Welche Konsequenzen hat Begründung für Teilerwerbsminderungsrente für Hartz IV Bezieher?

Hallo, Community, hoffe, hier kennt sich jemand aus und weiß Rat.

Habe 50% SB und eine genehmigte Teilerwerbsminderungsrente von unter 100 Euro. Dazu beziehe ich Hartz IV und bin selbständig. Kann allerdings nicht voll arbeiten, weil die Hilfsmittelversorgung nicht abgeschlossen ist und ich dadurch de facto arbeitsunfähig bin.

Im Rentenbescheid wird mir Berufsunfähigkeit attestiert, gleichzeitig jedoch ein Leistungsvermögen von mindestens 6 Stunden täglich nach den allgemeinen Bedingungen des Arbeitsmarktes. Ich bin aber auch auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht mindestens 6 Stunden täglich einsetzbar. Ebenso wenig wie in meinem Beruf. Wie kommt der Gutachter nur darauf? Völlige Verkennung der Tatsachen. Ich kann in meinem erlernten Beruf durchaus 15-20 Stunden wöchentlich arbeiten, kein Thema. Aber das muss eben sehr flexibel sein, was die Arbeitszeiten angeht, weil mein gesundheitliches Befinden starken Schwankungen unterliegt. Manchmal geht eine Woche lang gar nichts und dann wieder kann ich voll durcharbeiten. Deshalb auch selbständig, dann kann ich das steuern.

Meine Sorge ist jetzt, dass das Jobcenter sich dieses Gutachten der Rentenanstalt zunutze macht, um mir irgendwelche komischen Vermittlungsbemühungen angedeihen zu lassen, die an meiner gesundheitlichen Realität völlig vorbeigehen.

Ist diese Sorge berechtigt? Gibt es da irgendwelche Erfahrungen? Sollte ich gegen diesen Bescheid besser Widerspruch einlegen?

Vielen Dank!

erwerbsminderungsrente, jobcenter
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