Barkauf besser als SchuldzinsAbschreibung bei vermiet.Immobilie?

Hallo - habe von Arbeitskollegen gehört, wenn jemand Immob. zur Vermietung erwirbt, sollte er selbst wenn das Kapital vorhanden wäre besser über Darlehen finanzieren, da sich die Zinsen für das Darlehen z.B. gegenüber Mieteinnahmen abschreiben lassen. - Schulden wären immer sinnvoller.

Nun "streiten" wir im Bekanntenkreis heftig, ob trotz Möglichkeit die Immob. ohne Finanzierung zu erwerben, die Schuldzins-Abschreibung wirklich die bessere Wahl wäre.

Eigentlich könnte doch selbst ein Spitzenverdiener nie mehr als 50% seiner bezahlten Schuldzinsen zurück erhalten, oder sehen wir dies falsch. So dass selbst ein Spitzenverdiener mit der "Barzahlung " am Ende günstiger fahren würde.

Somit müsste der Abschreib.Effekt bei einem Geringverdiener ja noch viel weniger sinnvoll sein.


schlechtes Bsp: Kauf 100 Tsd. bar bezahlt, somit kein AnlageZins mehr (Bsp. 3% = 3Tsd.) für die ursprüngl. vorhand. 100 Tsd.; Mieteinnahmen usw. voll zu versteuern

alternativ

Finanzierung 100 Tsd. z.B. mit 4% also jährlich 4 Tsd. Schuldzinsen zu zahlen, die jedoch bei Mieteinkünften gegengerechnet werden könnten - dafür könnten die eigen. 100 Tsd. weiterhin eigenen Zins (3Tsd.) erwirtschaften, der jedoch auch wieder versteuert werden muss.


In den Medien wird immer wieder geraten, die beste Geldanlage wäre immer zu allererst die Schulden abzubauen...

Gibt es einen klaren Rat , welche Variante die bessere ist? Oder gar ein stimmiges Rechenbeispiel?

Darlehen, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilienkauf, Steuern, Abschreibung
4 Antworten
Bekomm ich einen 100000€ Darlehen für die modernisierung eines 2 Familienhauses?

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Also zur Ausgangssituation: 32Jahre seit 2 jahren geschieden, Nettoverdienst ca. 1600€ Ich möchte mit meiner Lebenspartnerin das 2 Familienhaus (Stadthausvilla,Klinkerbau 1930, 2 Wohneinheiten von 90m², Dachgeschoss Wohnung von ca 40m² soll an Studenten vermietet werden, Grundstück 2000m², zentral gelegen) ihrer Eltern Sanieren/Modernisieren (Dach neu eindecken und Isolieren, bzw Trockenbauarbeiten durchführen, Neue Heizung incl. Leitungen, Heizkörper und 3 Badezimmer, Komplett neue Elektroinstallation und die Fassade dämmen (wenn möglich WDVS falls von der Stadt nicht erlaubt dann Innendämmung. Viele der arbeiten kann ich selbst durchführen, da ich gelernter Trockenbaumonteur und Gebäudeenergieberater bin. Von Fachfirmen müssen nur die Heizungsanlage etc, und das Dach gedeckt werden.

Welchen Kredit kann ich am besten dafür nehmen? Bzw was ist sinnvoll alles über die KFW geht ja nicht wenn ich es nicht über fachfirmen laufen lasse und selber mache oder? ich denke das es nicht mehr erlaubt ist nur das material über die kfw zu finanzieren oder?

Kann mir jemand sagen ob ich überhaupt einen Kredit über 100000€ bekomme wenn das gebäude mir "noch" nicht gehört? Geht in meinen bzw. unseren besitz erst in ein paar jahren über!

wäre schön wenn mir jemand tips geben kann, vielen dank

p.s: bitte keine kommentare wie: mit 100000€ kommst du niemals hin etc. danke

Darlehen, Haussanierung, Kredit
1 Antwort
Darlehen 1 Mio. €

Hallo liebe Gemeinde,

Ich bin ein professioneller Forex Händler , mit über 5 jahren Erfahrung .Ich habe seit einem Jahr ein Investment Projekt am Laufen. welches sich als sehr erfolgreich herausgestellt hat. Es geht speziell, um den Handel mit Devisen. Startsumme : 50.000 € Aktuell : 212.000 € (Real Depot ) Die erzielte Jahresrendite beläuft sich auf über 300 % . Ich möchte nun meine Arbeit auf eine Höhere Stufe Stellen. Ich möchte ein Darlehen i.H.v 1 Mio. aufnehmen und mit diesem Fremdkapital meine Arbeit fortsetzen. Das maximale Risikoauf die Million beträgt : 20 % + Zins und diese Summe besitze ich.

Ich besitze sowohl EK von über 250.000 € als auch zzgl. 1 vermietete Eigentumswohnungen als Sicherheit (Verkehrswert : 200 TSD) ,einen sehr guten Track Record , ein gutes Geschäftsmodell , einen soliden Businessplan und mehr als 5 Jahre Erfahrung als Professioneller Trader.

Ich bin persönlich bereit dieses kalkulierte Risiko einzugehen. Im schlimmsten Fall verliere ich also meine Gewinne die ich erzielt habe und gebe die Million + Zins nach einem Jahr wieder zurück oder ich bin nach einem Jahr Millionär und gebe die geliehene Million + Zins auch dann zurück und arbeite mit der Summe nach Steuern weiter.

Meine Frage: Wo sind die besten Anlaufstellen um geeignete Investoren für mein Anliegen zu finden ( ausser Hausbank )oder wo gibt es seriöse Internet Portale für Kapitalgeber um solch eine Summe zu erhalten. Denn ich möchte meine Zeit nicht in unseriösen Portalen verschwenden.

P.S. Ich möchte kein Finanzportfolioverwalter werden, da diese eine Bafin genehmigung erfordert und ehrlich gesagt möchte ich von niemandem das Geld verwalten. Ich möchte reinen Eigenhandel betreiben und das Risiko, mit meinem vermögen als Sicherheit ,ganz allein tragen.

Danke vielmals für eure Antworten im Vorraus.

Kurt Goldmann

Darlehen, Eine Million Euro
1 Antwort
Müssen Hartz IV-Leistungen nach Auszahlung des Bausparvertrages zurückgezahlt werden?

Hallo,

mein Freibetrag beträgt 4800 € – mein Bausparvertrag alleine ist dabei schon 6000 € wert. Dementsprechend wurden mir zunächst natürlich Hartz IV versagt. Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt, indem ich dem Amt eine Kopie der "Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge" meiner Bausparkasse zugeschickt habe mit dem Hinweis und in Bezugnahme auf selbige, dass die Auszahlung frühestens nach 6 Monaten (Kündigungsfrist) erfolgen kann. Dem Widerspruch wurde stattgegeben; ich erhalte nun, nachdem ich dem Amt die Bestätigung der Bausparkasse über die Kündigung zugeschickt habe, den Regelsatz + Zuschuss zur KV und PV.

Allerdings frage ich mich, ob das Amt nach der Auszahlung des Guthabens die bis dahin von ihm gezahlten Leistungen erstattet haben möchte, wenn ich in 6 Monaten quasi von heute auf morgen 6000 € zur Verfügung habe. Nun habe ich bereits recherchiert und herausgefunden, dass nur diejenigen Leistungen zurückgezahlt werden müssen, die zum Zeitpunkt (!) der Bewilligung explizit (!) als Darlehen ausgewiesen worden sind.

Meine Frage nun: Stimmt das? Oder kann das Amt die Leistungen nachträglich zu Darlehen umwandeln und diese von mir zurückfordern? Schließlich ist ihnen doch bekannt, dass mir jener Batzen Geld bald zur Verfügung stehen wird.

Ich bedanke mich im Voraus.

Bausparvertrag, Darlehen, Hartz IV, HartzIV als Darlehen
1 Antwort
Warum werden Bausparer mit Vorausdarlehen immer schlecht geredet

Hallo Zusammen,

Meine Frau und ich sind gerade dabei eine optimale Finanzierung für unser Bauvorhaben zu finden.

Wir sind mittlerweile dabei, einen Teil der Finanzierung über Vorausbezahlte Bauspardarlehen zu finanzieren. Leider werden diese Modelle immer schlecht geredet, wobei ich nicht verstehe warum

100.000€ (2x50.000 wegen Riester) Vorausdarlehen 4% Zins. Nach 10-12 Jahren sollten min. 40.000 im Bausparer drin sein, danach wird das Vorausdarlehen abgelöst mit dem Bauspardarlehen in i.H.V. 60.000 zu 2,85% Zins. Rückzahlrate sind 5 Promille aus 100.000 p.M. Laufzeit Rückzahlphase 12 Jahre

Wenn ich mit einem Annuitätendarlehen (unser Angebot bei der gleichen Bank 4,3%) mit 10J Zinsbindung gegenrechne, zahle ich weniger Zins, allerdings benötige ich nach 10 Jahren eine Anschlussfinanzierung, wenn ich hier mit 5,5% - 6% rechne, Zahle ich über den gesamten Zeitraum mehr als mit dem Vorausdarlehen.

Die Riesterförderungen von 304€ p.a plus eine Steuerrückerstattung von ca. 500€ p.a kommt bei dem Bausparer noch begünstigend dazu. Außerdem kann man die Besparung jederzeit individuell Anpassen ohne Papierkrieg. Man kann selbst bestimmen wieviel man bespart. z.B.Nur eine Mindestbesparung für Riester und den Rest auf ein Konto mit >2% Zins angelegt.

Ist also ein Vorausdarlehen nicht automatisch schlechter?

Grüße Hausbauer

Bausparvertrag, Darlehen, Finanzierung, Vorausdarlehen
2 Antworten
Vollfinanzieren einer Immobilie

Ich u. meine Freundin haben vor ein EFH (Zwangsversteigerung) zu kaufen, Verkehrswert 280.000, 2.Termin (5/10 möglich), wir schätzen, dass wir sie für ca. 170.000 bekommen, also mit Grunderw.-steuer etc. sind wir bei 180.000, 50.000 reingesteckt werden (neue Fenster, Bad, etc.)–alles in allem sind wir bei 230.000. Als Eigenleistung bringen wir die 28.000 mit, die als Sicherheit beim Gericht zu hinterlegen sind. 200.000 sollen komplett finanziert werden. Eckdaten zu uns: Ich: Lebenszeitbeamter öfftl. Dienst, mtl. Netto 1.900, Sie: unbefr. Angestellte öfftl. Dienst, mtl. Netto 1.600, ihr Vater ist bei der Finanzierung mit dabei, ebenfalls öfftl. Dienst Angestellter mtl. Netto 2.000. Die Finanzierung, also das Darlehen nehmen meine Freundin und ihr Vater auf (für den Fall einer Trennung von uns). Sie müsste mich dann ggf. auszahlen > andere Baustelle.

Wir haben uns vorgestellt im Monat 1.000 abzuzahlen, zusätzlich zu geschätzten 400 Betriebskosten mtl. erscheint uns das stemmbar (ich 400, sie 400, Vater 200).

Nun die Frage an euch Experten: Wie sollte man finanzieren? Mit einem Bankkredit? Oder über Bausparer? Wie ist das mit Wohnriester, ist das eine gute Alternative? Kann man auch eine Kombination aus zBsp Wohnriester und Bausparer machen?

Bankkredit hab ich kalkuliert, da hat man in 15J. bei 200.000 immer noch 160.000 offen, deswegen finde ich das arg unattraktiv.

Baufinanzierung, Darlehen, Finanzierung, Wohn-Riester, Bausparer, Immobilien-Finanzierung
0 Antworten
Kann die Bank Ausnahmen bei Selbstauskunft für Anschlussdarlehen machen?

Wir beschäftigen uns derzeit intensiv mit unserer Anschlussfinanzierung für unser Haus. Heute habe ich mit unserem Finanzierungsberater der Bank telefoniert, dass er uns die Vertragsunterlagen zukommen lassen soll, damit wir diese unterschreiben können. Kurz darauf rief er uns nochmals an und teilte uns mit, dass er sich unsere Selbstauskunft (Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben) nochmals angesehen hat bzw. nochmal durchgerechnet hat und sich hierbei nun aufgrund von Rechtsänderungen per 01.04. die Lebenshaltungskosten pro Kopf so erhöht haben, dass sich bei uns insgesamt ein Negativbetrag von 200€ ergibt. Somit können die bereits zugesicherten Zinssätze doch nicht in dieser Höhe gewährt werden. Weitere Einkünfte können wir nicht vorweisen um den Minusbetrag auszugleichen. Es ist insofern nur so ärgerlich, da für die Lebenshaltungskosten ein so hoher Betrag angesetzt wird, den wir monatlich tatsächlich garnicht ausgeben. Weiter finde ich diesen Ansatz auch unsinnig, da wir unsere bisherigen Darlehen ja auch so finanziert haben, damit uns genügend Geld für die Unterhaltungskosten übrig bleibt. Kann eine Bank hier wirklich keine Ausnahme machen und die Werte herabsetzen? Müssen die sich wirklich so strikt daran halten? Bleibt uns nur die Möglichkeit, einen höheren Zinssatz zu akzeptieren? Rechnen alle Banken mit den gleichen Werten?

Bank, Darlehen, Finanzierung, Selbstauskunft, Zinsen, Lebenshaltungskosten, Anschlußdarlehen
1 Antwort
Löst eine frühere BSP-Zuteilung mein Bankdarlehen ab?

Hallo,

ein Teil meiner selbstbewohnten Immobilie ist über ein Teildarlehen mit der Zinsbindungsfrist bis 07.12 finanziert. Die Folgefinanzierung des Teildarlehens ist über einen S1-Bausparvertrag mit 4,5 % p. a. gesichert. Zitat aus der Ergänzung zum Darlehensvertrag: „Die Tilgung des Darlehens erfolgt durch den an uns abgetretenen Bausparvertrag bei der Landesbausparkasse.“

Letztens hatte ich ein Beratungsgespräch bei der BSP; der freundliche Berater meinte, ich käme in die Zuteilung ein halbes Jahr früher, wenn ich jetzt zwei tausend Euro einzahlen würde. Dabei soll, seiner Aussage nach, das Darlehen der Bank automatisch durch die BSP-Summe ersetzt werden, sodass ich durch die Einzahlung ein halbes Jahr Zinsen für die Differenz (Höhe des Darlehens – Zuteilung der BSP) gewinnen würde.

Nun lese ich in der Ergänzung zum Darlehen meiner Bank Folgendes: „Zusätzliche Einzahlungen, die zu einer früheren Zuteilung des Bauspardarlehens führen, berechtigen nicht zu vorzeitigen Darlehensrückführung während der Zinsbindungsfrist.“ Somit scheint die Aussage des BSP-Beraters den Bedingungen des Vertrages mit meiner Bank zu widersprechen.

Verstehe ich das richtig, dass eine frühere Zuteilung für mich nicht vorteilhaft wäre, da die Bank auf die Zinszahlungen bis zum Ende der Zinsbindungsfrist bestehen würde?

Vielen Dank im Voraus

Bernd

Bausparvertrag, Darlehen, Zuteilung
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Darlehen

Müssen Banken bei einem Scoring zwischen Kreditanfrage und Konditionenanfrage unterscheiden?

2 Antworten

Kann es sein, dass man ein Darlehn über die KfW erst ab einem bestimmten Mindestbetrag bekommt?

4 Antworten

Hauskauf mit Null Eigenkapital, ist das wirklich sinnvoll?

6 Antworten

Kann man eine baldige Abfindung vom AG auch als Sicherheit für ein Darlehn hinterlegen?

3 Antworten

Ist ein tilgungsfreies Darlehen in Verbindung mit Bausparvertrag gut für Immobilienfinanzierung?

8 Antworten

Wird der Renteneingang von allen Banken wie ein Gehaltseingang bei der Kreditvergabe gesehen?

2 Antworten

Sparbuch angeben bei Darlehensantrag?

7 Antworten

Geld verliehen?, kein vertrag. kann ich es zurückfordern?

6 Antworten

Bank gab Darlehen an den Sohn als Strohmann einer unpfändbaren Person, was sie wusste. Haftet er?

3 Antworten

Darlehen - Neue und gute Antworten