Wenn die Gegenseite in Verzug z. B. mit der Zahlung ist, dann sind vom Schuldner auch die Anwaltskosten dem Gläubiger zu erstatten, weil dieser einen Anwalt mit der Forderungseinziehung beauftragt hat. Zum Verzugsschaden gehören dann freilich auch die Anwaltskosten. Der maßgebliche Gegenstandswert für die Berechnung der Gebühren ist der Hauptsachebetrag bzw. -schuldbetrag, den der Gläubiger verlangen kann.

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Eine Haftung der Eltern kommt nicht in Frage. Denn das führte zu einer Sippenhaft, die es nicht mehr gibt. Eine Verletzung der Aufsichtspflicht kommt ebenfalls nicht in Frage. Denn dafür müssten die Eltern geradezu von einer Diebstahlsgefahr von Seiten ihres Sohnes ausgegangen sein. Hierzu können sie sich aber bestimmt entlasten.

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Die Berechnung der Kündigungsfrist geht nach §§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 Halbsatz 1 BGB. Du könntest daher noch heute wirksam bis 31.1.2012 kündigen, müsstest ab sicherstellen, dass er die Kündigung wenigstens bis morgen Vormittag zur gewönlichen Briefleerungszeit im Briefkasten hat. Im Übrgen sind die Urlaubstage noch zu nehmen oder sie werden hilfsweise mit Geld abgegolten.

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Die Kaskoversicherung muss zahlen. Das Fahrzeug ist noch da. Obwohl es wohl eine Frage des Nachweises des Diebstahls ist, wird aber die Versicherung nicht umhin können zu zahlen. Denn es ist tatsächlich wahrscheinlich, dass der Dieb einen Verkehrsunfall baut und sich auf und davon macht. Die Verpflichtung geht nicht vom Diebstahl aus, sondern setzt an dem weiteren Ereignis, nämlich des Unfalls, an. Die Kaskoversicherung muss zahlen.

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Wenn beide Parteien sich einig sind, wohl gemerkt aber über alle Punkte Einverständnis besteht, kann die Scheidung nur über einen Anwalt erfolgen. Dein Freund braucht also keinen eigenen Anwalt. Er muss nur vor Gericht sein Einverständnis zu der Scheidung erklären und kann dies ohne anwalt tun.

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Das geht freilich. Deine Freundin hat, wie wfwbinder bereits richtig feststellte, mit dem Erbfall auch die Forderung aus dem Vollstreckungsbescheid geerbt. Die Freundin kann daher auch aus ihm vorgehen. Sie muss jedoch vorab den Titel auf sich umschreiben lassen.

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Nein, sie hat ein Zeugnisverweigerungsrecht, § 383 Abs. 1 Nr. 2 ZPO. Sie muss es aber gegenüber dem Gericht erklähren und glaubhaft machen, z. B. durch übersendung des Scheidungsurteils in Fotokopie.

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Durch seinen Hinweis auf die §§ 12 ff ZPO hat bereits wfwbinder umfassend geantwortet. Dort sind die örtlichen Zuständigkeiten der jeweiligen Gerichte im Einzelnen geregelt. Zwischen mehreren Gerichtsständen darf der Kläger wählen. Das gilt nur dann nicht, wenn ein außschließlicher Gerichtsstand besteht, weil dieser immer vorgeht.

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Du müsstest aber auch den Auftraggeber und seine Anschrift durch die Inkassofirma kennen; denn sie legitimiert sich gewöhnlich zuerst für einen solchen und behauptet seine Forderung. Wenn du keine Schuld bei ihm hast, dann tritt an diesen unmittelbar heran und fordere die Gegenstandsloserklärung; denn ansonsten bist du berechtigt, eine Klage gegen ihn zu erheben. Er wird dann schnell reagieren, wenn es keine Schwindelfirma ist, und die Forderung zurück nehmen.

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Ich würde in keinem Fall mehr zahlen, sondern zunächst abwarten, ob eine Erbe (mit Ausweis: Erbschein) an dich herantritt. Alles andere ist viel zu gefährlich.

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Soviel ich weiß, dürfen keine überwiegenden Interessen der Kinder des Annehmenden entgegenstehen. Aber sie gibt es in deinem Fall nicht und sind daher auch nicht beeinträchtigt. Es muss aber auch eine Eltern-Kind-Beziehung entstehen oder vorhanden sein. So ohne Weiteres geht die Adoption von Erwachsenen meiner Meinung nach nicht.

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