Krankenversicherungsbeitrag (Alleinerziehende+Kind 6 J. ) Unterhaltsrückstand wird mitberechnet?

Hallo,

eine kleine Frage - ich komme Unterhalt von meinem geschiedenen Ehemann. Wir haben eine gemeinsame Tochter, 6 Jahre alt. Der geschiedene Ehemann zahlt im Moment 1.200,- € an Unterhalt (650,- € nacheheligen Unterhalt (bis 07/13), 309,- € Kindesunterhalt und 241,- € Unterhaltsrückstand für das Jahr 20102011). Die Angestellten von der Krankenkasse sagten mir, dass ich mich selbst versichern muß, die Kleine auch mit versichern muß. Da ich eine geringfügige Beschäftigung habe, aus der ich 253,- € bekomme, müßte ich für die Krankenkasse selbst aufkommen. Wie wird das alles berechnet?

Frage Nr. 1: Wird der Unterhaltsrückstand als Einkommen mit berechnet (obwohl wir zu der Zeit über meinen Exmann versichert waren, oder wird nur mein geringfügiger Verdienst + 650 nachehelicher Unterhalt als Einkommen?

Dadurch, dass er den Unterhaltsrückstand zurück zahlt, muß ich auch die Ehescheidungskosten (Gericht & Anwalt) bezahlen und mein Darlehen auch noch. Das sind schon alleine 460,- € insgesamt. Dazu kommen noch alle anderen Kosten dazu (Miete, etc.) und es bleibt uns nicht viel übrig, so dass ich jeden Monat jeden Cent 2 x umdrehen muß und der Kleinen noch nicht einmal Reiten bezahlen kann... Jetzt habe ich bei meiner Chefin angefragt, ob sie mich auf 400,- € beschäftigen könnte, damit ich über sie krankenversichert bin. Sie sagte vorerst zu. Gleich danach erkundigte sie sich und sagte, dass ich 450,01 € verdienen müßte, damit ich mit meiner Kleinen krankenversichert bin und ergänzte dieses, dass sie es sich nicht leisten könnte noch höher zu gehen.

Frage Nr. 2: Besteht irgendwie anderweitig eine Möglichkeit, dass ich das irgendwie "umgehen" kann, damit mich die Kosten nicht selbst tragen muß?

Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.

LG

unterhalt, Krankenkassenbeitrag, 400-Euro-Basis, Unterhaltsrückstand
3 Antworten
Krankenkassenbeiträge bei Witwenrente und Beihilfeberechtigung

Meine Mutter ist gesetzlich krankenversichert und bereits seit Jahren bei Minirente im Rentenbezug - der KK-Beitrag war bisher zu vernächlässigen.

Jetzt ist Vater gest., d.h es kommt eine Witwenrente hinzu. Plötzlich muss auf das gesamte Einkommen KK_Beitrag gezahlt werden, da es keinen AG gibt, der den AG Anteil zahlt, heißt das 14,9% zzgl. 0,975% - so kommt ein Beitrag von über 400 EUR/Monat zustande, den man Arbeitnehmer nie zahlen kann. Man kann hier nicht davon reden, dass die Leistungsfähigkeit durch die Rente hier so groß ist - obwohl diese eig. gut ist. So wird aus einer scheinbar sehr großzügigen Altersversorgung schnell ein Rechenspiel, ob es noch für das Wohnen im gemeinsam aufgebauten Haus reicht..... Zudem ist meine Mutter zu 70% Beihilfeberechtigt ist, d.h. die KV wird eigentlich lediglich für 30% benötigt. Doppelter Beitrag im Vergleich zu sonstigen Einkomensbeziehern, aber nur 30% Leistung aus der GKV, weil den Rest der Dienstherr meines Vaters ja übernimmt.....

Bei Beginn des Rentenbezug kann man sich ja von der GKV mit 3-Monatsfrist befreien lassen. Bei Beginn des GRV-Rentenbezuges war aber wegen der geringen Rente fast kein Beitrag für die GKV fällig - erst durch die Witwenrente ändert sich das schlagartig. Gibt es jetzt noch irgendeine weitere Möglichkeit sich von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien zu lassen?

Vielen Dank!

Rente, beihilfe, gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Krankenversicherung der Rentner, KVdr, Krankenkassenbeitrag
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