Zinszahlungsdarlehen und Festdarlehen

2 Antworten

Es gibt da keine "offizielle" Festlegung, wie welches Produkt zu benennen ist. Das kann schon sein, dass verschiedene Banken das im Prinzip gleiche Produkt geringfügig anders nennen.

Beim Zinszahlungsdarlehen kann es schon sein, dass es tilgungsfrei ist, also man - wie der Name schon sagt , nur die Zinsen zahlt. Muss aber nicht zwingend so sein.

Bei einem Festdarlehen könnte das genauso gut sein, dass es tilgungsfrei ist. Lediglich einen variablen Zinssatz würde ich bei so einem Produktnamen ausschließen.

Hallo TheRoad97,

beim Festdarlehen setzt sich die monatliche Zahlung aus einem Zins- und Tilgungssatz zusammen.

Die Tilgungsleistung fließt nicht direkt an die Bank zurück, sondern wird in festverzinsliche Wertpapiere, Aktienfonds oder Aktien investiert. Zur Finanzierung der Immobilie dient ein Zinszahlungsdarlehen, auf das Du nur Zinsen bezahlst und dessen Restschuld während der gesamten Laufzeit konstant bleibt. Die Ausschüttung der Geldanlage wird dann zur Rückzahlung des Darlehens verwendet — und kann bei langfristig positiver Wertentwicklung der Anlage einen entsprechenden Vermögensüberschuss darstellen. Ein Festdarlehen ist also die Kombination von einem Zinszahlungsdarlehen und einem Tilgungssurrogat (Tilgungsersatz).

Das Fest-Darlehen kann sich besonders für Kreditnehmer empfehlen, die ihre Immobilie nicht selbst bewohnen, sondern vermieten wollen. Diese Kapitalanleger können Zinsen aus der Immobilienfinanzierung steuerlich absetzen und über das Fest-Darlehen daher von Steuervorteilen profitieren.

Viele Grüße

Cedric Fuchs, Interhyp AG

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