Gerichtles Gutachte sprengt Kosten, wie sind diese zusammengesetzt?

Hallo,

habe vor knapp einem Jahr einen unverschuldeten Unfall auf einem Parkplatz gehabt. Nach Schreiben der gegnerischen Versicherung habe ich einen Gutachter bestellt - Schadenshöhe 6000€. Nach 3 Wochen rief mich ein Gutachter der Gegenseite an und wollte das Auto nachbesichtigen - ich willigte ein, hatte ja nichts zu verbergen. Das Gutachten verlief sich auf 2000€, ich war nach Erhalt echt geschockt. Versicherung lehnt Schuld ab, erklärte das 1. Gutachten für nichtig und fordert eine Haftungsquote von 50/50, Sie haben folgend ca. 900€ überwiesen ohne Rücksprache, der Fall war damit für die gegnerische Versicherung erledigt.

Zum Jahresende wurde ich zusätzlich in meiner KFZ Versicherung hochgestuft da die Schuldfrage nicht geklärt ist.

Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen, stehe aktuell vor Gericht (ohne Rechtsschutz). Das Gericht hat vor 3 Monaten einen dritten Gutachter bestellt, habe einen Auslagenvorschuss von 1500€ zahlen müssen. Nach 3 Monaten bekomme ich die Nachricht, dass das Gutachten fast fertig ist aber weitere 900€ überwiesen werden sollen auf Grund von erhöhtem Aufwand.

Wie soll ich jetzt vorgehen? Habe bereits Gerichtskosten und 1. Auslagenvorschuss bezahlt. Der bestellte Gutachter hat schlechte Bewertungen auf Google, dass dieser parteiisch gegenüber Versicherungen wäre.

Aktuell habe ich keine Einsicht in das neue Gutachten, hinsichtlich Bewertung der Höhe. Die Kosten des Gutachten belaufen sich inzwischen auf 2400€, das ist doch nicht rechtens bei einem Streitwert zwischen 2000-6000€ oder ?

Zur Info, diese Versicherung ist bekannt für Kürzungen (H-C)

Ich bitte um hilfreiche Kommentare.

Gruß Peter.

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