Zahlt die Krankenkasse eine Behandlung beim Logopäden?

3 Antworten

Was und wieviel bezahlt wird, das ist ganz abhängig davon, wie du versichert bist! Zuallererst brauchst du eine Heilmittelverordnung (umgangssprachlich "Rezept") vom Arzt, da der Logopäde dich nur auf ärztliche Anweisung hin behandeln darf. Die kann je nach Störungsbild dein Hausarzt, HNO oder Neurologe ausstellen. Einfach mal dein Problem und die Auswirkungen auf deinen Alltag schildern. Wenn du gesetzlich versichert bist, dann zahlt die Kasse und du musst 10% dazu zahlen, wenn du über 18 und nicht von Zuzahlung befreit bist. Wenn du privat versichert bist, dann kommt es darauf an was du für einen Vertrag geschlossen hast und ob du Logopädie dabei vll. ausgeschlossen hast. Ansonsten zahlt auch hier die Versicherung ggf. zusätzlich die Beihilfe. Je nachdem musst du auch hier dazuzahlen. Wenn es im Alltag ein Problem für dich darstellt (und so klingt es für mich), dann würde ich das auf jeden Fall machen :-)

Die Krankenkasse bezahlt nur ,wenn du unter 18 bist. Dafür brauchst du aber eine Bescheinigung von einem beliebigen Arzt für Logopädie und dann gehst du zu dem :))

Falsch! Die gesetzliche Krankenkasse zahlt immer, wenn ein Arzt eine Heilmittelverordnung ausstellt. Das mit den 18 Jahren betrifft die sog. "Zuzahlung", die besteht aus der Verordnungsgebühr von 10 Euro und der prozentualen Zuzahlung von 10 Prozent der Behandlungskosten, das sind bei den Ersatzkassen 3,37 Euro pro Therapiesitzung von 45 Minuten. Von dieser Zuzahlung sind Patienten bis 18 Jahren befreit.

Ich würde einen HNO-Arzt aufsuchen. nach entsprechenden Untersuchungen kann er dir vielleicht Logopädie verordnen.

Rechtsstreit... bleibe ich auf den Kosten sitzen oder hilft eine Klage weiter?

Hallo, 

mein Problem ist folgendes: Meine Schwester (damals 11) hat eine Zahnspange bekommen. Die hat sie gar nicht dringend gebraucht, zu dem war die Kieferorthopädin nicht unbedingt sanft zu ihr. Zu jedem Termin musste meine Mutter ca. 250 € mitbringen. Es hieß, nach Abschluss der Behandlung übernehme die Krankenkasse (BKK) einen Teil der Kosten. 

Meine Mutter hat schon über 1000 € gezahlt, zwischendrin gab es Stress wegen einer Rechnung, die meine Mutter ein bisschen zu spät bezahlt hat. Es war eine Mahnung da ja, aber sie HAT gezahlt. Die [+++ Text durch Moderation entfernt +++] behauptet jetzt, es wäre eine Rechnung offen, was sie aber nicht BEWEISEN kann. (Der Enkel einer Freundin war übrigens auch bei der in Behandlung, gleiches Problem). [+++ Text durch Moderation entfernt +++] hat sich jedenfalls geweigert, die Behandlung fortzusetzen. 

Meiner Schwester ist die Zahnpange schon buchstäblich im Mund zerbröselt. Der Draht ist raus und ein kleines Stück reißt ihr immer die Innenseite der Backe auf. Jetzt wollte meine Mutter meiner Schwester (inzwischen 14!!!) die restliche Spange entfernen lassen, aber kein Kieferorthopäde möchte das machen (rechtliche Gründe). Nach langem Hin und her hat [+++ Text durch Moderation entfernt +++] sich einverstanden erklärt, die Spange zu entfernen, aber nur wenn wir ihr 300 € in Bar mitbringen. 

Wenn ich mich nicht täusche ist das Erpressung. Nun aber das größte Problem: "Abbruch der Behandlung. KRANKENKASSE ZAHLT NICHT!" Darüber hinaus hat meine Schwester nun zwei Löcher in den Zähnen (und das ist nur das was man sieht) und kein Zahnarzt will sie in Behandlung nehmen, wegen der "Zahnspangen-Ruine". Meine Mutter will jetzt [+++ Text durch Moderation entfernt +++] verklagen, weil das ja, wie gesagt, nicht das erste Mal der Fall ist. [+++ Text durch Moderation entfernt +++] ist eine Betrügerin und wir wollen, dass sie ihre Zulassung verliert. Das kann doch nicht so weitergehen, dass die die Leute so abzockt. 

Was meint ihr dazu?

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