Zeitarbeitsfirmen wer zahlt sie?

5 Antworten

Drei Akteure gibt es: Die Auftragsfirma, die Arbeitskräfte bei der Zeitfirma bestellt. Die Auftragsfirma zahlt, je nach Kontrakt einen bestimmten Stundenlohn oder Stücklohn an die die Zeitarbeitsfirma. Die Zeitarbeitsfirma stellt Arbeiter ein, garantiert denen einen bestimmten Stundenlohn an die Arbeiter.

Also zahlt die Auftragsfirma an die Zeitfirma, die wieder bezahlt die Arbeiter.

Die Leihfirma bekommt von Unternehmen Anfragen für bestimmte Arbeitskräfte, die für eine kurze Frist und vorübergehend gesucht werden. Sie bekommt von der Firma das Geld für die Bereitstellung und - wie du schon sagtest - Verwaltung der Leiharbeiter. Die Verleiher lassen sich das natürlich bezahlen, davon leben sie. Es gibt auch nicht nur schwarze Schafe, sondern auch Spezialisten, die Spezialisten verleihen - da verdient man auch gut. Dafür muss man allerdings richtig 'was können.

ICH Arbeite nicht für Miendestlohn.

Also der ArbeitNEHMER zahlt gar nichts. Er ist Angestellter der Zeitarbeitsfirma. Ein Unternehmen X bestellt quasi über die Zeitarbeitsfirma einen Mitarbeiter für einen betimmten Zeitraum und für eine bestimmte Tätigkeit und zahlt dafür an die Leiharbeitsfirma einen Stundensatz von X Euro pro gearbeiteter Stunde des geliehenen Mitarbeiters. Der Mitarbeiter erhält wiederum von seiner Leihfirma bei der er ja fest angestellt ist einen bestimmten Stundenlohn für seine Tätigkeiten in der fremden Firma. Also hat die Zeitarbeitsfirma den Aufwand mit der Lohnabrechnung und den Sozialabgaben für den Mitarbeiter.

Warum verdient dann ein Zeitarbeiter im Regelfall weniger als ein normal angestellter? Könnte es auch sein, dass die Betriebe den Stundensatz den sie für einen Leiharbeiter zahlen so gering ansetzen, dass die Leihfirma gar kein höheres Gehalt zahlen kann? Denn irgendwo muss das Geld ja bleiben.

@HerrSukram

Da muss man auch regional unterscheiden. Im Westen mag es stimmen, dass Leiharbeiter in der Regel weniger verdienen. Im Osten (so weiß ich es aus meiner eigenen Erfahrung als Personaldisponent) sind die Lohnunterschiede minimal, in vielen Firmen bekommen Zeitarbeiter sogar mehr als Festangestellte. Zeitarbeitsfirmen sind heute zu geschätzt 95 Prozent an Tarifverträge gebunden. Fachkräfte werdn dabei meist übertariflich bezahlt. Ein Unternehmen, das Zeitarbeit nutzt zahlt nahezu immer mehr für Leiharbeiter als für eigene Mitarbeiter. Der Hauptgrund für den Einsatz von Leiharbeitern ist das hohe Maß an Flexibilität, das sich die Firmen damit bewahren. Ich kann nur für meine Region sprechen (Sachsen) aber da sind Lohunterschiede kaum vorhandn und viele Leiharbeiter aus meinem Unternehmen haben Übernahmeangebote bereits abgelehnt, weil sie bei uns besser verdienen. Zeitarbeit ist nicht generell schlecht. Ist im Übrigen auch eine der Branchen, mit den höchsten Lohnsteigerungen überhaupt.

Die Leihfirma will pro std. zb 30€ pro Person die dann die Firma bezahlt davon muss alles bezahlt werden ausser die Prozente die werden extra bezahlt.

Lieber keine Antwort, wie so etwas dummes....

@DieZeitarbeit

soo weit weg isser mit den 30€ aber nicht.

Wer n selbsständig arbeitenden Facharbeiter mit Berufserfahrung bestellt und den auch bekommt, zahlt mindestens 25€/Std +Mwst.

Den Brutto StdLohn x2 Muss auch ne Leihbude kalkulieren. - sonst geht das ja gar nicht.

Selbst der Tarif der Zeitarbeit sieht füe den genannten beispielfacharbeiter schon 12€/Sdt vor.

Die Leihbuden, die Fachkräfte für z.B. 20€ die Std anbietenm können das nur durch Betrug am Leiharbeiter.

Da wird dan halt pro Forma n Helfer bestellt der mit 9€ in EG 2 abgespeist wird.

Verlangt werden i.d.R dann trotzdem die vollen berufl Fähigkeiten und zusätzlich natürlich motivierter Einwsatz.

Wenn die Leihkeule nicht spurt, werden die meisten Zaf recht fix mit abzügen usw

Reicht das noch nicht, gibts halt ne Verhaltensbedingte Kündigung.

Zickt die Leihkeule dann rum, gibts ne fristlose Kündigung,

Mit so nem Zettel muss der Malocher dann beim Jobcenter aufschlagen.

Ich hab mir sowas wg Zwangsbewerbungen mehr als einmal gefallen lassen müssen.

Eine Leihbude hat mich mal rausgeschmissen weil das Jobcenter einen Einarbeitungszuschuss verweigert hatte.

Zum weichkochen hat die Leihbude sich dann m it der bearbeitung der Arbeitspapiere besonders viel Zeit gelassen.

Mit nem niedrigen Std Lohn und dann noch n Lohnzuschuss kann so ne Leihbude den sklaven natürlich billig anbieten.

Weil die Betrügereien in der gesamten eher die Regel sind, könnte ne Zaf, selbst wenn se wollte, nicht Kostendeckend sein, wenn se ehrlich wäre.

Ein abgehschlosner Beruf ist das nichts

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