zahlbar in 30 Tagen netto?

2 Antworten

Der Begriff zahlbar sofort rein netto stammt noch aus einer früheren Zeit, als man bei Rechnungen noch kommentarlos Skonto abziehen konnte. Diese Ausdrucksweise war also früher (gerade im B2B) ein klarer Hinweis darauf, dass man die Rechnung zu 100% bezahlen muss.

Erstmal danke, aber mir ging es ja hauptsächlich um den Unterschied zwischen diesen verschiedenen "netto-Arten" einmal bedeutet es ja sowas wie ohne Abzug und einmal sowas wie mit Abzug. Es muss ja eigentlich eine klare Definition für dieses Wort geben.

@Nummer84629

Letztendlich ist es beim Bezahlen des Rechnungsbetrages so, dass bereits alle Abzüge berücksichtigt wurden... Das heißt ein eventueller Rabatt sowie Skonto oder Bonis wurden bereits abgezogen, somit also auch NETTO...

Beim Gehalt ist es ja genauso, da wurden die Abzüge bereits berücksichtigt, bevor man das Geld bekommt... Also ist es genauso NETTO

Letztendlich ist es doch so, dass das Bruttogehalt genauso wenig interessiert wie ein kurios kalkulierter Brutto-Rechnungsbetrag... Interessant ist nur, was man NETTO als Gehalt bekommt bzw. halt dann NETTO bezahlt werden muss...

Es gibt genügend Händler, welche dann Rabatt zwischen 10 bis 50% (und teilweise noch mehr) versprechen, aber es kommt hier doch auf die Ausgangslage aus... Sprich, so mancher Nettoeinkaufspreis ist günstiger als wenn Du auf astronomische Zahlen 50% oder sogar noch mehr bekommst...

Du bekommst den Nettobetrag (die kleinere Summe). Das heißt, dass die Abzüge berücksichtigt wurden.

Gehaltsabrechnung - Frage zu den Buchungen

Hallo,

ich arbeite seit kurzem in einem Unternehmen mit < 10 Mitarbeitern.

Neben mir ist noch eine weitere Person im Bürobereich beschäftigt.

Bezüglich der Lohnbuchungen gibt es unterschiedliche Ansichten:

Bzgl. SV: Hier wird bei uns erst Gehalt gezahlt, danach SV von den KK eingezogen

Ich:

Aufwand: AN Gehalt (Brutto)
Aufwand: VL-Zuschuss AG Aufwand: SV AG

an Bank (Überweisung des Nettos an den AN) an SV Vorauszahlung (AG+AN) an Vb an Finanzamt an Vb aus VL

Später

Vb aus VL an Bank (kompletter Sparbetrag)

Vb FA an Bank

SV Voraus an Bank

Kollege:

Aufwand: AN Gehalt (NETTO) Aufwand: VL (kompletter Sparbetrag) Aufwand: SV AN Aufwand SV AG Aufwand: Finanzamt an Bank (Finanzamt) Bank (Krankenkasse) Bank (VL-Versicherung) Bank (Netto an AN)

Kann jemand in diesem Wirrwar den Unterschied sehen? Ich mache das grad aus dem Kopf und habe keine Unterlagen dabei.

Ich buche aus Unternehmenssicht den Aufwand des Arbeitgebers separat, die Abzüge des AN kommen dann in Forderungen (SV) und Verbindlichkeiten (FA, VL)

Mein Kollege bucht das Netto des Arbeitnehmers als Gehaltsaufwand und anschließend SV, Steuern & VL auf andere Aufwandskonten.

Rechnerisch kommt bei der Sache das selbe raus. Meine Frage ist aber, ob die Netto-Rechnung korrekt ist? In wie weit sind die Regelungen zur Gehaltsverbuchung verbindlich? Mein Problem hierbei ist, dass hier die Steuern, die AV und die VL des AN für uns als separaten Aufwand gebucht werden, statt es komplett über das Gehaltskonto des AN zu buchen (also dort das Brutto zu buchen).

Wenn ich mir als irgendein Steuerprüfer, der diese Buchhaltung zum ersten Mal sieht, das Konto 6xxxx des Arbeitnehmers Müller raussuche, um die Gehaltsaufwendungen zu finden, habe ich hier den Jahres-Nettobetrag, was weit unterhalb der tatsächlichen Aufwendung liegt..

Was ist denn hier richtig oder nicht, oder nicht so richtig richtig, aber auch nicht so richtig falsch?

PS: Als Orientierung dient der IKR n. Deitermann.

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