Jobcenter Bonn,Familienzuwachs neue Wohnung angemessen?

Hallo,

Ich bin jetzt in der 13 Woche Schwanger.Mein Mann und ich würden gerne Umziehen in eine größere Wohnung.Wir wohnen zur zeit in einer 64 m² Wohnung.Ich dachte bis vor ein paar Tagen das man in einem 3 Personen Haushalt einen Anspruch auf 80 m² hier in Bonn hat .Mir wurde aber am Telefon vom Jobcenter gesagt das es neue Richtlinien diesbezüglich gibt? Es geht nicht mehr nach m² sondern nach Kaltmiete+ Nebenkosten.Ist das so richtig?

Wird ein Säugling auch als volle Person angesehen? Mir wurde auch per Telefon gesagt das wir ab der 13 SSW eine neue Wohnung suchen können.Sobald wir dann eine Wohnung gefunden hätten sollen wir nochmal Vorsprechen und es wird geschaut ob diese für uns angemessen wäre,oder ob wir nicht in unser jetzigen Wohnung bleiben müssen.

Ich finde die jetzige Wohnung unzumutbar.Im Winter sind die Innenwände teilweise feucht und man spürt teilweise richtige Luftzüge durch die Wände.Es war auch schon ein Gutachter hier von der Wohnbaugesellschaft,dieser hat uns einen neuen Heizkörper bewilligt,der aber auch nichts bringt,der Kellerboden strahlt genauso viel kälte ab.

Reicht die Schwangerschaft als Grund aus das wir umziehen dürfen? Angenommen uns wird die Kaution nicht bewilligt,aber die Miete wird dann gezahlt solange diese im Rahmen des Jobcenters liegt?

Wir haben uns gestern eine Wohnung angeschaut die auch im Rahmen liegt,aber teurer als unsere jetzige ist.Die jetzige Wohnung ist für 2 Personen gedacht und wir liegen also auch im Rahmen.

Viele grüße, Svafah

Hartz 4, Hartz IV, jobcenter, Schwangerschaft, umzug, Umzugskosten, KdU
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Hartz 4 und PKV

Hallo zusammen, dieses Portal finde ich sehr interessant und ich glaube, ich werde hier eine Antwort auf meine drängendste Frage bekommen. Ich bin privat krankenversichert und beziehe seit Juli 2011 leider Hartz 4. Meine Zahlung im Krankheitsfall beläuft sich auf 1.500 Euro im Jahr, ehe die PKV eintritt. Nur, wie soll das bezahlt werden? Bis jetzt bin ich gesundheitlich gut durchgekommen, aber jetzt ist der Fall eingetreten, dass ich heute wegen akuter Beschwerden ein Krankenhaus aufsuchen mußte, wo ich auf den Kopf gestellt wurde. Und ich weiß natürlich, dass da eine super hohe Rechnung geschickt wird. Nun meine Frage: Ich habe im Hinterkopf behalten, dass es Institutionen gibt, die jemandem evtl. mit einem Zuschuß helfen, denn es kann ja nicht sein, dass man aufgrund von Hartz 4, weil man solche Summen nicht zahlen kann und keine gesetzliche Kasse einen aufnimmt, nicht zum Arzt geht. Das ist meiner Meinung nach der schlechteste Weg, da bei verschleppten Krankheiten es umso teurer wird. Kann mir jemand da weiterhelfen? Ich weiß nämlich nicht so richtig weiter. Könnte nur in kleinen Summen das ganze abstottern, aber das dauert ja auch sehr lange und wenn man nochmal krank wird, was dann? Kann und möchte natürlich meine Lebensgeschichte, weshalb ich privat krankenversichert und nun in Hartz 4 abgerutscht bin, nicht detailliert aufschreiben. Ich habe anfangs den beruflichen Weg der Polizeiausbildung begonnen und dadurch mußte ich in die PKV gehen. Vorher war ich gesetzlich versichert. Ich bin 35 Jahre alt. Vielleicht kann mir wirklich jemand einen Rat geben, das würde mir sehr helfen und ich bedanke mich schon einmal.

Viele Grüße

Hartz IV, PKV, private krankenversicherung, zuschuss
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Wie kann ich mich versichern?

Folgende Situation:

Meine Partnerin und ich leben seit 8 Jahren zusammen und wir haben eine gemeinsame 6 Jahre alte Tochter. Ab dem 1.9.2012 steigt das Gehalt meiner Partnerin auf 2200 € Brutto an. Außer dem Kindergeld haben wir keine weiteren Einkünfte. Ich bin aus gesundheitlichen Gründen seit 2009 erwerbslos, aber nicht erwerbsunfähig und übernehme die Erziehung unserer Tochter und den Haushalt. Zur Zeit sind wir alle 3 bei der Barmer GEK versichert. Unsere Tochter über meine Partnerin. Die Barmer GEK möchte mich mangels Eheschliessung nicht mitversichern und Leistungen nach SGB II fallen mit der Löhnerhöhung meiner Partnerin für uns weg. Eine günstige Private - Krankenkasse würde mich alleine wegen meines Krankheitsbildes und unzähliger Behandlungen in der Vergangenheit nicht nehmen.

Mir ist zum einen unverständlich, dass der Gesetzgeber zwar das Einkommen meiner Partnerin in einer Bedarfsgemeinschaft anrechnet, aber die solidarische Familienversicherung erst zum tragen kommt, wenn man vor dem Gesetzgeber heiratet und ich somit keine Chance habe auch nur über das Jobcenter krankenversichert zu sein.

Mit der Lohnerhöhung haben wir ganze 200€ mehr im Monat zur Verfügung. Ist meine Partnerin dann mehr oder weniger gezwungen diese gleich wieder in meine Krankenversicherung zu stecken? Wenn sie dies nicht tut, bin ich dann ab September unversichert? Welche Lösungsvorschläge habt Ihr für mich, abgesehen davon das ich eine geringfügige Beschäftigung in der Schulzeit unserer Tochter tätigen könnte und dann über die SV versichert wäre?

Vielen Dank, momo

Hartz IV, Krankenversicherung, eheähnliche Gemeinschaft
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Welche Unterlagen darf das Jobcenter anfordern?

Liebe Gemeinde,

langsam aber sicher zweifel ich an meinem gesunden Menschverstand.

Fallkurzbeschreibung:

Bekannte von mir (Korenaerin, alleinerziehend, zwei Kinder (14 + 17 J.) erhält bis 31.12.11 aufstockende Leistungen vom Amt, da sie als Friseurin nicht genug verdient (Monatsnettogehalt 745 € - ein Witz, aber anderes Thema)

Soweit so gut.

Ab 1.01.12 beginnt sie eine Meisterausbildung bei der IHK. Alles Eigeniniziative.

Keinerlei Unterstützung vom Jobcenter. Kämpft sich durch den Antrag des Meisterbafög usw. Erhält diesen auch ... Meisterprüfung besteht sie nach Nachprüfung.

Nun will sie sich zum 01.08.12 mit eigenem Salon selbständig machen.


Achtung: Sie will kein Gründungs- oder Einstiegsgeld beantragen !!!

Defakto wird Ihre Hartz IV - Karriere also zum 31.07.12 enden.


Nun besteht das Jobcenter aber unter Sanktionsandrohung darauf, folgende Unterlagen mit 9-Tagesfrist zu erhalten:

  • Sozialversicherungsabmeldungsbescheinigung des Vorarbeitgebers (angefordert)
  • Einkommensschätzung (Formular EKS) für 4 Monate (Aug - Nov. 12) (abgegeben)
  • Bafög-Unterlagen und Kontoauszüge (bereits 2 x abgegeben)
  • Meisterbriefurkunde (kommt erst in ein paar Wochen - Teilnahmebescheinigung abge.)
  • Gewerbeanmeldung (Anmeldung erst nach dem 01.08.12 möglich)
  • Mietvertrag für die Salonräumlichkeiten (wofür, warum, weshalb?)
  • Versicherungspolice für die Betriebshaftpflicht (wofür, warum, welshalb?)

Nachdem auch dem Amt bekannt ist, dass sie kein Gründungs- oder Einstiegsgeld beantragen will und die Ertragsprognose so ist, dass man davon ausgehen kann, dass sie eine tragfähige Existenz hat, von der die Bedarfsgemeinschaft leben kann, erscheint es mir absolut willkürlich und unsinnig Unterlagen herbeizuschaffen, die lediglich dann relevant wären, wenn sie weiterhin aufstockende Leistungen erhalten will. Dies ist aber definitiv nicht der Fall - und das Amt weiß das!

Wie soll man also reagieren?

Mal ein nettes Schreiben an den Amtsleiter senden und fragen ob die zuständige Sachbearbeiterin noch alle Latten am Zaun hat? ...;-)

Hartz IV, Unterlagen
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Ausstehende Krankengeldzahlung

Wer kennt sich in Krankenkassenangelegenheiten aus folgendes was mir passiert ist. Ich hatte letztes Jahr am 24.08.11 einen Arbeitsunfall (Schultereckgelenkssprengung, Muskel und Sehnenanriß mit Verschlimmerung Halswirbelvorfall, Spinalverengung) wurde Krankgeschrieben war im November in Reha. Bekam eine Wiedereingliederung ab Dezember bis zum 24.12.11. Leider ging es mir sehr schlecht worauf mich mein Arzt wieder Krank bis zum 31.12.11 schrieb, was die Krankenkasse nicht anerkannte. Ich versuchte dann wieder voll zu arbeiten musste aber am 18. Januar 12 wieder in die Röhre, da sich mein Halswirbelvorfall verschlimmerte.....wurde von meinem Arzt weiterhin Krank geschrieben. Ich wollte wieder arbeiten und hatte den Termin zu Wiedereingliederung aber es kam anders ich wurde als Notfall Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht. Ich wurde vom medizinischen Dienst Gesund geschrieben. Aber mein Arzt war anderer Meinung und hatte mich weiterhin Krank geschrieben da es mir überhaupt nicht gut ging Taubheitsgefühl im Gesicht bis in die Fingerspitzen, sehr starke Kopfschmerzen. Nun habe ich das Problem die Krankenkasse verweigert mir seit dem 26.03.12 das Krankengeld komischerweise seit dem 05.Mai 12 bin ich in der Wiedereingliederung das genehmigt ist..........welche rechtliche Möglichkeiten habe ich , denn ich bin Alleinerziehend mein ganzes Geld ist aufgebraucht bekomme 184 Euro Kindergeld, habe allerdings keinen Rechtschutz da mir hierzu die finanziellen Mittel fehlen. Die Krankenkasse stellt die Diagnose von meinem Arzt in Frage! Was kann ich tun? Fühle mich ziemlich hilfslos, da es mein erster Krankenschein ist und ich seit 10,5 Jahren in der Firma arbeite nie wegen Krankheit gefehlt habe ......Vielen Dank für die Hilfe!!!

GKV, Hartz IV, Krankengeld, krankenkasse
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Meine Eltern bekommen nun HartzIV. Muss ich jetzt für die Familie Geld verdienen?

Hallo! Ich hoffe, dass ich hier richtig bin und keine Frage stelle, die es schon gibt! Ich habe folgendes Problem: Ich bin 19 (bald 20) Jahre alt und mache gerade mein Abitur. Meine Eltern bekommen ab nächstem Monat HartzIV, weil beide leider sehr krank sind und nicht Vollzeit arbeiten können, da das gesundheitlich nicht zu schaffen ist. Sie sind dann so geannte "Aufstocker". Ich möchte unbedingt Design studieren, das ist mein Traum, und mich kann mich dafür aber erst im Winter für das Sommersemester bewerben. Die Anmeldefristen für das Wintersemester sind schon vorbei. Da die Anmeldung für ein Designstudium sehr aufwändig ist (Mappe, Eignungstest, Gespräche) und viel Zeit in Anspruch nimmt, habe ich es aus eigenen gesundheitlichen Problemen nicht geschafft, mich während des Abiturs schon für das Wintersemester anzumelden. Ich hatte vor, das "freie" halbe Jahr meine Mappen zu machen, zu üben und nebenher ein wenig Geld zu verdienen. Außerdem wollte ich als Illustrator bei einer Spielentwicklung mitwirken, dabei verdiene ich zwar nichts, aber es würde mir viel Freude machen, eine Übungsgelegenheit bieten und meine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen.

Meine Frage ist jetzt: Wird das Amt auf mich zukommen, sodass ich, weil ich ja nun volljährig und nicht in einen Ausbildungssituation bin, den Familienunterhalt verdienen muss? Wir sind ja schließlich eine Haushaltsgemeinschaft. Ich habe versucht bei Terminen am Amt Informationen zu bekommen, man sagt mir aber immer etwas in der Richtung: "Sehen wir dann, wenn es soweit ist!" Ich habe meine Zeit aber schon stark verplant und muss das gleich wissen, ob ich den Vertrag mit dem Spieleentwickler unterschreiben soll, wenn ich möglicherweise so viel Arbeiten muss, dass ich gar keine Zeit mehr dafür haben werde.

Ich bin momentan ziemlich verzweifelt und fühle mich so allein für alles verantwortlich. Es wäre toll, wenn jemand vielleicht ungefähr weiß, was in Zukunft auf mich zukommen wird.

Meine größte Frage ist: Können die mich zwingen mir (Vollzeit-)Arbeit zu suchen? Und wenn ja, ab welchem Zeitpunkt? Hab ich noch meine Sommerferien oder nicht?

Liebe Grüße N.

Studium, Hartz IV, Bedarfsgemeinschaft
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Hartz 4 - BG/HG/WG?

Hallo,

ich habe eine Umzugsberechtigung in einen anderen Landkreis bekommen, mein Mietvertrag läuft auf den 30.04.2012 aus, da ich leider keine Wohnung dort gefunden habe bin ich seit dem 14.04.12 bei einem Bekannten vorübergehend wohnhaft gemeldet, da man ja ohne Meldebescheinigung kein ALG 2 beantragen kann.

Ich habe nun den Antrag ausgefüllt wie folgt: Nur Angaben zu mir gemacht und bei "ggf. wohnhaft bei" seinen Namen eingetragen.

Bei Antragsabgabe am Freitag hat der SB ihn bei HG eingetragen und mir aufgegeben folgendes mitzubringen:

  • Anlage VE
  • Genehmigung Untervermietung vom Vermieter
  • Mietbescheinigung Vermieter-Bekannter
  • Untermietvertag zw. mir und meinem Bekannten

Nun haben wir die Genehmigung geholt, die Mietbescheinigung ausgefüllt und einen Untermietvertrag vorbereitet.

Ich weiß nicht ob ich die Anlage VE ausfüllen soll, haben die den Verdacht auf eine Partnerschaft? Davon gehe ich aus.

Wir haben ein Schreiben zusätzlich zum Untermietvertrag aufgesetzt in diesem er mir nur genehmigt bis maximal 15.07 bei ihm zu wohnen.

Dazu noch ein Schreiben zur Widerlegung der HG da wir nichts von den folgenden Punkten erfüllen:

  1. länger als ein Jahr zusammenleben,
  2. mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben,
  3. Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen oder
  4. befugt sind, über Einkommen oder Vermögen des Anderen zu verfügen.

folgendes geschrieben:

Person 1 ER bestätigt hiermit Person 2 MIR

Keinerlei finanzielle oder sachbezogene Unterstützung zukommen lasse. Ich widerlege hiermit die Vermutung nach SGB II §9 (5). Aus diesem Grund werde ich keinerlei Angaben zu meinen Vermögensverhältnissen im Antrag auf Arbeitslosengeld II des Antragstellers machen. Wir sind weder verwandt noch verschwägert.

Evtl. habe ich morgen oder übermorgen noch die Mietbescheinigung und einen Mietvertrag (ohne Unterschrift) für eine Wohnung wo ich ab 1.6 einziehen kann.

Wird das Amt dann eine WG anerkennen oder weiterhin irgendwas verlangen???

Mein Bekannter wird mich keinesfalls durchfüttern.

ALG 2, ALG II, Hartz 4, Hartz IV, Bedarfsgemeinschaft, Wohngemeinschaft, bg
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Unterhaltspflicht Schwiegereltern

Hallo,Ich habe folgende Frage(n), die in der einen oder anderen Variante hier bereits diskutiert wurde(n), dennoch bitte ich um Hilfestellung bzgl. nachstehender Situation:

Meine Partnerin und ich wollen diesen Sommer im Juni heiraten. Wir haben einen Sohn und gemeinsames Sorgerecht. Meine Schwiegereltern sind beide Hartz IV Empfänger. Dies wird sich vermutlich auf absehbare Zeit nicht ändern. Meine Partnerin hat eine EUR 400,-- Stelle - ich dagegen habe eine Bürotätigkeit und verdiene ganz gut. Nun zur Frage(n): Bin ich als Schwiegersohn unterhaltspflichtig gegenüber meinen Schwiegereltern die Harz IV Leistungen erhalten. Da ich über ein rel. hohes Einkommen verfüge würde bei einer Heirat der Unterhaltsanspruch meiner Frau eine Rolle spielen? Würde ich für die Schwiegereltern finanziell aufkommen müssen obwohl ich kein verwandter ersten Grades bin? Wenn ich die Meinungen im Forum zu anderen Unterhaltsverpflichtungen (z.B. bzgl. Pflegeheim) richtig deute, bleibt das Vermögen in jedem Fall unangetastet. Wäre dies auch bei der o.g. Situation der Fall (z.B. müsste ich mit meinem Vermögen über bereits geleistete Hartz IV Leistungen der Schwiegereltern aufkommen die sie vor der Ehe erhalten hatten?).

Ich war bis jetzt der Meinung dass im Sinne der Sozialhilfe Schwiegertöchter/-söhne nicht unterhaltspflichtig sind? Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Gruss Chris500

Hartz IV, Unterhaltspflicht
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Ist es nötig unterhaltsvorschuss zu beantragen?

hallo, in absehbarer Zeit werde ich meinen Sohn zur Welt bringen.Der Kindesvater und ich haben uns getrennt und leben auch nicht zusammen.Da wir uns aber auf einer guten Basis befinden wollen wir gern alles unter uns regeln. Beide gehen wir arbeiten, ich erhalte trotz einer 40std Woche Aufstockung von HarztIV und falle in dem einem Jahr was ich Daheim bleiben möchte wieder komplett :( darauf zurück. Der Kindesvater hingegen verdient normal ohne vom Amt abhängig zu sein. Mein FRage lautet nun, da das Gehalt des Kindesvater komplett unter den Selbstbehalt fällt wird sozuagen schwierig selbst mit dem Mindestaunterhalt.Nicht nur das er sozusagen nicht muss, sondern auch bei ihm ist es dann finanziell schwierig.Er würde sich aber ersteinmal bereit erklären wenigstens circa 50Euro im Monat zu zahlen. MUss man diesen Betrag vom Jugendamt in irgendeiner Form beglaubigen lassen oder reicht dann auch für den Jobcenter Kontoauszüge und ein selbstaufgesetztes Schreiben?Und können beide Ämter (Jobcenter und JUgendamt) dann einen immernoch zwingen UNterhaltsvorschuss zu beantragen?? Weil die Zahlungswilligkeit ist ja gegeben und er ist auch schon an Bemühungen dran sich an anderen Stellen zu bewerben um auch mehr Gehalt zu bekommen. Und nach einem Jahr bin ich ja auch schon wieder in Arbeit, Ich hoffe sehr das mir jemand hier die Frage gut ebantworten kann!! Vielen lieben Dank.

Hartz IV, unterhalt
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ARGE rechnet trotz hoher Fahrtkosten gesamtes Ausbildungsgehalt an

Mein Mann und ich bilden mit unserem kleinen Sohn eine Bedarfsgemeinschaft. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr, mein Mann derzeitig arbeitssuchend, deshalb erhalten wir bzw er und mein Sohn ALGII.

Ich verdiene knapp über 400 Euro netto im Monat. Meine Fahrtkosten zum Betrieb belaufen sich im Monat auf rund 300 Euro, hinzu kommen 35 Euro fürs Zugticket zur Berufsschule (Blockunterricht ca alle zwei Monate, deswegen lege ich pauschal jeden Monat das Geld für eine Woche weg). Außerdem hat mein Sohn einen Ganztagsplatz im Kindergarten, den bezahlen wir vom Kindergeld, das was übrig bleibt sind noch einmal hundert Euro.

Mein gesamtes Gehalt wird angerechnet, ich bekomme also nichts dazu, obwohl die Kosten nachweislich die Einnahmen übersteigen-und da ist Essen noch nicht mit eingerechnet, sowie Unterhaltskosten für das Auto etc (und das brauche ich bei über 30km pro Strecke ohne öffentliche Verkehrsanbindung). Von der Sachbearbeiterin erntete ich auf mein Nachfragen hin nur Schulterzucken, wir könnten ja unseren Sohn im Kindergarten abmelden um Geld zu sparen, uns fiele schon etwas ein. Ganz davon ab gesehen dass das Blödsinn ist-es gibt genug Arbeitslose denen noch Tagesmütter finanziert werden, außerdem verfällt der Anspruch meines Sohnes auf den Platz sobald wir ihn abmelden und mein Mann wollte schon ganz gerne wieder arbeiten.

Es sieht nicht aus als würden wir noch lange in diesem Sumpf stecken, aber kann mir vielleicht trotzdem jemand weiter helfen? Darf die ARGE das komplette Gehalt abziehen, obwohl ich belegen kann dass die Ausgaben höher sind (wie gesagt, ohne dass da Nahrung oder sonst irgendwas drin wäre)?

Ausbildung, Hartz IV
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