Abiturfinanzierung - Pflichten bzgl. UStG?

Hi ihr da draußen =), ich versuche die Situation kurz zu schildern:

Um im Sommer 2009 unseren Abiturball, usw. zu finanzieren, haben wir damals Abiballkarten verkauft, haben Unternehmen gesucht, die Anzeigen in unserer Abiturzeitung schalten wollen und diese anschließend verkauft und Partys, bei denen Eintritt verlangt wurde, veranstaltet. Leider hat ein Unternehmer seine Rechnung (200€) bzgl. der Werbeanzeigen bis heute nicht gezahlt trotz Rechnung und 2-facher Mahnung. Deswegen würde ich mittlerweile ein Mahnverfahren anstreben. Ich habe allerdings noch ein paar Fragen, bevor ich diesen Schritt in Richtung Öffentlichkeit wage:

  1. Haben wir mit unserem Handeln stillschweigend eine GbR gegründet? Wenn nicht, was dann?
  2. Durften wir, wenn wir keine Gesellschaft waren, überhaupt Rechnungen stellen? Außerdem haben wir damals, ohne weiter darüber nachzudenken, die Rechnungen im Namen der Schule ausgestellt und nicht im Namen einer GbR oder sonstigen juristischen Person, haben allerdings unser Konto angegeben!
  3. Inwiefern muss ein Kleinunternehmer (also im Zweifelsfall wir) die Regelungen nach §14 UStG ("Ausstellung von Rechnungen") befolgen bzw. was passiert, wenn sie nicht exakt befolgt wurden?
  4. Mussten wir, falls Kleinunternehmer bzw. GbR, irgendeine Steuererklärung machen?
  5. Konnten wir Vorsteuer abziehen, wenn wir selbst nicht USt-pflichtig waren?

VG Jan

Recht, Steuern, Steuerrecht, Umsatzsteuer, Unternehmen, Mahnung, Mahnverfahren
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Grundschuldbrief nach Löschung der Grundschuld

Ich habe eine möglicherweise etwas blöde Frage: Was passiert mit dem Grundschuldbrief wenn eine Grundschuld gelöscht wurde?

Hintergrund ist jener: Die Schwester des Ex-Ehemannes meiner Mutter hat vor einigen Jahren meiner Mutter ein Darlehen gewährt, weil diese ihre Grundschuld für ihr Haus nicht mehr bedienen konnte. Dafür hat die Schwägerin den Grundschuldbrief und eine Abtretungsurkunde erhalten. Aus dem Darlehensvertrag geht hervor, die Ex-Schwägerin habe ein Darlehen von 40.000 Euro gewährt, als Sicherheit diente die gesamte Grundschuld (von 60.000 Euro) und die Lebensversicherung. Was ich herausfinden konnte ist: die Lebensversicherung wurde aufgelöst und die ehemalige Schwägerin hat das Geld erhalten. Die Grundschuld ist den Unterlagen zufolge gelöscht. Aber der Ex-Ehemann hat mehrmals gedroht, das Haus (auf das die Grundschuld lief und das meiner Mutter gehört) zwangszuversteigern, was meiner Mutter sehr zugesetzt hat. Nun wundere ich mich, wie das sein kann: Hat die Schwägerin den Grundschuldbrief noch, obwohl die Grundschuld gelöscht ist? Kann sie tatsächlich etwaige Forderungen geltend machen?

Zwischen meiner Mutter und der Familie ihres Ex-Mannes herrscht seit der Scheidung Krieg, so dass ich dort ungern nachfragen möchte.

Ich habe leider überhaupt keine Ahnung von derlei Dingen und würde mich freuen, wenn mir jemand etwas dazu sagen kann!

Grundschuld, Recht, Grundschuldbrief, Grundstücksrecht
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Hat das schon mal jemand als Versicherungsagent erlebt? (kurios)

Was war geschehen: Ein Autofahrer hält an einer Vorfahrtsstrasse, um nach links abzubiegen. Eine Fahrradfahrerin erschreckt sich beim vorbeifahren an dieser Nebenstraße des Autofahrers und stürzt. Der Autofahrer hat nicht gehupt oder irgend einen Verstoß begangen. Der Autofahrer steigt aus, um ihr zu helfen. Sie behauptet später gegenüber ihre Krankenkasse, sie sei durch den Autofahrer erschrocken und deswegen gestürzt. Es gab wohlgemerkt keine Berührung oder sonstige Verstösse. Auch gab es keine weiteren Zeugen. Der Autofahrer gibt ihr ahnungslos seine Adresse, falls sie einen Zeugen braucht, für diesen Sturz. Hätte er mal das nicht gemacht. Er bekommt von seiner Autoversicherung eine Schadensmeldung und füllt diese aus. Von seiner Versicherung bekommt er keine Information. Erst mit der neuen Beitragsrechnung sieht er, dass er gestuft wurde. Er ruft seine Versicherung an und diese sagt, er hätte Schuld, dass es zu diesem Sturz kam. Er natürlich sauer, geht zum ADAC und diese sagen: Er hätte keine Chance. Jetzt meine grundlegende Frage?

Wenn ein Fahrradfahrer erschrickt und dabei stürzt, inwieweit kann denn ein Autofahrer haftbar gemacht werden? Wohlgemerkt, dieser hat nicht gegen die StVO verstoßen. Was wäre denn, wenn ein Flugzeug gerade drüber fliegt und ein Fahrradfahrer stürzt daraufhin? Haftet dann das Flugzeug? Bei manchen Sachen greife ich mir an den Kopf.

autoversicherung, Haftung, Kfz-Versicherung, Recht, Versicherung, Schaden
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Eigentümerversammlung - Aufhebung eines einstimmigen Beschlusses

Hallo,

auf dem Grundstück über meiner Tiefgarage befindet sich ein Kinderspielplatz der damit auch von der Eigentümerversammlung verwaltet wird. Bei der letzten ordentlichen Versammlung (April 2010) wurde einstimmig beschlossen, den umgrenzenden Zaun zu erneuern. Die Beschaffung des Zaunes wurde jedoch vom Verwaltungsrat ausgesetzt, da aufgrund Renovierungsmassnahmen nun erhebliche (unerwartete) Kosten auf uns zukommen und das Geld dafür genutzt werden soll (es wurde ein verzinkter hochwertiger Zaun beschlossen, der auch ordentlich Geld kostet). Da meine 3 kleinen Kinder ständig auf dem Spielplatz sind, möchte ich diese Erneuerung natürlich wie beschlossen durchsetzen. Nun meine Fragen: 1. Wie bindend ist dieser Beschluss? Kann eine ausserordentliche Eigentümerversammlung (findet übermorgen statt) den Beschluss wieder rückgängig machen, welche Mehrheit ist dafür nötig? 2. Der aktuelle Zaun (Maschendrahtzaun) ist mittlerweile verrostet und birgt in meinen Augen ein ernsthaftes Gefahrenpotenzial. Da der Spielplatz öffentlich ist nehme ich an, dass wir sogar verpflichtet sind hier für Sicherheit zu sorgen und würden im Ernstfall auch haftbar gemacht. Kann mir hier jmd eine Argumentationsgrundlage geben, damit ich die Diskussion auf der Versammlung in meine Richtung lenken kann?

Vielen Dank schonmal vorab,

Posaune

Haftung, Recht, Eigentümerversammlung, Eigentum
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GbR : Darf der Geschäftsführer ohne mein Wissen einen anderen Gesellschafter aufkaufen?

Wir sind 4 Gesellschafter, jeder hat 25 % . Ziel der Gesellschaft war die Errichtung und der Betrieb eines Pflegewohnheims für Betreutes Wohnen. Dieses Ziel war 2000 erreicht. Die Gesellschaft ist auf bestimmte Dauer bis zum 31.12.2015 errichtet.

Jetzt hat der Geschäftsführer einem Gesellschafter heimlich seinen Anteil für 25000 € abgekauft und dieser ist zum 31.12.2010 aus der Gesellschaft ausgeschieden.

In unserem Vertrag steht: Die Gesellschaftsanteile sind veräusserlich und belastbar. Die Veräusserung und Belastung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Einwilligung der Gesellschafterversammlung mit Einstimmigkeit. Vor Ablauf des 31. Dez. 2015 ist eine Veräusserung der Gesellschaftsanteile nicht möglich. Will ein Gesellschafter seinen Anteil an einen oder mehrere Dritte verkaufen, hat es diesen zunächst den übrigen Gesellschaftern schriftlich unter Angabe des kaufinteressierten Dritten und des Kaufpreises zum Kauf anzubieten. Insoweit haben die übrigen Gesellschafter ein Vorkaufsrecht.

Ich habe dem Geschäftsführer schriftlich mitgeteilt, dass ich mit seinem Erwerb nicht einverstanden bin und der Kauf meiner Ansicht nach rechtlich nicht zulässig ist. Der "ausgeschiedene" Gesellschafter hat sogar den neuen Kreditvertrag unterschrieben.

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen???? Muss ich unbedingt einen Anwalt einschalten um zu meinem Recht zu kommen??

Gbr, Recht
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