Kredit für Freund aufnehmen um Autopfand abzulösen, als Sicherheit Fahrzeugbrief etc.

Hallo liebe Community,

ich wurde gestern mit einer - für mich - ganz schwierigen Frage konfrontiert, womit ich eigentlich nie gerechnet hätte. Dazu muss ich etwas ausholen:

Ein guter Freund hat sich durch seinen Arbeitgeber hoch verschuldet, konnte Kredite nicht mehr bedienen und hat dadurch ein Schufa score von ca. 5 % noch als Dankeschön erhalten. Ich habe alle seine Unterlagen, aktuelle Gehaltsabrechnungen, Schufa Auskunft, Autopfand usw. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwierig und unangenehm das für meinen Freund war, sich so jemanden "fremden" zu öffnen und sein Leben darzulegen. Natürlich kannte ich seine Situation, dennoch hatte ich das nie schwarz auf weiss.

Mittlerweile ist er wieder in Festanstellung, verdient wieder sein sehr gutes Gehalt wovon ich lange Träumen werde, aber sein Schufa scoring ist er nicht los geworden. Durch starke Steuernachzahlungen (die er nicht sofort zurückzahlen konnte) hat er seinen neues Auto als Pfand abgegeben und dafür eine hohe Summe erhalten. Jetzt wo er alles bezahlt hat würde er diesen Pfand gerne wieder ablösen, um die sehr hohen Monatsbeiträge zu vermeiden. Er bekommt aber dafür keinen Kredit, obwohl er durch sein Gehalt innerhalb von 6 Monaten alles bezahlt hätte.

Ich habe zwar einen laufenden Kredit (kleinst Kredit um Bafög Darlehen zu bezahlen), aber dennoch eine gute Bonität. Er hat mich gebeten diesen Kredit für Ihn aufzunehmen, damit er sein Auto wieder ablösen kann. Im Gegenzug bietet er mir Geld, eine Abtretungserklärung zur Pfändung seines Gehalts und den KFZ Brief (Das Auto ist weit mehr wert als die Pfandablösesumme).

Was haltet Ihr davon? Ich habe Angst um meine Zukunft (Schufa), dass er aus welchen Gründen auch immer nicht zahlen kann (Kündigung, Tod, ...) und ich auf diesem Kredit sitzen bleibe. Selbst der KFZ Brief stimmt mich da nicht positiv, es ist einfach eine für mich sehr hohe Summe (30k €).

Herzlichen Dank vorab für Eure Hilfe.

Gruß, Mike

Freunde, Kredit, Schufa
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Kreditvertrag, Grundschuld, Wechsel der Immobilie

Hallo Leute,

es soll ein Kreditvertrag zwischen Lebenspartnern mit Grundschuld erstellt weden. Da die Immobilie nur der Besicherung dient und sonst mit dem Darlehen nichts zu tun hat, soll es möglich sein, dass der Schuldner zum Zwecke eine Umzugs die Grundschuld von einer Immobilie auf die nächste überträgt, ohne dass der Kreditvertrag gekündigt wird und der Betrag fällig wird. Die Sicherheit bleibt ja letztlich unangetastet.

Nun kann es sein, dass es etwas dauert, bis die neue Immobilie gefunden ist. Zwischenzeitlich müsste der Erlös der alten Immobilie dann vielleicht auf eine Art Sperrkonto.

Wie kann man diese Problematik in einem privaten Kreditvertrag formulieren?

Beispiel: Der Schuldner darf die Immobilie (auf die die Grundschuld bestellt ist) zum Zwecke des Erwerbs einer neuen Immobilie verkaufen, ohne dass der Kreditvertrag durch den Gläubiger gekündigt werden darf. Der Gläubiger muss der Löschung der Grundschuld zustimmen, sofern der Schuldner den aktuellen Restbetrag als Pfand auf ein Sperrkonto hinterlegt. Der Schuldner hat 12 Monate Zeit, eine Immobilie zu erwerben, deren Wert mindestens dem Restbetrag entspricht, und darf den hinterlegten Betrag zum Erwerb nutzen, sofern er auf dem neuen Objekt für den Gläubiger eine entsprechende Grundschuld eintragen lässt.

Vielleicht gibt es da aber auch "übliche Mechanismen" oder gesetzliche Vorgaben?

Grüße Bilbo

Grundschuld, Kredit, Kreditvertrag, Lebenspartner, Übertragung
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