Es handelt sich um einen Strukturvertrieb mit dem für derartige Vertriebe typischen hierarchischen Aufbau (der im Rang höherstehende verdient an den Ergebnissen der unter ihm stehenden mit).

Mit geringem Aufwand und der Kenntnis, eine Internet-Suchmaschine zu bedienen und die Suchbegriffe "FSV AG Erfahrung" einzugeben bekommst Du innerhalb kürzester Zeit mehr Hinweise dazu als hier im Forum.

Du kannst auch diesen Erfahrungsbericht (zwar schon älteren Datums, aber in der Sache aktuell) mal lesen:

https://www.zeit.de/2009/20/Abzocker/komplettansicht

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Das sind im Grundbuch 2 unterschiedliche Eintragungen:

  • der erste Eintrag ist in "Abteilung III / Bestand" der Grundschuldeintrag auf Deinen Namen (=Eigentümergrunschuld)
  • der zweite Eintrag ist in "Abteilung III / Veränderungen" die Abtretung dieser Grundschuld an die jeweilige Person (=neuer Grundschuldgläubiger)

Beides ist in notarieller Form erforderlich.

Dir muss nur klar sein, dass diese Person dann alle Rechte an der Grundschuld hat und Du keine mehr.

Deshalb sollte hier zusätzlich eine klare schriftliche, notarielle Regelung getroffen werden, unter welchen Umständen diese Abtretung erledigt ist und die Grundschuld an Dich zurückgeht.

Zwangseintragungen verhinderst Du trotzdem nicht, sondern diese sind dann eben nur nachrangig nach "Deiner" Grundschuld.

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Das geht einfacher:

  • Du schlägst das Erbe aus.
  • Dazu hast Du 6 Wochen Zeit ab dem Zeitpunkt, an dem Du erfahen hast, dass Du Erbe bist.

Du bist dann raus aus der Sache.

Deinen Teil bekommen die anderen Erben, und von denen kann jeder für sich selbst überlegen, ob er ebenfalls ausschlägt oder annimmt.

Ist die Frist schon abgelaufen, dann musst Du eben mit den Miterben reden, ob einer oder mehrere den Anteil übernehmen wollen. Die Vorgehensweise ja schon in anderen Antworten beschrieben.

Wenn nicht, dann hast Du Pech gehabt (mitgegangen, mitgehangen).

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Ja, das darf er.

Durch den Auszug ist der bestehende Mietvertrag, welcher auf beide Personen lautete, gekündigt und es gibt einen neuen Mietvertrag nur mit Dir. Und darin darf der Vermieter natürlich auch neue Bedingungen formulieren.

Zum Nachlesen:

https://www.mietrecht.org/kuendigung/gemeinsamer-mietvertrag-ausscheiden-eines-mieters/

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Aus der Fragestellung geht leider nicht hervor, ob der verstorbene Vater ebenfalls als Miteigentümer im Grundbuch stand.

Das ist für die weitere Beurteilung der Situation wesentlich.

Also bittte die genauen Eigentumsverhältnisse im Grundbuch nennen.

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Bruder hat Kredit aufgenommen und muss ihn auch wieder zurückzahlen. Ob jetzt bei der Kreditaufnahme in der Sparkasse der Pabst, der Dalai Lama oder wer auch immer dabei war, das ist für die Haftung und Rückzahlungsverpflichtung irrelevant. Wesentlich ist ausschliesslich, wer den Kreditvertrag unterschrieben hat.

Hat Bruder dem Mann oder Dir das Geld ohne schriftlichen Nachweis gegeben (vermutlich in bar), dann hat Bruder eben Pech gehabt. An die Sparkasse zurückzahlen muss er es trotzdem alleine.

Wenn Mann das Geld nimmt und davon Auto kauft (statt es für einen dringend erforderlichen Deutsch-Rechtschreibkurs zu verwenden!!!), dann ist das eine Angelegenheit, welche ihr innerhalb der Familie klären müsst.

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Verständnisfrage: wo hast Du denn so etwas her?

Aber mal aufdröseln:

  • Eine für das Merkblatt als Rechenbeispiel angenommen Immobilie hat einen rechnerisch angenommenen Schätzwert von 275.000 €.
  • Für diese beispielhafte Immobilie gäbe es auf Basis dieses angenommenen Schätzwertes rechnerisch einen Kredit von maximal 130,91% des Schätzwertes, also 360.000 €.
  • Um einen tatsächlichen Kredit von 275.000 € zu bekommen muss eine konkrete Immobilie mit mindestens 275.000 € und maximal 360.00 € tatsächlichem Schätzwert vorhanden sein.
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Nein, sofern kein Testament vorhanden ist, in welchem Du ebenfalls Erbin bist.

Nach gesetzlicher Erbfolge bist Du aus dem Thema komplett raus - bekommst weder etwaiges Nachlassvermögen als auch erbst Du keine Schulden.

Es gibt also nichts was du ablehnen kannst oder musst.

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Im Rahmen der Kommentar-Diskussion ist es nun verkompliziert und intransparent geworden, woran besonders das unklar dargestellte "GBR-Thema" schuld ist.

Also "Zurück auf los" und von vorne:

Wesentlich ist, wie sich die Situation im Grundbuch darstellt. Zivilrecht ist hier irrelevat, sondern es gilt die Grundbuchordnung. Dieser Eintrag verlangt den sog. "öffentlichen Glauben" und muss Dritten gegenüber die Eigentumsverhältnisse nachvollziehbar und klar darstellen.

Du hast deshalb hier mehrere Möglichkeiten, so z.B.

  1. Übernahme des kompletten Objekts und Wohnrecht für die Eltern an der oberen Wohnung => Grundbucheintrag ist dann "in Abteilung I [Dein Name] / in Abteilung II "Wohnrecht für [Namen der Eltern] an [Definition des Stockwerks, der Zimmer o.ä., also worin das Wohnrecht genau besteht]"
  2. Übernahme eines ideellen Miteigentumsanteil => Grundbucheintrag ist dann "in Abteilung I [Dein Name und die Namen der Eltern] je zur Hälfte" oder eine andere Aufteilung der ideellen Anteile
  3. Eigentum in GbR umwandeln zusammen mit den Eltern (muss für den notariellen Vertrag der Grundbuchänderung so genannt sein, GbR-Vertrag ist nicht zwingend erforderlich) => Grundbucheintrag ist dann in Abteilung I "[Dein Name] und [Name der Eltern] als Gesellschafter der [Name der GbR].

Eine Übernahme des Kredites ist problemlos möglich wenn es Deine Bonität erlaubt.

Das ist ein stinknormaler Schuldnerwechsel, bei dem lediglich der Kreditnehmer wechselt, die Bedingungen und Konditionen des ursprünglichen Kreditvertrages aber unverändert bleiben.

Wahlweise kannst Du auch als weiterer Kreditnehmer in den Kredit aufgenommen werden.

Das besprichst Du, abhängig von der gewählten Grundbuchlösung, aber mit der Bank für die individuell passende Lösung (dort sind die Fachleute dafür).

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Ja, das geht. Musst nur einen Mietvertrag vorlegen.

Wesentlich ist, dass der Mietvertrag entprechend formuliert ist, also z.B. genau der vermietete Wohnraum - auch nur ein oder mehrere Zimmer - bezeichnet ist.

Eben genauso wie es in einem Standard-Mietvertrag für Untermieter auch formuliert ist.

Bei Gemeinschaftsflächen kannst Du allerdings nur eine z.B. "Mitnutzung von Küche und Bad" in den Mietvertrag aufnehmen und nicht "1/2 Küche" o.ä.

Voraussetzung ist natürlich, dass insgesamt genügend Wohnraum vorhanden ist. Die Miete musst Du natürlich steuerlich dann als "Vermietung und Verpachtung" ansetzen.

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Ja, das ist zulässig.

Falls Sie es nicht glaubt, hier ein Beispiel zum Nachlesen:

  • https://www.mieterbund.de/index.php?id=598
  • https://www.mietrecht.org/nebenkosten/zaehleraustausch-statt-eichung/
  • https://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkosten-zaehleraustausch-statt-eichung-umlegbar/

Du hast auch recht, das ist nicht Teil der Miete, sondern in den Nebenkosten vorhanden.

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Die Unterschrift beim Notar ist noch möglich als "Vertreter ohne Vollmacht".

Aber dann ist es auch schon vorbei, denn der Kauf ist erst mal "schwebend unwirksam", bis ihn entweder der Vertretene nachträglich genehmigt oder dem Vertreter eine entsprechende Vollmacht gibt.

Näheres dazu hier:

https://www.bermpohl-immobilien.de/notartermin-mit-vollmachtsloser-vertretung-und-nachgenehmigung/

Sobald der Kredit bei der Bank beantragt wird und bei der Prüfung des Kaufvertrages wird diese Situation festgestellt, dann verlangt auch die Bank eine rechtssichere Klärung.

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Als allerestes: Finger weg vom Konto, denn wenn es auf seinen Namen lautet, dann ist es sein Konto und nichts anderes. Wenn du jetzt nach seinem Tod über Gelder verfügst, dann musst Du nachweisen, dass der Betrag Dir gehört.

Ab sofort brauchst Du natürlich ein eigenes Konto, auf das ALGII überwiesen wird, und schnelsltenst an die ARGE bzw. Sozialamt die neue Kontoverbindung melden!

Denn Konten für Verstorbene löst die Bank auf bzw. verwahrt sie treuhänderisch für den/die Erben.

Und ein Erbe ist immer da. Dem gegenüber musst Du Rechensachaft ablegen.

Es gibt eine gesetzliche Erbreihenfolge, in welcher Du aber mit dem Status "Lebensgefährtin" nicht vorhanden bist. Lies dazu z.B. unter diesem Link das Kapitel "Erbfolge": https://www.mymoria.de/de/vorsorge/erbfolge-wie-die-gesetzliche-erbfolge-die-reihenfolge-der-erben-festlegt

Es ist nicht klar, wen Du mit "die Erben" meinst, aber diese Erbreihenfolge geht über wesentlich weitere verwandtschaftliche Beziehungen als allgemein bekannt ist hinaus.

Und findet sich kein weitläufiger Verwandter mehr, dann erbt der Staat (Bundesland).

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"Die verarschen ein doch nur, könnt kotzen diese scheiß Sparkasse."

Dann wechsle doch die Bank mit Deinem P-Konto, was schon allein auf Dein Zahlungsverhalten und die Einstellung in Geldangelegenheiten schliessen lässt.

Würde mich bei dem Fragetext und der darin vorhandenen Ausdrucksweise wundern, wenn Du hier eine auf die Frage "Hilfreiche" (korrekt geschrieben ist es "hilfreiche") Antwort bekommst. Ausserdem würdest Du es ohnehin nicht verstehen.

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Kreditgewährung und Kreditsicherung sind 2 unterschiedliche Sachen.

Die Bank hat durchaus das Recht, einen bereits zugesagten Kredit rückgängig zu machen, wenn Umstände eintreten, welche die ordnungsgemässe Kreditrückzahlung durch Dich nicht mehr gewährleisten. Ursache ist i.d.R. eine Verschlechterung der Bonität durch aufgetretene Negativmerkmale oder aber wenn eigene Bonitätsangaben falsch sind (z.B. niedrigeres Einkommen oder höhere Verpflichtungen als angegeben).

Die Grundschuld ist die Sicherung des beantragten Kredites. Hier muss der Notar sofort die Information erhalten, dass der Kredit nicht zustande kommt und deshalb die Grundschuldbestellung hinfällig ist.

Dann kommt es darauf an, wie weit die Angelegenheit bereits fortgeschritten ist.

Hat der Notar die Grundschuldbestellung

  • noch nicht weitergegeben, dann lass Dir die Urkunde geben.
  • bereits an das Grundbuchamt weitergegeben und sie ist noch nicht eingetragen, dann muss er einen Antrag auf Rücknahme stellen.

Ist die Grundschuld bereits eingetragen, dann muss Dir die Bank eine Löschungsbewilligung geben und Du reichst diese an das Grundbuchamt weiter

Abschliessend:

Lass dir von der Bank die genauen Gründe für die Rücknahme der Kreditzusage nennen. Da die Angelegenheit mit der Gruudschuld Notarkosten produziert ist anschliessend zu prüfen, ob die Bank Schadenersatz zu zahlen hat. Aber das ist von den Gründen abhängig und ggfs. in einer neuen Frage zu beantworten.

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Aus den Informationen der Webseite von "Immobilien-Sofortkauf.de" lässt sich schliessen, dass Du den Auftrag gegeben hast, Dein Haus bundesweit anzubieten ("bewerben").

Da es sich um eine Werbeagentur handelt ist dieser Service sicher nicht kostlenlos, sondern Du wirst dafür Gebühren zahlen müssen, welche aus dem Vertrag hervorgehen.

Hier kommst Du - wenn überhaupt - nur wieder raus wenn Du das über einen Anwalt laufen lässt. Der kann auch rechtssicher beurteilen, ob in Deinem Fall ein Widerrufsrecht vorhanden ist..

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Zuerst mal einen grundlegenden Irrtum aufklären:

  • Wenn 2 Personen Darlehensnehmer sind, dann gib es im Aussenverhältnis kein "das ist mein Teil am Kredit und das ist dein Teil am Kredit" (das lässt sich nur im Innenverhältnis zwischen Vater und Mutter vereinbaren).
  • Der Bank gegenüber haftet jeder also jeweils in voller Höhe.
  • Die Versicherung hat deshalb nicht "den Teil der Mutter", sondern die für den Todesfall der Mutter vereinbarte Leistung gemäss Verpfändung an die Bank gezahlt und den (mit Vater gemeinsamen!) Kredit entsprechend verringert.

Den ideellen 50%-Anteil des Hauses von Mutter erben jetzt

  • zur Hälfte der Vater (25%, er hat dann insgesamt 75%)
  • Schwester und Du die andere Hälfte, diese wiederum zur Hälfte (25%, aufgeteilt auf jeweils 12,5%).

Gleichzeitig erbt ihr aber auch die Schulden, die von Mutter noch vorhanden sind, also die Rückzahlungsverpflichtung für Rest des gemeinsamen (!) Darlehens von Vater und Mutter (nach Ausgleich der Todesfallsumme).

Ihr übernehmt also im Aussenverhältnis gegenüber der Bank die "Haftungsrolle der Mutter" , und deshalb verlangt die Bank eure offizielle Mithaft.

Sie könnte darauf verzichten, denn diese Verpflichtung habt ihr beide schon allein aus der Tatsache, dass ihr Erben seid (Par. 1967 BGB). Aber anders ist es sauberer und klarer.

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Die Kinder bleiben bei Dir in der PKV.

Guckst Du hier (3. Absatz):

https://www.scheidung-online.de/unterhalt/kindesunterhalt/kindesunterhalt-und-krankenversicherung/

Ausserdem gibt es dazu Urteile, nachzulesen hier:

https://www.mainz-kwasniok.de/kindesunterhalt/private-krankenversicherung/

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Nein, den hast Du nicht.

Hier kannst Du zu dem "GiroPay"-System etwas nachlesen:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/einkaufen-in-internet-online-banking-mit-giropay/10188842-8.html?ticket=ST-510122-NcrgGH9VG3OeZ0K2DBsD-ap1

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Die Antwort wg. Steuerklasse hat wfwbinder ja bereits gegeben, deshalb von mir nur eine Ergänzung zum Prinzip von "Steuerklasse und tatsächliche Steuer":

  • über die Steuerklasse ist festgelegt, wie hoch der laufende monatliche Abzug an Lohnsteuer ist. Dieser monatliche Abzug ist eine Pauschale.
  • die tatsächlich zu zahlende Steuer wird jährlich aus dem Einkommen, vermindert um diverse Abzugsmöglichkeiten, ermittelt.
  • Der sich daraus ergebende Betrag wird mit dem monatlichen Pauschalabzug gegengerechnet und es ergibt sich eine Nachforderung oder Rückzahlung.
  • Die Steuerklasse hat deshalb lediglich eine Auswirkung, wie viel Dir monatlich im Geldbeutel bleibt, hebt sich aber bei der Jahresabrechung wieder auf.
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