Mann insolvent, Immobilie vorhanden, Unterhaltsansprüche im Grundbuch, Forderungen FA u.meine nicht

Hallo, mein ehemaliger Geschäftspartner hat nach unserer Firmeninsolvenz eine private EV abgegeben und hat auch wirklich nichts mehr - bis auf eine Immobilie gemeinsam mit seiner Ex-Frau. Darüber hinaus will das FA von uns beiden noch bezogen auf die alte Firma 20.000 Euro haben, ich habe privat Forderungen gegen meinen Ex-Partner von 6.000 Euro. Seine Ex hat jüngst als Sicherungshypothek knapp 11.000 Euro auf die gemeinsame Immobilie eintragen lassen. (Unterhaltsansprüche der gemeinsamen Tochter). Das FA hat meine Ex-Geschäftspartner - auch um mir zu helfen - selber über die Immobilie informiert, die haben aber nur einen Schrieb geschickt :"... wg. dieses Anspruchs werden gepfändet .... aus Versteigerungserlös beim Amtsgericht..." das war 21.4. (Seine Ex hatte ab Dez. 2009 selber die Teilungsversteigerung beantragt, diese aber vor einiger Zeit wieder zurückgezogen). Das Amt hat wohl keine Sicherungshypothek eintragen lassen. Ich habe erst diese offiziell jetzt über 6000 Euro einen vollstreckbaren Titel gegen meinen Ex-Partner wg. eines Privatdarlehens von mir an ihn. Das ist unter uns beiden sowohl hinsichtlich der FA-Forderungen als auch des Darlehens freundschaftlich als o.k. besprochen. Aber: nun steht seine Frau im Grundbuch; wer hat nun vorrangig Anspruch, das FA oder seine Frau? Und warum ist das FA nicht auf diesellbe Idee gekommen? Danke für Eure Meinung. Helga

Finanzamt, Insolvenz, steuerschulden
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Sebständig, Nicht angemeldet bei Finanzamt, Mwst einbehalten, Selbstanzeige und Strafe?

Hallo, ich weiß, ich werde jetzt bestimmt viel mit der moralischen Keule abbekommen...und habe es auch sicher verdient... Ich arbeite seit ca 15 Monaten als Freiberufler in der Webdesign-Branche. Habe damals (war mitten in der Trennung von Frau und Kind) den Erfassungsbogen vom Finanzamt zwar angefordert und erhalten, aber nicht wieder zurückgeschickt... Da nahm das Unheil also seinen Lauf...Da ich völlig unvorbereitet und ohne Hilfsmittel in jeglicher Form startete war das Geld also immer knapp (monatelang unter Hartz4 Satz). Der größte Fehler war aber, das ich zusätzlich zum Nichtanmelden immer Mwst. auf die Rechnungen geschrieben habe... Da ich nicht angemeldet war, wurde sie natürlich auch nicht eingefordert... Habe immer gedacht, wenn die Aufträge laufen, melde ich mich ordnungsgemäß (rückwirkend) an, und zahle die von mir einbehaltene Umsatzsteuer zurück... Das Geld war aber nie da, hatte (und habe) sogar existentielle Nöte... Bin leider viel zu spät aufgewacht, und möchte und muss jetzt alles bereinigen, bzw. mich meiner (Schand)Tat stellen...weiß nur nicht, wie ich das am besten tue...

Einer meiner Kunden hat dazu eine Betriebsprüfung des Finanzamtes gehabt, in der meine Rechnung aufgefallen ist... Verdammter Mist, in den ich mich da reingeritten habe... Es sind ca 1800€ von mir einbehalte Mwst.... Bin dankbar für Tips!!!!!!

Finanzamt, selbstständig, Steuern, Umsatzsteuer
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