Zwangseinweisung wer kann mir helfen

5 Antworten

Ich hatte mir bei meinem Stiefsohn Rat von der Drogenberstung geholt. Mir wurde gesagt: rauswerfen. Mein Mann legte seinem Sohn nahe, sich eine Wohnung  zu suchen und auszuziehen. Einen Tag später packte er alles zusammen und zog zur Tante (Schwester seiner Mutter). Aber 6 Wochen später hat sie seine Sachen während seiner Abwesenheit  bei uns vor die Tür gestellt. Als er dann bei uns ankam und wieder hier pennen wollte, besorgten wir ihm ein Hotelzimmer, was aber die Eltern meines Mannes, die im gleichen Haus wohnen, nicht für gut befanden. Sie haben ihn aufgenomnen. Er steht jetzt kurz vor Abschluss seiner Lehre. Ob er, wo er regelmäßig seine alten Freunde in der Kreisstadt besucht, wo er bis vor knapp 4 Jahren wohnte, immer noch Drogen nimmt, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber wenn er ab und an zu uns kommt, fällt mir nichts auf. 

Lasse deinen Sohn auflaufen: anders wird er es nicht lernen. LG 

So etwas ist echt Klasse.. In der Erziehung versagen, dann den Spross vor die Tür setzen und nur noch Wege suchen ihn von einem fern zu halten. Ganz ehrlich, der arme Junge! Ich weiß zwar nicht wie es dazu gekommen ist, aber anscheinend hat er ein Problem, dieses ist nicht von heute auf morgen entstanden und ihr habt einfach den Zeitpunkt für die korrekte Erziehung und Fürsorge verpasst. Sieht er denn selbst ein Problem bei sich? Wo lebt er momentan? Hast du mal versucht auf ihn einzugehen und ihm eine Alternative zu bieten die ihm nicht das Gefühl gibt unerwünscht und krank zu sein? Ich wünschte schlechte Fürsorge für Kinder wäre strafbar..

Dein Kommentar ist gequirlte sch.... Es gibt genau so viele Drogensüchtige aus gutem Elternhaus wie aus schlechtem du hast leider keine Ahnung und prangerst hier um sonst den Vater an.

wenn hier einer in der erziehung versagt hat dann waren das DEINE eltern simtastic. naja wobei, an deinem IQ sind sie nur bedingt schuld.

Wie definierst du gutes Elternhaus? Sicher gibt es Drogen überall, aber eine so eskalierte Situation lässt sich meines Erachtens IMMER auf das Elternhaus zurück führen. Und ja Drogen kommen in den besten Familien vor, jedoch ist dass hier nicht die Frage und es geht hier auch nicht um einen Joint am Abend. Ich bin auch stark erschrocken was ich unter den anderen Kommentaren so lese, scheinbar hat der Vater sein Kind sitzen lassen mit der überforderten Mutter und es hat auch Schläge bekommen, da kannst du mir nicht erzählen es gibt keine Verbindung zur Erziehung. Und jetzt wird er genauso versucht fern zu halten. Aber es ist ja alles nur meine Sicht die ich hier schildere, muss ja nicht so sein. Schade dass dir mein Kommentar nicht passt ;) Und TroyBarlow: Meine Eltern haben definitiv nicht versagt. Ich habe die Schule mit Bravour gemeistert genauso wie bald meine Ausbildung, mein Job danach ist bereits gesichert und ich stehe auf eigenen Beinen. An meinem IQ habe ich auch nichts auszusetzen. Und schade wenn schon Gegenwind kommt hätte ich gehofft, mehr als nur ein paar große Bleiedigungen eines kleinen Mannes.

manchmal muss man tief fallen um drauß zu lernen, selbst wenn der fall zum sozialen aus führt... Lasse ihn nicht mehr rein und versuche dich abzuschotten. Versuche vielleicht andre leute im haus dazu zu bringen die polizei zu rufen

Wurde das Kernproblem denn die Drogen über eine Entzugsklink behandelt ? Die ganze Agression kommt ja da her.. Ansonsten es gibt ja noch die "Strengsten Eltern der Welt" ruhig mal die Presse einschalten.. Allerdings du gesagt hast jetzt noch mit 17 dann geht nichts mehr gegen seinen willen.


Presse??? Kommt darauf an hatte dies mal bei RTL probiert in einem anderen fall wurde wieder weggeschickt  begründung momentan nicht aktuell, Strengsten Eltern der Welt ??? Meiner meinung nur Show.

@ralleh1965

einen versuch ist es ja wert was hast du zu verlieren ? ..

Eine Lösung für das randalier-Problem ist: Umziehen

Vormundschaft für 20-jährige Tochter

Hallo liebe GF-Community, gibt es eine Möglichkeit die Vormundschaft für meine Tochter zu bekommen, obwohl sie schon Ü18, nämlich 20 Jahre alt ist?

Zum Hintergrund: Meine Tochter hat mit 18 ein gutes Abitur abgelegt und hat damit begonnen im Bereich Technik zu studieren. Nun hat sie aber schon seit Jahren Probleme mit Alkohol, Drogen und Medikamenten. Es gibt immer mal wieder Phasen in denen es ihr gut geht, dann wieder Phasen in denen es ihr schlecht geht. Sie war zwischenzeitlich auch bei Psychologen und Psychiatern, damals wurde mir gesagt, sie leide an Depressionen und Panikstörungen. Später hieß es dann, diese psychischen Probleme könnten die Folgen ihres Drogenkonsums sein. Sie nimmt einige vom Psychiater verschriebene Medikamente, nimmt aber nebenher auch noch viele andere Dinge ein. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Ich mache das seit Jahren mit und ich kann jetzt nicht mehr. Ihr Freundeskreis ist in Ordnung, viele ihrer Freunde kenne ich schon von Kind an, keiner von ihnen ist in dieser Szene. Die Freunde machen sich auch selbst Sorgen um sie. Ihr langjähriger Freund hat sich von ihr getrennt, weil er die Drogen satt hatte. Der Liebeskummer danach hat ihre Situation dann noch mehr verschlimmert. Ich habe ihr schon die finanziellen Mittel gestrichen (sie wohnt noch zu Hause), aber durch ihren Nebenjob konnte sie sich ihre Sucht immer wieder leisten. Es gibt Tage da ist sie ganz normal und Tage, an denen finde ich sie zusammengekauert in ihrem Bett oder der Badewanne, manchmal auch mit blutig geritzten Armen. In letzter Zeit überwiegen immer Letztere. Ich hatte schon viele Gespräche mit ihr, versuche ihr seit Jahren klarzumache, dass es so nicht weiter gehen kann. Vor einem Monat hat sie dann ihr Studium abgebrochen und seitdem geht es nur noch bergab. Ich komme nicht mehr an sie ran und habe schreckliche Angst, sie völlig zu verlieren. Ich, ihr Vater, der Rest der Familie und ihre Freunde versuchen sie nun seit 5 Monaten dazu zu bewegen, eine Klinik aufzusuchen, aber sie sträubt sich mit aller Kraft dagegen.

Ich wollte meine Tochter nie zu etwas zwingen, aber langsam bin ich am Ende meiner Kräfte und weiß weder ein noch aus. Ich habe schreckliche Angst sie zu verlieren.

Es muss doch eine Möglichkeit geben, die gerichtliche Vormundschaft zu erlangen, um sie zu einer Therapie zu zwingen, da sie schon eine Gefahr für sich selbst darstellt?

Ich bin über jeden hilfreichen Tipp dankbar.

LG :-)

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