Wer bezahlt Haushaltshilfe bei starker gesundheitlicher Einschränkung ??

Folgender Fall: 46jährige Frau wird an der Lendenwirbelsäule in langwieriger Operation mit Metallteilen und Schrauben eine Wirbelversteifung durchgeführt. Nach 14 Tagen wird sie aus dem Krankenhaus entlassen.

Sie kann zuhause nichts machen, braucht mindestens eine Haushaltshilfe. Bei der Wohnung handelt es sich um ein gemietetes Einfamilienhaus.

Die Krankenkasse lehnt die Haushaltshilfe mit der Begründung ab, dass kein Kind unter 12 Jahren im Haushalt sei. Die vorliegenden Umstände seien nicht relevant. Ausserdem sei der Ehemann verpflichtet, die Hausarbeit zu leisten. Der Ehemann ist im Schichtdienst in einer Maschinenfabrik tätig !! Auch das ist nicht relevant.

Aufgrund eines langen Heilungsprozesses soll Pflegestufe 1 beantragt werden, um mit dem Pflegegeld von 225 € eine Haushaltshilfe zu bezahlen, ggf. auch Pflegeleistung. Die Pflegestufe ist fraglich, weil dafür verschiedene Kriterien von Bedeutung sind und es darauf ankomt, wie der Medizinische Dienst die Situation beurteilt....

Die frisch operierte Frau ist allein zuhause, kann für sich und im Haushalt nichts machen. Das nötige Kleingeld, eine Hilfskraft stundenweise selbst zu bezahlen, ist nicht vorhanden, schon garnicht über viele Monate.

Was kann sie noch versuchen, um Hilfe für die nächsten Monate zu bekommen und wer kommt für die Bezahlung infrage ?? Wer hat da eine kurzfristig umsetzbare Idee ??

Haushaltshilfe, kostenübernahme, krankenkasse, Krankenversicherung, Pflegekasse, Pflegeversicherung, Pflegestufe 1
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Sind Einnahmen von Teilnahmen an wissenschaftlichen Experimenten (einer Universität) steuerfrei?

Guten Abend!

Ich habe diesen Monat mein Lehramtsstudium beendet und möchte nun bis August einen 400€-Job ausführen. Diese geringfügige Tätigkeit ist ja steuerfrei. Darüber hinaus würde ich allerdings gerne meine langjährige gelegentliche (!) Tätigkeit als Versuchsperson von wissenschaftlichen Experimenten an der Universität (LMU und TU München) weiterführen.

Diese Experimente finden unregelmäßig statt und dauern unterschiedlich lang. Dabei erhält man 8-15€/Std. (meistens auf die Hand), deren Erhalt man mit der Angabe seines Namens, seiner Adresse und Unterschrift bestätigt. Manchmal wird das Geld auch durch die Staatsoberkasse Bayern überwiesen. In meinem Fall kamen dadurch bisher ca. 100€/Monat zusammen.

Die Frage ist jetzt, ob diese Tätigkeit als Versuchsteilnehmer an Studien der Universität (als juristische Person des öffentlichen Rechts) als Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26 EStG gilt und deshalb steuerfrei ist?

Außerdem: Da ich bis zum Eintritt ins Referendariat über meinen Vater privat versichert bleiben möchte, die Beihilfe allerdings die Einkommensgrenze bei 400€/Monat veranschlagt (die ja durch den 400€-Job bereits erreicht wäre), ist es sehr wichtig für mich zu wissen, ob ich die Tätigkeit als Versuchsperson (wenn sie eben steuerfrei sein sollte) weiterführen kann oder nicht?

Ich hoffe sehr, dass mir hier jemand helfen kann!

Viele Grüße, Cosima

400 job, Aufwandsentschädigung, geringfügige Beschäftigung, Krankenversicherung, Steuern, Versicherung
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Hauptjob, Selbständig und noch Nebenjob

Ein Hallo

ich bin seit Jahren selbständig gewesen, War in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert. Durch Unfälle habe ich eine Selbständige Tätigkeit aufgegeben und lebte mal von Hartz IV

Dadurch bin ich dann mit meiner 2. Selbständigkeit in die Familienversicherung gekommen, weil ich weit unter 400 € Gewinn gemacht habe.

Seit Sommer habe ich einen hauptjob wo ich Sozialversicherung und Steuern bezahle. Meine Selbständigkeit läuft weiter als Nebenjob.

Nun hat sich ergeben das ich noch einen Nebenjob machen kann, wo ich dann, um meine Selbständigkeit nicht zu gefährden, auf Stkl. 6 arbeiten würde. Sozialabgaben ist klar, wie wird das denn angemeldet 109 oder 101 (sozialversicherungspflichtig)

Wie ist es, ich bekomme dieses Jahr endlich mal offene Rechnungen aus dem Jahre 2007 bis dato endlich bezahlt, dadurch erhöht sich mein Gewinn wahrscheinlich, so das ich über 4.800 € Jahresgewinn komme. Nächstes Jahr, wenn sich nicht noch was gravierendes tut, wäre ich wieder knapp unter den 4.800 €

Schadet das dann mit meiner Versicherungspflicht? Bin ja endlich froh nicht mehr 300 € Krankenversicherung zu zahlensondern durch meinen Hauptjob der Sozialversicherungspflichtig ist, Krankenkasse "nur" zu zahlen. (bei einem monatlichen Gewinn von 400 da noch 300 an die KK zahlen wie früher??)

Hoffe ich hab es deutlich genug formuliert Gruß

GKV, krankenkasse, Krankenversicherung, nebenjob, selbständig, Sozialversicherung, Steuern, Versicherungspflicht, Hauptjob
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