Woran erkenne ich das im haus asbest verwendet wurde?vor hauskauf?

4 Antworten

Noch gravierender halte ich Bodenbeläge und PAK unter Parkett. Aber wie mein Vorredner schon schreibt, suche dir einen Gutachter. Das ist gut investiertes Geld!

In 1958 wurden kaum asbesthaltige Baustoffe und Bautreile verwendet, das kam erst ab Mitte der 60.er Jahre auf. Ansonsten kann das nur ein erfahrener Fachmann beurteilen, der sich mit Materialkunde auskennt. Auf Sprüche von Laien nund Baustoffhändlrn kann man sich nicht verlassen.

Guten Morgen Stanohr,

am schönsten wäre natürlich, wenn noch Unterlagen vom Hausbau existieren, da musste vermeldet sein ob Asbest verwendet wurde oder nicht. Wenn nicht, dann wie schon vorher gesagt, ein Fachmann hinzu ziehen und eventuell ne Materialprobe nehmen und auswerten lassen, so ne Probe kostet meistens zwischen 50 und 75€.

mit freundlichen Gruß

fishing

Hallo,

es gab bestimmte Bauteile die waren i.d.R. asbesthaltig zu dieser Zeit, z.B Welleternit,Nachtspeicheröfen, bestimmte Dämmungen oder Feuerschutzplatten. (wurden aber auch nicht überall verbaut)

Das aber aus der Ferne zu erkennen, oder als Laie geht leider nicht

Mein Tipp: Sucht euch einen Fachmann der mit euch das Haus anschaut und euch sagen kann ob Asbest eingebaut wurde oder generell Mängel vorliegen und mit welchen Kosten für eine Sanierung zu rechnen ist. So teuer ist das nicht und steht auf jeden Fall in keinem Verhältnis zu den Kosten wenn man im Nachhinein erkennen muss, dass eine Sanierung notwendig ist.

In diesem Sinne mit freundlichen Grüssen

Volker Di Giorgio

http://Haus-berater.info

Asbestreste unter dem Gartenhaus entdeckt. Haftet der (unwissende) Vorbesitzer?

wir haben letzte Woche das Gartenhaus abgebaut, das der vorbesitzer dort errichtet (lassen) hat. Darunter haben wir zahlreiche Asbesthaltige Platten und splitter (Dach, gebrochen) gefunden. Nur unter dem Haus. Man kann daher davon ausgehen, dass der, der das Haus gebaut hat, den Asbest dort entsorgt hat. Das Gartenhaus wurde laut Aussage der Vorbesitzerin zwischen 1993 und 1997 aufgebaut.

Ih habe den Asbest jetzt fachmännisch für ca. 800 EUR entsorgen lassen.

Das Haus haben wir vor 3 Jahren erworben und das Gartenhaus hat der Ehemann der Verkäuferin errichtet. Daher habe ich die angeschrieben und nach einer Rückerstattung der Kosten gefragt, da mir der Mangel am Grundstück (arglistig) verschwiegen wurde.

Das wurde Seitens der Verkäufer natürlich abgelehnt. Begründung: man wisse nichts von dem Asbest und kenne den Namen der Firma nicht mehr, die das Gartenhaus dort errichtet hat.

In Wahrheit hat der vor Jahren (vor dem Hauskauf) verstobene Ehemann der Verkäuferin das Gartenhaus selber aufgebaut (das kann der Nachbar bezeugen) und daher auch den Asbest dort (vermutlich) entsorgt.

Spielt das für die Haftung überhaupt eine Rolle, ob es der Ehemann oder eine Firma war ? Wenn es eine Firma war, spielt es eine Rolle für Ihre Haftung mir gegenüber ? die (angebliche) Firma bringt doch nicht einfach asbesthaltigen Müll von einer anderen Baustelle her und vergräbt den bei Ihr im Garten...und sie kriegt es nicht mit........das ist doch etwas weit hergeholt. oder nicht ?

Jetzt behauptet sie jedenfalls damals berufstätig gewesen zu sein, sich nicht an die Firma zu errinnern und daher nichts davon gewusst zu haben. Sie war damals mit dem Ehemann im Grundbuch eingetragen.

Im Kaufvertrag wird die Haftung für versteckte Mängel natürlich ausgeschlossen.

Kan die sich so einfach da rausreden oder muss sie für die Entsorgung zahlen ?

Ich würde mich über Eure Einschätzung der Situation sehr freuen....Danke im Voraus.

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