Schuldenerledigung durch Hypothekausweitung und Versicherungsabtretung trotz Schufa

Ich schreibe für meine Lebensgefährtin, die krank ist. Wir haben ein finanzielles Problem aus zwei Gründen:

  1. Eine Partnerfirma ihrer Firma - gemeinsames Projekt endete 2013 - schuldet ihr ca 70.000. Dieser Betrag floss mehrere Jahr aufgrund eines Vertrages. Dieser wird nun von der Partnerfirma nach Geschäftsführerwechsel anders gedeutet. Es muss geklagt werden. Damit in Zusammenhang besteht eine Schuld bei der Sparkasse i.H.v. 56.000. Krankheitsbedingt hat sie auf Mahnschreiben etc. nicht reagiert. Daraufhin kündigte die Sparkasse die Kundenbeziehung. Die Folge: Schufa-Eintrag und keine finanzielle Beweglichkeit mehr.

  2. Sie hat ein Wohnhaus. Wir haben dieses in den letzten 2 Jahren nicht genutzt, sondern vermietet. Der letzte Mieter war eine Art Mietnomade, er ist jetzt raus, vermutlich mittellos, hat uns mit Anwalt 8000,- gekostet.

Es besteht Aussicht, dass die Sparkasse die Klage unterstützt - also stillhält -, aber sie verlangt ein notarielles Schuldeingeständnis, dass der Sparkasse sofortige Vollstreckung ermöglich. Die Sparkasse hatte dies empfohlen, weil man damit gegenüber Mahnbescheid Kosten spare.

Meine Lebensgefährting möchte nun das Haus weiter beleihen, um das Mietloch teilweise zu stopfen und auch der Sparkasse für die Firmenverbindlichkeit (GmbH, aber sie haftet privat) einen ersten Teil zahlen. Dies wäre vom Beleihungswert möglich - es wären über 50.000 vertretbar, aber die Allianz (Finanzierer mit 1. Rang) schließt dies wegen der Schufa aus.

Es bliebe die Möglichkeit, eine Rentenversicherung zu opfern (ca. 16.000) und eine weitere, die als Teil der Finanzierung abgetreten ist (ca. 17.000) freizubekommen.

Frage: welche Möglichkeiten gibt es, aus der tatsächlichen Beleihungsreserve etwas herauszuholen, ohne die Versicherungen aufzugeben - angesichts des Schufa-Problems?

Und: welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, wieder in größere Sicherheit zu kommen. Meine Lebensgefährtin, Ex-Ossi, hat in 25 Jahren aus dem Nichts eine Firma mit bis zu 20 MA aufgebaut und nie ein Schuldenproblem gehabt. Nun, wo Vertragsuntreue, Krankheit und ein Mitnomade zusammenkommen, ist auf einmal das Wohneigentum bedroht?

Das Schönste: der Banker erwähnte zum Thema Zwangsversteigerung: "Ich bekomme meine Immobilien meistens über dem Verkehrswert weg" :-)

Die Baufinanzierung setzt sich wie folgt zusammen:

54.400 Allianz Darlehen xxx 29.600 Allianz Darlehen yyy 46.000 KfW (Rest nach 15 Jahren 34.878 - dafür existiert Bausparvertrag) ges. 130.000 Kaufpreis

Beim Darlehen xxx bleibt 2020 ein Rest von 17.400

Dieser ist abgesichert durch Abtretung von 2 Rentenversicherungen rrrr/1 (Juli 2013 25.000), Rückkaufswert 2014 17.940 rrrr/2 (Juli 2013 37.000), Rückkaufswert 2014 16.675

Das Haus wurde 2009 stark renovierungsbedürftig gekauft und mit einem Aufwand von mehr als 40.000 + Eigenleistung renoviert. Außerdem sind die Immobilienpreise der Region stark gestiegen. Die Wertsteigerung kann bei bis zu 100.000 liegen.

Rentenversicherung Bank Baufinanzierung Darlehen Grundschuld Immobilien Schufa Schulden Vollstreckung Abtretung Hypothekendarlehen
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Zinsloses Darlehen Schenkungssteuer

Hallo Forum,

es geht nochmal um ein zinsloses Darlehen zwischen Lebenspartnern. Wir wurden vom Notar darauf hingewiesen, dass die Gefahr der Schenkungssteuer bestünde, wenn man es zinslos macht. Man darf ja 20.000€ in zehn Jahren vom Lebenspartner erhalten.

Der Notar rechnete mit diesen 5,5%, die ja (verrückterweise) vom Finanzamt schlimmstenfalls angesetzt würden. Dann kommt man bei der Darlehenssumme natürlich in ein Problem. Andererseits habe ich auch gelesehen, dass Finanzämter vom marktüblichen Zinssatz ausgehen sollen, wenn man den denn nachweisen kann.

Frage 1: Wie weise ich das ggf. nach?

Wenn ich zum marktüblichen Zinssatz (ca. 1.8% für die Summe) nachrechne, dann komme ich gar nicht in dieses Problem. Ich rechne dazu einen Annuitätenkredit über die ausgegebene Summe und die monatl. Rate und schaue dann wieviel ich dafür dann zusätzlich zahlen müsste. Das entspricht ja dann aus logischen Gesichtspunkten der Schenkung. Hier komme ich nicht unbedingt über die 20.000€.

Frage 2: Macht meine Rechnung Sinn? Oder liegt ein Denkfehler vor?

Frage 3: Wenn ich doch über die 20.000€ Schenkung komme, muss ich dann nur das versteuern, was über den 20.000€ liegt?

Frage 4: Wenn der Beschenkte und der Schenkende versteuern müssen, sind es dann zwei Mal die 15% oder nur ein Mal?

Frage 5: Wenn es eine Gegenleistung für diese angebliche Schenkung gibt, wie z.B. mietfreies Wohnen, wie wird das vom Finanzamt gesehen?

Hatte schonmal jemand real dieses "Problem" mit dem Finanzamt und kann darüber berichten?

Danke für Eure Antworten! Guten Abend Bilbo

Darlehen Schenkungssteuer Zinsen zinslos
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Baufinanzierung Vergleich zwischen 2 Angeboten Annuitätendarlehen gegen Bausparvertrag Kombination

Guten Tag,

ich habe gerade ein Problem bei dem ich Verzweifele ich habe mich schon beraten lassen und habe zwei Möglichkeiten meine Eigentumswohnung zu finanzieren. Natürlich möchte ich die für mich kostengünstigste Variante nehmen. Ich bräuchte die Entscheidungshilfe zwischen folgenden beiden Möglichkeiten:

Zu erstmal die Gegebenheiten: Eigentumswohnung kosten: 127T€ zuzüglich ca. 10,5% Gebühren abzüglich meines EK muss ich noch 118T€ Finanzieren. Ich möchte maximal Monatlich 650€ ausgeben.

  1. Angebot ist von der L-BANK ergänzungsdarlehen mit effektiv Zins von 3,47%(25Jahre fest) und einer festgeschriebenen Laufzeit von 25 Jahren Tilgungsrate ist Jährlich auch festgeschrieben auf 2,70% und Sondertilgungs Möglichkeit von 4%. ( Rate müsste dann 585,47€ sein oder?) Die 65€ Monatlichen Spielraum könnte ich hier Jährlich als Sondertilgung über 1020€ einzahlen. Dies verkürzt die Laufzeit.

  2. Angebot ist von der Volksbank in Kombination mit der Schwäbisch Hall und zwar wie folgt ein Kombi Produkt:

    2.1 Ein Annuitätendarlehen über 42000€ dieses wird effektiv mit 2,89% verzinst und festgeschrieben auf 10 Jahren Monatlich mit maximal 155€ Tilgen und ich müsste die Rest schuld nach 10 Jahren umschulden auf das Risiko hin welcher Zinssatz dann aktuell ist.

    2.2 Der Restbetrag würde auf ein End fälliges Darlehen fallen, dieses beläuft sich auf 78T€ und ist mit einem effektiv Zins von 2,58% hinterlegt auf 10 jahre anschließend wird es von einem Bausparvertrag abgelöst der auch mit 2,58% effektivZins läuft und für 9 1/2 Jahre läuft hierfür muss ich die ersten 10 Jahre an Rate damit er dann zuteilungsreif ist 495€ zahlen dies ist inklusive die Zinsen auf das Endfällige Darlehen und wird dann nach 10 Jahren natürlich weniger. Der Bausparvertrag ist leider nur mit 0,25% Verzinst und ich muss natürlich 1% Abschlussgebühr zahlen allerdings keine weiteren versteckten kosten (Kontogebühren etc.)

Ich weiß das ich beim End fälligen Darlehen für die ersten 10 Jahren fest auf die 78T€ die vollen 2,58% Zinsen zahle und die Bausparsumme auch nur mit 0,25% Zinsen verzinst ist. Allerdings habe ich einen wesentlich geringeren Zins gegenüber den 3,48%.

Kann mir jemand bei der Berechnung helfen ich komme mit Excel und Online Rechnern einfach nicht darauf was günstiger ist Momentan bin ich der Meinung die Alternative 2 ist günstiger selbst wenn ich in 10 Jahren die Rest Summe des Annuitätendarlehen bei 2.1 auf 4,5% Zinsen umschulden müsste. Kann das Stimmen? Bin wirklich über jeden Tip Dankbar. Der meiner kleinen Familie helfen könnte

Freundliche Grüße Xanth

Baufinanzierung baukredit Bausparvertrag Darlehen Kredit Bauspardarlehen
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Baufinanzierung: Annuitätendarlehen gegen Anuitäten inkl. endfälliges Darlehen mit Bausparen

Guten Tag,

ich habe gerade ein Problem bei dem ich Verzweifele ich habe mich schon beraten lassen und habe zwei Möglichkeiten meine Eigentumswohnung zu finanzieren. Natürlich möchte ich die für mich kostengünstigste Variante nehmen. Ich bräuchte die Entscheidungshilfe zwischen folgenden beiden Möglichkeiten:

Zu erstmal die Gegebenheiten: Eigentumswohnung kosten: 127T€ zuzüglich ca. 10,5% Gebühren abzüglich meines EK muss ich noch 118T€ Finanzieren. Ich möchte maximal Monatlich 650€ ausgeben.

  1. Angebot ist von der L-BANK ergänzungsdarlehen mit effektiv Zins von 3,47%(25Jahre fest) und einer festgeschriebenen Laufzeit von 25 jahren Tilgungsrate ist Jährlich auch festgeschrieben auf 2,70% und Sondertilgungs Möglichkeit von 4%. ( Rate müsste dann 585,47€ sein oder?) Die 65€ Monatlichen Spielraum könnte ich hier Jährlich als Sondertilgung über 1020€ einzahlen. Dies verkürzt die Laufzeit.

  2. Angebot ist von der Volksbank in Kombination mit der Schwäbisch Hall und zwar wie folgt ein Kombi Produkt:

    2.1 Ein Annuitätendarlehen über 42000€ dieses wird effektiv mit 2,89% verzinst und festgeschrieben auf 10 Jahren Monatlich mit maximal 155€ Tilgen und ich müsste die Rest schuld nach 10 Jahren umschulden auf das Risiko hin welcher Zinssatz dann aktuell ist.

    2.2 Der Restbetrag würde auf ein End fälliges Darlehen fallen, dieses beläuft sich auf 78T€ und ist mit einem effektiv Zins von 2,58% hinterlegt auf 10 jahre anschliessend wird es von einem Bausparvertrag abgelöst der auch mit 2,58% effektivZins läuft und für 9 1/2 Jahre läuft hierfür muss ich die ersten 10 Jahre an Rate damit er dann zuteilungsreif ist 495€ zahlen dies ist inklusive die Zinsen auf das Endfällige Darlehen und wird dann nach 10 Jahren natürlich weniger. Der Bausparvertrag ist leider nur mit 0,25% Verzinst und ich muss natürlich 1% Abschlussgebühr zahlen allerdings keine weiteren versteckten kosten ( Kontogebühren etc.)

Ich weis das ich beim End fälligen Darlehen für die ersten 10 Jahren fest auf die 78T€ die vollen 2,58% Zinsen zahle und die Bausparsumme auch nur mit 0,25% Zinsen verzinst ist. Allerdings habe ich einen wesentlich geringeren Zins gegenüber den 3,48%.

Kann mir jemand bei der Berechnung helfen ich komme mit Excel und Online Rechnern einfach nicht darauf was günstiger ist Momentan bin ich der Meinung die Alternative 2 ist günstiger selbst wenn ich in 10 Jahren die Rest Summe des Annuitätendarlehen bei 2.1 auf 4,5% Zinsen umschulden müsste. Kann das Stimmen? Bin wirklich über jeden Tip Dankbar. Der meiner kleinen Familie helfen könnte

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Bausparkasse falsche Beratung, Sparkasse knebelvertrag

Habe 2008 einen LBS Bausparvertrag € 121000.- abgeschlossen. Mit einem Sparkassen vorausdarlehn über € 121000.- eine Wohnung gekauft. Habe die Letzten 5 Jahre immer kräftig laut Berater der LBS in den Bausparer einbezahlt und die Zuteilung der Bausparsumme zum 31.12.2013 erhalten. Jetzt kommt ein Schreiben der Sparkasse München, dass laut Sondervereinbarung (Anlage 1 wo Wohnung als Sicherheit angegeben ist ) das Sparkassendarlehn nicht bereits bei Zuteilung des Bausparbetrages, sondern erst zum Ablauf der vereinbarten Zinsfestschreibung des Sparkassen-Darlehns getilgt werden kann. Die Zinsfestschreibung wurde bis 30.3.2018 vereinbart. Ich wurde nie darauf hingewiesen, dass eine Zuteilung der Bausparsumme erst nach 10 Jahren einen Sinn ergibt da ja die Ablösung des Vorausdarlehns der Stadtsparkasse erst dann möglich ist. Habe somit über Jahre umsonst Geld bei der LBS zu einem lächerlichen Zins geparkt. Ist das eine Falschberatung? Ist der Darlehnsvertrag der Sparkasse Rechtens, wo auf der ersten Seite groß steht Darlehen bis zur Zuteilung des Bausparvertrags und irgendwo in der Anlage als Sondervereinbarung Laufzeit bis Ende Zinsfestschreibung. Kann man den Vertag anfechten? Ist das nicht ein Knebelvertrag oder sittenwidrig?. Die Sparkasse hat mir angeboten bei einer Vorfälligkeitsentschädigung von ca. € 20000.- mich aus dem Vertrag herauszulassen. Bekomme ich das geparkte Geld von der LBS zurück um was anderes damit zu machen? Über Antworten wäre ich dankbar.

Bausparvertrag Darlehen Falschberatung Sparkasse
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Tochter möchte an unserem Wohnhaus anbauen - wir sind etwas überfragt

Der Bausparberater war gestern da und hat sie beraten. Sie soll 2 Bausparverträge abschließen mit zusammen 500 Euro plus WohnRiester plus Vermögenswirksame Leistungen.

Unsere Tochter möchte schnellstmöglich anfangen, einen Holzanbau bauen zu lassen (die Zinsen sind derzeit ja sehr niedrig). Kapitalbedarf liegt bei 80.000 Euro (davon gehen ca. 20.000 - 25.000 Euro an Eigenleistungen weg). Sie hat eine sichere unbefristete Stelle und ein regelmäßiges Einkommen - Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und sonstige Zuwendungen (Pharmazeutisch-technische Angestellte - in einer sehr stark frequentierten Apotheke tätig - über 600 Kunden am Tag).

Jetzt fragen wir. Warum soll sie 7 Jahre warten, bis die Bausparverträge mit den staatlichen Zulagen fällig werden? In 7 Jahren ist sie 29 Jahre alt! Würde sie zur Miete wohnen, müsste sie auch sofort Miete zahlen??

Das Haus läuft auf meinen Namen (Mutter). Ich habe vor, es ihr dann zu überschreiben. Welche steuerlichen Vorteile hätte sie davon?

Selbstverständlich werden wir auch die KfW und die Landesboden bemühen (wir bräuchten im Zuge der Anbaumaßnahmen ein neues Bad (barrierefrei, da die Eltern auch älter werden) und die Heizung müsste modernisiert werden. Hinzu kommen Kollektoren für Warmwasser aufs Dach, wie auch ein wasserführender Kaminofen.

Viele Fragen, ich weiß. Aber das Projekt muss in trockenen Tüchern sein und auch gut kalkuliert.

Ich danke sehr!

Darlehen Finanzierung Immobilien Anbau
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Immobilienerwerb in 7 Jahren: Wie am Besten Geld ansparen (4 Szenarien)

Hallo zusammen,

nehmen wir an ihr möchtet in 7 Jahren (kann auch 10 Jahre sein) eine Immobilie (Haus oder Wohnung) erwerben für Schätzungsweise 300.000 € (ohne Nebenkosten). Nehmen wir weiter an ihr könntet monatlich 1000 € dafür zur Seite legen, was würdet ihr dann machen um möglichst viel Eigenkapital in 7 Jahren zu haben? Eher Tagesgeld, Banksparplan oder lieber Fondsparen oder sogar lieber Bausparen?

Gehen wir die Varianten mal durch (korrigiert mich bitte bei Denkfehlern):

Prämisse: Gesparrt in 7 Jahren: 84.000€

Tagesgeld (1,65%; Ann.: keine Zinssteigerung in 7 Jahren; vierteljährliche Zinsperiode): 89.093,71€

Banksparplan (hierbei einer Wohnungsgenossenschaft): 93.293,,67€

Fondssparplan (Ann.: Rendite 4-7%; ohne Abzug Steuern): bei 4%: 97.029,87 € bei 7% : 108.464,47€

Bausparen (Einzahlung und im besten Fall 1% Sparzins, wobei 1% Kosten abgezogen werden): 84.000€

In allen Szenarien benötige ich ein weiteres Darlehen für das nötige Fremdkapital.

Beim Bausparvertrag komme ich da im Idealfall besser weg oder? Nehmen wir an die 84.000 € aus dem Bausparvertrag stellen 40% Eigenkapital dar, dann würde mir 60% Darlehen zustehen, was dann 126.000€ ergeben würden mit einem Darlehenszins von 2-3%. Dann hätte ich bereits 210.000€, womit mir noch 90.000€ als weiteres Darlehen fehlen würde (zu im schlimmsten Fall 7-8%).

Dem Gegenüber steht eines der ersten drei Szenarien und einem Darlehen für das fehlende Eigenkapital (im schlimmsten Fall) zu 7-8% für einen wesentlich größeren Betrag. Was mir im Moment sagt, dass die Variante Bausparen die bessere Lösung wäre.

So, welchen Fahrplan würdet ihr bevorzugen? Wo habe ich noch Denkfehler?

Danke für eure Hilfe!

Bausparvertrag Darlehen Hausfinanzierung Immobilienfinanzierung vermögensaufbau
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vorzeitige Kündigung des Darlehens - Vorfälligkeitsentschädigung

Hallo, wir haben ein Anliegen und bitten um Ihre Hilfe. wir haben am 27.12.2006 ein Darlehen über 175000 EUR erhalten. Zinsbindung bis 31.01.2022 (15 Jahre mit Nonimalzinsen v. 4,22%). Gesamtauszahlung war am 15.05.2007. Wir haben 98500 EUR Sondertilgung bis 2013 geleistet u. am 15.07.13 hatten noch 41275,18 EUR Restschulden.

Wir wollen das Darlehen jetzt kündigen, da wir schuldfrei sein wollen. Die Bank verlangt 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung und will uns die Grundlage dieser Berechnung nicht nennen, da sie aus Kulanz zustimmen und dieser Betrag wie ein „Pauschbetrag“ sei.

Online haben wir bei verschiedenen Seiten die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet und verschiedene Ergebnisse erhalten.

Das Bauchgefühl sagt uns, dass wir akzeptieren sollen, da wir nicht weiter 4 Jahre das Darlehen bedienen wollen. Aber ist das vernünftig?

Laut unserer Kalkulation, wenn wir den Betrag 41275,18 EUR, 4 Jahre mit 1,5% Verzinzung anlegen und das Darlehen nach Ablauf v. 10 Jahren kündigen, werden wir ca. 1000 EUR als Zinserträge haben. Die möglich Zinssteigerung beim Tagesgeld wurde nicht berücksichtigt.

Aber wenn wir die Darlehenszinsen bis Ende 2017 berücksichtigen, werden wir zusätzlich ca. 3905 EUR zusätzlich zahlen. Da sieht 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung nicht viel aus. Leider sind wir Laien in Finanzen und unsere Fragen lauten: Sind unsere Kalkulationen Milchmädchenrechnung? Haben wir alle pros und contras berücksichtigt?

Wir hoffen, dass jemand uns helfen kann. Vielen Dank!! Libellum

Anlage Darlehen Vorfälligkeitsentschädigung
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Baufinanzierung Hilfe

Hallo Zusammen,

wir planen folgendes Projekt.

Daten Haus:

Neubau einer massiven DHH, E70 EG+OG+DG+KG 122m2 Wohnfläche 5 Zimmer WU Beton-Keller (gedämmt und mit Heizkörpern) Heizungsanlage Wärmepumpe und Fussbodenheizung

Kosten:

Herstellungskosten Haus Festpreis 240.000 EUR (Schlüsselfertig)

Grundstückskosten inkl. Erschl., Grunderwerb, Notar: 170.000 EUR

Baunebenkosten: ca. 30.000 EUR

Garage: 8.500 EUR

Bemusterungspuffer: 5000 EUR

Material für Bodenbeläge, Farbe: 6000 EUR

Außenanlagen (ca. 16.500 EUR)

Gesamtkosten: 475.000 EUR

Eigenkapital: 60.000 EUR

Eigenleistung: 20.000 EUR

Fremdkapital:

396.000 EUR

Ich habe an Hand der Daten mir von zwei verschiedenen Finanzmaklern Finanzierungsangebote errechnen lassen, dass wir auf eine monatl. finanzielle Belastung von ca. 1400 EUR kommen.

Fragen:

Könntet ihr mir diese Angebote mit euren Erfahrungen und Wissen beurteilen?

Was ist gut, was ist schlecht an den einzelnen Komponenten?

Was könnte man anders machen oder besser machen?

Wo sollte man etwas verändern?

Würdet ihr eher einen reines Anutätendarlehen empfehlen? Ohne Kombi o. Riester? Wie lange sollte die Zinsbindungsdauer mind. sein? und anf. Tilgung?

Vielen Dank euch!!!!

LG


  1. Angebot

a) Riester-Darlehen (Ehemann): 136.000 EUR Hier fließen jährl. Grundzulage Mann (154 EUR) und 1 Kind (300 EUR) in die Tilgung ein.

Auszahlung: 100% Sollzins 3,44 % Effektiv 3,49 % Anf. Tilgung 1% Sondertilgung 5% Sollzinsbindung 20J. Rate 503,20 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 3M nach Zusage) Kosten Gutachten keine Bearbeitungsgebühren keine Restschuld ca. 84.919,71 EUR nach Sollzinsbindung Kalk. Vertragslaufzeit 34 J. 7 M (o. Sondertilgungen)

b) KFW 124 (Wohneigentum): 50.000 EUR

Auszahlung: 100% Sollzins 2,60 % Effektiv 2,63 % Tilgungssatz 2,01% (p.a. zzgl. ersparter Zinsen) Tilgungsbeginn nach 3J. Sollzinsbindung 10J. Rate 192,08 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 4M und 2Banktage nach Zusage) Gebühren keine Restschuld ca. 42.293,58 EUR nach Sollzinsbindung (Tilg.freie Zeit berücksichtigt) Kalk. Vertragslaufzeit 35 J. (o. Sondertilgungen)

c) KFW 153 (Energieeff. Bauen): 50.000 EUR

Auszahlung: 100% Sollzins 1,45 % Effektiv 1,46 % Tilgungssatz 2,90% (p.a. zzgl. ersparter Zinsen) Tilgungsbeginn nach 2J. Sollzinsbindung 10J. Rate 181,25 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 12M nach Zusage) Gebühren keine Restschuld ca. 37-708.25 EUR nach Sollzinsbindung (Tilg.freie Zeit berücksichtigt) Kalk. Vertragslaufzeit 30 J. (o. Sondertilgungen)

d) Anuitäten-Darlehen: 160.000 EUR

Auszahlung: 100% Sollzins 2,78 % Effektiv 2,82 % Anf. Tilgung 1% Sondertilgung 5% Sollzinsbindung 10J. Rate 504,00 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 6M nach Zusage) Kosten Gutachten keine Bearbeitungsgebühren keine Auszahlungen 1 Restschuld ca. 141.579,21 EUR nach Sollzinsbindung Kalk. Vertragslaufzeit 47 J. 11M (o. Sondertilgungen)


Baufinanzierung Bausparvertrag Darlehen Riester
3 Antworten
Ist Darlehensgeber (Bauspar) verpflichtet, auf § 489 BGB hinzuweisen (insbes. auf Vollauszahlung)?

Wir haben 2003 ein Vorausdarlehen über 204.000 EUR durch einen gleich hohen Bausparvertrag abgesichert. Von dem (m. E. viel zu hoch abgeschlossenen) Vorausdarlehen kamen insgesamt ca. 202.000 EUR zur Auszahlung (99 % des Darlehens nach Baufortschritt ausgezahlt - letzte Rate 07/2003). Für den nicht ausgezahlten Betrag von (weniger als) 2.000 EUR war kein Bearf und wir zahlen dafür durchgehend Bereitstellungszinsen.

Der Darlehensgeber hat nie auf die gesetzlich mögliche Kündigung nach § 489 BGB hingewiesen! Auch erfolgte kein Hinweis auf die in diesem Zusammenhang notwendige Vollauszahlung! Auch in keinem der zahlreichen Infos ergibt sich ein Hinweis auf die Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren! Auf meine Anfrage beim Ansprechpartner der Bauspargruppe im letzten Jahr musste er zugeben, das gesetzliche Kündigungsrecht nicht zu kennen. Darauf erhielt ich über ihn eine Mail der Bauspargruppe weitergeleitet, wonach uns derzeit kein Kündigungsrecht zusteht, weil keine Vollauszahlung erfolgte!!! (1% der Darlehenssumme offen!) Auch erfolgte nun vor 2 Wochen - nach 10 Jahren - eine Anfrage bzgl. der möglichen Auszahlung der restlichen knapp 2.000 EUR bzw. eine Aufforderung zur Zahlung einer Nichtabnahmegebühr (ca. 1.000 EUR)! Diese Aufforderung hätte man auch vor 10 Jahren senden und so zu klaren Verhältnissen beitragen können (Beratung/Aufklärung fehlt!).

Ist der Darlehensgeber (Bauspargruppe) verpflichtet, auf § 489 BGB hinzuweisen (insbes. auf Vollauszahlung)? Kann man ihn wegen mangelhafter Beratung/Aufklärung und einer zu hohen Darlehenssumme belangen? Darf er trotz Zahlung von Bereitstellungszinsen jetzt eine Nichtabnahmegebühr verlangen? Kann er bei Zahlung der Nichtabnahmegebühr weiterhin die gesetzlich zustehende Kündigung ablehnen? Vielen Dank!

Darlehen Immobilien Kündigung Bauspardarlehen
2 Antworten
Sind die Zinsforderungen der Bank in diesem Fall erlaubt (Insolvenz?

Hallo und guten Abend zusammen,

ich habe eine Frage zu einem Darlehn. Es wird gewiss noch ein Rat von fachmännischer Seite eingeholt, jedoch hoffe ich schon einmal auf Antworten, die eine gewisse Richtung in dieser Situation aufzeigen könnten.

Es geht um folgendes. Für eine GmbH wurde ein Darlehn aufgenommen und da die Bank sich auf die Gewährung ohne selbstschuldnerische Haftung der Gesellschafter darauf eingelassen hätte, wurde ein Privathaus als Sicherheit hinterlegt. Kurz und knapp: Es kam zur Insolvenz und nun blieben noch Restschulden aus diesem Darlehn zurück. Die Bank überführt das Geschäftsdarlehn (Kündigung seitens der Bank) nun auf die Gesellschafter als Privatpersonen. Soweit eigentlich in Ordnung, da ja auch privat die Haftung übernommen wurde.

Nun möchte die Bank, obwohl das Darlehn eigenlich nur auf die Privatpersonen übertragen wird, zusätzlich noch Vorzugszinsen bzw. eine Vorfälligkeitsentschädigug haben. Es ergibt sich aber, meiner Meinung nach, der Sinn nicht so ganz. Das Darlehn wird ja quasi privat einfach nur weitergeführt und bekommt die Zinsen dann eben nicht von der GmbH, sondern von den Privatpersonen. Es gehen also der Bank keinerlei Zinsen verloren und erleidet auch keinen Schaden. Dennoch sollen zusätzlich diese Zinsen der Vorfälligkeitsentschädigung oben drauf geschlagen werden. Da es privat fortgeführt wird bzw. übertragen wird, entsteht ja nur im ersten Augenblick durch die Kündigung eine Vorfälligkeit und dann daraus ein resultierender Anspruch der Bank. Durch die Fortführung sollte dies aber doch wieder hinfällig sein, oder?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten und Meinungen! Ich habe es nur grob angeschnitten, um es einerseits knapp zu halten und andererseits, weil ich nicht vollkommen ins Geschehen eingebunden bin und selbst nur um Rat gefragt wurde, aber ehrlich gesagt überfragt war.

Vielen Dank!

Darlehen Insolvenz Kredit Kündigung Zinsen Vorfälligkeitsentschädigung
4 Antworten
Bausparvertrag - Bauspardarlehen

Hallo zusammen,

für mich und meine Freundin steht ein Hauskauf an. Wir benötigen ca. 70.000 €. Es liegen zurzeit 3 Bausparverträge vor:

  1. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 2.600 €
  2. Bausparsumme 20.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 5.000 €
  3. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 3,75%, Stand: ca. 19.000 €

Es liegt zusätzlich Festgeld in Höhe von ca. 10.000 € vor, dass eingezahlt werden könnte.

Die Frage ist jetzt, wie kommen wir am günstigsten auf die 70.000 €

Meine Idee:

Bausparvertrag 3 wird gekündigt und auf Vertrag 1 eingezahlt. Auf Vertrag 1 und 2 wird die Differenz zum Sparziel durch eine Einmalzahlung aufgestockt, so dass beide zuteilungsreif sind. Demnach bekommen wir dann die benötigten 70.000 € und müssen 35.000 € mit einem Darlehenszinssatz von 2,95 % zurückzahlen.

Idee vom Bausparberater:

Es wird ein neuer Bausparvertrag in Höhe 50.000 € abgeschlossen. Der Darlehenszinssatz beträgt hier 1,95 %. Damit dieser Vertrag zuteilungsreif ist wird eine Renditevertrag über 50.000 € abgeschlossen. Als Startkapital wird Bausparvertrag 1 und 2 genommen. Der Darlehenszinssatz beim Renditevertrag beträgt 3,0 %. Das Sparziel soll in 8 Jahren (96 Monaten) erreicht werden. Der Bausparberater kommt auf eine monatliche Belastung in diesen 8 Jahren von 469 €.

Diese Lösung weicht aus meiner Sicht ab von der Idee, die ich selber habe.

Liegt hier meinerseits ein Denkfehler vor? Was haltet ihr von dem Vorschlage vom Bankberater? Ich habe den Eindruck, er möchte für zwei neue Verträge Provision einstreichen! Für Tipps und Hilfestellungen bin ich sehr dankbar!

Bausparkasse Bausparvertrag Darlehen Finanzierung Bauspardarlehen
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Umschuldung nicht möglich

Hallo! Ich habe mich hier ein bißchen durchgelesen und würde gerne mal unser Problem schildern, vielleicht kann ja jemand was dazu sagen. Mein Freund hat ein Darlehen( 315.000,-) aufgenommen und wir haben gebaut. Wir haben das Grundstück auch bei der Bank gekauft und das darauf stehende Haus abgerissen. Es ist kein Eigenkapital in Bargeld vorhanden, mein Freund besitzt noch sein Elternhaus, das über einen Makler zum Verkauf steht. Es war geplant, daß vom Erlös ein bestehender Kredit für eine PV-Anlage abgelöst wird, damit diese Kreditrate für das neue Darlehen mitverwendet werden kann.Jetzt ist es so, daß das Darlehen nicht reicht, und wir auf der Bank nach mehr Geld gefragt haben. (Bank hat gerechnet Haus: 210.000,-, Grundstück: 65.000,- EGL 40.000,-) Banker sagt, die Bank wäre zu klein für solch hohe Kredite. Also haben wir auch auf anderen Banken gefragt, die uns ein Darlehen geben würden, aber erst, wenn das andere Haus verkauft ist. Jetzt wurde uns gesagt, daß unsere Bank das Darlehen auch erst hätte auszahlen dürfen, wenn das Haus verkauft ist, denn so könne mein Freund die Rate ja gar nicht aufbringen, da das Geld von der PV fehlt. Ein Berater meinte, die Bank habe uns reinlaufen lassen, die müsste uns auch raushelfen. Ansonsten hätten wir die Möglichkeit, uns beim Verbraucherschutz zu melden, denn die Bank müsse ja sehen, daß ohne den Hausverkauf die Rate nicht aufzubringen ist. Die Bank wäre mit einer Ablösung durch eine andere Bank natürlich einverstanden und verlangt auch keine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Bank hat das Darlehen zwar vom Hausverkauf abhängig gemacht, aber dieser ist ja nicht voraussehbar. Hätte er uns aber gesagt, daß das Darlehen erst dann ausgezahlt wird, hätten wir ja gewartet mit dem Hausbau. Ich habe das Gefühl, die Bank wollte unbedingt das Grundstück verkaufen. Mein Freund hat ja auch den Verkaufsauftrag für das andere Haus an diese Bank gegeben. Da passierte aber auch nichts und wir mussten uns noch selber um einen Makler kümmern. Es ist jetzt ziemlich lang geworden, aber vielleicht hat ja jemand eine Antwort darauf. Würde mich freuen,

LG Fanie

Darlehen Umschuldung
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