Die Thematik eines gemeinsamen Kontos im Erbfall ist unter diesem Link umfangreich und verständlich erklärt:

https://steuernblog.com/2016/02/08/gemeinschaftskonto-was-passiert-im-erbfall/

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Evtl. hast Du jetzt Verständnis für die Personen, welche dir Geld geliehen haben und es nicht mehr komplett zurückbekommen.

Diese konnten wahrscheinlich deswegen auch tagelang nicht schlafen.

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Bei Deinem ganzen Wehklagen übersiehst Du, dass es sich um Steuereinnahmen handelt.

Es sind praktisch die Einnahmen des Staates, die erforderlich sind, Ausgaben des Staates zu zahlen.

Ungeachtet dessen, dass hier auch der eine oder andere Euro nicht sinnvoll verwendet wird (ist ja bei Privathaushalten auch nichts anderes) bist Du sicher zufrieden, wenn soziale Einrichtungen vorhanden sind, Du auf Strassen überwiegend ohne Schlaglöcher fahren kannst, Dir innere Sicherheit geboten wird usw.

Du musst nicht mit diesem System zufrieden sein, denn zum Glück hast Du die Freiheit, Dir ein Land als Wohnsitz zu wählen, welches Deinen Vorstellungen von Steuergerechtigkeit für Fondssparer eher entspricht. Du musst nur dazu bereit sein, etwaige dort vorhandene Nachteile zu akzeptieren, denn das Paradies existiert nun mal nicht auf Erden.

Obwohl ich den Sänger Rio Reiser sehr schätze bin ich mit ihm nicht einer Meinung, wenn er singt "Macht kaputt was euch kaputt macht". Deswegen habe ich keine gelbe Weste, eine Farbe, welche mir ohnehin nicht steht.

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Erkenne das Problem nicht.

Du weisst doch, dass etwas fehlt, und was genau fehlt ist Dir sicher auch gesagt worden. Wenn es nicht klar war, dann eben nochmal nachfragen.

Was willst Du jetzt noch schriftlich? Da würde nicht mehr drin stehen als Dir gesagt wurde und Du schon weisst.

Falls es um Formulare geht, dann besorge sie eben (gfs. telefonisch anfordern) und gib sie an die Stelle, von welcher du eine Bestätigung brauchst.

Anders wäre es, wenn es bereit ein Bescheid wäre. Den bekommst Du natürlich schriftlich, aber in diesem Stadium ist die Angelegenheit noch nicht, da zur abschliessenden Bearbeitung Unterlagen fehlen.

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Ob Rentner oder nicht, das ist nicht relevant.

Der Urlaubsanspruch ist grundsätzlich im Arbeitsvertrag geregelt.

Wenn dort nichts steht, dann

  • gilt die Regelung nach dem jeweiligen Tarifvertrag
  • existiert kein Tarifvertrag, dann gilt die gesetzliche Regelung nach Bundesurlaubsgesetz (siehe Antwort von @wfwbinder)
  • Ausserdem kann es auch noch sein, dass es in der Firma eine Betriebsvereinbarung zu dem Punkt gibt, welche aber nicht schlechter als Tarifvertrag oder Gesetz sein darf.
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Sofern zwischen der Bank, welche den Kredit "verbucht" hat, und der Empfängerbank, bei welcher der Kredit auf dem Girokonto gutzuschreiben ist, keine "Echtzeitüberweisung" erfolgte (Wahrscheinlichkeit ist mehr als gering, da bisher nur wenige Banken an diesem Verfahren teilnehmen ) musst Du eben auch die Überweisungsdauer von maximal 2 Bankarbeitstagen (Samstag, Sonntag und Feiertag sind keine Bankarbeitstage) berücksichtigen.

Dabei ist es auch denkbar, dass die Gutschrift bereits erfolgte, aber nur auf Deinem Kontoauszug noch nicht ersichtlich ist.

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Für die 400.000er-Schenkung beginnt der Zeitpunkt mit dem Schenkungsdatum.

Die laufenden 500er-"Schenkungen" sehe ich - nach meiner Meinung - jetzt von der einzelnen Höhe her nicht unbedingt als eine unter die 10-Jahres-Frist fallende Schenkung an. Aber dabei lasse ich mich gerne von anderen Forumsteilnehmern korrigieren falls ich hier falsch liege.

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Relevant ist das jeweilige "Wertstellungsdatum" (auch als "Valutadatum" bezeichnet).

Wenn das zwischen dem Datum, zu welchem die Wertstellung der Bargeldauszahlung ist, zum Datum, an welchem die Überweisung gutgeschrieben ist, zu Lasten der Bargeldauszahlung differiert, dann zahlst Du für diese Differenztage Überziehungszinsen.

Nur musst Du das immer in Relation zum Zeitraum der wenigen Tage iund der überzogenen Summe sehen.

I.d.R. errechnen sich dabei Cent-Beträge, da diese Überziehung ohnehin nur im Überziehungsrahmen (Dispokreditrahmen) möglich ist.

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Mit dem Tod der Oma erben beide Töchter.

Stirbt jetzt eine der Töchter, dann geht deren Teil des "Oma"-Erbes an die Erben der Mutter über, diese treten praktisch an ihre Stelle.

Falls es zu diesem "einzigen Sohn" auch noch einen Ehemann der verstorbenen Tochter gibt bilden diese beiden eine Erbengemeinschaft zu je 1/2 am Nachlass der Mutter (=verstorbene Tochter), in welchem der Teil der "Oma"-Erbschaft vorhanden ist.

Gibt es keinenn Ehemann (mehr), dann bekommt der Sohn alles incl. den Teil der "Oma"-Erbschaft.

Gegenüber dem Nachlassgericht ist lediglich der Nachweis dieser lückenlosen Erbfolge zu führen, also Tod Oma und Tod Mutter.

Es ist also unerheblich, ob der "Oma"-Teil schon ausgezahlt ist oder nicht, sondern relevant ist der Anspruch darauf.

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Grundsatz ist:

Wenn der Kredit, für den die Bürgschaft gegeben wurde, erledigt ist, dann ist auch die Bürgschaft erledigt.

Um sicher zu gehen sprichst du mit der Bank und lässt Dir das bestätigen.

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Ergänzend zu @Privatier59:

Du kannst die Mieteinnahmen wegen des Vermieterrisikos nicht fix einplanen, da diese Einnahmen wegen Auszug eines oder mehrer Mieter und anschliessendem Leerstand, im Extremfall auch wegen "Mietnomaden", wegfallen können.

Die Fixkosten (alles was anfällt, egal ob vermietet ist oder nicht, z.B. öffentliche Gebühren wie Müllabfuhr, Strassenreinigung oder Grundsteuer usw.) fallen dann trotzdem an und gehen voll zu Deinen Lasten ohne die Möglichkeit, diese Kosten zumindest teilweise auf die Mieter umzulegen.

Hier gehört in Deine Kalkulation ein von der örtlichen Wohnungssituation abhängiger Abschlag rein.

Meine Empfehlung ist ohnehin, das Vorhaben mit Deiner Hausbank durchzusprechen. Das ist in diesem Stadium für beide Seiten ja unverbindlich. Dort sitzen die Experten, welche die örtlichen Gegebenheiten kennen und Erfahrung in der Baufinanzierung haben. Irgendwann muss dieses Gespräch ohnehin sein, spätestens dann, wenn du einen Kredit aufnehmen willst.

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Auf wen war denn die Rechnung ausgestellt? Auf Dich oder auf die Versicherung?

Vermutlich auf Dich, denn Du musst hier trennen zwischen

  • Deiner Zahlungspflicht gegenüber dem Handwerker
  • der Rückvergütung durch die Versicherung

Es kann sein, dass die Versicherung schon direkt an den Handwerker ausgeglichen hat und bei ihm ein Fehler vorliegt, aber auch, das die Versicherung bisher nicht zahlen konnte weil sie z.B. noch auf Unterlagen wartet.

Also erst mal bei der Versicherung deren Sachstand erfragen. Das ist ein simples Telefonat.

  • Falls die Versicherung schon direkt an den Handwerker gezahlt hat, dann diese Information mit dem Überweisungsdatum (nennt Dir die Versicherung) schriftlich an den Handwerker geben.
  • Hat die Versicherung noch nicht gezahlt, die Gründe klären, aber dann schnellstens selber zahlen und an die Versicherung die Information geben, dass Du die Zahlung selbst erledigt hast und sie die Rückvergütung an Dich direkt zahlen sollen.
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Es kommt primär darauf an, nach welcher Methoden der Lohn berechnet wird:

  • Stundensatz
  • Fixgehalt

Hier ist ein Link auf eine Webseite, in welcher die Methoden erläutert und die jeweilige Formel für die Überstundenberechnung angegeben sind:

https://www.arbeitsrechte.de/ueberstunden-berechnen/

Berücksichtige dabei, dass Du mit Bruttowerten rechnest. Höhere Bruttowerte haben natürlich Auswirkung auf die realen Abgaben, meist auch auf die abzuführenden %-Sätze.

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Ein Konto mit deutschen Konditionen (?was auch immer damit gemeint sein soll?) kannst du nur bei einer Bank in Deutschland eröffnen, alternative bei einer Online-Bank.

Hier kannst Du bei einer vergleichbaren Anfrage dazu in den Antworten näheres nachlesen:

https://www.stern.de/noch-fragen/kann-man-mit-einem-auslandswohnsitz-trotzdem-ein-deutsches-konto-beantragen-1000399232.html

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Das gehört jetzt aufgedröselt in mehrere Teilbereiche.

Zuerst mal die Ausgangssituationen:

  • Bruder hatte Schulden, welche durch das Insolvenzverfahren erledigt sind. Damit sind diese Schulden aber nicht komplett zurückgezahlt, die Bank kann nur Deinem Bruder gegenüber wegen des abgeschlossenen Verfahrens keine Forderung mehr geltend machen - er ist also aus der Verpflichtung raus.
  • Deine Eltern haben ihr Haus als Sicherheit für den Kredit des Bruders zur Verfügung gestellt und darauf eine Grundschuld eintragen lassen, vermutlich sofort vollstreckbar gegen das Objekt und die Eigentümer ("vollstreckbare Ausfertigung"), was die übliche Vorgehensweise bei einer Grundschuld-bestellung und dem Eintrag ist.

Und jetzt die mögliche Auswirkung:

Da diese Grundschuld nicht explizit mit der Forderung gegen Deinen Bruder verbunden ist (siehe Erklärung von wfwbinder) hat die Bank jetzt die Möglichkeit, damit sich den nicht durch die Insolvenzquote erhaltenen Betrag aus der Forderung gegenüber dem Bruder - also den jetzt noch offenen Betrag aus dieser Forderung, den sie sonst abschreiben müsste - von Deinen Eltern zu holen, wahlweise gegen Massnahmen gegenüber den Eltern (z.B. Pfändung) oder gegenüber dem Haus (Zwangsvollstreckung).

Ob sie es machen?

Weiss ich nicht, das hängt vermutlich von wirtschaftlichen Überlegungen ab (z.B. Betreibungsaufwand ist wesentlich höher als die nicht erhaltene Restforderung) und liegt alleinig im Ermessen der Bank.

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Als allererstes können Deine Eltern keine 2 Häuser haben wenn eines bereits Deiner Schwester gehört.

Es geht also ausschliesslich um das Haus, das Du bekommen sollst.

Wenn noch Kredite für dieses Haus zurückzuzahlen sind wird die finanzierende Bank auch eine Grundschuld als Sicherheit im Grundbuch stehen haben. Erfolgt jetzt die Eigentumsumschreibung, dann verlangt diese Bank, dass Du den Kredit übernimmst bzw. zumindest, dass Du als Mitschuldner in den Kredit eintrittst. Das kannst du natürlich verweigern und Dich als Eigentümer eintragen lassen, aber die Grundschuld auf dem Haus mit Deiner Mutter als Schuldnerin bleibt weiter bestehen. Und die Bank kommt immer an ihr verliehenes Geld.

  • Zahlt Mutter nicht mehr, dann ist es der Bank egal, wer Eigentümer ist, sie kann aus der Grundschuld heraus die Zwangsvollstreckung betreiben.
  • Stirbt Mutter, dann gehen die Schulden an die Erben über, wer auch immer das sein wird. Zahlen die Erben nicht, dann kann die Bank ebenfalls aus der Grundschuld heraus die Zwangsvollstreckung betreiben.
  • Das Haus geht nicht in die Erbmasse, denn es gehört ja Dir. Aber die Erben haben gegen Dich einen Ausgleichsanspruch im Rahmen der 10-Jahresfrist (Objektwert abzäglich 10% pro Jahr ab dem Eigentumsübergang). Das gilt übrigens auch für die Übertragung des anderen Hauses mit einem Ausgleichsanspruch gegen dessen Eigentümer.
  • Ein Erbe kannst Du erst ausschlagen wenn der Erbfall eintritt. Vorher ist es nur möglich, dass ein Erbvertrag mit Dir und Deinen Geschwistern erstellt wird. Dazu solltet ihr fachkundigen Rat, z.B. von einem auf Erbrecht spezialisierten Anwalt oder einem Notar, einholen wie es am sinnvollsten zu regeln ist.
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Es ist nicht relevant, wie die Karte bezeichnet wird, ob "Gold", "Platinum", "Schrott" oder "Blech".

Wesentlich ist, was im Leistungsumfang der Karte vorhanden ist. Und da guckst Du einfach mal in die beiden Beschreibungen der Karten.

Wenn Du mit "Gold" bezahlt hast, dann gelten auch die Gold-Bedingungen, egal was Du jetzt hast.

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Hier musst Du nur unterscheiden zwischen

  • Haus kaufen
  • Kaufpreis zahlen bzw. finanzieren

Der Kauf selbst ist problemlos und würde auch funktionieren, wenn Du keinen befristeten Aufenthaltstiltel hättest, sondern dauerhaft am Nordpol wohnst.

Probleme können mit dem Kaufpreis auftreten, besonders dann, wenn Du ihn über eine Bank in Deutschland finanzieren willst. Diese Finanzierung zu bekommen hängt primär von Deiner wirtschaftlichen Situation ab, also ob Du voraussichtlich auch in der Lage wärest, Kreditverpflichtungen vom Ausland her zurückzuzahlen.

Brauchst Du keine Finanzierung in Deutschland, sondern kannst das über eine Bank Deines Heimatlandes regeln bzw. ist das Geld für den Kauf vorhanden, dann haben ja bereits andere Antwortende auf die Geldwäschethematik hingewiesen und erläutert.

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Das ist keine Leasingfirma, sondern ein Vermittler, welcher kein Fahrzeug verleast, sondern an eine Leasingfirma Interessenten vermittelt (AGB am Ende der Internetseite aufrufen und genau und komplett lesen!). Ausserdem erwähnen sie explizit "gewerbliche Leasingverträge" und hebeln damit das Widerufsrecht für Privatpersonen aus.

  • Du zahlst an diesen Vermittler schon mal definitiv eine Gebühr dafür, dass Dir die Antragsunterlagen zugeschickt werden, egal, ob es dann zustandekommt oder nicht.
  • Kommt es zu einem Vertragsabschluss, dann ist zusätzlich von Dir eine Vermittlungsgebühr an diesen Vermittler zu zahlen.
  • Die Leasingfirma, die dann eingeschaltet wird, lässt sich natürlich das Risiko auch bezahlen, wenn sie ohne Bonitätsprüfung (ohne Schufa) Fahrzeuge verleast. also sind die laufenden Raten bzw. eine Sonderzahlung bei Beginn, entsprechend hoch.

Seriös? Nun ja, ganz so wie man das eben definiert.

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