Was haltet ihr von Bitcoins als spekulativer Geldanlage?

Ich beschäftige mich seit Ende letzten Jahres mit dem Thema Bitcoin als spekulative Anlage und kleine Vermögensbeimischung. Ursprünglich mit der Idee selbst Bitcoins zu minen, aber dafür war ich 1-2 Jahre zu spät dran. Bei den Kosten für spezialisierte Hardware und vor allem den Stromkosten in Deutschland rechnet sich das nicht, da kann man für das Geld gleich Bitcoins kaufen und sich den Stress sparen. Inzwischen spekuliere ich auf einen weiteren starken Anstieg der Bitcoin-Kurse durch mehr Handelsmöglichkeiten und den Durchbruch in die Massenkultur.

Es müsste halt mal ein richtig großes Unternehmen auf den Zug aufspringen z.B. ein großer App-Store oder warum nicht Amazon, um dem Thema einen entscheidenden Kick zu verleihen. Die aktuelle Ralley ist ja vor allem durch die Zypern Geschichte und Angst vor Verlust der Ersparnisse durch staatliche Eingriffe geprägt. (So kaufen wohl vermehrt Spanier Bitcoins auf) Auch wenn es der Philosophie hinter Bitcoin vielleicht ein Stückweit widerspricht, würde ich mir wünschen dass Banken auf den Zug aufspringen und man dort gesichterte Bitcoin-Konten führen kann.

Die Vorstellung mich für eine größere Summe Geld auf Hoster von Wallet-Dateien verlassen zu müssen, bei deren Verschwinden ich alles verliere oder die Vorstellung den Rechner gehackt zu bekommen auf dem meine private Wallet liegt sind mir ein Graus. Da fehlt im Moment noch etwas um dann auch eine entsprechende Breitenakzeptanz aufzubauen... bis dahin ist es noch das "magische Internetgeld".

Wer von euch hat sich schon mit Bitcoin beschäftigt und mit welchem Ergebnist? Wo handelt ihr? Ich fühl mich bei Werbung durch Support gelöscht als Marktplatz recht gut aufgehoben. Nach Abschluss eines Trades bewerten sich die Nutzer gegenseitig, ähnlich dem Ebay Bewertungssystem und schaffen dadurch ein Stück weit Transparenz. Durch die stark angezogenen Bitcoin Kurse der letzten Wochen, ist es aktuell aber schwer selbst im Trust-Level zu steigen, weil das dazu benötigte Handelsvolumen, welches in Bitcoin berechnet wird in € umgerechnet doch schon recht hoch ist. Bei manchen Nutzern kann ich daher nicht kaufen, weil diese nur Trust-Level aktzeptieren die über meinem aktuellen liegen.

Ich freue mich auf eure Meinungen!

Geldanlage, Börse, Handel, Spekulation, Bitcoin
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Was haltet ihr von meinem Fondssparplan?

Seit Ende 2011 bespare ich nun monatlich über comdirect in meinen Fondssparplan ein. Meine Zusammenstellung ist folgende:

Fonds / Anteil der Sparleistung / Wertentwicklung im Depot

ETHNA-AKTIV E A / 40,00% (200 Euro zweimonatlich) / 11,76%

F.TEM.INV-T.GL .BD A MDIS / 25,00% (125 Euro zweimonatlich) / 10,51%

HAUSINVEST / 10,00% (50 Euro zweimonatlich) / -1,86 %

CARMIGNAC INVESTIS.A 3DE. / 10,00% (50 Euro zweimonatlich) / 6,93 %

M+G I.(1)-M+G GBL BA.EO A 5,00% (25 Euro zweimonatlich) / 8,76 %

ABERD.GL-EME.M KTS EQ.A-2 5,00% (25 Euro zweimonatlich) / 26,72 %

DWS DEUTSCHLAND ANTEILE 5,00% (25 Euro zweimonatlich) / 42,77 %

Gesamtentwicklung: 11,79 %

Ich bespare also jeweils 250 Euro monatlich. In zwei Monaten habe ich sozusagen einmal meinen kompletten Sparplan mit 500 Euro ausgeführt. Am Anfang habe ich mit Einmalzahlungen das Depot wie oben prozentual aufgestellt. Durch die Höhe des Sparplans auf die jeweiligen Fonds möchte ich diese prozentuale Zusammenstellung halten. Im Moment habe ich ca 14000 Euro Kaufwert im Depot.

Mein Ziel ist es den Sparplan ca. 10-15 Jahre so aufrecht zu halten. Ich möchte dabei jedenfalls kein Minus machen. Eine Rendite um 6 % finde ich absolut Top. Ich selber bin 24 Jahre jung. Spare weiterhin 250 Euro im Monat auf mein Tagesgeldkonto bei Moneyou ein. Absicherungstechnisch habe ich mich gut beraten lassen. Private Vorsorge (Rente, BU, etc) habe ich über einen Makler zu meiner vollsten Zufriedenheit abgeschlossen. Das Depot möchte ich aber in Eigenständigkeit führen.

Als Bild habe ich die Wertentwickulung im Chart hinzugefügt. Ich führe das täglich über Office. Am 23.12.11 ging es los. Heute habe ich die letzte Eintragung noch nicht getätigt.

Ich würde mich über Meinungen zu meinen 2011 gemachten Gedanken freuen. Evt hat jemand Ideen wie man etwas verbessern kann. Freue mich sehr über viele Meinungen.

Danke und auf in die Diskussion :-)

Geldanlage, Aktien, Börse, Sparen, Depot, Fonds
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Value-at-Risk - Kovarianz berechnen

Hey zusammen,

und zwar versuche ich den VAR mit Hilfe historische Kursdaten und Excel zu bestimmen. Ich habe insgesamt 250 Beocbachtungen und nun immer vom jeweils aktuellen Tageskurs P(T), den Vortageskurs P(t) abgezogen.

Das sieht dann so aus:

ln(P(T)-ln(P(t))

Somit wollte ich die ewige Rendite berechnen. Jetzt kommt schon die erste Frage: Müssen die hieraus erhaltenen Werte absteigend geordnet werden, wenn ich die covariance und Korrelation zwischen den beiden Werten in meinem Portfolio berechnen möchte?

Ich habe die Ergebnisse (Spalte C und M in meinem Dokument) in meinem Fall aufsteigend geordnet nachdem ich sie als Wertekopie eingefügt habe.

Anschließend habe ich die einzelnen Werte durch ihren Mittelwert dividiert (siehe Spalte D und N). Die Ergebnisse habe ich dann mit den jeweils anderen Ergebnissen multipliziert (sprich DAX-Ergebnisse mit RICI-Ergebnissen) - das geschicht in Spalte P.

Die erhaltenden Ergebnisse habe ich aufsummiert (siehe Zelle P257) und durch die Anzahl der Beobachtungen dividiert, sprich durch 250. Somit sollte ich ja eigentlich die covariance erhalten haben (siehe Zelle R257)?

Um die Korrelation zu erhalten (Zelle: S257) habe ich gerechnet: covariance/(standardabweichung DAX*standardabweichung RICI)

Ist das korrekt? Ich finde leider keine guten Quellen, die das Vorgehen zur Berechnung des VaR Schritt für Schritt beschreiben. Mein Dokument habe ich mal angehängt.

Falls jemand helfen könnte, wärs super!

VG

Ich nehme eigentlich an, dass es stimmen sollte, habe aber bei weiteren Berechnungen das Problem, dass sich die Ergbnisse kaum ändern, wenn ich beispielsweise die Gewichtungen der beiden Assets verändere - mit derKorrelation bin ich mir eben nicht sicher, weil 90% sind ja durchaus ziemlich hoch. Bei ca. 11.000 Depotvolumen erhalte ich gerade einmal einen VaR für den nächsten Tag von 300€ bei einer Gewichtung von 70% zu 30% und 318€, wenn ich 10% zu 90% gewichte.

Hier die Datei: [URL=http://www.file-upload.net/download-7217573/2012-DAX-251-samples-test-COVARIANCE-2.xlsx.html]2012-DAX-251-samples-test-COVARIANCE-2.xlsx[/URL]

Aktien, Börse, DAX, Standardabweichung, VaR
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Mistrades: bis wann ist eine Rückabwicklung möglich?

Hallo, irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden muss und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen haben muss. Frage: trifft dies zu? Gilt dies einheitlich für Zertifikate/Aktien/Fonds/Optionsscheine oder gibt es Sonderregelungen für die einzelnen Gattungen? Beispiel: ein Kleinanleger gibt online einen Verkaufsauftrag für 20 xy-Aktien aus seinem Depot auf mit Limit 100 Euro, gültig bis St.Nimmerleinstag. In den nächsten Wochen pendelt der Kurs der Aktien immer im Bereich von 94G zu 95B. Plötzlich wird der Verkaufsauftrag dann ausgeführt zu 105 Euro. Der Kleinanleger freut sich, fragt sich aber, ob nicht eine Rückabwicklung folgen wird. An anderen Börsenplötzen wurde nämlich am gleichen Tag weiterhin in der Range 94/95€ gehandelt und an dieser Börse (mit dem vermeintlichen Mistrade) wird am nächsten Tag auch wieder wie vorher üblich ca. 94Geld zu 95Brief genannt. Es handelte sich auch immer um Kurse mit Stückzahlen, also keine Taxkurse.Der Irrtum(?) zugunsten des Kleinanlegers betrug ca. 200 Euro und es ist mehr als 1 Tag vergangen seit dem Trade. In der Mistrade-Liste des Börsenplatzes ist auch kein Eintrag zu dieser Position vermerkt. Noch mal die Frage: hätte ein ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden müssen und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen umfassen müssen, damit überhaupt eine Rückabwicklung möglich gewesen wäre? Und ist es egal, ob es sich bei dem Beispiel-Fall um Aktien, Fonds oder Zertifikate gehandelt hätte? Für Antworten bedanke ich mich im Voraus!

Aktien, Börse, Anlage, Börsenhandel, Kleinanleger, Rückabwicklung
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Hat jemand Erfahrungen mit pennystocks.de?

Ich bin vor einigen Wochen auf die besagte Website gestoßen und hatte mich für den Newsletter registriert. Allerdings hatte ich nie die Absicht, die Kaufempfehlungen zu befolgen, sondern wollte einfch mal aus reiner Neugierde sehen, was dort empfohlen wird. Mein Gedanke war von vornherein, dass hier versucht wird, wertlose Aktien von Unternehmen, die kurz vor der Insolvenz stehen, künstlich zu pushen, um später den Eigenbestand teuer verkaufen zu können.

Ende Oktober wurde dort die Aktie "Tag Like Me" empfohlen. Der Kurs lag bei der ersten Empfehlung bei rund 8 Cents. Es folgten dann täglich mehrere Newsletter mit Sprüchen, wie "Kurspotential bis auf 2 Euro", usw.

Allerdings: In den ersten Tagen nach der Empfehlung stieg die Aktie wirklich enorm bei relativ hohen Umsätzen. Am 30.10. erreichte sie sogar 28 Cents! Und siehe da: Am 01.11. wurde die Aktie aufgrund vermuteter Kursmanipulationen vom Handel in Deutschland ausgeschlossen. Jeder, der die Aktie noch hat, sitzt jetzt also darauf und wird sie nicht los. In den USA wurde der Handel nicht ausgesetzt, allerdings fiel sie dort dann wieder auf 3 oder 4 Cents.

Lustig, nicht wahr? Meine Taktik ist nun, bei der nächsten Empfehlung von pennystocks.de sofort reinzugehen, aber das Paket nach spätestens drei Tagen wieder zu verkaufen. Es scheint ja offenbar genug Leute zu geben, die auf derartige Empfehlungen anspringen und NICHT sofort wieder verkaufen. Genau so hat es ja der Pusher auch vor.

Kennt jemand pennystocks.de, bzw. kann mir jemand etwas über dieses Unternehmen sagen?

Aktien, Börse, Spekulation, Empfehlung
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Was sind vernünftige Maße für das KGV?

Normalerweise heißt es ja, dass KGVs zwischen 5 und 15 üblich sind, wobei 5 billig ist und 15 teuer und 10 fair.

Auch dienen KGVs ja dazu zwischen Peer Groups zu vergleichen und ein Kursziel zu ermitteln im Sinne der Aktienbewertung durch Multiples. Doch was für KGVs machen dann sinn?

Macht dann z.B. ein KGV von 388, wenn eine Aktie gerade bei 3.88 steht und der vorhergesagte Gewinn 0.01 betragen wird Sinn, oder sollte man dann lieber sagen, die Aktie hat kein KGV. Denn wenn man sagen würde ein KGV von 10 wäre fair, dann müsste sie ja auf 10 Cent fallen bei 6 Euro Buchwert.

Oder es gab ja auch das phänomen, dass Klöckner & Co. ein KGV 2009e von knapp 1 hatte - bei 10 Euro Gewinn je Aktie und einem Kurs von 9 Euro, als kurz nach dem Lehmancrash der Kapitalarkt zusammenbrach. Tatsächlich war aber das KGV für 2009 negativ als Anfang 2010 der Geschäftsbericht rauskam.

Oder eben negative KGVs wären ja besonders niedrige KGVs. Also wenn die im ersten Beispiel beschriebene Aktie -0.01 Gewinn machen würde, dann wäre ja das KGV mit -388 plötzlich wieder weit unter 15 und auch unter 5, also spottbillig.

Was sollte also ein vernünftiger Bereich für das KGV sein, wo man auch mit gutem Gewissen sagen kann, die Daimler-Aktie hat ein KGV von x im Jahr 2013 oder Apple hat für 2015 ein KGV von y?

Wie viele Jahre hinaus macht ein KGv überhaupt sinn? Könnte man z.B. die Gewinne so lange fortschreiben bei Apple und sagen die Aktie hat für 20xx ein KGV von 4 und ist daher spottbillig? Oder sollte man vielleicht sagen EON hat 2009 über 4 Euro verdient und hat jetzt ein KGV von 4 auf Basis von 2009?

Börse, Unternehmen, Aktienbewertung, KGV
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Meinungen und Erfahrungen zu folgenden Fonds DWS Top Dividende, FvS Multiple Opp, Grundbesitz Euro

Ich war diese Woche in Regensburg zu einer Informationsveranstaltung - keine Verkaufsveranstaltung einer deutschlandweiten Vermögensverwaltungs AG.

Unter anderem wurde die Eurokrise thematisiert mit Ausblicken in die Zukunft sowie wie man sich in der jetzigen Situation als Anlege positionieren könnte. Von Sparbüchern , Tagesgeldkonten wurde eher abgeraten ( wegen der Inflation ). Wenn Tagesgeld dann nur aufgrund der Liquidität ( 3-5 Monatsgehälter). Diese besitze ich und habe auch ansonsten mein Leben gut abgesichert ( Berufsunfähigkeit, Rente etc ). Das ist auch alles soweit gut und das ganze habe ich natürlich nicht alleine gemacht sondern habe mich dazu kompetent unabhängig durch Makler beraten lassen worauf er mir individuell was auf mich zugeschnitten hat.

Aber zum Thema:

Jedenfalls wurden auf diesem Infoabend einige Fonds angesprochen und erläutert. Im Immobilienbereich war dies der Grundbesitz Europa, dann ein Mischfonds Flossbach von Stoch Multiple Oppertunities sowie der DWS Top Dividende.

Meine Frage ist nun, was man von den eben genannten Produkten wirklich halten kann.

habt ihr Meinungen, Erfahrungen zu diesen Fonds und was spricht für ein Investment und was dagegen. Ich habe vor per Sparplan in Fonds zu investieren und werde mir natürlich unabhängig von hier noch kompetente Hilfe einholen bevor ich in diesem Bereich etwas machen werde. Geht ja schließlich um Geld .

Der Grundbesitz Europa wurde als sehr sichere Anlage beschrieben. Ein Fonds der seit 40 Jahren ausschließlich positive Renditen erzielt hat mit einem guten Managment. Für den konservativen Anleger gedacht.

Der FvS Fonds für einen ausgewogenen Anleger - Auch hier würde ich mich über Einschätzungen sehr freuen.

Der DWS Top Dividende soll attraktiv sein aufgrund seiner Dividendenstrategie. Er schüttet jährlich 3-4,5 Prozent an seine Anleger aus und man kann zusätzlich von Kurssteigerungen profitieren.

Gibt es bessere Alternativen zu diesen Fonds? Die Produkte wurden so beschrieben, dass sie sich in schwierigen Zeiten gut behaupten könnten. Der Referent geht davon aus, dass die Inflationsrate steigen wird und das Zinsniveau jedoch niedrig bleibt.

Weiterhin sind die der Meinung, dass es im Moment interessant wäre sich um eine eigene Immobilie zu informieren.

Ich danke im Vorraus für hoffentlich zahlreiche und informative, konstruktive Antworten

Evt könnt ihr ja die Umfrage beantworten. In welchen Fonds würdet ihr am ehesten investieren? und warum?

diverse andere Fonds 75%
Flossbach von Storch Multiple Opp 25%
gar nicht 0%
Grundbesitz Euopa 0%
DWS Top Dividende 0%
Geldanlage, Aktien, Börse, Fonds, Immobilien, Eurokrise
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