Was haltet ihr von meinem Fondssparplan?

Seit Ende 2011 bespare ich nun monatlich über comdirect in meinen Fondssparplan ein. Meine Zusammenstellung ist folgende:

Fonds / Anteil der Sparleistung / Wertentwicklung im Depot

ETHNA-AKTIV E A / 40,00% (200 Euro zweimonatlich) / 11,76%

F.TEM.INV-T.GL .BD A MDIS / 25,00% (125 Euro zweimonatlich) / 10,51%

HAUSINVEST / 10,00% (50 Euro zweimonatlich) / -1,86 %

CARMIGNAC INVESTIS.A 3DE. / 10,00% (50 Euro zweimonatlich) / 6,93 %

M+G I.(1)-M+G GBL BA.EO A 5,00% (25 Euro zweimonatlich) / 8,76 %

ABERD.GL-EME.M KTS EQ.A-2 5,00% (25 Euro zweimonatlich) / 26,72 %

DWS DEUTSCHLAND ANTEILE 5,00% (25 Euro zweimonatlich) / 42,77 %

Gesamtentwicklung: 11,79 %

Ich bespare also jeweils 250 Euro monatlich. In zwei Monaten habe ich sozusagen einmal meinen kompletten Sparplan mit 500 Euro ausgeführt. Am Anfang habe ich mit Einmalzahlungen das Depot wie oben prozentual aufgestellt. Durch die Höhe des Sparplans auf die jeweiligen Fonds möchte ich diese prozentuale Zusammenstellung halten. Im Moment habe ich ca 14000 Euro Kaufwert im Depot.

Mein Ziel ist es den Sparplan ca. 10-15 Jahre so aufrecht zu halten. Ich möchte dabei jedenfalls kein Minus machen. Eine Rendite um 6 % finde ich absolut Top. Ich selber bin 24 Jahre jung. Spare weiterhin 250 Euro im Monat auf mein Tagesgeldkonto bei Moneyou ein. Absicherungstechnisch habe ich mich gut beraten lassen. Private Vorsorge (Rente, BU, etc) habe ich über einen Makler zu meiner vollsten Zufriedenheit abgeschlossen. Das Depot möchte ich aber in Eigenständigkeit führen.

Als Bild habe ich die Wertentwickulung im Chart hinzugefügt. Ich führe das täglich über Office. Am 23.12.11 ging es los. Heute habe ich die letzte Eintragung noch nicht getätigt.

Ich würde mich über Meinungen zu meinen 2011 gemachten Gedanken freuen. Evt hat jemand Ideen wie man etwas verbessern kann. Freue mich sehr über viele Meinungen.

Danke und auf in die Diskussion :-)

Geldanlage, Aktien, Börse, Sparen, Depot, Fonds
1 Antwort
Welche in Deutschland gehandelten ETFs haben kein Sondervermögen?

Es gibt hier immer wieder mal die These, daß es in Deutschland zugelassene ETFs ohne Sondervermögen gibt. Meiner Ansicht nach ist dies klar durch das InvG und die UCITS-Richtlininen geregelt. Die Fondsvermögen sind zu 100% Sondervermögen und damit vor einer Insolvenz der ETF-Gesellschaft geschützt. Selbst wenn ein ETF Swaps und andere Derivate verwendet, gehören diese zum Sondervermögen. Swaps werden besichert, so daß hier in vielen Fällen nicht einmal der Swap-Anteil von 2% per Materialisierung von Kontrahentenrisiken wertlos wird, sondern die Sicherheiten greifen, die üblicherweise mit >100% des Swapanteils bestehen. In manchen Fällen würde ein ETF sogar vom Wegfall eines Swappartners profitieren, da die Swapzahlungen wegfallen und der eigene Portfolio vielleicht den abgebildeten Index sogar outperformt.

Es gibt neben ETFs (Fonds) auch andere ETP, die zum Teil besichert sind. Die Besicherung dient nur einer Reserve bei Insolvenz des jeweiligen Teilfonds, jedoch ist in der Praxis meines Wissens der Fall einer Insolvenz einer Gesellschaft mit besicherten Teilfonds noch nie vorgekommen. Damit ist insbesondere unklar, was mit der Besicherung passiert. Hier handelt es sich strikt genommen jedoch nicht um Fonds, sondern Zertifikate (ETC bzw. ETN) auf besicherte Teilvermögen, d.h. dies fällt nicht unter die Kategorie ETF. Prominente Beispiele: Xetra Gold oder andere ETC auf Rohstoffe. Diverse ETN auf Strategieindices oder Währungen kursieren ebenfalls. Diese sind formal ebenso Zertifikate und in den meisten Fällen nicht besichert. Auch das sind jedoch keine ETFs.

Ich möchte also von denjenigen, die hier immer von ETFs ohne Sondervermögen sprechen, mal eine klare Ansage von ISINs lesen, welche in Deutschland zugelassenen ETFs kein Sondervermögen besitzen.

Geldanlage, ETF
1 Antwort
Warum will die Bank das KFW-Darlehen freiwillig umfinanzieren?

Es handelt sich um folgendes KFW-Darlehen:
Aktueller Darlehensbetrag 72.000,-
Ablauf der 10-jährigen Zinsbindung 7/2014
Aktueller Jahreszinssatz: 2,9%

Ich habe heute einen Anruf von meiner Hausbank erhalten, die dieses KFW-Darlehen vermittelt hat, mit folgenden Angebot:

Angeblich kann das bestehende KFW-Darlehen ohne jegliche Gebühren (keinerlei Vorfälligkeitsentscheidung) sofort komplett zurückgezahlt werden.
Stattdessen könnte ich ein neues Darlehen über die 72.000,- Euro bei der Bank aufnehmen. Angebote:

Variante 1:
Gebundender Sollzinssatz p. a. 2,0%
Dauer Sollzinsbindung 5 Jahre
Restschuld zum 30.09.2017 41.737,-
Effektiver Jahreszins 2,02%
Monatliche Annuität 600,-
Tilgungsverrechnung sofortige Verrechnung
Gesamtlaufzeit bis 30.11.2023
Optionale Sondertilgung pro Jahr 3.600,-

Dann gibt es noch eine Variante(Angebot) 2 mit:
2,78% effektiven Jahreszins
10 Jahre Dauer Sollzinsbindung.
Restschuld zum 30.09.2022 11.995,-
Monatliche Annuität 600,-
Gesamtlaufzeit bis 30.06.2024
Optionale Sondertilgung pro Jahr 3.600,-

Warum macht die Bank aktuell diese Angebote?
Klingt für mich als Laie auf den ersten Blick sehr verlockend, vor allem die mögliche Senkung des Zinssatzes von 2,9% auf 2% bei der 5-jährigen Zinsfestschreibung. Gibt es irgendwo einen Haken?

Geldanlage, Altersvorsorge, Bank, Darlehen, Finanzierung, Hausbau, hypothek, Zinsen, Vorfälligkeitsentschädigung
4 Antworten
Meinungen und Erfahrungen zu folgenden Fonds DWS Top Dividende, FvS Multiple Opp, Grundbesitz Euro

Ich war diese Woche in Regensburg zu einer Informationsveranstaltung - keine Verkaufsveranstaltung einer deutschlandweiten Vermögensverwaltungs AG.

Unter anderem wurde die Eurokrise thematisiert mit Ausblicken in die Zukunft sowie wie man sich in der jetzigen Situation als Anlege positionieren könnte. Von Sparbüchern , Tagesgeldkonten wurde eher abgeraten ( wegen der Inflation ). Wenn Tagesgeld dann nur aufgrund der Liquidität ( 3-5 Monatsgehälter). Diese besitze ich und habe auch ansonsten mein Leben gut abgesichert ( Berufsunfähigkeit, Rente etc ). Das ist auch alles soweit gut und das ganze habe ich natürlich nicht alleine gemacht sondern habe mich dazu kompetent unabhängig durch Makler beraten lassen worauf er mir individuell was auf mich zugeschnitten hat.

Aber zum Thema:

Jedenfalls wurden auf diesem Infoabend einige Fonds angesprochen und erläutert. Im Immobilienbereich war dies der Grundbesitz Europa, dann ein Mischfonds Flossbach von Stoch Multiple Oppertunities sowie der DWS Top Dividende.

Meine Frage ist nun, was man von den eben genannten Produkten wirklich halten kann.

habt ihr Meinungen, Erfahrungen zu diesen Fonds und was spricht für ein Investment und was dagegen. Ich habe vor per Sparplan in Fonds zu investieren und werde mir natürlich unabhängig von hier noch kompetente Hilfe einholen bevor ich in diesem Bereich etwas machen werde. Geht ja schließlich um Geld .

Der Grundbesitz Europa wurde als sehr sichere Anlage beschrieben. Ein Fonds der seit 40 Jahren ausschließlich positive Renditen erzielt hat mit einem guten Managment. Für den konservativen Anleger gedacht.

Der FvS Fonds für einen ausgewogenen Anleger - Auch hier würde ich mich über Einschätzungen sehr freuen.

Der DWS Top Dividende soll attraktiv sein aufgrund seiner Dividendenstrategie. Er schüttet jährlich 3-4,5 Prozent an seine Anleger aus und man kann zusätzlich von Kurssteigerungen profitieren.

Gibt es bessere Alternativen zu diesen Fonds? Die Produkte wurden so beschrieben, dass sie sich in schwierigen Zeiten gut behaupten könnten. Der Referent geht davon aus, dass die Inflationsrate steigen wird und das Zinsniveau jedoch niedrig bleibt.

Weiterhin sind die der Meinung, dass es im Moment interessant wäre sich um eine eigene Immobilie zu informieren.

Ich danke im Vorraus für hoffentlich zahlreiche und informative, konstruktive Antworten

Evt könnt ihr ja die Umfrage beantworten. In welchen Fonds würdet ihr am ehesten investieren? und warum?

diverse andere Fonds 75%
Flossbach von Storch Multiple Opp 25%
gar nicht 0%
Grundbesitz Euopa 0%
DWS Top Dividende 0%
Geldanlage, Aktien, Börse, Fonds, Immobilien, Eurokrise
2 Antworten
Probleme wegen Besitz von Goldbarren ?

Hallo,

ich suche hilfreichen Rat, da ich nicht weiss wie ich mit meinem Sachverhalt (rechtlich) umgehen soll:

Da ich eine alte Dame längere Zeit gepflegt habe, und mehr für sie da war als ihre eigenen Kinder, sprach sie immer davon mir vor ihrem Tod etwas "wertvolles" schenken zu wollen. Ich dachte darüber nie großartig nach, da ich wusste dass die Kinder alles erben.

Zwei Tage vor ihrem Tod, als wir alleine waren, holte sie das "wertvolle" Geschenk aus dem Boden einer mittelgroßen Schmuckschatulle raus, von dem außer ihr keiner wusste: Es war ein 9,999 Feingold Goldbarren (über 20.000 EUR wert).

Voller Überraschung und Freude, nahm ich das Geschenk an, brachte es bei mir zu Hause an einen sicheren Ort. Nach zwei Tagen wurde mir mitgeteilt die Dame sei verstorben.. Diese Geschichte ist schon mehrere Wochen her, seit der Beerdigung habe ich auch von ihren Kindern nie was gehört.

Mittlerweile habe ich mich über Goldverkauf informiert, weiss aber nicht wie ich genau (rechtlich) vorgehen soll:

(1) Jede Ankaufstelle hält mittels Personalien den Ankauf fest und speichert diesen für mehrere Jahre. -Wann und an wen gehen diese, und werden auch Informationen über meinen Gold-Verkauf weitergeleitet (Summe..) ??

(2) -Wie reagiert die Bank wenn ich plötzlich mehrere tausend Euro mehr auf mein Giro- oder Sparkonto einzahle oder überwiesen bekomme? ("Bankgeheimnis)"?? -Event. Mitteilungen ans Finanzamt? Geldwäschebeauftragten?

(3) Wie weise ich die Herkunft des Geldes/ nach (da die Dame schon Tod) und werde ich darüber gefragt wenn ich als Studentin nicht mal knappe 900 EUR vorher hatte ??

(4) Gibt es da, meinerseits aus, eine Auskunftspflicht alles detailiert auszulegen/ -Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit danach gefragt zu werden (Erbrecht-Steuer) ???

(5) Angenommen ich lege den Goldbarren als solchen bei der Bank (zum Beispiel in der Schweiz) an, werde ich auch dann nach der Herkunft gefragt ??

Vor allem die 2. Frage beschäftigt mich, da ich nicht weiss ob ich (nach dem event. Verkauf) so eine hohe Summe auf mein Konto einzahlen kann, ohne rechtliche Konsequenzen.

Empfehlen Sie mir mit meiner Bankberaterin darüber zu sprechen/ Meinung einzuholen? Darf sie Einzelheiten aus dem Beratungsgespräch der Bank weiterleiten, wenn ich dort Kunde bin ??

Wie empfehlen sie mir bei meinem Sachverhalt am besten vorzugehen ?

Vielen Dank für Ihre Empfehlungen und Rat.

Susanne

Geldanlage, Bank, Erbe, Finanzamt, Bankberater
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Geldanlage