Zeitarbeit = Menschenhandel?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tach,

da muss man sich bei den Deppen der SPD und bei den Gewerkschaften bedanken.

Die komische Nepperklausel lässt sich leicht umgehen, indem der Leiharbeiter zwischen dem Arbeitsverhältnis bei der Leihbude und dem neuen Arbeitsverhältnis irgentwas Anderes mache, z.B. einen Monat bei ner anderen Firma tätig wird. - das sollte sich doch steuern lassen.

Es gubt mehrere Gerichtsurteile, die der Leihbude die komische Provision NICHT zugestehen.

Wenn irgendwas anderes dazwischen ist, z.B. ein kurzes Arbeitsverhältnis bei ner anderen Firma, hat die Leihbude den Kontakt zum Arbeitsverhältnis nicht mahr DIREKT hergestellt.

Pro Forma schaltet die Firma dann noch ne kleine Stellenanzeige, auf die sich der gewünschte neue Mitarbeiter dann - auch Pro Forma - bewirbt.

Es stellt sich auch weiterhin die Frage, wie denn die Leihbude kontrollieren will, wen die Firma denn eingestellt hat.

Dann müsste die Leizhbude ja verlangen, dass Personaldaten an die ZAF weitergeleitet werden

Wäre ich Chef in dem Unternehmen, hätt DIE Leihbude den letzten Mitarbeiter "geliefert".

Das Procedere der Leihbuden deckt das Geschwafel bezügl. Übernahme in Festanstellungen, Klebeeffekt usw als Scheinargument und Lüge auf.

Durch solche Provisionen werden absichtlich Übernahmen verhindert.

Das ist auch klar, wenn man bedenkt, dass jeder feste Arbeitsplatz ein Auftrag weniger für die Leihbuden ist.

Könntest du mir bitte Urteile diesbezüglich nennen, oder verweise auf Websites?

Vielen dank schon mal für die Antwort!

@Mintbeerycrunch

Googeln hilft.

an sonsten stöber dich mal durch die Antworten von stelari und Kleintier.

Eine Zeitarbeitsfirma ist vor allem auch eine Arbeitsvermittlung.

Lässt man sich einen Arbeiter vermitteln, dann kostet diese Dienstleistung Geld, das machen die nicht umsonst, können die gar nicht, sonst machen die pleite.

Entweder man wartet, bis der für diese Firma genug Gewinn eingefahren hat, dass auch die erforderliche Vermittlungsgebühr erreicht wird, man bezahlt quasi die Vermittlung auf Raten, oder jedoch, man zahlt gleich.

Menschenhandel ist was anderes. Das bedeutet, jemanden als Sklaven gegen seinen Willen zu verkaufen. Das wäre hier in Sachen Sichtweise etwas übertrieben. Der Arbeitnehmer will ja schließlich vermittelt werden.

Er kann aber nicht an uns vermittelt werden... das ist doch das Problem!!

Wir sind nicht bereit ihn der Zeitarbeitsfirma abzukaufen!!

Hallo,

wurde denn schon ein Gespräch mit der ZAF geführt? Vielleicht gehen sie ja einen Kompromiss ein und lassen den Mitarbeiter vor Ablauf der geforderten 6 Monate schon zu euch wechseln. Wie Meinereiner schreibt, wird sich dein Unternehmen bei späteren Aufträgen überlegen, wo er seine Leiharbeiter bestellt und sicher nicht mehr auf diese ZAF zurück greifen. Also ist der ZAF auch nicht damit geholfen. Arbeitet dein Unternehmen denn ausschließlich mit dieser ZAF zusammen?

Naja nochmal werden wir uns nicht an diese wenden soviel ist klar!!!

Ja es gab schon Gespräche, sie gehen keinen Schritt vorwärts, wollen wohl ihren einen guten nicht hergeben, das konnte man ganz deutlich spüren!

@Mintbeerycrunch

Leider stellen sich da viele stur! Ich kann es nicht verstehen - so hätte doch jeder was davon! Ihr, der Mitarbeiter und die ZAF einen zufriedenen Kunden. Von welcher Region kommst du?

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