zahlt man den ganzen preis wenn man eine wohnung kauft oder wie läuft das ab?


21.05.2020, 14:07

oder einfach nichts kaufen und miete zahlen ?

8 Antworten

Hat man 2 Millionen, sollte man klug investieren und anlegen und nicht gleich alles in eine Immobilie stecken.

Man könnte zum Beispiel dafür ein Mehrfamilienhaus kaufen und vermieten.

Mit der richtigen Finanzierung kann man aber mehrere Häuser oder Wohnungen nach und nach auf dem Markt auswählen und erwerben und auf diese Weise einen größeren Bestand an Häusern oder Mietwohnungen im Lauf der Zeit aufbauen.

Und schließlich damit auch den Lebensunterhalt finanzieren. Der Beruf ändert sich vom vielleicht noch ausgeübten Beruf zum Immobilienverwalter, sofern man das selbst machen will, was bestimmt der Rendite und der persönlichen Freiheit zu Gute kommt.

Der Verkäufer will nicht ewig auf sein Geld warten, daher muss das Geld direkt gezahlt werden (die gesamte Summe).

Man kann aber für solche Zwecke bei der Bank einen entsprechenden Kredit aufnehmen (gewisse Bonität vorausgesetzt). Der Bank muss man dann das Geld nach und nach zurückzahlen.

Den ganzen Preis. Und nein, es ist nur eins möglich. Der Verkäufer will nicht Jahrzehnte auf sein Geld warten.

Meinst du der Verkäufer wartet auf sein Geld? Natürlich zahlt man den vollen Preis auf 1x.

Wer soviel nicht hat kann sich bei der Bank (Bonität vorausgesetzt) mit Zinsen Geld leihen.

Also ich als Verkäufer, würde erst mal eine Anzahlung vom Käufer verlangen.
und dann natürlich den ganzes Preis

So läuft das aber nicht. Für den Immobilienkauf und dessen Abwicklung gibt es ziemlich strikt vorgegebene Regeln und die Notare wissen Bescheid, wie das abzulaufen hat.

Schließlich geht es immer um die Gefahr, dass bei der relativ lang andauernden Abwicklung noch irgendwas schief gehen könnte.

  1. Kaufvertrag
  2. Auflassungsvormerkung im Grundbuch
  3. Übergabe des Kaufobjekts
  4. Zahlung des Kaufpreises
  5. Zahlung der Grunderwerbssteuer
  6. Eigentumsumschreibung im Grundbuch

Da ist nirgendwo etwas für Anzahlung.

@bwhoch2

Wenn ich mein Haus verkaufe kann ich den Vertrag machen wie ich will.

Der Notar bestätigt nur den Vertrag und weist auf die Konsequenzen der einzeinen Vertragspunkte hin.

Und selbst wenn im Vertrag steht das die Summe sofort zu bezahlen ist, prüft der Notar nicht ob das Geld geflossen ist, wenn ich ihm sage das er die umschreibung im Grundbuch veranlassen kann.

Du solltest mal den Vertrag sehen den ich mit dem Vorbesitzer vereinbart habe......

@Blume8576

Du hast im Grunde schon recht und es ist wichtig, dass man die Details eines Vertrags prüft. Jedoch ist es doch in der Regel so, dass die Notare Standardverträge gespeichert haben, die sie nur noch auf den Einzelfall anpassen.

Aber im Wesentlichen ähneln sich die Verträge doch ziemlich stark und speziell darin, wie ein Verkauf sicher abgewickelt wird, kann man sich im Normalfall sehr auf die Standardverträge verlassen.

Du magst vielleicht als Jurist oder Rechtsanwalt oder ganz geschickter Immobilienhändler besonders schlau sein, aber bisher habe ich es immer noch so erlebt, dass die Notare sehr wohl Wert darauf gelegt haben, sich den Geldfluss nachweisen zu lassen.

@bwhoch2

Es gibt auch den Mietkauf.

Da zahlt man eine Anzahlung und am Ende der "Mietzeit" den Rest.

Das ist aber ein spezielle und muss gut ûberlegt werden ob man das Risiko des Mietkaufes eingeht

@bwhoch2

Position 3 und 4 sind vertauscht.

@Heidrun1962a

Na gut, aber sie liegen zeitlich so nahe beieinander, dass es nicht so sehr darauf ankommt. So habe ich es erlebt:

Am Übergabetag morgens zur Bank, Geld an den Notar treuhänderisch überwiesen und die von der Bank bestätigte Überweisung zur Übergabe mitgenommen. Übergabe gemacht und alles protokolliert, was evtl. nicht in Ordnung war und dann ging die Übergabe an den Notar, der nach Geldeingang den Betrag an den Käufer weiter geleitet hat. Also eigentlich überschneidend.

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