Arbeitgeber zahlt zu wenig Sozialversicherungsbeiträge und Steuern

Sachverhalt: Arbeitnehmer hat mit Arbeitgeber eine Nettolohnvereinbarung abgeschlossen und den Nettolohn stets erhalten. Allerdings erhielt er dazu keine schriftliche Lohnabrechnung. Der AG wurde mehrfach mündlich aufgefordert, eine solche zu erstellen, hat er aber immer noch nicht gemacht. Es wurde vermutet, dass der AG den AN für weniger Lohn bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet hat, einen Teil der Lohnzahlung also "schwarz" an AN zahlte, inzwischen hat er dies auch zugegeben, verweigert jedoch auch die Herausgabe der "getürkten Abrechnung". Bei einem kurzen Blick darauf konnte erkannt werden, dass der AG Sonntags- und/oder Feiertagszuschläge berechnet hatte, was ja sowieso schon nicht richtig ist, da der AG und nicht der AN in den Genuss der Steuerbefreiung kommt und somit die Lohnnebenkosten des AG sinken. Ab jetzt soll der AN ordentlich angemeldet werden. Was ist aber für den Fall, dass AN arbeitslos wird und/oder Nachweise über Lohnzahlung braucht, wie wirken sich die fehlenden Rentenbeiträge aus? Was kann man tun? Arbeitsverhältnis wird bestimmt auf dieser Grundlage auch nicht mehr lange fortgeführt, da das Vertrauensverhältnis gestört ist. Ist eine Anzeige wegen Sozialleistungsbetrug o. ä. sinnvoll oder sollte die Rentenversicherung und die Krankenkasse bzw. das Finanzamt davon Kenntnis erhalten? Bitte helft mir bei der Lösung dieses Problems! Danke schön!

Rentenversicherung, arbeitsrecht, Krankenversicherung, Lohnsteuer, Recht, Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslohn, Sozialversicherungsbeiträge, Lohnnebenkosten
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Anspruch auf beitragsfreie Krankenversicherung in der Elternzeit nach einem Auslandsaufenthalt?

Hallo,

ich bin eine deutsche Staatsbürgerin, lebe aber seit 6 Jahren in Österreich. Vor der Ausreise nach Österreich war ich in einer Beschäftigung und war gesetzlich krankenversichert. Jetzt bin ich schwanger, mein Freund ist aus Deutschland, so würde ich gerne wieder nach Deutschland übersiedeln. Als Nichösterreicherin habe ich in Österreich während der Elternzeit nur dann den Anspruch auf Elterngeld und Krankenversicherung, wenn mein Lebensmittelpunkt nachweislich in Österreich ist. Da ich gerne mit meinem Freund zusammen leben würde, würde ich den Anspruch in Österreich verlieren. In Deutschland hat mir die Familienkasse schon zugesichert, dass ich den Anspruch auf das Elterngeld habe - ich brauche nur eine Verdienstbescheinigung von Österreich vorlegen. Meine ehemalige Krankenkasse meint aber, dass sie mich zwar wieder aufnehmen werden, ich aber den Mindestbeitrag selbst zahlen muss, da die Krankenversicherungsbeiträge nicht von der Familienkasse mit der Auszahlung von Elterngeld übernommen werden.

Ich denke, dass ich mich schlecht als Arbeitslose melden kann, weil ich in den nächsten 2 Jahen nicht arbeitssuchend bin. Kann ich mich sonst wie melden, damit ich krankenversichert werde? Ich meine, Elterngeld ist nicht gerade viel, und davon noch 146,00 Euro für die Versicherung zu zahlen, ich weiss nicht, wie ich das schaffen soll.

Vielen Dank für Eure Antworten

Ausland, Elterngeld, elternzeit, GKV, Krankenversicherung
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Gilt Auslandsrente (AUT&GB) bei GKV als Versorgungsbezüge? eigene Beitragszahlung?

Hallo,

kann mir jemand zur nachfolgenden Thematik eine entsprechende Auskunft geben? (habe zwar online schon recherchiert, aber da Infos in sämtliche Richtungen gehen, werde ich nicht richtig „schlau“ daraus):

Eine Rentnerin (keine Beamtin o.ä.) bezieht Rente (<800 € gesamt), die sich sowohl aus einer deutschen Rente, als auch aus einer österreichischen Rente (Pensionsversicherung.at) & einer englischen Rentenzahlung zusammensetzt (der englische Betrag ist aber sehr klein (<100€) & weicht auch aufgrund des Wechselkurses monatlich um einige Euros ab (-> ärgerlich auch, dass ihre Bank ihr da auch noch >als 10€ monatl. als Gebühren berechnet).

Die betroffene Dame hat nun gerade die Krankenkasse gewechselt (pflichtversichert) & aktuell von der neuen KV einen Brief erhalten, dass diese die Renten aus AUT & GB nicht als (Alters-)Renten, sondern als Versorgungsbezüge zählen und sie somit diesen Betrag selbst versichern muss. Sie soll nun künftig monatl. nochmals 70€ aus eigener Tasche zahlen, was bei so einer kleinen Gesamtrente natürlich enorm (in KV vorher musste sie bisher nie solche Zusatzbeträge leisten)

Ist das denn so korrekt? Und -im worst case- was macht man, wenn man diese Summe gar nicht zahlen kann? m.M. nach trifft doch Definition v. Versorgungsbezügen hier gar nicht zu, oder?

Freue mich über jede kompetente Info. Danke.

Suju2010

gesetzliche Krankenversicherung, GKV, krankenkasse, Krankenversicherung, Versorgungsbezüge, Auslandsrente
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Wechsel von PKV in GKV

Hallo und ganz schlimmes HILFE, habe hier viel gelesen, aber nix rechtes gefunden. Ich schreibe es mal kurz und bündig, bitte vielleicht kann mir jemand helfen. Tochter, 20 Jahre, eigene Wohnung, derzeit noch privat versichert und beihilfeberchtigt, weil sie Kindergeld bezieht. Nun leider ALG 2 Antrag und auch vorher ohne versicherungspflichtiges Einkommen, da schulische Ausbildung ohne Lehrlingsgeld. Durch einen MA der GKV wurde zwar erst eine Mitgliedsbestätigung der GKV ausgestellt, nach Kündigung PKV (durch mich als Mutter) hat der Sachbearbeiter der PKV dort bei der GKV Rücksprache gehalten und schwupps, Mitgliedsbestätigung der GKV als falsch ausgestellt eingeschätzt. Nun lässt die PKV die Kündigung nicht mehr gelten, weil die GKV ja die Bestätigung für nichtig erklärte. Und das innerhalb nicht ganz 1 Woche. Ich möchte aber unbedingt meine Tochter gesetzlich versichern, da sie selbst weder die Rechnungen im Blick, noch die finanziellen Mittel zur Vorauslage und auch gleich gar nicht die Rechnungen bezahlen kann. Sie kann es einfach nicht überwachen und auch auch außer einem "Apothekenbesuch" nichts vorlegen. So schnell mahlen die Mühlen einfach nicht, weder bei der Beihilfestelle noch bei der PKV wenn abgerechnet werden soll. Da kommen leicht und schnell 5 Wochen zusammen, in der Zeit treffen schon die 3. Mahnungen mit weiten Gebühren ein , HILFE

Krankenversicherung, Privatversicherung, Wechsel Krankenkasse
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Private KK oder freiwillg gesetzlich versichert bleiben?

Hallo, habe mich schon so tief in diese Thematik eingearbeitet, kenne schon fast alle Tarife auswendig. Kann mich aber dennoch nicht entscheiden, ob ich in der freiwillig gesetzlichen bleiben oder mich privat versichern soll (bin selbstständig). Das Problem ist, ich habe Schilddrüsenunterfunktion, Gallensteine, Eisenmangel, Knoten im Hals, Vitamit D Mangel, Magnesiummangel, Laktoseintoleranz, kurzsichtig, das habe ich alles letztes Jahr erfahren (außer Kurzsichtigkeit) , alles auf einmal....ganz schön viel, habe immer gedacht, dass ich gesund bin....fühle mich aber recht gut! Habe das bei einer privaten KK alles aufgezählt, die wollten 30-40% Risikozuschlag!!!

Habe jetzt meine Bedenken, ob ich mit all diesen Krankheiten in die private wechseln soll. Diese Gedanken machen mich schon so fertig. Je höher mein Einkommen steigt, desto mehr will die KK von mir haben und das tut weh....aber bei der privaten würde es nach einpaar Jahren wahrscheinlich genau so aussehen, da die Beiträge relativ schnell steigen...und man kann ja später schlecht raus aus der privaten KV

Wird man bei den Ärzten eigentlich mit der freiwililgen KV genau so behandelt wie mit der privaten? Es hat mich schon sehr gewundert, dass ich jahrelang gesund war, es wurde nie etwas untersucht und seit ich in der freiwillig gesetzlichen bin, werden alle möglichen Untersuchungen gemacht und ich muss nie warten...

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