Kann ein einheitliches Wirtschaftguts in mit-Vorsteuerabzug / ohne-Vorsteuerabzug aufgeteilt werden im Hinblick auf eine spätere Privatentnahme?

Nur für einen Anteil der AHK eines einheitlichen Wirtschaftguts kann Vorsteuer geltend gemacht werden.

Lässt sich mit geigneter Dokumenation in der Buchhaltung erreichen, dass bei einer späteren Privatentnahme nur dieser Anteil auch der Umsatzsteuer unterliegt?

Folgender Sachverhalt:

Die AHK eines neuen PKWs, der im Betriebsvermögen gehalten werden soll, bestehen aus (1) dem Zahlbetrag an den Händler und der (2) der Verschrottung eines Privatfahrzeugs. Die Verschrottung der Privatfahrzeugs erfolgt, weil der KFZ-Hersteller über den Händler eine Prämie gewährt, die vom Kaufbetrag des Neuwagens zusätzlich zu sonstigen Rabatten abgezogen wird.

Vorsteuer kann also nur aus (1) geltend gemacht werden.

Der Wert des Fahrzeugs (für AfA) besteht aber aus Nettobetrag aus (1) sowie der "Privateinlage" (2).

Wenn ich nun den Wagen nach einigen Jahren entnehme, würde ich gerne nur auf den Anteil, für den ich Vorsteuer bekommen habe Umsatzsteuer zahlen müssen.

D. h. Verkaufspreis * 19% * (Nettobetrag aus (1) / (Nettobetrag aus (1) + (2)).

Läst sich das (gesetzeskonform) erreichen, wenn z.B. bei Anschaffung das Verhältnis von Nettobetrag aus (1) zu (2) dokumentiert wird (z. separate Abschreibungspläne für die eiden "Komponenten"). Ist es ggf. möglich und nützlich, das KFZ umsatzsteuerlich von Anfang an nur anteilig dem Betrieb zuzurechnen?

eÜr, Umsatzsteuer, Betriebsvermögen, Firmenwagen, Vorsteuer, Firmenfahrzeug, PKW-Verkauf
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