Zwangsversteigerung im Rahmen der Gütertrennung

2 Antworten

Du hast da leider keine Möglichkeit dies zu verhindern. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine Teilungsversteigerung, die er so beantragen kann. Du kannst nur versuchen, auf ihn einzureden, denn für die Auszahlung des Versteigerungserlöses ist ebensfalls eine Einigung erforderlich. Einigt ihr euch also nicht, wird der Erlös hinterlegt und keiner erhält etwas, bis diese Einigung dem Gericht vorgelegt wird.

Das ist ja das Problem, es wird keinen positiven Erlös geben. Bei 70 Prozent des Verkehrswertes, was notwendig ist zu erreichen beim 1. Termin bleiben Schulden. Aber leider geht es nicht nach Logik. Das Gericht hat meine 6 Monate Aussetzungfrist abgelehnt mit der Begründung, die Zinsen wären niedrig ich könnte versuchen Umzuschulden. Was ist das bitte für eine Begründung? Welches Geisteskind sitzt in diesen Amtsstuben. Was haben die Zinsen mit einer Umschuldungsmöglichkeit zu tun? Da mein Anwalt dabei war einen Vergleich auszuhandeln. Habe ich noch keine Umschuldung in Betracht gezogen, werde ich jetzt aber.

Wie sieht Deine Bonität aus? Ist es möglich dass Du eventuell seine 50% Grundstücksanteil im Rahmen der Zwangsversteigerung erwirbst? Oder sogar möglich dies zuvor käuflich zu tun? Wie hoch ist der Verkehrswert? Wie hoch ist die Restschuld des Darlehens?

Wie kommen Sie darauf dass man seine 50 % im Rahmen einer Teilungsverteigerung erwerben kann ? In der Teilungsversteigerung ist das Meistgebot an das Gericht zu zahlen, auch wenn man bereits Teileigentümer ist.

werde wohl tatsächlich versuchen in der Versteigerung das ganze selbst zu ersteigern, hatte mich da gestern noch im Netz versucht etwas einzulesen. Die Restschuld ist über 75 Prozent des Kaufpreises. Den Verkehrswert kann ich im Moment nicht einschätzen, vermute keine Wertsteigerung. Die Frage ist Umschulden oder Ersteigern. Beim Umschulden weis ich nun wieder nicht, ob er dann automatisch aus dem Grundbuch ist.. 1000 Fragen. Werde morgen einen Banktermin vereinbaren, glaube das ist das Sicherste.

@UteSusanne

Ich sehe das war / ist ein umfangreiches Thema für dich,
wie ist es ausgegangen besitzt du nun das Haus?

Als unsere Ehe am ende war hatten wir eine ähnliche Situation, Haus noch verschuldet... etc.
Aber wir konnten alles einvernehmlich regeln es waren wegen Riester Überschreibung und so weiter noch fristen von über einem Jahr einzuhalten, als alles geklärt war und er praktisch vor der Privatinsolvenz stand hat er sich dann aufgehängt, ist jetzt fünf Jahre her

@SigridP

ja ich habe das Haus jetzt, habe jetzt am Montag den Notarvertrag unterschrieben

@UteSusanne

Glückwunsch,
das ganze hat dann aber wirklich lange gedauert, und bestimmt nerven gekostet.
Da war ich besser dran, weil er sich einfach einen Strick nahm und ich dadurch das Haus geerbt habe ;-)))

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