Zweifel an der Richtigkeit Nebenkosten

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Grundsätzlich gilt für NK-Abrechnungen, dass der Mieter und damit der Zahlungspflichtige das Recht hat, die Abrechnung zu prüfen und die zugrunde liegenden Nachweise und Unterlagen einzusehen. Also Aufforderung an den Vermieter bzw. Hausverwalung, die Abrechnung entsprechend offenzulegen und zu erläutern!

Wurden die Erfassungsgeräte von Verdunster zu elektronischen gewechselt? Dann kann das schon mal sein, denn die Verdunster und der Ableser ist eine große Fehlerquelle. Auch ist der Name der Abrechnungsfirma völlig gleihcgültig, denn alle arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Frag mal bei Techem an ob ein Fehler vorliegen könnte und wenn die nix sagen - wegen Datenschutz - müssen die deinem Vermieter oder Verwalter was sagen. Es kann schon mal sein, daß durch die Automatik ein Fehler passiert, denn die machen die Abrechnungen auch mit einem Computer und Programm, bei den niedrigen Preisen können die sich nicht jede ABrechnung händisch angucken.

lass dir kopien der belege, sprich rechnungen, die grundlage für die abrechnung sind zusenden. konkrolliere ob die verbrauchsdaten auf der abrechnung mit den ablesedaten übereinstimmen. du hast ja beim ablesen einen zettel bekommen und unterschrieben. nun musst du nachrechnen. überptüfe auch ob im letzten jahr genausoviele wohneinheiten im haus bei den umlagen vorhanden waren wir im vorletzten. viele vermieter legen die kosten für wohnungen die nicht vermietet sind aud die mieter um. das dürfen sie aber nicht. wenn wohnungen leerstehen muss der eigentümer die kosten für die leerstehende wohnung zahlen,. solche kosten sind zum beispiel müllabfuhr, allgemeinstrom, kosten für heizung damit die rohre nicht einfrieren, kosten für hausmeister. achte auch darauf dass keine hausverwaltung berechnet wird denn die kosten sind vom vermieter zu tragen.

Für die Abrechnung der Betriebskosten des abgelaufenen Abrechnungszeitraumes ist der Vermieter verantwortlich, nicht TECHEM. Diese Firma ist Dienstleister, mehr nicht. Deswegen ist dein Einspruch auch an den Vermieter zu richten. Der muss konkret beinhalten, was beanstandet wird. Außerdem kannst du Einsichtnahme in sämtliche relevanten Originalrechnungen nehmen. Solang das verweigert bzw. nicht ermöglicht wird, ist die Nachzahlung nicht fällig.

Hallo, mein Sohn hat gerade das gleiche Problem; ich versuche, mich in die Abrechnungen einzulesen. Was mir auffällt ist, dass die Grundkosten sich im Verhältnis zu 2011 verdoppelt haben, die Verbrauchskosten um ca. 30 % gestiegen sind. Auf welcher Grundlage diese Erhöhung der Kosten basiert, kann ich nicht nachvollziehen, auch wenn die Kosten für Öl sich erhöht haben. Eine Verdoppelung sprengt doch aber wohl den Rahmen und wovon hängen eigentlich die Grundkosten ab?

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