Wozu braucht meine Bank meine Steuernummer und meine Identifikationsnummer?

5 Antworten

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Ja das ist rechtens und ja du musst deine Daten angeben.

Allerdings sollte es reichen wenn du ihnen die Identifikationsnummer so gibst. Die Bank ist verpflichtet Steuern bei Erträgen (zb Zinsen vom Sparkonto) direkt ans Finanzamt abzuführen und seit 2012 brauchen sie dafür die Steuernummer. Auch zum Beispiel wenn du einen Freistellungsauftrag stellst

Selbst wenn du kein Sparkonto oder Wertpapiere haben solltest sind sie natürlich berechtigt die Daten vorab anzufragen

Ok vielen Dank. Ich habe KEIN Sparkonto und keine Wertpapiere. Ich BRAUCHE keinen Kredit und ich HBE auch nichts mit Riester u.Ähnlichem am Hut. Ich bin Freiberufler. Ich HATTE auch nie nach einer Beratung gefragt. Also noch mal die Frage an alle: Was braucht meine Bank jetzt von mir und warum so dringend? Reicht es, wenn ich diese ID-Nummer telefonisch gebe? Und last but not least: Was genau ist denn ein Freistellungsautrag? Es handelt sich bei meinem Konto um ein ganz normales Girokonto.

Es sind meine persönlichen Daten, die gehen keinen was an. Durch solche Abfragen und Auskünfte wird man immer mehr zum "durchsichtigen Bürger". Wo bleibt eigentlich der Datenschutz? Girokonten werden nicht verzinst, es fallen also keine Kapitalerträge an, damit ist die Frage somit nicht berechtigt. Anders sieht es aus, wenn ich bei meine Bank Festgeld, Wertpapiere oder ein Depot unterhalte, hier fallen u. U. Kapitalerträge an.

Die Steuer Identifikationsnummer wird für den Freistellungsauftrag benötigt. Das war früher nicht notwendig deshalb wurdest du in der Vergangenheit nicht danach gefragt.

Der steuerbescheid wird z.b. für Riesterverträge benötigt.

Du musst dir da also keine Gedanken machen wenn deine Bank nach solchen dingen fragt. Und auch keine scheu davor den Berater zu fragen wozu er diese Dinge benötigt. Denn es ist gut und richtig wenn Kunden hinterfragen. Ich jedenfalls sehe das so und gebe jedem Kunden entsprechend Auskunft

Hallo, hast Du sie mal gefragt, warum sie die Daten braucht? Ich meine, dann löst sich das Problem doch von alleine. Das wäre meine erste Reaktion: "Wofür benötigen Sie die Daten?" Schließlich ist die Bank zur Auskunft verpflichtet und die fragen ja auch nicht ohne Grund.

Ja klar habe ich das gefragt. Bekam nur die lapidare Antwort, dass man die Daten gemäß neuer Richtlinien ergänzen müsse. Das hat mir nicht gereicht und dann kam der Zusatz ich solle gleich mal mit der Kundenberaterin einen Termin ausmachen.

Wovor hast du denn Angst? Da steht doch nichts "schlimmes" drauf, und so weit solltest du deiner Hausbank eigentlich vertrauen können, sonst solltest du dir dringend eine neue suchen.

Meistens bitte ich meine Kunden darum, den Bescheid mitzubringen, weil darauf so ziemlich alles steht, was man brauchen könnte - die Steuernummer für Zulagen oder Prämienansprüche, die ID-Nummer für den Freistellungsauftrag, das Einkommen falls ein Dispositionskredit gewünscht ist, die Adresse, falls sie sich geändert hat und und und... Kommt ganz darauf an, um was es bei deinem Gespräch mit der Bank geht bzw ging.

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