@ Franzl0503 Hallo, ich kann mir nicht vorstellen, das die WEG Einfluss darauf nehmen darf, an wem die Wohnung veräussert wird.

"Diese Veräusserungsbeschränkung dient bekanntlich dem Schutz vor Eindringen oder Ausdehnen persönlich oder wirtschaftlich unzuverlässiger Gemeinschaftsmitglieder."

Wie bitte kann man einen persönlich oder wirtschaftlich unzuverlässigen (Neu-) Eigegentümer erkennen und wie entscheidet man darüber als persönlich oder wirtschaftlich Unzuverlässig eingestuft zu werden? Zumindest bei einer wirtschaftlichen Unzuverlässlichkeit dürfte es bei der Finanzierung des Kaufpreises des Eigentums Probleme geben. Selbst nach einer positiven Prüfung der wirtschaftlichkeit kann es -ob unverschuldet oder nicht- zu wirtschaftlichen Unzuverlässlichkeiten kommen. Selbiges gilt für die persönliche Zuverlässlichkeit. In beiden Fällen obliegt es den abgewiesenen "Interessenten" bei einer solchen Argumentation eine Prüfung auf Diskreminierung vorzunehmen, was im Erfolgsfall für die WEG teuer werden würde.

Im Übrigen sehe ich ein Mitsprache- und Entscheidungsrecht der Hausverwaltung / WEG bei einem Wohungsverkauf als ein Verfügen über fremdes Eigentum, welches rechtens nicht zulässig ist. Die Hausverwaltung ist wie der Name schon sagt, Verwalter, kein bestimmender Eigentümer.

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