Kleingewerbe kurz vor Ende einer Arbeitslosenzeit wie mit Vorkasse und Vorauszahlung umgehen?

Guten Tag,

ich war im letzten Jahr gut 4 Monate arbeitslos und habe Arbeitslosengeld bezogen. Am 8.8 habe ich eine neue Arbeit angetreten. 6 Wochen vorher hatte ich ein Kleingewerbe angemeldet um mir so eventuell ein neues Standbein aufzubauen. Dies Kleingewerbe läuft aktuell neben den Hauptjob weiter.

Da ich es versäumt hatte das Kleingewerbe beim Arbeitsamt zu melden habe ich dies nun nachgemeldet, was so erst mal keine Probleme bereitet. Das Arbeitsamt hat mir nun entsprechende Formulare zugesandt welche ich ausfüllen muss.

Nun zu meinen eigentlichen Fragen. Ich habe in der zweiten Woche nach der Anmeldung einen Wartungsvertrag mit einem Kunden abgeschlossen. Dieser beläuft sich auf 2 Stunden Wartung, Pflege und Hosting von Webseiten pro Monat. Nun hat der Kunde die Leistung für ein Jahr im Voraus bezahlt. Wie muss ich das jetzt behandeln, gilt der Betrag, den ich erhalten habe nun für das Arbeitsamt als einen Monatsumsatz, oder Teile ich den Betrag auf 12 Monate auf und gebe die eigentliche Monatsgebühren an? Die Kosten für die Wartung und das Hosting habe ich jeden Monat.

Eine Weiter Frage ist, ich habe eine Woche nach meiner Arbeitslosigkeit einer Leistung erbracht, bei der etliche Kosten für Fahrten, Hotel sowie Hardware anfielen. Da ich dies nicht alles vorstrecken konnte wurden die Leistungen vorab bezahlt. Die Zahlung ist in der letzten Woche meiner Arbeitslosigkeit eingetroffen. Ist dies für das Arbeitsamt nun auch ein Umsatz den ich der Arbeitslosigkeit erzielt habe, obwohl dieser für einen Service war der erst danach geleistet wurde und für den ja die Kosten entstanden sind?

Ich danke euch für eure Antworten und Hilfe.

MFG Kalibso

Arbeitslosengeld, Kleingewerbe
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Kleinunternehmer & Angestellte? Oder doch Anders?

Hallo Zusammen !

Ich bin beim Finanzamt als Kleinunternehmer angemeldet und habe natürlich dementsprechend auch ein Gewerbe beim Gewerbeamt.

Da ich nun mehrere Aufträge bekommen habe, überlege ich, mir 6 Freunde als "400€-Jobbler" dazu zu holen. Effektiv wird das Gehalt der Einzelnen jedoch nur bei etwa 80 plusminus 20€ im Monat liegen. Einer reicht leider nicht, da diese dann gleichzeitig, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, eingesetzt werden. Meinen Umsatz schätze ich auf 15.000€/Jahr, meinen reinen Gewinn auf etwa 3.500€/Jahr. Derzeit bin ich durch diverse Anschaffungen bei -5000€. Da ich für die nächsten Jahre keine Anschaffungen mehr habe, ist die Kleinunternehmer-Regelung für mich am sinnvollsten.

Wir alle arbeiten natürlich auch noch Hauptberuflich, sind also dementsprechend auch gesetzlich bzw per freie Heilfürsorge krankenversichert.

Ich war schon auf Minijob-Zentrale.de und habe mich da ein wenig schlau gemacht, bin mir aber nicht sicher ob ich da richtig liege: - Ich muss also grob 30% des Gehalts meiner Mini-Jobber zusätzlich aufwenden, um diese 30% dann für die ganzen Versicherungen aus zu geben, die benötigt werden? - Ich brauche eine Betriebsnummer von der Bundesargentur für Arbeit? - Die Mini-Jobber führen die grob 1000€ dann bei ihrer Lohnsteuererklärung für das jeweile Jahr auf? - Ich führe das Gehalt meiner Angestellten als normale Ausgaben in meiner Einnahmen-Überschuss-Rechnung auf?

Liege ich da halbwegs richtig? Macht es also Sinn, die Leute als Mini-Jobber einzustellen oder gibt es bei so geringen Beträgen einen einfacheren Weg?

Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Minijob, Minijobber
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Kann ich von Umsatzsteuerpflicht auf Kleingewerbe wechseln? KV Beitrag senken ?

Ich bin seit 5 J. hauptberuflich selbstständig.Die Umsätze lagen die letzten 4 Jahre über 17500 E,aber unter 50000-E.2010 wird mein Umsatz 17500-E nicht übersteigen.Nun möchte ich mich von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen und die Kleinunternehmerregelung wählen.1 Frage,wenn mein Umsatz im Jahr 2010 17500- Euro nicht übersteigt,kann ich für das Jahr 2011 die Kleinunternehmerregelung wählen,bzw.in diese wechseln und ab welchem Zeitpunkt kann ich diese beantragen(jetzt oder erst nach Abgabe der UsSt-Steuererklärung 2010)und bekomme ich diese genehmigt?2 Frage betr.die KV.Ich bin in einer gesetzlichen KV freiwillig versichert.Mein monatl. KV-Beitrag beträgt 210- E,da ich eine Beitragsentlastung von der KV genehmigt und erhalten hatte,u.a.weil ich seither allein lebend war.Nun,seit Jan.lebe ich mit meinem Freund zusammen und ich möchte nächstes Jahr nur 2 mal in der Woche mein Geschäft öffnen,somit würde ich meine hauptberufliche Selbstständigkeit nicht mehr als 15 Stunden in der Woche betreiben.Wenn mein monatl. Einkommen nun unter 1250- Euro liegt,kann ich bei der KV als hauptberufliche Selbstständige mit Kleinunternehmerregelung in eine geringere Bemessungsgrenze eingestuft werden,so daß ich nur ca.140-Euro monatl.an KV bezahlen müßte?Wie verhält es sich,was den KV-Beitrag betr.da ich im Jan.2011 dann seit 1 Jahr mit meinem Freund in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebe?

gesetzliche Krankenkasse, GKV, Kleingewerbe, Steuern, Kleinunternehmerregelung
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