Zeitweise Abrechnung mit falscher Lohnsteuerklasse-wie bekomme ich mein Geld zurück?

Hallo,


kurze Erklärung zum Sachverhalt:

da ich urlaubsbedingt letztes Jahr im Sommer auf einen Strafzettel nicht rechtzeitig reagieren konnte,wurde von der Stadtverwaltung eine Personenfeststellung durchgeführt.Im Zuge dessen wurde fälschlicher Weise festgestellt dass meine Klingel und mein Briefkasten nicht beschriftet gewesen wären,die Nachbarn mich nicht kennen würden etc.

Daraufhin hat die Stadtverwaltung meine Daten auf "umgezogen nach unbekannt" gesetzt woraufhin das Finanzamt mich mit der Steuerklasse 6 abgerechnet hat.Von dem ganzen Theater habe ich nichts mitbekommen.Keine Benachrichtigung oder sonst irgendetwas.Aufgefallen ist mit dass erst als ich mehrere Monate später gemerkt habe dass mein monatliches Gehalt gesunken ist.

Da die Anschuldigungen der Stadtverwaltung absolut falsch waren habe ich dementsprechend natürlich ein Fass aufgemacht.Nach langem hin und her wurde der Fehler nun korrigiert und jetzt versuche ich meine zuviel gezahlte Lohnsteuer zurückzuholen.Laut Finanzamt soll ich das ganze über die Lohnsteuererklärung abwickeln,mehr wurde mir dazu nicht gesagt.

Ich stehe jetzt hier vor dem Elster Programm und versuche zum ersten mal in meinem Leben eine Steuererklärung auf die Reihe zu bringen,aber ich kann beim besten willen nicht feststellen wo und wie ich den ganzen Sachverhalt da eintragen soll.

Für einen Steuerberater fehlt mir derzeit einfach das Geld.

Bin für jeden Ratschlag offen.Danke im voraus.


ELSTER, Finanzamt, Finanzen, Steuererklärung, Steuerklasse, Fehler, Lohnsteuerjahresausgleich
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Steuerfreibetrag oder doch lieber Einkommenssteuererklärung?

Hallo,

Zunächst einmal handelt es sich bei meiner Frage schon um eine sehr spezielle, zu der ich bisher keinen Beitrag finden konnte. Ich wende mich zunächst an diese Plattform, da ich ein kostenpflichtigen Ratgeber vermeiden möchte.

Ich muss, wie wahrscheinlich sehr viele, jeden Tag zur Arbeit pendeln. Mein einfacher Arbeitsweg liegt bei ca. 76km. Nun habe ich überlegt einen Steuerfreibetrag auf meiner Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Im Grunde tut sich da nichts. Ob es nun Ende des Jahres in einem Batzen kommt, oder jeden Monat.

Allerdings steht auf dem Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung eine Zeile die sich Fahrtkostenersatz des Arbeitgebers nennt. Nun ist die Frage was ich dort angeben muss. Ich erhalte von meinem Arbeitgeber jeden Monat 250€ Brutto für meinen Arbeitsweg. Ich gehe davon aus, dass dieser Beitrag der sogenannte Fahrtkostenersatz ist.** In wie weit beeinträchtigt dieser Betrag meinen Steuerfreibtrag?** Werden diese 250€ monatlich davon abgezogen? Wenn ja, macht es dann mehr Sinn den Lohnsteuerjahresausgleich zu nutzen? Denn dort gibt es keine Angabe zu Fahrtkostenersatz. Mein Wunsch ist es eigentlich monatlich mehr Netto zu haben. Aber natürlich nicht, wenn ich dadurch aufs Jahr gesehen weniger von habe. Was meint Ihr ?

Freibetrag, Lohnsteuer, lohnsteuererklärung, Lohnsteuerkarte, Steuererklärung, Fahrtkosten, Lohnsteuerjahresausgleich, Pendlerpauschale, Steuerfreibetrag, Fahrtkostenersatz
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Habe beim Lohnsteuerjahresausgleich geholfen, nur 37 € erstattet, Fehler gemacht? Brauche Steuerrat!

Guten Abend, ich habe einer Freundin beim Lohnsteuerjahresausgleich etwas geholfen. Sie hat nun aber nur 37 Euro erstattet bekommen.

Wir sind beide sehr enttäuscht, hatte auf eine viel höhere Steuererstattung gehofft. Nun überlege ich, ob ich Fehler gemacht habe oder die Vordrucke falsch ausgefüllt habe.

Brauche nun (wenns auch für nen Widerspruch schon viel zu spät ist) noch guten Steuerrat, denn ihre Steuern ab Jahr 2011 müssen wir noch machen.

Laut Steuerbescheid werden 782 Euro Steuern festgesetzt, 819 Euro wurden vom Lohn abgezogen.

Von den 16.016 Euro Bruttoarbeitslohn wurden 336 Euro für Weg Wohnung-Arbeitsstätte, 595 Euro Aufwendungen für Arbeitsmittel und 108 Euro übrige Werbungskosten abgezogen, bleiben noch 14.977 Euro Einkünfte. Die Summe der beschränkt abziehbaren Sonderausgaben betragen 2507 Euro, dann sind noch 48 Euro nach § 10 b EStG, 66 Euro Kirchensteuer angegeben. Die 20 Euro angegebene außergewöhnliche Belastung hat nicht "gegriffen", da kein Überbelastungsbetrag vorliegt.

Ein Sonderausgabenbezug für geltend gemachte Altersvorsorgebeiträge nach § 10 a EStG in Höhe von 527 Euro kam nicht in Frage, weil der Zulageanspruch von 154 Euro günstiger sei.

Wir haben den Riestervertrag angegeben, die Unfallversicherung (45 Euro), sie hatte 1593 Euro AN-Anteil zur Rentenversicherung gezahlt und 1262 Euro zur AOK, + 156 Euro Pflegeversicherung und 224 Euro zur Arbeitslosenversicherung.

Könnt Ihr aus diesen Angaben schon was zu evtl. gemachten Fehlern bei der Steuererklärung sagen? Falls Ihr noch Angaben braucht, bitte melden? Danke schon mal.

einkommensteuer, Steuererklärung, Steuern, werbungskosten, Lohnsteuerjahresausgleich, Sonderausgaben
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Teilweise arbeitslos - wie Lohnsteuerjahresausgleich angehen?

Hallo Zusammen!

Vorab möchte ich kurz erwähnen, dass ich zum einen auf diesem Fragenportal neu bin und zugleich auch beim Thema Lohnsteuerjahresausgleich absolut talentfrei bin. Also entschuldigt falls die ein oder andere Formulierung etwas unbeholfen klingt.

Da ich die letzten Jahre meine Steuern nicht gemacht habe, wollte ich dies nun endlich angehen. Habe mich also kurzer Hand bei Elster Online angemeldet. Soweit, so gut. Zur Verfügung stehen mir die Jahre 2011-2014. 2011 und 2012 waren kein Problem, da ich beide Jahre Vollzeit fest angestellt war. Habe also alles fein nach meinen jeweiligen Lohnsteuerbescheinigungen eingetragen und siehe da, beide Male Rückzahlungen. 780€ und 840€.

Nun zum Knackpunkt. Im Jahre 2013 war ich bis August berufstätig und den Rest des Jahres arbeitslos und habe ALG I bezogen. Nun habe ich auch für dieses Jahr alle Angaben nach der Lohnsteuerbescheinigung gemacht, dementsprechend auch die Arbeitstage, Fahrten etc. angepasst und kam bei -540€ an. Da Sprung von +800€ auf -500€ hat mich doch sehr gewundert. Wegen 4 Monaten Arbeitslosigkeit? Nun kann ich mir vorstellen, dass ich das ALG I mit angeben muss. Nur entzieht sich mir 1. wo genau und 2. wie ergeben sich dann die Steuerabgaben die ja sonst auf der Jahresbescheinigung ausgerechnet und aufgelistet sind. Im Jahr 2014 ist es ähnlich. Da war ich dann bis Februar arbeitslos und seitdem wieder im Beruf.

Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Dank & Gruß

lohnsteuererklärung, Lohnsteuerjahresausgleich
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Hauptwohnsitz und unangemeldetes WG-Zimmer Lohnsteuerjahresausgleich

Hallo liebe Forenmitglieder, ich bin gerade dabei meinen Lohnsteuerjahresausgleich für das Jahr 2011 zu bearbeiten und weiß nicht, wie ich die Kilometer zwischen meinem damaligen Hauptwohnsitz und meiner Arbeitsstätte berücksichtigen kann.

Zum besseren Verständnis, erläutere ich zunächst die damalige Lebenssituation. Ich hatte meinen Hauptwohnsitz im elterlichen Wohnhaus, ca 500km von meinem Arbeitsplatz entfernt. Dort hatte ich, und habe auch heute noch, meinen Freundeskreis, dort hatte ich meine Freundin, und dort hatte ich, und habe auch immer noch, mein leibliches Kind. Mann könnte diesen Hauptwohnsitz auch als meinen damaligen Lebensmittelpunkt bezeichnen. In der Nähe meiner Arbeitsstätte wohnte ich werktags zur Zwischenmiete in einem möblierten WG-Zimmer. Ich habe mich in 2011 weder beim hiesigen Einwohnermeldeamt, noch sonst nirgendwo angemeldet!!! Im 1- und 2- wöchigen Rythmus, bin ich zwischen meinem Hauptwohnsitz und meinem WG-Zimmer gependelt.

Wie kann ich diese Kilometer noch geltend machen? Kann ich diese Kilometer überhaupt geltend machen? Können mir nachträglich noch Nachteile aus meiner "Nichtanmeldunge" entstehen (Strafe beim Einwohnermeldeamt? Forderungen vom Finanzamt)???

Vielen Dank für alle fundierten und hilfreichen Antworten!!!

Erstattung, werbungskosten, Absetzbarkeit, Kilometergeld, Lohnsteuerjahresausgleich, Zweitwohnsitz
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Lohnsteuerbescheinigung 2012 falsch, zu wenig Bruttoarbeitslohn.

Hallo zusammen,

meine Lohnsteuerbescheinigung von 2012 wurde mit knapp 10.000,- € Gehalt zu wenig ausgestellt.

Da ich auf Provisionsbasis arbeite habe ich jeden Monat einen wechselnden Bruttolohn. Für den Fall das die Provision nicht ausreicht wird ein "Grundgehalt" bezahlt.

Mein Arbeitgeber hat nun bei seinem Steuerberater nie die richtigen Gehälter für mich angegeben, sondern immer nur die Grundgehälter.

Ich lag aber immer über dem Grundgehalt und habe die auch ordentlich ausgezahlt (Netto) bekommen.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich knapp 10.000€ mehr verdient habe als auf der Bescheinigung angegeben ist. Dies ist zum Ende des Jahres auch meinem Arbeitgeber und seinem Steuerberater aufgefallen.

Jetzt hat er das erst so spät gemerkt, dass der Nachtrag/Korrektur erst im Jahr 2013 von Ihm an das Finanzamt nachbezahlt wurde (er sagt inkl. meines Arbeitnehmeranteils).

Jetzt habe ich die Sorge auf der Lohnsteuerbescheinigung 2013 ein höheres Bruttogehalt angeben ist, verglichen mit dem was ich voraussichtlich in 2013 tatsächlich verdient habe/ werde. Also genau der umgedrehte fall zu 2012

Muss ich dann bei meiner Steuererklärung noch zusätzliche Angaben / hinweise machen? Ich habe nämlich keine Lust in 2013 eine fette Nachzahlung machen zu müssen. Ich habe in 2012 mein Netto auch immer mit den korrekten Zahlen bekommen, also mein Anteil wurde immer von meinem Gehalt ordentlich abgeführt.

Es steht aber leider nirgendswo.

Meine monatlichen Abrechnungen habe ich nie bekommen. Es stellte sich jetzt da auch heraus, dass die auch alle mit dem Falschen Monatsgehalt berechnet sind. Hätte ich die bekommen wäre es mir ja aufgefallen. Ich habe nun die Sorge, dass ich meinen AN Anteil wegen der Korrektur die erst in 2013 durchgeführt wird "zweimal" zahle. Das wäre echt der Super Gau!

Was soll ich tun?

Beruf, gehalt, Lohn, lohnsteuererklärung, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, Lohnsteuerjahresausgleich
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Lohnsteuerausgleich in Österreich und Deutschland

Liebes Forum!

Ich möchte gerade meinen ersten Lohnsteuerausgleich erstellen und bin dabei in einer etwas komplizierten Situation. Ich bin nämlich im Moment in Frankreich wohnhaft, aber außerhalb der Grenzgängergebietes (habe aber bereits um unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland angesucht)

und jetzt wird es komplizierter. Ich habe im letzten Jahr nämlich

  • 5 Monate in Österreich gearbeitet (ca. 1000 Euro Lohnsteuer)
  • 1 Monat gar nichts bezogen
  • 3 Monate Praktikum in Frankreich gemacht
  • die letzten 3 Monate in Deutschland gearbeitet (ca. 1800 Euro Lohnsteuer)

Dabei habe ich relativ hohe Werbungskosten (Ausbildungskosten, Sprachkurse in Frankreich (mal schauen, ob das geht), hohe Pendelkosten, etc.) gehabt und außerdem ist durch die ganz unterschiedlich hohen Gehälter das Jahresbrutto auch nicht sonderlich hoch. Daher hoffe ich, dass ich einiges zurückbekomme, weiß nun aber nicht, in welchem Land ich diese ansetzen soll.

Beginnen würde ich natürlich in Deutschland, da ich dort am meisten Lohnsteuer bezahlt habe, da ich aber glaube/hoffe, dass ich neben den 1800 Euro Lohnsteuer in Deutschland auch noch Teile der österreichischen Lohnsteuer zurückerhalten müsste, wollte ich fragen, ob ich hierzu einen Antrag in Deutschland und einen in Österreich stellen muss oder ob ich selbst, wenn ich mehr als1800 Euro erstattet bekomme, ich diese (durch irgendein Steuerabkommen?) aus Deutschland erhalte

bzw. anders gefrage gibt es überhaupt eine Möglichkeit, dass ich Lohnsteuer aus Österreich und aus Deutschland zurück erhalte?

Danke

deutschland, Österreich, werbungskosten, Lohnsteuerjahresausgleich
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