein - das wurde sie nicht.

Basierend auf die imaginäre Unterschrift wurde nun der 2. Zettel angefertigt: Die Bestätigung der Eröffnung mit Datum des Tages, wo ich nachgefragt habe.

Da Ich, sowie meine Freundin als Lügner beschimpft wurden (wort wörtlich - wohlbemerkt), sich über mich lustig gemacht wurde, weil die Unterschrift für die Kontoeröffnung natürlich nicht erforderlich war und ich auch noch weiter diffarmiert wurde, würde ich gerne die Prüfung einer Dokumentenfälschung bzw. absichtlichen Falschangabe mal in den Raum stellen.

Immerhin wurde der Punkt "Die Unterschrift unter diesem Kundenstamm-Vertrag wurde vor mir vom Kontoinhaber geleistet" offensichtlich und wissend falsch gesetzt.

Die Zettel sind alle von der netten Bankdame unterschrieben.

Danke für eure kompetente Hilfe.

Liebe Grüße

Bank, betrug, Recht, Girokontoeröffnung
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Ist es rechtens das der Anbieter den Strom ohne Ankündigung abstellt?

Hallo Community.

Wir hatten nach der letzten Stromabrechnung im Sommer 2011 etwa 500€ nach zu zahlen.

Meine Partnerin vereinbarte daraufhin eine Ratenzahlung mit dem Energieunternehmen über viermal 100€ und einmal 98€. Vier mal haben wir pünktlich überwiesen, aber leider vergaßen wir die letzte Rate von 98€ Mitte Dezember zu zahlen.

Am Donnerstag Mittag wurde uns daraufhin ohne Vorankündigung der Strom abgestellt.

Im Ratenzahlungsvertrag gibt es dafür eine Klausel. Ich zitiere:

Wird eine Rate nicht rechtzeitig gezahlt, so ist der Restbetrag zur sofortigen Zahlung fällig und der Lieferant im Rahmen eines laufenden Energieliefervertrages berechtigt, ohne weitere Mahnung bzw. Ankündigung die Energiebelieferung einstellen zu lassen, was hiermit ausdrücklich angedroht wird.


Nun gibt es aber auch eine Stromgrundversorgungsverordnung. Dort heißt es im §19:

  • Bei anderen Zuwiderhandlungen, insbesondere bei der Nichterfüllung einer Zahlungsverpflichtung trotz Mahnung, ist der Grundversorger berechtigt, die Grundversorgung vier Wochen nach Androhung unterbrechen zu lassen

  • Dies gilt nicht, wenn die Folgen der Unterbrechung außer Verhältnis zur Schwere der Zuwiderhandlung stehen oder der Kunde darlegt, dass hinreichende Aussicht besteht, dass er seinen Verpflichtungen nachkommt.

  • Wegen Zahlungsverzuges darf der Grundversorger eine Unterbrechung unter den in den Sätzen 1 bis 3 genannten Voraussetzungen nur durchführen lassen, wenn der Kunde nach Abzug etwaiger Anzahlungen mit Zahlungsverpflichtungen von mindestens 100 Euro in Verzug ist.

  • (3) Der Beginn der Unterbrechung der Grundversorgung ist dem Kunden drei Werktage im Voraus anzukündigen.

http://www.buzer.de/s1.htm?g=StromGVV&a=19


Meiner Meinung nach hat der Anbieter hier folgendes nicht eingehalten:

  • Es erfolgte keinerlei Mahnung oder Benachrichtigung über den ausstehenden Betrag oder die drohende Sperre. (Der Anbieter beruft sich hier auf die oben zitierte Klausel.)

  • Somit konnten wir auch nicht den offenen Betrag begleichen weil wir es ganz einfach vergessen hatten. Das hätten wir natürlich umgehend getan. Zahlungsbereitschaft war allein schon dadurch erkennbar gegeben das die monatlichen Abschlagszahlungen von 110€ immer ordnungsgemäß gezahlt wurden.

  • Der ausstehende Betrag von 98€ liegt unter der Grenze von 100€ die im StromGVV als Mindestbetrag genannt wird.

  • Auch halte ich es für dringend notwendig das dem Schuldner zumindest kurzfristig, also 3 Tage vor Sperrung eine letzte Ankündigung zukommen muss. Was wäre wenn im Haushalt Kleinkinder oder Pflegebedürftige leben?

Meine Frage:

Steht eine Ratenzahlungsvereinbarung über der Stromgrundversorgungsverordnung?

Die Kosten für die Entsperrung betrugen 90€. Schulden müssen bezahlt werden, keine Frage. Diese 90€ möchte ich aber gern zurück haben, denn ich sehe das Handeln des Energieanbieters als Unrecht an. Liege ich richtig, was kann ich tun?

Recht
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Quellensteuer umgehen - steuerrechtliche Betrachtung?

Ist es eigentlich Steuerrechtlich unbedenklich, ausländische Aktien mit hoher Bardividende am Tag bevor diese ex-Dividende gehandelt werden zu verkaufen und nach dem Dividendenabschlag wieder zurückzukaufen? Denn erfahrungsgemäß fallen solche Werte mindestens um die Dividende und man hätte ja quasi draufgezahlt, wenn man die Dividende zwar bekommt, aber auf diese nicht nur Abgeltungssteuer, sondern auch ausländische Quellensteuer abgezogen wird, also 2x 25 %, bzw. bei NV-Bescheinigung immer noch 25 % Quellensteuer. Ergänzung vom 16.02.2012 16:45: Also mal ein Rechenbeispiel: Man hat am 21. September 2011 500 Vivendi Aktien zu 14,60 Euro gekauft und die Dividende i.H. v. 1,40 wird zu einem einzigen Termin, nehmen wir mal am 01. Mai 2012 ausgeschüttet, wobei die Aktie am 30.04 ex-Dividende gehandelt wurde und der Kurs annahmegemäß 16 Euro beträgt, keine Freibeträge verfügbar sind und die Abgeltungssteuer in Deutschland 26,25 %, die frz. Quellensteuer ebenfalls 25 %, wobei 15 % der Quellensteuer angerechnet werden bei der dt. Abgeltungssteuer. Ergänzung vom 16.02.2012 16:50: annahme: Ordergebühren betragen 10 Euro je Transaktion. 1. Verkauf der Aktie vor dem Dividendenabschlag und Rückkauf nach dem Dividendenabschlag, wenn der kurs um den Dividendenabschlag gefallen ist. (mit Abgeltugnssteuer und Verkauf vor dem Dividendenabschlag) 29.04 Verkauf: +8000 ( realisierter Gewinn 1.40 * 500 = 700) Abzug Abgeltungssteuer - 184 --> Verkaufserlös: 7814 30.04 Kauf zu 14,60 Euro: -7300


Summe aller cashflows: + 514 Ergänzung vom 16.02.2012 16:53: 2. Erhalt der Dividende bei Abgeltungssteuer: 500 * 1,4 = 700 - Abgeltungssteuer 184 (26,25 %*700) - Quellensteuer 175 (25 % *700) + Anrechnung Qust 105 ( 15 % *700)


Summe aller cashflows: 446 Ergänzung vom 16.02.2012 16:54: Vorteil des Aktienverkaufs ggü. dividende: --> 514-2*10-446= 48 Ergänzung vom 16.02.2012 16:57: 3. Verkauf der Aktie mit Rückkauf am ex-Dividendentag bei NV-Bescheinigung: 29.04 Verkauf: +8000

30.04 Kauf: - 7300

Su mme aller cashflows 700

  1. Dividende bei NV-Bescheinigung Summe aller CF: 700 * 0,75 = 525

Vorteil des Aktienverkaufs ggü. Dividende --> 700-2*10-525= 155 Ergänzung vom 16.02.2012 16:59: Verkauf und Rückkauf würde sich in beiden Fällen lohnen, gesetzt den Fall, der Kurs würde um den Dividendenabschlag, oder gar mehr fallen. Ergänzung vom 16.02.2012 17:02: Die Aktie dürfte am ex-Dividenden-Tag bei uneingeschränkter Steuerpflicht dividendenbereingt max. um 0.096 (0.66 %) bzw. bei NV-Bescheinigung max um 0.31 (2.12 %) steigen.

Recht, Steuern, Quellensteuer
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Fahrrad - Sachmangelhaftung

Hallo, ich habe im August 2010 ein Fahrrad der Marke Bulls in einem Zweiradfachgeschäft erworben. Nach kurzer Zeit haben sich bereits folgende Mängel ergeben: schleifende Bremsscheiben, defekte Federgabel (federt ´schwammig´ - Stellschraube lässt sich nur mit Zange bewegen), gebrochene Hinterachse die einen tiefen Kratzer im Ramen verursacht hat und vor kurzem ist auch noch eine Unterlegscheibe an der Federgabel gebrochen. Das Fahrrad habe ich zur Reperatur zurück zum Händler gebracht, diese versuchten mir jedoch nur plausibel zu machen, dass es doch normal sei wenn die Scheibe der Bremse von Werk aus ein wenig krumm sei, die Feder garnicht defekt sei sondern einfach nur mit einer Zange eingestellt werden müsste und den Kratzer müsste ich so hinnehmen. Als ich beteuerte, dass es doch nicht sein kann, dass ein Neurad solche Mängel aufweist, haben die Angestellten dann Einsicht gezeigt und die gebrochene Achse ausgetauscht. Da die Originalfelge angeblich nicht mehr bestellbar war, haben sie mir eine anders farbige montiert. Dies habe ich wiederum bemängelt woraufhin wir uns dann geeinigt haben das Vorderrad ebendfalls zu tauschen. Als ich das Rad dann wieder Zuhause hatte und es getestet hab, knackte das Vorderrad einige male und die Felge war verzogen. Dies habe ich dann ein weiteres Mal bemängelt woraufhin sie mir dies wieder gerichtet haben. Die für mich eindeutig defekte Federgabel möchte ich ersetzt haben.

Nun ist meine Frage; Muss der Händler die bestehenden Mängel trotz der vergangenen Zeit noch beheben? Bin ich im Recht? Oder sollte ich einen Anwalt oder die Verbraucherschutzzentrale hinzuziehen?

Leider habe ich keine Belege über die Reklamationen lediglich den Kaufvertrag.

LG J.S.

Fahrrad, Garantie, Recht
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