Azubi Werbungskosten / Fahrtkosten

Guten Tag!

Ich bin Azubi im 1. Lj und habe einige Fragen zum Thema Werbungskosten / Fahrtkosten etc. Leider habe ich keinen Überblick mehr.

Zu meiner Person: - Azubi erstes Lehrjahr (bis September ´13, dann im 2.) [meine erste Ausbildung] - Bruttogehalt: ca. 730,00€ - Nettogehalt: ca. 570,00€ - ledig - eigene Wohnung

Arbeitsort (Betrieb): Düsseldorf (Fahrten werden vom AG übernommen) Berufsschule: Köln (ca. 70 Km vom Wohnort entfernt) / Blockunterricht

Meine Frage bezieht sich auf die Fahrten zur Berufsschule, da dies so hohe Kosten sind. Leider kann ich nur mit dem Auto zur Berufsschule fahren, da ich mit öffentl. Verkehrsmitteln immer zu spät kommen würde (habe auch nachgefragt ob das schlimm sei, da ich einen Notenschnitt von 1-2 habe... leider nicht). Die Fahrt mit öffentl. Verkehrsmitteln beträgt zudem mit 1 Stunde 35 Min pro Strecke mehr als die Zumutbare Zeit (3 Std. Hin+Rückweg lt. Gesetz)

Nun meine Frage: Kann ich die mir enstehenden Fahrtkosten auf irgendeine Weise zurückbekommen? - Werbungskosten / Steuern?: Leider kenne ich mich auf dem Gebiet nicht aus, habe aber immer wieder davon gelesen: 0,30€ pro gefahrenem KM bei Berufsschulfahrten, da diese als Dienstfahrten gelten. Kann mir jemand sagen ob das stimmt? Wenn Nein wieso nicht? Wenn ja, wie gehe ich das an?

  • Arbeitgeber: Ist der Arbeitgeber eventuell verpflichtet mir die Kosten zu erstatten? Zumal mir diese Berufsschule zugewiesen wurde, obwohl ich den Wunsch geäußert habe auf eine nur 20km entfernte zu kommen (dort werden auch Azubis aus dem Betrieb ausgebildet)

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten Geld zurück zu bekommen?

Da die Berufsschulblöcke immer 6-7 Wochen sind entstehen mir in dieser Zeit immer Kosten von über 500-750€.

Vorweg: - Zu den Eltern zurückziehen ist keine Option da ich nun seit 4 Jahren auf eigenen Beinen stehe und 23J alt bin) - Umziehen ist ebenso keine Option da die Mietpreise in Köln das doppelte und dreifache sind. Und ich weiß ja noch nicht wo ich nach der Ausbildung arbeite.

Ich hoffe ich habe alles ausführlich genug erläutert und einigermaßen übersichtlich geschrieben.

Bitte um Hilfe und VIELEN DANK im voraus.

Geld, Ausbildung, Steuererklärung, werbungskosten, Fahrtkosten
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Bildungsgutschein wird nach 6 Monaten vom Jobcenter in Frage gestellt, was nun?

Ich fange einfach mal am Anfang an. Ich bin 31 Jahre alt und beziehe ALGII. Vor 6 Monaten habe ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten begonnen. Zur Eignungsprüfung wurde ich vom Jobcenter zum Psychologischen Dienst geschickt, die ich mit Bravur bestanden habe. Der Psychologe meinte, dass ich diese Ausbildung erfolgreich absolvieren würde. Daraufhin habe ich einen Bildungsgutschein bekommen. Ich habe die Unterlagen in der Schule abgegeben, doch seit einem halben Jahr werden die Schulkosten sowie die Fahrtkosten nicht bezahlt. In der Zwischenzeit, habe ich die Schule besucht, ein Praktikum mit der Note 1+ absolviert, ein Halbjahreszeugnis mit dem Durchschnitt 1,5 bekommen und einen Vertrag für das Jahrespraktikum habe ich ebenfalls. Von der Theorie her, hätte ich die Schulkosten übernehmen müssen, aber die Schule ist/war kulant, und meinte solange das Problem mit dem Bildungsgutschein nicht geklärt ist, müsse ich nicht in Vorkasse treten. Vor zwei Tagen kam der Schulleiter zu mir und meinte, das der Bildungsgutschein anscheinend nicht vom Jobcenter aktzeptiert wird !?! Wegen irgendeiner Verifizierungsnummer. Ok, kein Problem, die Kosten für die Schule bekomme ich mit Hilfe meines Nachbarns und der Schule gestemmt. Aber wie sieht es mit dem Jobcenter aus? Stehe ich jetzt dem ersten Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung? War das halbe Jahr Schule, was ich ja mit Genehmigung des Jobcenters absolviert habe, für die Katz? Wenn ich jetzt sage, ich möchte aber die Schule zu Ende machen, da ich mit dem Abschluß eine Sozialversicherungspflichtige Arbeit annehmen kann und somit nicht mehr abhängig vom ALGII bin, können die mir mein momentan gezahltes ALGII streichen? Was kann ich tun? Ich bekomme von der Schule, von meiner zukünftigen Praktikumsstelle und von meinem Nachbarn, der Dipl. Soz. Ist, Empfehlungsschreiben, dass diese die Ausbildung unterstützen und befürworten.

Ich weiß momentan nicht was ich machen soll.

ALG II, Ausbildung, Hartz IV, jobcenter
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Besteht nach Auslandsaufenthalt Recht auf ALG1 oder ALG2?

Hallo zusammen,

ich weiss nicht, welche Rechte ich habe, wenn ich im Februar wieder nach Deutschland komme. Daher hoffe ich, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.

Also: ich bin 23 Jahre alt, habe 2008 mein Abitur gemacht, habe von 10/2008 - 05/2009 studiert (ohne Bafoeg), von 06/2009 - 08/2009 als Aushilfe vollzeit gearbeitet; von 09/2009 - 08/2010 weltwaerts-Freiwilligendienst in Uganda; 09/2010 - 07/2012 schulische Ausbildung zur CTA. Seit August 2012 arbeite ich aufgrund eines Stipendiums in England an einer Universitaet in einem Forschungsprojekt mit - bekomme dafuer aber kein Geld (Stipendium der Schule aufgrund der guten Leistungen!!!). Waehrend meiner Ausbildung habe ich zwei Jahre lang auf 400€-Basis nebenher gearbeitet. Nach meiner Rueckkehr im Februar werde ich also zum ersten Mal einen richtigen Job suchen.

Daher meine Unsicherheit, ob ich ueberhaupt Recht auf irgendwelche Sozialleistungen nach meiner Rueckkehr habe? ALG1 werde ich wohl nicht bekommen, da ich nur im Sommer 2009 fuer eine Wochen richtig angestellt war, oder? Aber wie sieht es mit ALG2 aus? Stimmt es wirklich, dass der 400€-Job nicht angerechnet wird?

Angenommen, ich wuerde mich arbeitssuchend melden, wenn ich zu Hause bin. Bin ich dann ueber die Arbeitsagentur auch krankenversichert? Momentan bin ich nur auslandsversichert, aber da ich mit meinen Eltern nicht mehr familienversichert sein kann, besteht nach meiner Rueckkehr in D keine Krankenversicherung mehr und das bereitet mir ein wenig Sorgen...

Ich hoffe, jemand versteht mein Problem und kann mir weiterhelfen. ich bin fuer jeden Tipp dankbar!!! Vielen Dank

400-Euro-Job, ALG II, Ausbildung, Ausland, Krankenversicherung
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Ich bin schwanger im Ausbildung!

Hallo!

Ich bin jetzt 21 Jahre alt, bin erst 3 Jahre in Deutschland. Ich habe am 3. September 2012 ein Ausbildung angefangen als Druckerin.

Aber... ich bin jetzt Schwanger, bin im 7. Woche...Das Baby wurde nicht eingeplant. Ich habe schon mit mein Chef gesprochen, aber er wieß auch nicht wie es weiter gehen kann... also habe jetzt 1 Monate gemacht, ( und ich war 1 Jahr in eine einjährige Berufsfachschule für Druck), aber hat mein Arzt gesagt ,dass ich wegen dem Lösemittel, was Entzündlich und Giftig ist, muss ich nicht arbeiten...also kann ein Papier geben,dass ich nicht mehr Arbeiten darf...

Jetzt möchte ich wissen, wie ich: -vor dem Entbindung, -nach dem Geburt, -nach dem Mutterschutzfrist machen kann? Also ich möchte so viel mit meine Kleine zu Hause bleiben, wie möglich... Dann wenn ich wieder zurück gehen muss, wie kann mein Freund mit dem Kleine zu Hause bleiben und wie lange?

Dann als 2. ... Mein Freund (Vater des Kleines) macht jetzt ein Abendrealschule, hat auch jetzt begonnen. Kann ich so lange zu Hause bleiben,dass er die Realschulabschluss machen kann? (Das Baby kommt im Mai 2013, die Abschlussprüfung Juli 2014...meine Ausbildung Endet im August,2015 (ohne Baby :) ) )

Welche Gelds kann ich beantragen,dass wir nicht ohne Geld leben müssen? Mein Freund bekommt SGB2, ich bekomme jetzt 555,31 Netto. Mein Freund bekommt noch Kindergeld,weil er noch lernt.

Wie hoch wird die Elterngeld? Was bekommen wir noch außerdem die Elterngeld und die Kindergeld von die Kleine?

Ich danke für Eure Antwort! MFG:Juli

PS.: sorry,wenn ich Paar fehler habe, aber bin erst 3 Jahre in Deutschland :)

Ausbildung, Elterngeld, Kindergeld, Schwangerschaft
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ARGE rechnet trotz hoher Fahrtkosten gesamtes Ausbildungsgehalt an

Mein Mann und ich bilden mit unserem kleinen Sohn eine Bedarfsgemeinschaft. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr, mein Mann derzeitig arbeitssuchend, deshalb erhalten wir bzw er und mein Sohn ALGII.

Ich verdiene knapp über 400 Euro netto im Monat. Meine Fahrtkosten zum Betrieb belaufen sich im Monat auf rund 300 Euro, hinzu kommen 35 Euro fürs Zugticket zur Berufsschule (Blockunterricht ca alle zwei Monate, deswegen lege ich pauschal jeden Monat das Geld für eine Woche weg). Außerdem hat mein Sohn einen Ganztagsplatz im Kindergarten, den bezahlen wir vom Kindergeld, das was übrig bleibt sind noch einmal hundert Euro.

Mein gesamtes Gehalt wird angerechnet, ich bekomme also nichts dazu, obwohl die Kosten nachweislich die Einnahmen übersteigen-und da ist Essen noch nicht mit eingerechnet, sowie Unterhaltskosten für das Auto etc (und das brauche ich bei über 30km pro Strecke ohne öffentliche Verkehrsanbindung). Von der Sachbearbeiterin erntete ich auf mein Nachfragen hin nur Schulterzucken, wir könnten ja unseren Sohn im Kindergarten abmelden um Geld zu sparen, uns fiele schon etwas ein. Ganz davon ab gesehen dass das Blödsinn ist-es gibt genug Arbeitslose denen noch Tagesmütter finanziert werden, außerdem verfällt der Anspruch meines Sohnes auf den Platz sobald wir ihn abmelden und mein Mann wollte schon ganz gerne wieder arbeiten.

Es sieht nicht aus als würden wir noch lange in diesem Sumpf stecken, aber kann mir vielleicht trotzdem jemand weiter helfen? Darf die ARGE das komplette Gehalt abziehen, obwohl ich belegen kann dass die Ausgaben höher sind (wie gesagt, ohne dass da Nahrung oder sonst irgendwas drin wäre)?

Ausbildung, Hartz IV
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Deutsche Bank oder Commerzbank?

Welche Bank fördert seine Mitarbeiter mehr? Ich habe zum Beispiel ein Angebot für eine Bankausbildung Firmenkunden bei der Commerzbank bekommen (obowhl ich mich für den Privatkundenbereich beworben hatte, aber sie sahen dann doch meine Stärken im analytischen Denken und nicht am Schalter usw. Jedenfalls waren sie angetan von meiner Investment-Banking Idee. (Alle die sagen, es ist nicht zu schaffen in den Investmentbereich, die habens dann einfach selbst nicht geschafft oder gönnens niemandem, jedenfalls ist alles möglich, wenn man hart daran arbeitet) Naja zurück zum Thema: Bald habe ich auch ein AC für eine Bankausbildung bei der Deutschen Bank. Angenommen auch da würde es klappen (wobei ich bei der DB eine Unterscheidung zwischen Privatkunden und Firmenkunden in der Ausbildung nicht sehe) **Wo verdient man mehr? Wo hat man bessere Karrierechancen?**** Ich könnte mich nur schwer entscheiden wenn ich jetzt entscheiden müsste. Die Filialleiter von der Commerzbank die uns geprüft haben waren nämlich sehr nett und sind mir auch noch ein Stück weit an Herz gewachsen! Aber die Deutsche Bank ist wiederum eine Investmentbank (haben aber keine Bankausbildung "Firmenkunden"?

Könnte mich vielleicht jemand netterweise aufklären? Steh grad aufm Schlauch^^ Auf ironische oder beleidigende Kommentare hingegen verzichte ich gerne! Danke!

Ausbildung, Bank
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BAB und Wohngeld abgelehnt, weil BAB theoretisch möglich

Ich bin 25 jahre alt und wohne seit ich 18 bin 250km von meinen Eltern entfernt. Ich habe schon eine Ausbildung als Koch begonnen, musste sie aber nach 2 Jahren aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Nun mit 25 gibt mir ein super Betrieb die Möglichkeit noch eine Ausbildung zu machen. Um zu überleben, da ich ja auch irgendwie meine kleine Wohnung bezahlen muss, hab ich Berufsausbildungsbeihilfe beantragt. Nach langem Schriftverkehr mit meinen Eltern. Hatte ich alle Papiere zusammen und den BAB-Bescheid als Absage zurück bekommen, weil meine Eltern auf dem Papier zu viel verdienen. Gut dachte ich mir, wenn ich kein BAB bekomme kann ich Wohngeld beantragen. Heute nach Monate langem warten bekomme ich die Absage vom Wohngeld. Wenn ich das richtig verstanden habe, bekomme ich kein Wohngeld, weil ich theoretisch BAB berechtigt wäre, wenn meine Eltern nicht zuviel verdienen würden. Problem an der Geschichte ist das meine Eltern getrennt sind und wegen ihres Haushalts und meines Vaters neue Familie die er versorgen muss, kein Geld für mich übrig haben. Danke Vater-staat. Habe ich einen 400€ Job kann ich noch Hartz 4 beantragen, bin ich Azubi werden mir Steine in den Weg gelegt. Was soll ich den jetzt machen? Ich kann doch den Unterhalt nicht bei meinen Eltern einklagen. Kennt ihr nicht noch eine Lücke wie ich Widerspruch einlegen kann, oder wie man mich sonst unterstützen kann.

Ausbildung, BAB, Hartz IV, Kindesunterhalt, unterhaltsrecht, Wohngeld, Berufsausbildungsbeihilfe
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