Zählt eine schiftliche Bestätigung eines Zeugen, dass ich Geld verliehen habe

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja. Der Zeuge kann das Telefongespräch bezeugen und war bei der Überweisung zugegen. Außerdem kannst du mit Hilfe deiner Kontoauszüge nachweisen, dass du den Geldbetrag zu dieser Zeit an diese Person überwiesen hast. Bei einem Mahnverfahren, das vor Gericht enden kann, zählt auch dieser "Anwesenheitszeuge". Ein gütlicher Einigungsversuch mit dem Hinweis darauf, dass "Zeugen" bei der Vereinbarung zugehört haben und dass du an Hand deiner Telefonrechnung zeitgenau nachweisen kannst, mit dem "Kreditnehmer" gesprochen zu haben, hilft oft weiter. Inhalt, Tag und Zeitpunkt des Gesprächs sollte der Zeuge an Hand seiner Notizen genau bestätigen können, denn dann ist deine Chance gut, dein Geld (mit Kosten und Zinsen) zurück zu erhalten. Chiliheadz.

Nööö,... ein Schuldschein is immer nur das Wert, was der Schuldner hat, wenn er kein Geld hat und nichts bezahlen kann, was soll das dann für ein Unterschied sein, ob Du das schriftlich oder mündlich hast? Ob sich es auszahlt, gerichtlich Anklage zu erheben, vage ich zu bezweifeln,... am besten vergessen und den Schuldner (und andere) nichts mehr borgen.

wenn du das Geld überwiesen hast, dann hast du ja schonmal einen Beweis, dass Geld geflossen ist. Das ist ja schon mal was. Du kannst natürlich ein mahrverfahren einleiten und der Gemahnte muss dann mit entsprechenden Unterlagen widersprechen. Wenn er das nicht kann, hast du gute Karten. Traurig, dass man sowas innerhalb der Familie machen muss.

Ja, und wenn Du Pech hast, zählt die Überweisung als Schenkung und dann fällt ne Schenkungssteuer an^^

@DerGubi

@DerGubi Du schreibst Unsinn! Selbst "Schenkungen" sind, übersteigen sie nicht 15.000€, steuerfrei. Eine Schenkung zu behaupten wäre außerdem WAHNSINN! Für eine Schenkung müssten Gründe vorliegen, die bei einer Mahnung der Schuld wohl sehr zweifelhaft begründbar sind.Außerdem hat die Gläubigerin einen Zeugen.

@chiliheadz

Danke, das macht mir wieder Mut, aber ich hoffe noch, dass sie einlenkt, oder nach einem Mahnbescheid zahlt, sie verdient gut, ausserdem hatte ich ihr auch eine Ratenzahlung angeboten.

Beim gerichtlichen Mahnverfahren, benötigst Du noch keine "Beweise". Siehe z.B. http://www.letzte-mahnung.de/ Wenn der Schuldner einem gerichtl. Mahnbescheid widerspricht oder bei einem Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegt, wird der Fall automatisch an das zuständige Gericht abgegeben und verhandelt. Dort kannst Du die Zeugen benennen und Beweise vortragen. Mündliche Verträge sind ebenso gültig, wie schriftliche Verträge. Dies solltest Du aber einem Rechtsanwalt überlassen. Geld verborgen, bingt Sorgen ...

Vor wenigen Tagen habe ich einen LAPTOP aufgegeben, der mich gebraucht € 150 gekostet hatte; mittlerweile liegt der seit exakt einem Jahr bei einem Reparaturunternehmen zum Einbau eines USB-Teiles. Reparaturauftrag habe ich; 4 Einschreiben mit Rückschein wurden nicht beantwortet, e-mail Ermahnungen dto. Der PC-shop-Leiter hat das Ding mit nach Hause genommen und mir am Telefon bestätigt.


Als Betriebswirt i. R. habe ich also ein Jahr Zeit gehabt, über Mahnbescheid, Gerichtskosten und Anwaltsgebühren nachzudenken. Meine lebens-rettende Lösung war, KEINEN unfähigen Anwälten und Gerichten Geld nachzuwerfen und ich glaube, das ist das OPTIMUM ! Meine bisherigen Erfahrungen bzgl. Amtsgericht, Familiengericht, Sozialgericht über 40 Jahre haben mir gezeigt, daß alle nur ihren JOB beibehalten wollen und das in der Schule gelernte RECHTS-Empfinden getrost in der Pfeife geraucht werden kann - dann erzeugt es NUR NOCH Krebs.

Was möchtest Du wissen?