Zwangsversteigerung - Heizkosten vom Vorbesitzer

4 Antworten

nein.

euer Verwalter sollte das aber wissen!!!!!

Du bekommst eine Abrechnung seit Zuschlag. Die Kosten für den Vorzeitraum bleibt - je nach Fall - für alle Miteigentümer zu zahlen.

Hat der Voreigentümer denn sein Hausgeld gezahlt oder hat er damit irgendwann aufgehört?? In diesem fall hätte der Verwalter eine Sicherungshypothek eintragen müssen, sodass aus dem Versteigerungserlös diese Forderung vorangig bedient wird. Hat er dieses versäumt haftet er dafür.

Auch wenn der Verwalter ein Hobbyverwalter ist.

Warum muss der Verwalter eine Sicherungshypothek eintragen lassen ? Die (in der Höhe begrenzte) vorrangige Forderung der Eigentümergemeinschaft muss doch nur angemeldet werden (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG).

Zusatzfrage: Wie nimmt man einen Verwalter in Haftung ? Wer ist dabei Antragsteller ?

@lesterb42

ich kenn das in der Praxis so, dass die Sicherungshypothek eingetragen wird. Bis max. 5% des verkehrswertes wird an Verwaltung ausgezahlt. Soweit ich weiß muss eine Forderung bei Insolvenz angemeldet werden und dann kommt es auf die Quote an ob überhaupt was ausgezahlt werden kann. Ist viel riskanter als Sicherungshyothek. der Antragsteller ist natürlich die Eigentümergemeinschaft.

@Tabaluga1961

Die Frage war nach der Inhaftungnahme des Verwalters. Wie kann in der Praxis die Eigentümergemeinschaft gegen den Verwalter handeln, der diese regulär vertritt ?

Du solltest den Anbieter anrufen und die Sache aufklären. Die Heizkosten aus der Zeit vor deinem Besitz wird der Vorbesitzer bezahlen müssen. Du solltest den Namen und evtl die neue Adresse von diesem ggf zur Hand haben. Notier dir alles incl dem Namen der Person, mit der du gesprochen hast und lass dem Anbieter eine schriftliche Zusammenfassung mit der Bitte um eine Rückmeldung zukommen. Hier nichts zu unternehmen wäre ein Fehler, da es in Folge dazu kommen kann, dass dir die Heizung abgestellt wird.

Ihr lest die Frage nicht richtig. Die Abrechnung bekommt der Frager vom Verwalter. Ein Energieversorger würde nie Forderungen an den Ersteigerer stellen.

@Tabaluga1961

Das ist so auch nicht richtig, da ich selbst einen solchen Fall hatte. Es gibt nämlich durchaus auch Fälle, wo die Anbieter direkt mit den Parteien abrechnen. Insbesondere bei kleinen Wohnanlagen mit beispielsweise 3 Einheiten. Zudem stand da nichts von einem Verwalter sondern lediglich, dass er eine Nebenkostenabrechnung erhalten hat, mit zwei gesonderten Abrechnungen für 2 Zeiträume. Und selbst wenn, dann muss man lediglich das Wort Anbieter gegen Hausverwaltung austauschen und den Rest so stehen lassen. Denn sämtliche Fragen in diesem Zusammenhang wird ihm derjenige beantworten können, der diese Rechnung erstellt hat. Denn woher soll der "Frager" denn wissen, was der Vorbesitzer bezahlt hat und was nicht.

Sie müssen alle Nebenkosten (incl. Heizkosten) nur zahlen, wenn sich aus der Abrechnung eine Nachzahlung ergibt. (Nebenkosten - Vorauszahlungssoll = Nachzahlung) vgl. BGH v. 21.4.1988 V ZB 10/87.

Für Rückstände des Voreigentümers haften Sie nicht, weil Sie nicht Rechtsnachfolger sind, sondern durch den Zuschlag orginär Eigentum an der Wohnung begründet haben.

auf keinen fall.

die kosten sind entstanden wobei du noch nicht der besitzer der wohnung wars.

mach nichts.

was machen schon,den nichts machen bringt unnötigen Ärger.sich bei dem Energievertriber melden und bescheid geben , das du die Wohnung gekauft hast und seit ........ eingezogen bist.Hättest eigentlich beim einzug schon machen sollen wegen der ablesung.Die sollen dan die abrechnung an den vorbesitzer schicken.

@Sabineman
besitzer

weisst du den Unterschied zwischen Besitzer und Eigentümer nicht????

Natürlich muss Frager was tun. Wenn das nicht geklärt wird und die Abrechnung wird beschlossen und er ficht den beschluss nicht binnen 30 tagen an zahlt er - dann ist die Abrechnung bestandkräftig - richtig hin oder her.

wenn du nichts konstuktives beitragen kannst schreib einfach nichts. Derjenige der fragt hat schon einen Anspruch auf einigermaßen gute und richtige Antworten.

@Tabaluga1961

Man hat als "Antworter" aber auch ein Recht darauf, nicht zusammen gefaltet zu werden, wenn die Antwort auch nicht richtig ist. Siehe den ersten Kommentar zu dieser Antwort - sachlich korrigiert ohne untergriffig zu werden.

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